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Mit unserem Finanztip Newsletter informieren wir Sie jede Woche über wichtige Neuigkeiten rund um Ihre Finanzen. Damit sind Sie immer auf dem Laufenden und sparen bares Geld. Dieser Service ist für Sie absolut kostenlos.

Nr. 34 / 2019 vom 23. August

Sichern Sie Ihre Liebsten schon in guten Zeiten ab

Risikoleben: Die einzige Lebensversicherung, die Sie brauchen

Es gibt Meilensteine in jedem Leben: Der Kauf oder Bau eines Eigenheims oder die Geburt eines Kindes zählen für viele Menschen dazu. Neben all der Freude sollten Sie dann auch über die zusätzliche Verantwortung nachdenken: Wie ist eigentlich Ihre Familie abgesichert, sollte Ihnen etwas zustoßen? Oder umgekehrt: Wie stehen Sie da, falls Ihr Partner oder Ihre Partnerin stirbt? Die Hinterbliebenen könnten in große finanzielle Schwierigkeiten geraten, müssen vielleicht sogar ihre Wohnung verlassen oder das Haus verkaufen. Vor allem, wenn sie einen Immobilienkredit abzahlen müssen oder ohne das Gehalt des Verstorbenen einfach nicht über die Runden kommen.

Als Absicherung ist eine Lebensversicherung sinnvoll. Doch Vertrag ist nicht gleich Vertrag. Eine Kapitallebensversicherung (meist als „Lebensversicherung“ abgekürzt) zahlt zwar auch im Todesfall, vor allem ist sie aber ein Sparprodukt – und zwar ein schlechtes. Zum Sparen gibt es bessere Alternativen. Für den Schutz der Angehörigen eignet sich eine Risikolebensversicherung besser (oft abgekürzt als „Risikoleben“). Eine Risikoleben zahlt den Hinterbliebenen eine vereinbarte Summe, wenn die versicherte Person stirbt. Bei der Auszahlung gibt es sehr selten Probleme, sodass Sie Ihre Familie wirklich abgesichert wissen können.

Um festzulegen, wie hoch Ihre Versicherungssumme sein muss, sollten Sie überschlagen, wie viel Geld monatlich fehlen würde, falls Sie oder Ihr Partner sterben. Rechnen Sie ruhig großzügig. Wenn Sie irgendwann feststellen, dass weniger Geld ausreichen würde, können Sie die versicherte Summe jederzeit senken. Erhöhen kann hingegen schwierig werden.

Was die Versicherung kostet, hängt von verschiedenen Faktoren ab: Neben Beruf, Alter, Laufzeit und Höhe der Versicherungssumme kommt es unter anderem darauf an, ob Sie rauchen, übergewichtig sind oder gefährliche Hobbys haben. Je riskanter der Versicherer Ihren Lebensstil einschätzt, desto teurer ist der Vertrag. Raucher beispielsweise zahlen oft mehr als das Doppelte. In unserer aktuellen Untersuchung lagen die Preise für viele unserer 30 Musterkunden zwischen 100 und 400 Euro im Jahr – für eine Versicherungssumme von 200.000 Euro. In einzelnen Fällen verlangten die Versicherer aber mehr als 1.000 Euro im Jahr.

Welcher Versicherer für Sie am günstigsten ist, kommt auf Ihre persönliche Situation an. Wir empfehlen deshalb, verschiedene Angebote zu vergleichen. In unserem Preisvergleich am besten abgeschnitten haben Hannoversche*, Huk24* und Europa*. Alle empfohlenen Tarife und eine Anleitung, wie Sie auch mit gesundheitlichen Problemen einen passenden Tarif finden, lesen Sie in unserem Ratgeber.

Ein Tipp für unverheiratete Paare: Bei einem „normalen“ Vertrag müssen Sie im Versicherungsfall Erbschaftsteuer zahlen. Mit einer speziellen Konstruktion – sogenannte Über-Kreuz-Verträge – lässt sich die Steuer vermeiden. Wie das im Detail funktioniert, erklären wir ebenfalls im Ratgeber.

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Schnäppchen der Woche

Angebote, Rabatte & Deals: Was unsere Redaktion für Sie entdeckt hat.

Quirion: 1.000 Euro anlegen und 30 Euro geschenkt

Wer seine Geldanlage nicht selbst in die Hand nehmen will, kann auf digitale Anlagehelfer zurückgreifen. Unter diesen sogenannten „Robo Advisors“ ist Quirion eine Finanztip-Empfehlung. Wenn Sie bis zum 10. Oktober dort ein Konto eröffnen, bekommen Sie einen Startbonus von 30 Euro. Dazu müssen Sie anfangs 1.000 Euro anlegen und monatlich 30 Euro in einen Sparplan stecken (alle Teilnahmebedingungen als PDF). Bis 10.000 Euro ist Quirion kostenlos. Den Bonus bekommen Sie spätestens bis zum Ende des Jahres auf Ihr neues Konto gutgeschrieben.

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Otelo: Allnet-Flat mit 4 GB im LTE-Netz von Vodafone für 8 Euro

Günstige LTE-Tarife in den D-Netzen sind immer noch eine Besonderheit. Unser letztes Schnäppchen dazu hat besonders viele Leser angesprochen. Deshalb wollen wir es noch einmal vorstellen: Die Vodafone-Tochter Otelo bietet neuen Kunden eine Allnet-Flat mit 4 GB Datenvolumen für 8 Euro im Monat an. Der Anschlusspreis beträgt 20 Euro. Sie bekommen einen Bonus von 50 Euro, wenn Sie Ihre alte Nummer mitbringen. Allerdings wird Ihnen Ihr bisheriger Anbieter im Gegenzug bis zu 30 Euro in Rechnung stellen.

Vorsicht: Die äußerst günstige Monatsgebühr gilt nur in den ersten 24 Monaten. Danach wird der Vertrag mit 25 Euro recht teuer. Sie sollten den Tarif daher zum Ende der Vertragsdauer wieder kündigen. Alle Tarifdetail sehen Sie, wenn Sie auf der Anbieterseite „Tarifdetails anzeigen“ anklicken (leider recht versteckt).

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Readly: Hunderte Zeitschriften für 1 Euro

Wir weisen hier häufig auf gedruckte Zeitschriften hin, aber beispielsweise im Urlaub ist die Zeitschriften-App Readly praktischer. Sie können mit Readly in Hunderten deutschsprachigen Magazinen stöbern sowie in den Zeitungen des Springer-Verlages („Bild“ und „Welt“). Auch ausländische Titel sind im Angebot. Lesen können Sie die Titel auf dem Handy, iPad oder Laptop. Derzeit gibt es die Zeitschriften-Flatrate zwei Monate zur Probe für 99 Cent. Danach kostet sie 10 Euro im Monat. Das Sonderangebot kann jeder wahrnehmen, der kein aktives Readly-Abonnement besitzt.

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1. Mastercard: Tausende Kreditkartendaten im Netz – so prüfen Sie Ihre Karte

Zehntausende Kreditkartendaten von Mastercard sind im Netz aufgetaucht, für jedermann einsehbar. Betroffen sind rund 90.000 Teilnehmer des Bonusprogramms „Priceless Special“. Zu den durchgesickerten Daten gehören Kreditkartennummer, Name, Wohnort, Postleitzahl und E-Mail-Adresse. Das Ablaufdatum und die Prüfziffer von der Kartenrückseite fehlen jedoch. Dritte könnten mit den Daten bei bestimmten Händlern einkaufen – bei solchen, die darauf verzichten, Sicherheitsmerkmale wie eben das Ablaufdatum und die Prüfziffer abzufragen. Das ist zum Glück die Ausnahme. Und diese Händler müssten für den missbräuchlichen Einsatz der Karte haften. Aber Ärger und Aufwand würde das Ganze allemal bedeuten.

Deshalb sollten Sie jetzt Folgendes tun, falls Sie am „Priceless Special“-Programm teilgenommen haben: Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse im Identity Leak Checker des Hasso-Plattner-Instituts ein. Damit prüfen Sie gleich mit, ob Sie von anderen Datenlecks betroffen sind. Grünes Licht bedeutet mit hoher Wahrscheinlichkeit, dass Sie sicher sind; eine Garantie dafür gibt es aber nicht. Schlägt das Tool an, sollten Sie Ihre Mastercard bei Ihrer Bank sperren lassen. Erklären Sie, dass Sie vom Datenleck betroffen sind und bitten Sie um einen kostenlosen Austausch. Ihre Bank oder Mastercard werden sich wahrscheinlich auch von sich aus melden.

Betroffene sollten außerdem verstärkt auf sogenanntes Phishing aufpassen. Dabei geht es um gefälschte Briefe und Mails, welche durch die persönlichen Daten noch echter erscheinen. Auch Anrufe von angeblichen Bankmitarbeitern sind denkbar. Geben Sie niemals Passwörter oder PINs ein, nachdem Sie auf einen Link in einer Mail geklickt haben. Wenn angeblich Ihre Bank anruft, legen Sie auf und rufen Sie sie selbst an.

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2. Gasversorger erhöhen Preise: Zeit zu wechseln!

Es ist paradox: Seit Januar sind die Importpreise für Erdgas um ein Drittel gesunken. Doch nach Angaben des Vergleichsportals Verivox erhöhen 50 Gasversorger zu September und Oktober ihre Preise. In der Grundversorgung, aber auch in anderen Tarifen.

Haben Sie bereits ein Preiserhöhungsschreiben erhalten? Dann ist es höchste Zeit für einen Gaspreisvergleich. Denn Tarife für Neukunden werden seit Monaten immer günstiger, belegen Daten von Check24. Seit Februar ging es bei Gasanbietern – ohne Grundversorger – im Schnitt um 4 Prozent runter (siehe auch die Grafik im Blog).

Befinden Sie sich noch in der Grundversorgung, sollten Sie sofort einen anderen Tarif abschließen. Die Preise in der Grundversorgung sind ohnehin im Schnitt die höchsten – und sie steigen weiter. Grundversorger wie die Gasag in Berlin, die Stadtwerke Karlsruhe oder Entega aus Darmstadt gehören zu den Anbietern, die im September und Oktober die Preise anziehen. Wegen jahrelang gestiegener Kosten, erklärten die Unternehmen.

In der Grundversorgung haben Sie eine Kündigungsfrist von nur zwei Wochen. Erhöht Ihr Versorger die Preise, steht Ihnen bei allen Anbietern ein Sonderkündigungsrecht zu.

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Video der Woche

Sollte man in Bitcoins investieren? Saidi diskutiert mit Krypto-Experte Holger, ob der Bitcoin als Geldanlage sicher ist.

 

3. Allianz: Verstehen Sie Lebensversicherung?

Lebensversicherungen mit Garantiezins sind seit einigen Jahren schwer verkäuflich. Mit einem Garantiezins von 0,9 Prozent lässt sich kein Kunde mehr hinter dem Ofen hervorlocken. Versicherungsvertreter haben deshalb jetzt andere Verträge in der Tasche: Bei der Allianz-Lebensversicherung gibt es beispielsweise die Rentenversicherung „Index Select“.

Wer einen solchen Vertrag abschließt, nimmt an der Wertentwicklung des Aktienindex Euro Stoxx 50 teil, und zwar „nach einem vertraglich festgelegten Verfahren“. So beschreibt es der Versicherer. Man kann aber auch eine sichere Verzinsung wählen. Mehr als 500.000 Kunden haben unterschrieben.

Alles in Butter also mit der Index Select? Die Verbraucherzentrale Hamburg fand das nicht. Die Internet-Werbung der Allianz für dieses Konzept sei irreführend, relevante Informationen fehlten. „Passt scho’!“ urteilte allerdings das Oberlandesgericht München und wies die Klage im April ab.

Wissen die Kunden also nun, was sie abschließen? Wir haben uns das Kleingedruckte angesehen und sind überzeugt: nein. Die Allianz leitet aus der jährlichen Wertentwicklung des europäischen Aktienindex lediglich eine „Indexpartizipation“ ab. Diese wird aber nach oben gedeckelt, „auf der Grundlage der Angebote mehrerer Finanzinstitute.“ Gleichzeitig sollen die Kunden jeweils vor einem neuen Börsenjahr entscheiden, ob eine geringe, aber sichere Verzinsung nicht am Ende einträglicher wäre.

Wir denken: Einfach geht anders. Sicherheit und die Chancen des Aktienmarktes können Sie auch kombinieren, indem Sie auf Festgeld setzen und einen Teil Ihres Geldes in einen Aktien-Indexfonds (ETF) investieren. Etwa mit einem Fondsparplan auf den MSCI World. Das Rätsel der „Indexpartizipation“ bleibt Ihnen dann jedenfalls erspart.

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4. Huawei: Gnadenfrist verlängert – nur kurzes Aufatmen für Kunden

Besitzer eines Huawei-Smartphones können ihr Handy weitere drei Monate wie gewohnt nutzen. Die USA haben die „Gnadenfrist“ am Montag um 90 Tage verlängert. Das chinesische Unternehmen steht auf einer Schwarzen Liste von Firmen, mit denen amerikanische Unternehmen nicht ohne Weiteres zusammenarbeiten dürfen. Somit dürfte Google für neue Huawei-Handys auch kein Android mehr liefern, kein Google Maps und keinen Play Store.

In bereits verkauften oder auf Lager liegenden Handys läuft die Google-Software zwar weiter – allerdings könnten sich Updates deutlich verzögern. Denn Huawei müsste sich diese woanders beschaffen, und zwar vom „Android Open Source Project“. Das quelloffene Projekt braucht aber meist länger als Google, um Sicherheitslücken zu stopfen. Ein Risiko für Sie als Huawei-Nutzer!

Da sich US-Präsident Donald Trump unberechenbar verhält und weitere Fristverlängerungen unklar sind, raten wir derzeit vom Kauf eines Huawei-Smartphones ab – außer Sie sind ein risikofreudiger Schnäppchenjäger. Wenn Sie bereits eins haben, installieren Sie alle Updates, so lange es geht. Außerdem ist ein Virenscanner empfehlenswert. Das gilt übrigens auch für günstigere, ältere Android-Handys anderer Hersteller. Denn unabhängig vom Huawei-Embargo ist die Update-Versorgung bei Einsteiger-Geräten mit Android eher schlecht.

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„Wir freuen uns, dass wir mit unserer Arbeit den Leserinnen und Lesern helfen können.“

Anika (l.) und Sara haben die Frauen-Serie im Newsletter mit angestoßen. Anika kümmert sich ansonsten um PR, Sara um Geldanlage.

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5. Pläne für Mietpreisbremse, Soli, Negativ-Zinsen und Online-Banking

Es war die Woche der großen Pläne. So wollen Union und SPD die Mietpreisbremse bis 2025 verlängern. Außerdem sollen Mieter künftig die zu viel gezahlte Miete für die letzten 30 Monate zurückfordern können. Aktuell geht das erst ab dem Zeitpunkt, ab dem die Miete beanstandet wurde. Sofern die Koalition hält, ist die erneuerte Mietpreisbremse quasi beschlossene Sache. Es könnte sich für Mieter daher lohnen zu warten, bis die Neuerung in Kraft ist, bevor sie ihre Miete rügen. Allerdings ist damit nicht vor nächstem Jahr zu rechnen.

Die Bundesregierung hat auch vorgestellt, wie es mit dem Solidaritätszuschlag weitergehen soll. Dieser beträgt 5,5 Prozent von der Einkommensteuer. Der Staat darf den Soli nicht ewig so weiter erheben. Der Plan sieht nun vor, dass den Zuschlag ab 2021 hauptsächlich die einkommensstärksten 10 Prozent zahlen. Allerdings werden nach den Plänen auch Sparer weiter den Soli zahlen müssen. Zumindest, wenn sie ihren Freibetrag von 801 Euro ausgeschöpft haben. Umstritten ist, ob dieses Vorgehen rechtlich Bestand hat.

Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) wollen Negativzinsen für Sparkonten bis 100.000 Euro verbieten. Negativzinsen gibt es bereits bei einigen Banken – allerdings nur für Konten mit weit über 100.000 Euro. Sparkassen und Volksbanken hatten laut über Negativzinsen für mehr Kunden nachgedacht. Insofern sind die Pläne nicht nur Wahlkampf, sondern auch ein Warnschuss gegen die Banken.

Das neue, sicherere Online-Banking und Online-Shopping (PSD2) sollte eigentlich ab Mitte September kommen. Demnach müssen zum Beispiel elektronische Zahlungen zweifach abgesichert werden. Die Bankenaufsicht befürchtet jedoch, dass die technische Umsetzung noch nicht ausgereift ist – und hat die Frist auf unbestimmte Zeit verschoben.

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Teilen Sie sich einen Streaming-Dienst?

  • Ich teile mir einen Streaming-Account mit meinem Partner.
  • Wir nutzen in der Familie einen geteilten Zugang.
  • Ich teile mir die Kosten mit Freunden.
  • Ich streame für mich allein.
  • Ich bin bei keinem Streaming-Dienst angemeldet.

Zur Abstimmung klicken Sie bitte auf den grünen Button.

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Netflix, Spotify und Co.: Für diese Musik- und Film-Angebote können Sie sich die Kosten teilen

Die Bundesliga, die neue Staffel „House of Cards“ oder diese angesagte Indie-Band: Um wirklich überall mitreden zu können, brauchen wir Sky, Netflix, Spotify und womöglich noch zig andere Dienste. Das kann teuer werden. Es liegt nahe, kostenpflichtige Abos mit anderen zu teilen. Doch ist das erlaubt?

Generell gilt: Einfach so dürfen Sie einen personengebundenen Account nicht teilen. Das widerspricht in aller Regel den Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Bei vielen Anbietern können Sie Ihren Zugang zwar auf mehreren Geräten einrichten. Aber streamen funktioniert meist nur auf einem Gerät zur selben Zeit.

Als Alternative bieten viele Streaming-Dienste Familien-Abos an. Die rechnen sich meist bereits ab zwei Personen. Die Anbieter bewerten jedoch unterschiedlich, wer zur „Familie“ zählt und wer nicht. Ihr Ehegatte, der mit Ihnen zusammenlebt, gehört sicher dazu. Aber was ist mit Ihrer Schwester, die in einer anderen Stadt wohnt? Oder Ihr bester Freund, den Sie längst zur Familie zählen? Wir haben uns die Geschäftsbedingungen genauer angesehen – und geschaut, wie streng die Anbieter in der Praxis sind.

1. Spotify, Deezer und Apple Music

Spotify, Deezer und Apple Music sind die beliebtesten Musikstreaming-Dienste. Preislich unterscheiden sie sich nicht: Rund 10 Euro kostet das normale Abo für eine Person, Studenten zahlen 5 Euro im Monat. Alle bieten für 15 Euro ein Familien-Abo an. Damit können insgesamt sechs Nutzer angemeldet sein.

Deezer und Spotify dürfen Sie nur mit denen teilen, die bei Ihnen wohnen. Sollten die Anbieter Zweifel daran haben, können sie das Abo beenden. Tatsächlich tun sie das aber eher selten.

Apple Music dürfen Sie hingegen unabhängig von der Wohnsituation mit anderen teilen. Voraussetzung: Die Personen müssen in Ihrer „Apple-Familie“ eingebunden sein. Dafür müssen Sie die Apple-Familienfreigabe einrichten.

2. Netflix und Amazon Prime Video

Beim Videostreaming-Anbieter Netflix gibt es verschiedene Abo-Modelle: Alleine zahlt man 8 Euro, zwei Personen aus demselben Haushalt dürfen für 12 Euro streamen und vier für 16 Euro. Wer sich ein Netflix-Abo mit Freunden oder Familienmitgliedern aus anderen Haushalten teilt, hat allerdings wenig zu befürchten: Bislang ist Netflix bei dem Thema nicht durch Strenge aufgefallen. Eine Studie aus den USA besagt, dass über ein Drittel der 22- bis 36-Jährigen ihren Account teilen.

Den Videodienst „Prime“ von Amazon dürfen Sie nicht mit anderen teilen. Ein Familien-Abo gibt es nicht. Die normalen Extras des Amazon-Prime-Abos wie eine schnellere Lieferung von Bestellungen können Mitglieder desselben Haushaltes jedoch nutzen.

4. Sky und Dazn

Der wohl bekannteste Anbieter von Sportübertragungen in Deutschland ist Sky. Den Dienst „Sky Q“ können sich vier Personen aus demselben Haushalt teilen und neben Sport auch Serien und Filme sehen. Das preiswerteste Abo kostet 15 Euro im Monat und geht über ein Jahr. Die Bundesliga gibt es für 25 Euro monatlich. Sky erlaubt das Teilen mit Personen außerhalb des Haushaltes ausdrücklich nicht und geht nach eigenen Angaben auch dagegen vor. Wie genau, wollte uns eine Sprecherin von Sky nicht sagen.

Ein wichtiger Mitbewerber von Sky ist Dazn. Dazn bietet allerdings kein Angebot zum Teilen. Für rund 12 Euro im Monat darf eine Person mit zwei Geräten den Dienst nutzen.

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Zahl der Woche

... Stunden haben deutsche Nutzer im ersten Quartal 2019 auf Videoplattformen wie Netflix verbracht (Quelle: GfK).

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Freitag, 30. August, Hermann-Josef Tenhagen bei Radioeins
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Angebote mit Zinsgarantie (nur für neue Kunden)
1 % p.a.
für 4 Monate bis 50.000 €
die besten regulären Angebote (für alle Kunden)
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0,6 % p.a.

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0,31 % p.a.
bis 25.000 €
0,3 % p.a.

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dauerhaft gute Angebote (seit mind. 12 Monaten gute Zinsen)
Leaseplan Bank
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Cosmosdirekt
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bis 25.000 €
0,3 % p.a.
0,25 % p.a.

Festgeld
bis 12 Monate
1,01 % p.a.
 
0,65 % p.a.
 
Leaseplan Bank

0,65 % p.a.

 
bis 24 Monate
1,21 % p.a.
 
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0,8 % p.a.
 
Leaseplan Bank
0,75 % p.a.
 
bis 36 Monate
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NIBC Direct
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