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Nr. 37 / 2019 vom 13. September

„Bonusgold“ und „Gold-Sparplan“: Die große Abzocke der kleinen Anleger

Märchenhaftes Gold: Die große Abzocke der kleinen Sparer

Sparen ist bisweilen frustrierend wegen der Niedrigzinsen, und die Weltlage wird immer unübersichtlicher. Wohl deshalb kaufen die Deutschen Gold – eine Menge Gold. 2010 besaßen sie bereits knapp 4.000 Tonnen Münzen und Barren. Seitdem kamen noch einmal 933 Tonnen dazu, mit einem Wert von heute über 40 Milliarden Euro. So eine Nachfrage ruft nicht nur seriöse Anbieter auf den Plan, sondern auch Betrüger und Absahner. Viele Käufer sind unvorsichtig und achten nicht auf die Zeichen, an denen sie seriöse von unseriösen Goldhändlern unterscheiden können.

„Die traditionelle Sparkultur erlebt ihren Niedergang.“ (Goldwerbeanzeige)

Einst war das Sparbuch das Sinnbild für sichere Anlagen. Doch in der Finanzkrise wackelte so manche Bank, und Zinsen gibt es auch nicht mehr. „Gold hingegen ist ein sicherer Sachwert, ein echter Wertspeicher und die einzig ehrliche Altersvorsorge“, hießt es jüngst in einem Artikel in einer sächsischen Wochenzeitung, der in Wirklichkeit eine bezahlte Anzeige war. Und damit sich das Ganze noch mehr wie Sparen anfühlt, wird Käufern ein Modell mit „Bonusgold“ nahegelegt. Ähnliche als Artikel getarnte Anzeigen finden sich vielfach, auch online.

„0,5 Prozent Bonusgold im Monat“

In der getarnten Werbeanzeige heißt es weiter: Wer 10.000 Euro in Gold anlegt, „erhält im Monat für 50 Euro Bonusgold“. Finanziert werden solche Bonusmodelle anfangs meist durch überhöhte Kaufpreise für das Gold. Doch wie finanziert der Anbieter die versprochene Rendite über lange Jahre? Das sollten Sie sich vor einem Abschluss immer fragen.

Der Anlass: Vor einer Woche waren Websites nicht erreichbar, auf denen Kritisches über den Goldhändler PIM Gold zu lesen war. Der Grund waren Hackerangriffe, auch Finanztip war betroffen. Heute ist PIM Gold selbst abgeschaltet. Diesmal war es ein Gericht: „Über die Vermögen der Gesellschaften PIM Gold GmbH und Premium Gold Deutschland GmbH [wurde] durch Beschlüsse des Amtsgerichts Darmstadt der Arrest angeordnet. Der Geschäftsbetrieb wurde vorerst eingestellt.“ So steht es nun auf der Website.

Denn Gold macht keine Rendite – sein Kurs steigt oder fällt je nach Marktlage. Solche Anbieter lagern das Gold gerne selbst ein, natürlich „insolvenzgeschützt“. Im schlimmsten Fall handelt es sich um Schneeballsysteme, wo das „Bonusgold“ in Wirklichkeit aus der Anlage von Neukunden stammt. Die Erfahrung von Kapitalmarktanwälten ist, dass bei solchen Firmen dann die Pleite droht. Und die Anleger um ihr Gold kämpfen müssen, wenn es überhaupt noch da ist.

Was es mit Gold-Sparplänen auf sich hat und wie Sie sinnvoll in Gold anlegen, lesen Sie im Blog.

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Schnäppchen der Woche

Angebote, Rabatte & Deals: Was unsere Redaktion für Sie entdeckt hat.

Premiumsim: Allnet-Flat mit 5 GB für 10 Euro

Vergangene Woche hatten wir Ihnen die neuen Allnet-Flats von Norma Connect vorgestellt. 13 Euro kostet etwa der Tarif mit 4 GB im guten Telekom-Netz mit LTE. Diese Woche zeigen wir Ihnen, dass es noch günstiger geht – allerdings im lückenhafteren Handynetz von Telefónica (O2). Wenn Sie in einer größeren Stadt wohnen, ist das wohl kein Problem, auf dem Land womöglich schon. Prüfen Sie im Zweifel vorher die Netzabdeckung.

Der Tarif LTE M von Premiumsim im O2-Netz ist noch bis Dienstagmorgen für knapp 10 Euro im Monat zu haben. LTE ist bis 50 Mbit/s freigeschaltet (das ist schnell genug), das Datenvolumen beträgt 5 GB (reicht für die meisten locker). Wir empfehlen die monatlich kündbare Variante. Dafür wird zwar ein Einrichtungspreis von 10 Euro fällig, aber Sie sind damit deutlich flexibler als mit einem Knebelvertrag über zwei Jahre. Eine sogenannte Datenautomatik ist voreingestellt – Sie sollten diese besser deaktivieren.

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ING Depot mit 40-Euro-Gutschein und günstiger Order

Wenn Sie Ihr Girokonto schon bei der ING haben und gerne alle Bankgeschäfte unter einem Dach hätten, gibt es jetzt eine gute Gelegenheit: die ING bietet allen einen Gutschein und vergünstigte Gebühren, die bis Ende September neu ein Wertpapierdepot dort anlegen. Für sechs Monate werden dann pro Order 2,90 Euro fällig, plus externe Gebühren. Obendrauf gibt es einen Amazon Gutschein über 40 Euro. Sie erhalten ihn, sofern Ihr Depot innerhalb von vier Wochen ein Saldo von 5.000 Euro aufweist: Entweder kaufen Sie neue Wertpapiere oder Sie übertragen kostenfrei welche aus einem anderen Depot. Beachten Sie, dass die Übertragung eine Woche, manchmal länger dauert.

Die ING ist ein Finanztip-Empfehlung für alle, die gerne Girokonto, Kreditkarte und Depot aus einer Hand haben wollen. Die reguläre Ordergebühr liegt bei 4,90 Euro plus 0,25 Prozent des Orderbetrags, höchstens bei 69,90 Euro. Bei der ING liegt der Sparplan mit 1,75 Euro bei 100 Euro Sparrate preislich gerade noch im Rahmen. Details finden Sie auf der Angebotsseite.

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Sparplan: 25 Euro Bonus bei Growney

Wer gerne unseren Ratschlägen zur Geldanlage folgen möchte, es aber ganz bequem mag, dem empfehlen wir unter anderen Growney. Das ist ein sogenannter Robo-Advisor, also ein Unternehmen, das für Sie Ihr Wertpapierdepot automatisch nach festen Regeln verwaltet. Wer weniger als 10.000 Euro anlegt, hat jährliche Kosten für den Service von 1 Prozent, darüber sind es 0,7 Prozent. Dazu kommen die (geringen) laufenden Kosten für die ETFs, die Sie überall zahlen.

Im April hatten wir zuletzt ein Growney-Schnäppchen. Nun gibt es wieder ein Angebot: Wer bis zum Ende des Monats ein Konto bei Growney eröffnet, kann anschließend sechs Monate kostenlos anlegen und bekommt zusätzlich ein Guthaben von 25 Euro. Voraussetzung ist, Sie legen mindestens 100 Euro im Monat im Sparplan fest und die erste Rate geht bis zum 1. Oktober raus.

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1. Noch höhere Negativzinsen: Was Tenhagen jetzt Verbrauchern empfiehlt

Erstmals seit mehr als drei Jahren hat die Europäische Zentralbank (EZB) wieder an der Zinsschraube gedreht: Die Strafzinsen, zu denen die Geschäftsbanken überschüssiges Geld bei der Zentralbank „parken“ können, erhöhten sich auf minus 0,5 Prozent. Außerdem wird die Bank wieder Anleihen kaufen, um so Geld in den Wirtschaftskreislauf zu bringen.

Grund sind die Anzeichen für eine nachlassende Konjunktur. Die EZB will die Banken dazu bringen, mehr Kredite an Firmen zu vergeben.

Für Sparer wird die Welt dadurch nicht einfacher. Und keinesfalls müssen sich Kunden mit der Neigung der Geschäftsbanken abfinden, den Strafzins wie eine heiße Kartoffel an die Sparer durchzureichen.

Sie sollten mit ihrem Geld zu Banken gehen, die noch 0,45 Prozent Tagesgeld oder bis zu 1,3 Prozent Festgeld für drei Jahre zahlen. Deutlich besser als 100.000 Euro auf dem Tagesgeldkonto ist auch die langfristige Anlage in weltweit verteilte Aktienindexfonds.

Schauen Sie sich dazu gerne auch das Interview von Ingo Zamperoni mit Hermann-Josef Tenhagen in den Tagesthemen an. Darin geht es um die Fragen: Warum Indexfonds selbst für Anleger über 60 eine gute Idee sein können. Wie viele Milliarden die Kommunen wegen der Niedrigzinsen sparen. Und was Sparer und Baufinanzierer sonst mit der EZB-Entscheidung anfangen können.

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2. Serie Sicherheitsregeln fürs Online-Banking: Wie unsere Empfehlungen das umsetzen

Ab Samstag gelten für alle Banken neue Regeln fürs Log-in und für Überweisungen beim Online-Banking. In dieser Folge erklären, was sich bei der ING ändert. (Im Blog finden sie die anderen Folgen: Comdirect, DKB und Consorsbank.)

Online-Login bei der ING

Wer seine Bankgeschäfte vom heimischen PC aus erledigt, für den wird es bei der ING recht unbequem. Die Anmeldung im Online-Banking ist ohnehin schon komplizierter als bei anderen Banken: Neben der Zugangsnummer und der PIN müssen Sie auch immer noch zwei Ziffern des sechsstelligen Diba-Keys eingeben. Nun müssen Sie Ihre Anmeldung zusätzlich mit der Banking-App bestätigen. Entweder mit einer Mobile-PIN oder per Fingerabdruck oder Gesichtserkennung (wenn Sie ein Smartphone benutzen).

Wenn Sie ohnehin Ihre Bankgeschäfte mit dem Handy erledigen, haben Sie es leichter. Denn anders als andere Banken verwendet die ING keine zusätzliche Freigabe-App. Sie müssen lediglich die Anmeldung und jede Überweisung mit einer der drei Optionen (Mobile-PIN, Fingerabdruck oder Gesichtserkennung) bestätigen.

Serie Sicherheitsregeln fürs Banking

Derzeit passen viele Banken ihre Abläufe an eine neue EU-Richtlinie (PSD2) an. Die soll das Online-Banking sicherer machen, die vielen Umstellungen verwirren aktuell aber viele Bankkunden. Diese Unklarheit nutzen Betrüger aus. Damit Sie nicht im Dunkeln tappen, beschreiben wir, wie unsere Girokonto-Empfehlungen das umsetzen.

Was sind die Alternativen zur App?

Es gibt zwei Alternativen, falls Sie die Banking-App der ING nicht benutzen wollen (zum Beispiel, weil Sie kein Smartphone besitzen): Die erste Variante: Sie steigen auf das mTAN-Verfahren um. Dann erhalten Sie zukünftig sowohl beim Log-in ins Onlinebanking als auch bei jeder Überweisung eine SMS mit einer TAN zugeschickt, die Sie dann auf der Banking-Website eingeben. Innerhalb Deutschlands erhalten Sie die SMS kostenlos.

Welche zweite Alternative Sie zur Banking-App nutzen können, was Sie beim Bezahlen mit der Kreditkarte beachten müssen und ob sich etwas ändert, wenn Sie bei der ING zwar Kunde sind, aber kein Girokonto führen, lesen Sie im Blog.

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Video der Woche

Was springt bei einer Photovoltaikanlage raus? Saidi vergleicht Kosten mit Nutzen – und zeigt, wie auch Mieter eigenen Solarstrom erzeugen können.

 

3. BGH kippt erneut Bankgebühr bei Krediten

Wer eine Baufinanzierung hat, kann nach Ende der Zinsbindung sowie nach zehn Jahren die Bank wechseln. Für diesen Wechsel darf die alte Bank keine zusätzlichen Gebühren erheben. Das hat der Bundesgerichtshof am Dienstag in einem Verfahren gegen die Kreissparkasse Steinfurt entschieden. Das Gericht erklärte ein Bearbeitungsentgelt in Höhe von 100 Euro für unwirksam, das die Sparkasse laut Preisverzeichnis für einen sogenannten Treuhandauftrag bei der Ablösung eines Verbraucherdarlehens verlangte (Urteil vom 10. September 2019, AZ. XI ZR 7/19).

Was ist genau ein Treuhandauftrag? Bei der Umschuldung einer Baufinanzierung zahlt die neue Bank den Restkredit an die bisherige Bank. Im Gegenzug gibt die alte Bank die Grundschuld als Sicherheit frei – und zwar zu „treuen Händen“. Das bedeutet: Die neue Bank darf über die Kreditsicherheit erst nach Zahlung der Restschuld verfügen. Für diesen Service darf die alte Bank aber keine gesonderte Gebühr in Rechnung stellen. Nach Einschätzung der Bundesrichter zahlt der Verbraucher bereits mit den Kreditzinsen für diesen Service.

Wer in der Vergangenheit eine Gebühr bei der Umschuldung seiner Baufinanzierung gezahlt hat, kann Erstattung samt Zinsen verlangen. Das gilt für alle Gebühren, die Ihnen Ihre Bank im Jahr 2016 und später in Rechnung gestellt hat. Den Posten finden Sie meist in der Endabrechnung des Darlehens. Zur Rückforderung können Sie unser Musterschreiben verwenden.

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4. Ältere Fahrer zahlen bei der Kfz-Versicherung drauf – und sollten wechseln

Wer mit 75 noch hinterm Steuer sitzt, zahlt deutlich mehr für die Autoversicherung als jüngere Zeitgenossen. Im Vergleich zu Fahrern Mitte 50 mit derselben Schadensfreiheitsklasse sind es im Schnitt sechzig Prozent mehr. Dieses Bild zeigte sich jedenfalls in unserer aktuellen Tarif-Untersuchung. Demnach steigen die Prämien mit dem Lebensalter. Ausgeglichen werden diese steigenden Beiträge teilweise durch den Rabatt der Schadenfreiheitsklasse nach vielen unfallfreien Jahren – weshalb Senioren oft gar nicht merken, dass sie ohne den Alterszuschlag weniger zahlen müssten.

Die höheren Preise für Senioren räumen auch die Versicherer selbst ein. Der Versicherungsverband GDV hat kürzlich eine Statistik veröffentlicht, nach der 75-Jährige mit einem Zuschlag von 52 Prozent allein wegen des Alters rechnen müssen. Immerhin ein Drittel aller Führerscheininhaber in Deutschland ist inzwischen über 60 Jahre alt.

An Ihrem Alter können Sie nichts ändern. Wohl aber an Ihrer Kfz-Versicherung. Der Wechsel kann sich lohnen, weil verschiedene Versicherungen unterschiedlich hohe Altersaufschläge fordern. 75-Jährige, die lange nicht den Versicherer gewechselt haben, können so schnell 200 Euro im Jahr sparen. Lesen Sie in unserem Ratgeber, wie.

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5. Auch wichtig: Meldepflicht für Batteriespeicher, #HeySaidi

+++ Bislang wurde nur die Hälfte aller Batteriespeicher gemeldet, die unter die neue Meldepflicht fallen. Bis Jahresende müssen alle Geräte, die zwischen 1. August 2014 und 30. Januar 2019 in Betrieb gingen, ans Marktstammdatenregister gemeldet sein. Wer die Frist nicht einhält, muss mit Bußgeldern rechnen. +++

+++ Hey Saidi... wie geht Altersvorsorge? Am 18. September steht Ihnen unser Experte Saidi ab 18 Uhr Rede und Antwort – live auf Instagram! Wie mache ich das meiste aus meinem Geld? Was muss ich fürs Alter zurücklegen? Schreiben Sie uns Ihre Fragen auf Instagram! +++

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Sündhaft teure iPhones: Wie Sie in der Apple-Welt bleiben, ohne sich zu verausgaben

Apple bleibt teuer. Das ist eine zentrale Erkenntnis aus der Vorstellung der neuen iPhones diese Woche. Immer noch happige 800 Euro kostet das neue iPhone 11 in der günstigsten Variante. Und das, obwohl Käufer für ein neues Handy im Schnitt nicht mal die Hälfte ausgeben.

Apple weigert sich weiter, günstige neue Handys auf den Markt zu bringen – die 50 Euro Preissenkung des iPhone 11 im Vergleich zum Vorgänger iPhone XR sind ein Tropfen auf den heißen Stein. Für frühere, deutlich günstigere Einsteigermodelle wie das 5C oder das SE bietet Apple seit Jahren keine Nachfolger mehr an. Und wer in der Apple-Welt ist, wer mit der Benutzerführung zufrieden ist, wer dort seine Fotos, Daten und Musik hat – und das nicht ändern will –, der muss wieder viel Geld investieren. Oder?

Apple will, dass wir die neuen sogenannten Pro-Modelle kaufen: Das 11 Pro und 11 Pro Max – die Nachfolger von iPhone XS und XS Max. Sie haben drei Kameralinsen statt zwei und ein schärferes Display. Dafür verlangt Apple mindestens 1.150 Euro.

Aber braucht man das? Nicht wirklich.

Der große Vorteil bei Apple ist, dass der Konzern sehr lange Updates für die iPhones liefert, nämlich vier bis fünf Jahre. Üblich sind bei anderen Herstellern gerade mal zwei Jahre. Deshalb kann man auch jetzt noch Handys von Apple anschaffen, die schon ein, zwei Jahre auf dem Buckel haben.

Außerdem haben Smartphones in den letzten Jahren kaum noch große Sprünge in ihrer Entwicklung gemacht. Ein noch etwas schnellerer Prozessor, ein härteres Displayglas – das war’s fast. Das gilt auch für Apple-Handys. Lediglich die längere Akkulaufzeit der ganz neuen Modelle ist nett – und für ambitionierte Fotografen lohnt sich das neueste iPhone mit der verbesserten Kamera.

Wir haben deshalb zusammengefasst, wie Sie zu einem günstigen Apple-Handy kommen, das zu Ihnen passt – neu oder gebraucht mit Rückgaberecht und Gewährleistung vom Händler. Damit Sie nicht mehr Geld ausgeben, als für die Apple-Welt nötig.

1. iPhone XR vom letzten Jahr

Wollen Sie das Design der neuen Modelle mit dem fast randlosen Display und der Gesichtserkennung? Dann bietet sich das iPhone XR aus dem letzten Jahr an. Apple selbst verkauft es noch zu Preisen ab 700 Euro, unabhängige Händler bis zu 10 Prozent günstiger. Einen günstigen Händler finden Sie mit Vergleichsportalen wie Idealo*, billiger.de oder Geizhals. Der Gebrauchtkauf lohnt sich derzeit weniger, wenn Sie nicht gerade ein Schnäppchen ergattern.

2. iPhone X aus zweiter Hand

Gebraucht ist eher das iPhone X (römisch 10) ein Geheimtipp – das Jubiläums-iPhone von vor zwei Jahren, mit dem Apple das randlose Design und die Gesichtserkennung eingeführt hat. Wegen des scharfen Bildschirms ist es mit den neuen Pro-Modellen vergleichbar. Gebraucht kostet es ab 540 Euro, also weniger als halb so viel wie das iPhone 11 Pro.

3. iPhone 8 jetzt deutlich günstiger

Falls größere Ränder über und unter dem Display Sie nicht stören und Fingerabdruck- statt Gesichtserkennung ausreicht, tun es auch Modelle unter dem iPhone X. Apple selbst verkauft noch immer das iPhone 8 ab 530 Euro und das größere iPhone 8 Plus ab 650 Euro. Bei unabhängigen Händlern bekommen Sie die Geräte derzeit nur wenig günstiger – zumindest neu. Das wird sich vermutlich bald ändern. Gebraucht liegt der Preis der 8er iPhones aber schon jetzt 100 bis 200 Euro niedriger, je nach Zustand.

4. Auch das iPhone 7 tut’s noch

Unser Tipp: Sie können bedenkenlos noch zum iPhone 7 greifen, das Apple selbst nicht mehr verkauft. Im freien Handel ist es neu ab rund 390 Euro zu haben und gebraucht ab etwa 180 Euro. Das sind doch schon eher Preise, die für viele Käufer akzeptabel sind! Das meistverkaufte Handymodell auf Check24 kostet übrigens nur 132 Euro (Samsung Galaxy J5 2017 Duos).

Im Blog werden wir zeigen, dass Sie auch ein iPhone zu diesem Preis bekommen.

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Zahl der Woche

... mehr zahlen 75-Jährige im Schnitt für die Kfz-Versicherung als Fahrer Mitte 50 – in unserer Tarif-Untersuchung. Da nicht alle Versicherungen den Preis in der gleichen Weise mit dem Alter erhöhen, kann sich der Wechsel lohnen.

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