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Nr. 43 / 2019 vom 25. Oktober

Feilschen lohnt sich: Die 11 goldenen Regeln im Umgang mit Anbietern

Richtig feilschen: So kriegen Sie von Ihrem Anbieter auch als langjähriger Kunde gute Preise

Nur wenige Leute feilschen mit Ihrem Internetanbieter, der Bank oder dem Pay-TV-Sender. Aber es lohnt sich.

Denn nicht immer bietet sich ein Anbieterwechsel an. Mal ist der Aufwand recht groß (wie beim DSL-Vertrag), mal hat der Anbieter ein Monopol (zum Beispiel Sky), mal stört nur eine Extragebühr bei einem ansonsten guten Anbieter.

Das Feilschen lohnt sich laut einer Umfrage unter unseren Lesern vor allem bei der Kfz-Versicherung, bei Mobilfunk- und Internetanbietern. Etwas zu holen gibt es auch bei Gas- und Stromversorgern. Bei Banken ist dagegen nicht so viel drin. Ganz besonders erfolgreich waren unsere Leser offenbar beim Bezahlsender Sky: Zwei von dreien gaben an, dort „viel Geld herausgeholt“ zu haben. Manchmal gab es freilich auch nur einen kleinen Trostpreis. Ganz ohne Erfolg blieb im Schnitt nur etwa einer von drei Versuchen, mit dem Anbieter zu feilschen.

Hier unsere elf goldenen Regeln für eine aussichtsreiche Verhandlung:

1. Starten Sie nicht mit einem schlechten Angebot

Wenn Sie als neuer Kunde teuer bei einem Anbieter einsteigen, kann es schwerer werden, später ein günstiges Rückholangebot zu bekommen. Steigen Sie also möglichst zu einem guten Angebotspreis ein. Wenn Sie einmal einen guten Preis haben, ist es leichter, den zu halten, als ihn weiter zu senken.

2. Kündigen Sie rechtzeitig

Solange Sie noch kein Kunde sind, lockt der Anbieter Sie großzügig: Anfangs sind die Monatsraten attraktiv, doch irgendwann nach 12 oder 24 Monaten steigen die Kosten deutlich. Sind Sie erst mal Kunde, setzt der Anbieter darauf, dass Sie ihn vergessen und die automatische Vertragsverlängerung und die höheren monatlichen Lastschriften gar nicht bemerken. Deshalb: Kündigen Sie rechtzeitig. Nichts spricht dagegen, das sofort nach Abschluss zu tun, beziehungsweise nach Ablauf der 14-tägigen Widerrufsfrist.

3. Haben Sie Geduld

Jeder moderne Anbieter hat eine Verkaufsabteilung. Die wird Ihnen nach der Kündigung irgendwann ein besseres Angebot unterbreiten, meist als Brief, oft sogar telefonisch. Melden Sie sich keinesfalls zuerst. Behalten Sie die Nerven. Egal ob 1&1, O2 oder Sky, spätestens vier bis sechs Wochen vor Ablauf des Vertrags bekommen Sie in aller Regel ein gutes Angebot.

4. Nehmen Sie nicht das erstbeste Angebot

Oft rücken Anbieter nicht gleich mit dem besten Deal heraus. Warten Sie also weiter ab. Sky zum Beispiel ist bekannt für diese Strategie, wie sich in vielen Internet-Foren nachlesen lässt und es auch Mitarbeiter von uns erlebt haben. Zwischen dem maximalen Preis für das Sky-Vollprogramm (80 Euro im Monat), dem aktuellen Startangebot (42,50 Euro) und dem besten Angebot (30 Euro zuletzt im April 2018) ist eine Menge Platz. Und so folgt auf das erste Angebot oft das zweite und dritte.

Wie Sie sich richtig aufs Feilschen vorbereiten und welche Fallen manche Anbieter stellen, lesen Sie in unseren Regeln 5 bis 11 im Blog.

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Schnäppchen der Woche

Angebote, Rabatte & Deals: Was unsere Redaktion für Sie entdeckt hat.

Jahresabo „Bild der Wissenschaft“ für 20 Euro

Die populärwissenschaftliche Zeitschrift „Bild der Wissenschaft“ erscheint einmal im Monat und wendet sich an Freunde von Forschung und Technik. Das Jahresabo können Sie derzeit über den Anbieter „Zeitschriften & Co.“ stark vergünstigt beziehen: Statt 115 Euro werden nur knapp 20 Euro inklusive Versand fällig. Das Abo verlängert sich automatisch zum regulären Preis, wenn Sie es nicht rechtzeitig kündigen. Das geht am einfachsten per Mail.

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Otelo: Allnet-Flat mit 4 GB LTE für 8 Euro im Monat

LTE-Tarife in den D-Netzen sind meistens recht teuer. Deshalb wollen wir noch einmal ein Schnäppchen vorstellen, das es in sich hat: Die Vodafone-Tochter Otelo bietet neuen Kunden eine Allnet-Flat mit 4 GB Datenvolumen für nur 8 Euro im Monat an. Das Download-Tempo ist auf völlig genügende 21,6 Mbit/s begrenzt.

Der Anschlusspreis beträgt knapp 20 Euro. Sie bekommen einen Bonus von 50 Euro, wenn Sie Ihre alte Nummer mitbringen. Ihr bisheriger Anbieter stellt dafür bis zu 30 Euro in Rechnung: In Summe also ist die Rufnummernmitnahme kostenlos. Vorsicht: Die äußerst günstige Monatsgebühr gilt nur in den ersten 24 Monaten. Danach wird der Vertrag mit 25 Euro richtig teuer. Sie sollten den Tarif daher zum Ende der zweijährigen Vertragsdauer kündigen.

Die Details zum Angebot kommen leider nicht nach einem Klick auf „Artikeldetails anzeigen”, stattdessen müssen Sie etwas tiefer auf „Tarifdetails anzeigen“ klicken.

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Joyn: Neue Streaming-Plattform noch kostenlos

Es muss nicht immer Netflix sein – eine Alternative ist beispielsweise die noch relativ neue deutsche Streaming-Plattform Joyn. Sie können dort viele Sendungen der ProSiebenSat.1-Gruppe anschauen. Außerdem gibt es Eigenproduktionen zu sehen, etwa die Comedy-Serien „Jerks“ mit Christian Ulmen und „Check Check“ mit Klaas Heufer-Umlauf sowie die Krimi-Serie „23 Morde“. Das alles ist zurzeit kostenlos. Bis Ende des Jahres sollen die Online-Mediathek Maxdome und das Sportangebot „Eurosport Player“ integriert werden. Dann dürften viele Inhalte kostenpflichtig werden.

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1. Höchstens 9,80 Euro: So funktioniert Berlins Mietendeckel

Als erste Landesregierung hat die rot-rot-grüne Koalition in der Hauptstadt einen Gesetzentwurf für einen „Mietendeckel“ verabschiedet. Die Mieten in Berlin sind in den letzten Jahren stark gestiegen, das Gesetz soll den Mietern in 1,5 Millionen Wohnungen eine Atempause von fünf Jahren verschaffen.

Tritt es so in Kraft, dürfen bis 2022 die Mieten nicht mehr steigen; danach bis 2025 nur um 1,3 Prozent pro Jahr, um die Inflation auszugleichen. Das gilt auch für Index- und Staffelmieten. Ausgenommen sind Neubauten ab Baujahr 2014. Das Gesetz soll rückwirkend gelten, es wird die Miethöhe vom 18. Juni 2019 eingefroren.

Auch wenn eine Wohnung den Mieter wechselt, darf die Miete nicht ansteigen. Im Gegenteil: Es sollen Obergrenzen gelten, die je nach Ausstattung und Baujahr der Wohnung von 3,92 Euro bis 9,80 Euro pro Quadratmeter reichen (alle Werte in der Mietentabelle unter Punkt 5). Die Grenzen liegen vor allem bei Altbauten deutlich unter den Neuvermietungspreisen der vergangenen fünf Jahre.

Zusätzlich zum Mietenstopp können Bestandsmieter neun Monate nach Inkrafttreten des Gesetzes besonders überzogene Mieten kürzen. Auch dafür sind die Obergrenzen in der Mietentabelle entscheidend. Liegt eine Miete mehr als 20 Prozent über dieser Grenze, kann der Mieter seine Mietzahlung auf genau 20 Prozent über der Grenze reduzieren.

Für Wohnungen der Baujahre 2003 bis 2013, die zum Beispiel vorher 14 Euro pro Quadratmeter gekostet haben, ergibt sich so eine maximale Miete von 12,65 Euro (unsere Zahl der Woche). Nämlich 9,80 Euro plus den Zuschlag für die gute Lage von 74 Cent plus 20 Prozent.

Das Gesetz wird voraussichtlich im Februar vom Parlament verabschiedet. Der Berliner Vorstoß findet deutschlandweit Beachtung: Wenn er auch vor Gericht standhält, könnten weitere Städte folgen.

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2. Kein Geld trotz Sicherungsschein: Versicherung lässt Thomas-Cook-Kunden im Stich

Der Jahresurlaub wird für viele Kunden des insolventen Reiseveranstalters Thomas Cook immer mehr zum Horror: Nicht nur, dass statt Strandurlaub in Thailand nun Urlaub auf Balkonien angesagt ist. Auch fühlen sich die Kunden allein gelassen und müssen sogar fürchten, dass ein Teil ihres Geldes futsch ist. Denn Thomas Cook ist so groß, dass die gesetzliche vorgeschriebene Absicherung der Kundengelder bei Pauschalreisen nicht funktioniert – die gesetzliche Haftungssumme von 110 Millionen Euro ist schlicht zu gering.

Im Fall von Thomas Cook sollte die Zurich Versicherung die Reisepreise erstatten. Die Auszahlung sollte der Dienstleister Kaera übernehmen. Doch der schrieb den Betroffenen vor kurzem: „Leider wird die [versicherte] Summe bei weitem nicht ausreichen, um die Ersatzansprüche aller Kunden der insolventen Thomas-Cook-Gesellschaften zu befriedigen.“ (Hier der ganze Brief.) Auch sahen die Kunden noch keinen Cent, obwohl die Versicherer nach einer Pleite eigentlich umgehend erstatten müssen.

Es ist paradox: Während man sich als Urlauber bei einem renommierten Anbieter sicherer fühlt als bei einem kleinen Anbieter, ist man bei letzterem besser abgesichert. Denn die Haftungssumme von 110 Millionen reicht dann aus.

Was betroffene Thomas-Cook-Kunden jetzt tun und lassen sollten, lesen Sie im Blog.

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Video der Woche

Sieben Tipps, wie Sie in der Kfz-Versicherung ordentlich sparen können. Und dazu müssen Sie nicht mal den Anbieter wechseln.

 

3. Verbote und Anreize: Wie Heizöl in den kommenden Jahren ersetzt werden soll

Jedes vierte Wohnhaus in Deutschland wird mit Heizöl beheizt, vorwiegend Eigenheime. Aber Ölheizungen sind besonders klimaschädlich – und sollen daher aus den Gebäuden verschwinden. Das hat sich die Bundesregierung im Zuge des Klimaschutzprogramms vorgenommen und dazu nun einen Gesetzentwurf vorgelegt.

Das sogenannte Gebäudeenergiegesetz (GEG) verbietet den weiteren Betrieb von Standard-Heizkesseln – sowohl für Heizöl als auch für Erdgas. Vor 1991 installierte Anlagen sind sofort zu ersetzen. Ab 1991 installierte Kessel dürfen maximal 30 Jahre laufen. Neu ist, dass ein Verstoß mit einem Bußgeld von bis zu 50.000 Euro bestraft werden kann. Die sparsameren Niedertemperatur- und Brennwertheizkessel sind vom Verbot nicht betroffen.

Ab 2026 dürfen Sie auch solche sparsamen Ölkessel nicht mehr neu installieren. Es gibt allerdings zwei Ausnahmen: Sie beheizen Ihr Haus zu mindestens 15 Prozent auch mit erneuerbaren Energien. Oder Sie haben praktisch keine andere Wahl, weil Erdgas und Fernwärme mangels Netzanschluss ausscheiden und das Heizen mit erneuerbaren Energien nicht möglich ist.

Beim Umstieg von Heizöl auf einen anderen Brennstoff greift der Staat Ihnen unter die Arme: 40 Prozent der Kosten für eine klimafreundlichere Heizanlage will er tragen. Den Austausch der Ölheizung können Sie künftig zu 20 Prozent von der Steuer absetzen. Bis Jahresende sollen die Gesetze verabschiedet sein.

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4. Wenn die Riester-Rente fällig wird: So haben Sie am meisten davon

Seit 18 Jahren gibt es die staatlich geförderte Riester-Rente. Heute sind bereits Hunderttausende der rund 16,5 Millionen Verträge fällig. Viele weitere Riester-Sparer erreichen in den kommenden Jahren das Rentenalter. Viele denken, dann kriegen sie einfach eine Rente und Schluss. Doch es gibt auch Alternativen und einiges zu bedenken, um nicht unnötig hohe Steuern zu zahlen.

Neben einer lebenslangen Rente haben Sparer zwei andere Möglichkeiten: Sie können sich entweder 30 Prozent der Sparsumme direkt auszahlen lassen oder, falls Ihr Riesterkonto klein ist, sogar die ganze Summe auf einmal („Abfindung“).

Die 30-Prozent-Regel: In diesem Fall werden die verbliebenen 70 Prozent für die Rente hergenommen. Die Entnahme von 30 Prozent erhöht Ihr zu versteuerndes Einkommen im Jahr der Auszahlung. Bitten Sie Ihren Riester-Anbieter daher unbedingt, den Betrag erst in dem Jahr auszuzahlen, in dem Sie nur noch Rente beziehen. So sparen Sie am meisten.

Die Abfindung: Wenn Ihre monatliche Riester-Rente besonders klein ist, dann können Sie sich den gesamten Sparbetrag steuergünstig auszahlen lassen. 2019 liegt die Grenze dafür bei 31,15 Euro. Viele Riester-Sparer wählen diesen Weg. Bei der Riester-Kleinbetragsrente gilt die sogenannte Fünftelregelung. Die Abfindung wird durch fünf geteilt und dieser Betrag auf das Jahreseinkommen aufgeschlagen. Dann wird die Steuerlast berechnet und diese wieder mit fünf malgenommen. Dadurch versteuern Sie die Abfindung mit einem niedrigeren Steuersatz. Die Fünftelregelung können Sie in Ihrer Steuererklärung beantragen.

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5. Auch wichtig: Batteriespeicher, teurer ADAC, Musterklage Sparkasse

+++ Nach vielen anderen Bundesländern haben nun auch Sachsen-Anhalt und Berlin ein Förderprogramm für Batteriespeicher gestartet. Zuschüsse von mehreren Hundert Euro pro Kilowattstunde Speicherkapazität gibt es, wenn Sie so einen Speicher wie zum Beispiel im Bild oben gemeinsam mit einer Photovoltaikanlage anschaffen. Förderanträge können Sie in Sachsen-Anhalt sofort und in Berlin ab Januar stellen – wer noch dieses Jahr investieren will, muss einen Antrag auf vorzeitigen Baubeginn stellen. Mehr im Ratgeber. +++

+++ Der Autoklub ADAC erhöht voraussichtlich zum Frühjahr 2020 die Preise: Die Basis-Mitgliedschaft soll künftig mit 54 Euro pro Jahr zu Buche schlagen statt mit 49 Euro. Die von den meisten Mitgliedern gewählte Plus-Mitgliedschaft soll 94 Euro kosten statt bislang 84 Euro. Das berichtet die „Welt“ unter Berufung auf Vereinskreise. Vergleichbare Leistungen bietet die ADAC-Alternative BAVC für 44 Euro (Basis-Mitgliedschaft) oder 60,50 Euro (Euro-Mitgliedschaft). +++

+++ Am Dienstag hat die Verbraucherzentrale Sachsen eine weitere Musterklage eingereicht: Sie richtet sich gegen die Erzgebirgssparkasse. Nach Ansicht der Verbraucherschützer hat die Sparkasse die Zinsen bei den Sparverträgen „Prämiensparen flexibel“ oft nicht richtig berechnet. Die Verbraucherzentrale hat nach eigenen Angaben bereits 350 Verträge geprüft – im Schnitt müsse die Sparkasse pro Vertrag rund 6.000 Euro nachzahlen. Die Sparkasse hält ihre Berechnungen dagegen für gerecht. Auch gegen die Sparkasse Leipzig läuft eine Musterklage, dort haben sich bereits 750 Kunden angemeldet. Mehr dazu hier. +++

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Punkt für Punkt: So sichern Sie Fotos und andere kostbare Daten auf Ihrem Handy

Eine Sekunde nicht aufgepasst und schon es ist zu spät: Das Smartphone liegt auf dem Straßenpflaster oder nimmt ein Bad im Klo. Besonders ärgerlich ist es, wenn dabei Daten verloren gehen: Fotos von Freunden oder den Kindern, Geräteinstellungen und alle Kontakte. Manches lässt sich gar nicht wiederherstellen, anderes nur mit Aufwand. Deswegen lohnt es sich für Sie, regelmäßig Ihre Daten zu sichern – dann ist der Verlust auf den Schaden am Handy beschränkt.

Es gibt zwei Arten, Backups zu speichern: Sie können die Daten auf Ihren Computer übertragen oder auf fremde Server, besser bekannt als „Cloud“.

1. Daten in der Cloud kostenlos speichern

Backups in der Cloud laufen auf Wunsch automatisch ab, was am bequemsten ist. Die Funktion können Sie in den Einstellungen Ihres Smartphones aktivieren.

Für Android-Nutzer sind die ersten 15 Gigabyte (GB) kostenlos im Google Drive, für iPhone-Besitzer 5 GB in der iCloud. Ein Tipp für Apple-Nutzer: Über die Familienfreigabe können Sie Cloudspeicher mit Familienmitgliedern teilen. Der Gratis-Speicher bei Android dürfte für den ein oder anderen ausreichen, um Apps, Einstellungen und Fotos zu sichern. Vor allem aber die 5 GB von Apple sind äußerst knapp bemessen, wenn Sie viele Fotos oder gar Videos aufnehmen.

2. Über den Wolken: Mehr speichern gegen Gebühr

Wer mehr Speicher benötigt, muss dafür monatlich eine Gebühr berappen. 200 GB beispielsweise kosten bei Apple und Google knapp 3 Euro im Monat. Für 10 Euro im Monat gibt es bei Apple 2.000 GB, bei Google 1.000 GB. Andere Anbieter wie Dropbox oder Telekom Cloud sind nicht unbedingt günstiger und haben einen Nachteil: Ihre Apps sind oft nicht so gut mit dem Smartphone-Betriebssystem verzahnt, wie das Apple und Google selbst leisten können.

3. Selber speichern ist kostenlos und schützt Ihre Daten

Nicht jeder möchte Konzernen wie Google und Apple seine Daten anvertrauen. Die Alternative sind Backups auf dem eigenen Computer. Und die sind immer gratis.

Eine lokale Kopie ist gut, wenn Sie große Mengen an Bildern und Videos speichern wollen. Denn in der Cloud nehmen die Dateien viel Platz ein und brauchen lange zum Laden. Mit dem Computer geht das schneller.

Das Ganze ist natürlich nicht ganz so komfortabel wie ein Cloud-Backup: Sie müssen Ihr Smartphone am Computer anstöpseln und manchmal auch eine passende Backup-Software einrichten. Weitgehend reibungslos funktioniert aber beispielsweise das iPhone-Backup an einem Mac – kein Wunder, denn beides kommt vom selben Hersteller.

Wichtig: Achten Sie darauf, regelmäßig auch ein Backup von Ihrem Computer auf eine extra Festplatte zu machen.

Weitere Tipps finden Sie in unserem Ratgeber.

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... pro Quadratmeter dürfen Vermieter in Berlin im allerhöchsten Fall nach Einführung des Mietendeckels für Bestands-Mietwohnungen noch verlangen. Auf diesen Wert kann die Miete auch für neue Häuser, also aus den Baujahren 2003 bis 2013, und in guten Lagen nachträglich gekürzt werden.

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