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Schon Wohngeld beantragt? Zehn Dinge, die Sie über Ihr Recht auf Hilfe wissen sollten.

Zehn Dinge, die Sie über Wohngeld wissen sollten

Rund eine Million Haushalte haben Anspruch auf Wohngeld – aber beantragen es nicht. Dabei sind es im Schnitt rund 150 Euro, die der Staat Wohngeldempfängern zur Miete zuschießt. Wie steht es mit Ihnen? Oder vielleicht kennen Sie jemanden, der Wohngeld nötig hätte.

Wohngeld gehört zu den wenig bekannten Ansprüchen, die wir Bürger an den Staat haben. Und viele scheuen sich, den Antrag zu stellen. Weil sie glauben, es habe etwas mit Hartz IV zu tun. Weil sie Stigmatisierung fürchten. Oder weil sie denken, es kommen am Ende doch nur 10 oder 20 Euro im Monat heraus.

Doch solche Sorgen sind unbegründet.

1. Wohngeld macht einen Unterschied

Wer ein kleines Einkommen hat, erhält durch Wohngeld mehr finanziellen Spielraum. Ein Beispiel: Eine vierköpfige Familie mit einem Brutto-Einkommen von 2.300 Euro und einer Miete von 700 Euro würde in Berlin 243 Euro Wohngeld bekommen. Bei einem Einkommen von 2.800 Euro blieben noch 84 Euro. Ab gut 3.000 Euro gäbe in diesem Beispiel dann nichts mehr.

2. Wohngeld gibt es für viele

Derzeit gibt es 480.000 Haushalte, die Wohngeld beziehen. Die Hälfte sind Rentner, 5 Prozent Azubis oder Studenten und 40 Prozent Erwerbstätige – meist mit Familie. Experten schätzen aber, dass nur jeder dritte Berechtigte einen Antrag stellt.

3. Wohngeld auch für Hausbesitzer

Auch Besitzer einer Wohnung oder eines Einfamilienhauses können Wohngeld bekommen, wenn sie darin wohnen und knapp bei Kasse sind. Das heißt dann „Lastenzuschuss“. Er beträgt im Schnitt 215 Euro.

4. Keine zusätzlichen Pflichten

Anders als bei Hartz IV müssen Sie keine Auflagen vom Jobcenter oder einer ähnlichen Stelle erfüllen. Es gibt keine Vorschriften, wie groß die Wohnung sein darf. Sie müssen auch nicht wie bei Hartz IV jede kleine Änderung Ihrer Finanzen mitteilen. Nur wenn sich Miete oder Einkommen um mehr als 15 Prozent ändern oder die Zahl der Mitbewohner, dann müssen Sie sich beim Wohngeldamt melden.

5. Ihr Vermögen wird nicht angetastet

Wohnen Sie alleine, bleiben bei der Wohngeldberechnung 60.000 Euro Vermögen unberücksichtigt. Pro weiteres Haushaltsmitglied sind es weitere 30.000 Euro, so regelt es die Verwaltungsvorschrift zum Wohngeld. Bei einer vierköpfigen Familie werden also 150.000 Euro Vermögen nicht angetastet.

6. Das Wohngeld steigt um knapp ein Drittel

Am heutigen Freitag verabschiedete der Bundesrat – nach dem Bundestag – nun endgültig das neue Wohngeldstärkungsgesetz. Es gilt ab Jahreswechsel. Damit soll für die, die schon jetzt Wohngeldanspruch haben, der Zuschuss um etwa 30 Prozent steigen. Auch die Zahl der Berechtigten wird mit dem neuen Gesetz um etwa 40 Prozent zunehmen. Wer also in der Vergangenheit keinen Wohngeldanspruch hatte, sollte ihn unbedingt noch einmal prüfen.

Wie Sie herausfinden, ob Sie Wohngeld bekommen, und wo es Hilfe beim Antrag gibt, erfahren Sie auf unserer Website.

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Schnäppchen der Woche

Angebote, Rabatte & Deals: Was unsere Redaktion für Sie entdeckt hat.

Europa entdecken: Kostenlose Interrail-Tickets für 18-Jährige

Sind Sie 18 Jahre alt und haben Lust, mit dem Zug quer durch Europa zu reisen? Das geht kostenlos mit dem Programm Discover EU der Europäischen Union. Seit gestern läuft die Bewerbungsphase um die mindestens 20.000 Travel-Pässe. Um eines der begehrten Tickets zu erhalten, müssen Sie online an einem Quiz teilnehmen. Gibt es mehr richtige Lösungen als Tickets, entscheidet das Los. Wer ausgewählt wird, kann zwischen April und Oktober 2020 bis zu 30 Tage reisen.

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Deutsche Bahn: 1 Million Fahrkarten für 20 Euro

Die Deutsche Bahn hat wieder 1 Million zusätzliche Tickets zum „Super-Sparpreis“ für knapp 20 Euro in die Buchungssysteme gekippt. Für welche Verbindungen es die Extra-Fahrkarten gibt, ist nicht klar – da hilft nur ausprobieren. Die Tickets für den Fernverkehr der Deutschen Bahn sind an vorher festgelegte Züge gebunden und können nicht storniert werden.

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Babylon Berlin, Hindafing und Borgen ohne Abo streamen

Die Mediatheken der Öffentlich-Rechtlichen halten immer wieder interessante Serien vor, die sich nicht vor kostenpflichtigen Portalen wie Netflix oder Sky zu verstecken brauchen. Und für ARD und ZDF haben wir schließlich schon bezahlt. Leider gibt es die Serien oft nur für kurze Zeit.

Nur noch vier Tage lang sind beide Staffeln der Aufsehen erregenden Serie „Babylon Berlin“ in der ARD-Mediathek zu sehen. Vielleicht haben Sie ja beim letzten Mal nicht alle Folgen geschafft. Arte hält bis 20. November die brandneue zweite Staffel der mehrfach ausgezeichneten Serie „Hindafing“ vor (erste Staffel bei der ARD). Oder bis Mitte Dezember die gesamte Politserie „Borgen“.

Auch das ZDF hat immer wieder aufwendig produzierte Serien im Angebot, zum Beispiel „Ku’damm 56“. Auch hier verschwinden leider nicht selbst produzierte Serien schnell aus der Mediathek: Obwohl das ZDF alle Staffeln der sehr gut bewertete Serie „Death in Paradise“ ausstrahlte und gerade Staffel acht zeigt, fanden wir in der Mediathek im Moment nur die erste.

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1. Streik bei Lufthansa: Das sind Ihre Rechte

Gestern und heute bis Mitternacht streikt das Kabinenpersonal der Lufthansa, rund 1.300 Flüge sind schon ausgefallen. Auch am Samstag rechnet die Lufthansa noch mit Ausfällen, weil ein Teil des Personals und einige Maschinen noch nicht am richtigen Ort sind. Die Lufthansa hat einen Ersatzflugplan erstellt, auf der Website können Sie den Status Ihres Flugs überprüfen. Wenn er ausfällt, werden Sie auf einen anderen Flug umgebucht – „in der Regel automatisch“, heißt es bei der Airline.

Selbst wenn Ihr Flug heute nicht ausfällt, können Sie einen anderen Reisetermin wählen bis einschließlich 15. November, falls Sie über Frankfurt oder München fliegen wollten. Auf allen innerdeutschen Strecken können Sie Ihr Flugticket auch gegen eine Bahnfahrkarte eintauschen.

Darüber hinaus müssen Fluggesellschaften nach der europäischen Fluggastrechte-Verordnung bei großer Verspätung oder Annullierung eines Fluges bis zu 600 Euro Entschädigung zahlen. Es gibt leider Ausnahmen: Wenn die Airline nichts dafür kann und außergewöhnliche Umstände vorliegen. Dann gehen Sie leer aus.

Ein Streik gilt meistens als außergewöhnlicher Umstand – aber nicht immer. Die Gerichte müssen im Einzelfall beurteilen, ob die Fluggesellschaft den Streik mitverursacht hat. Einige der Fluggasthelfer-Portale sehen bei diesem Lufthansa-Streik durchaus Chancen.

Wie Sie eine Entschädigung einfordern und welche Rechte Sie sonst noch haben, erfahren Sie im Ratgeber.

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2. Diese Prämien gibt es für E-Autos und Lastenfahrräder

Wer darüber nachdenkt, einen Neuwagen mit E-Motor anzuschaffen, sollte damit unbedingt etwas warten. Noch im November steigt die Kaufprämie für ein reines E-Auto von 4.000 Euro auf 6.000 Euro. Für einen Plug-in-Hybriden fließen statt 3.000 Euro dann 4.500 Euro. Für teure Autos ab 40.000 Euro Listenpreis gibt es etwas weniger. Den Antrag stellen Sie – wenn es soweit ist – auf der Website des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa).

Auch mit der höheren Prämie sind viele E-Autos in der Anschaffung noch teurer als vergleichbare Verbrenner – nicht jedoch im Betrieb. Insbesondere, wenn Sie den Wagen zu Hause laden können (am günstigsten mit selbst produziertem Solarstrom), könnte ein Elektroauto für Sie interessant sein. Ein Kostenfaktor beim E-Auto ist sicher der Verschleiß der Batterie. Dafür ist die Wartung deutlich günstiger als beim Verbrenner. Außerdem sind E-Autos zehn Jahre lang von der Kfz-Steuer befreit.

Auch beim Fahrrad macht die Technik Fortschritte: Größere Einkäufe und kleine Kinder lassen sich leichter mit Lastenfahrrädern herumkutschieren – vor allem, wenn ein E-Motor das Treten unterstützt. Auch dafür gibt es Kaufprämien in vielen Städten. So erhalten Bürger in München bis zu 1.000 Euro Zuschuss für ein Lasten-E-Bike. NRW schießt in 28 besonders abgasbelasteten Städten ebenfalls etwas zu. Weitere Programme sind zum Beispiel auf cargobike.jetzt aufgelistet.

In Hamburg war der Zuschuss von bis zu 2.000 Euro für Lastenräder mit und ohne Motor nach drei Wochen ausgeschöpft. Berlin nimmt voraussichtlich ab 2020 wieder Förderanträge an.

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Indexfonds: Normalerweise empfehlen wir sie, doch manchmal sollte man besser die Finger davon lassen.

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3. So schließen Sie die Rentenlücke

Die liebe Rente treibt uns Deutsche ganz schön um. Einmal im Jahr schickt die gesetzliche Rentenversicherung allen angestellt Beschäftigten die Renteninformation. Wir wissen dann, welche Brutto-Rente wir im Alter zu erwarten haben, wenn wir zum jetzigen Gehalt weiterarbeiten würden.

Derzeit rechnet die Bundesregierung damit, dass ein typischer Rentner noch 48 Prozent des aktuellen Durchschnittseinkommens an Rente bekommt – gerechnet nach Sozialabgaben, aber es muss noch versteuert werden. Nun werden in der Rente weniger Steuern fällig. Üppig ist das trotzdem nicht. Es ist also besonders wichtig, die sogenannte Rentenlücke zu schließen. Dazu müssen Sie zunächst für sich entscheiden, wie viel Geld Sie im Alter monatlich einmal brauchen.

Ein Beispiel: Nehmen wir an, Sie sind 30 Jahre alt und haben noch 37 Jahre bis Renteneintritt. Sie verdienen wie der Durchschnitt (rund 39.000 Euro brutto im Jahr). Dann müssten Sie im Monat gut 350 Euro zurücklegen, um später drei Viertel Ihres heutigen Nettoeinkommens als Rente auf dem Konto zu haben. Falls Sie Ihr Geld gut anlegen und eine Rendite erzielen, die 2 Prozentpunkte höher ist als die Inflation, dann würden gut 190 Euro im Monat genügen. Legen Sie bereits so viel Geld zurück? Wenn nicht, lohnt es sich, darüber nachzudenken.

Natürlich treffen wir für dieses Beispiel einige Annahmen. Als Daumenregel gilt: Wenn Sie im Alter nur die gesetzliche Rente beziehen, versuchen Sie, über mindestens 30 Jahre etwa 15 Prozent Ihres Nettogehalts renditeorientiert anzulegen – zum Beispiel aufgeteilt auf einen weltweit ausgerichteten Aktienfonds und gutes Festgeld.

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4. Diesel-Skandal: Rückschlag für den Widerrufsjoker beim Autokredit

Wer einen kreditfinanzierten Diesel loswerden wollte, hatte mit dem Widerrufsjoker einen hohen Trumpf gegen die mächtigen Autohersteller in der Hand. Nach dem Urteil des Bundesgerichtshofs an diesem Dienstag sind die Karten neu gemischt: Die Verbraucher haben jetzt leider ein deutlich schlechteres Blatt.

Darum ging es: Rechtsanwälte hatten festgestellt, dass die Widerrufsinformationen in Autokredit-Verträgen oft unklar formuliert waren. Weil die Belehrung über den Widerruf damit unwirksam ist, konnten Autokäufer ihren Kredit noch Jahre später widerrufen, die Verträge rückabwickeln und das Auto zurückgeben. Das hat vielfach gut funktioniert, es gab positive Gerichtsurteile und viele Vergleiche.

Nun hat sich auch der Bundesgerichtshof mit zwei Kreditverträgen von der BMW Bank und der Ford Bank befasst: Die Richter beurteilten die beanstandeten Informationen allerdings anders, nämlich als ausreichend (Az. XI ZR 650/18 und XI ZR 11/19). Sie kommen auch in Kreditverträgen anderer Autobanken vor.

Das ist ein Rückschlag für alle Verbraucher: Es bedeutet zwar nicht das Aus für den Widerrufsjoker, da das Gericht konkret nur über vier vermeintliche Fehler geurteilt hat. Es gibt weitere Formulierungen in Verträgen, die Anwälte als fehlerhaft einschätzen. Die Erfolgschancen für diese Prozesse sind nun aber deutlich gesunken.

Es bleibt die Möglichkeit, seinen Betrugsdiesel wieder loszuwerden mit einer Klage auf Schadensersatz. Wenn Sie noch nichts unternommen haben, sollten Sie sich aber beeilen: viele Ansprüche verjähren zum Ende des Jahres.

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5. Auch wichtig: Nebenwohnung ohne GEZ, Batterieförderung in Brandenburg, Korrektur

+++ Im Oktober hatten wir berichtet, dass der Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio – die frühere GEZ – Ehepaaren Ärger macht. Paare mit einer Zweitwohnung sollten doppelt zahlen, was das Bundesverfassungsgericht eigentlich klar ausgeschlossen hat. Jetzt hat der Beitragsservice nachgebessert: Ab sofort können Ehe- und eingetragene Lebenspartner eine Befreiung ihrer Nebenwohnung beantragen. Allerdings: Befreiungsanträge, die abgelehnt wurden, prüft der Beitragsservice nicht erneut. Ehe- und Lebenspartner müssen einen neuen Antrag stellen. +++

+++ Brandenburg unterstützt seit November wieder den Kauf von Batteriespeichern für Solaranlagen. Voriges Jahr stoppte die Landesregierung das erste Förderprogramm aufgrund hoher Nachfrage. Wer damals nicht zum Zuge kam, hat nun eine zweite Chance auf bis zu 30 Prozent Zuschuss. Förderprogramme in anderen Bundesländern haben wir hier zusammengestellt. +++

+++ Korrektur: In der Fortsetzung unseres Aufmachers über vergessene Konten von letzter Woche schrieben wir, dass bei Privatbanken das Nachforschungsverfahren nur drei Bundesländer umfasst und im Osten eine kleine Gebühr kostet. Das ist nicht mehr richtig: Seit Anfang des Jahres forscht der Bundesverband deutscher Banken kostenlos und bundesweit. Wir bitten um Entschuldigung. +++

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Kommt es für Sie in Frage, ein E-Auto zu kaufen?

  • Ich habe schon eins.
  • Ja, Elektroautos zahlen sich inzwischen aus.
  • Vielleicht, denn mit der höheren Prämie und immer mehr Ladestationen wird das langsam interessant.
  • Nein, ich ziehe Verbrenner vor.
  • Nein, ich verzichte ganz aufs Auto. Ich bin mit dem Rad, zu Fuß oder mit Bus & Bahn unterwegs.

Zur Abstimmung klicken Sie bitte auf den grünen Button.

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Steuerfallen vermeiden: So verkaufen Sie Bitcoin, Münzen, Schmuck und Gemälde

Weil es seit Jahren praktisch keine Zinsen gibt, schauen sich viele nach Alternativen um. Und mancher lässt sich verleiten, in Sachwerte zu gehen, wie Schmuck, Antiquitäten, Münzen, aber auch Gold, Silber oder sogar in Kryptowährungen wie Bitcoins. Der Vorteil: Wenn diese Dinge an Wert gewinnen, wird darauf keine Kapitalertragsteuer fällig wie etwa auf Festgeld oder Aktien.

Auf der anderen Seite sind diese Investments sehr spekulativ – und unter Umständen werden beim Verkauf trotzdem Steuern fällig: Wer die Wertgegenstände zu schnell wieder losschlägt, muss auf den Gewinn Einkommenssteuer zahlen. Und wer den Eindruck erweckt, gewerbsmäßig zu handeln, von dem verlangt das Finanzamt Umsatz- und Gewerbesteuer.

Wir haben deshalb für Sie die Fallstricke beim Verkauf von privaten Wertgegenständen zusammengefasst:

1. Spekulationsfrist von zwölf Monaten

Wenn Sie Wertsachen wie Edelmetalle, Schmuck, Antiquitäten, Kunstgegenstände, Oldtimer, Münz- und Briefmarkensammlungen länger als ein Jahr besitzen, ist der Verkauf immer steuerfrei. Dasselbe gilt für Bitcoins und fremde Währungen. Der Kauf und Verkauf innerhalb von zwölf Monaten ist hingegen ein steuerpflichtiges privates Veräußerungsgeschäft. Erzielen Sie in einem Jahr einen Gewinn von mindestens 600 Euro aus allen Geschäften dieser Art, müssen Sie darauf Einkommenssteuer zahlen – und zwar auf den gesamten Betrag, nicht nur auf das, was die 600 Euro übersteigt.

Versteuert wird mit Ihrem persönlichen Einkommenssteuersatz. Übertreffen Sie die 600-Euro-Grenze, müssen Sie für dieses Jahr automatisch eine Steuererklärung abgeben. Die privaten Veräußerungsgeschäfte tragen Sie als „sonstige Einkünfte“ in der Anlage SO ein. Wer steuerpflichtige Gewinne nicht angibt, kann wegen Steuerhinterziehung dran sein oder zumindest wegen einer milderen „leichtfertigen Steuerverkürzung“.

Wenn Sie beim Weiterverkauf Verluste machen, können Sie das gegen Ihre Gewinne verrechnen.

2. Was gilt bei einem Verlust?

Wie gesagt: Solche Anlagen sind spekulativ. Vor allem Währungen und Edelmetalle schwanken stark im Wert. Der Preis für Gold schwankte in den letzten zwölf Monaten zwischen 1.200 und 1.550 Euro pro Feinunze, der für Bitcoin sogar zwischen knapp 3.000 und gut 12.000 Euro. Man kann also auch leicht Verluste machen.

Verkaufen Sie innerhalb der einjährigen Spekulationsfrist, können Sie mit dem Verlust Ihre Steuern senken: Beantragen Sie mit einem Kreuz auf dem Mantelbogen Ihrer Steuererklärung, dass das Finanzamt einen Verlust feststellen soll, und geben Sie die ausgefüllte Anlage SO ab.

Diesen Verlust dürfen Sie ausschließlich mit einem Gewinn aus einem anderen privaten Veräußerungsgeschäft verrechnen. Das Gute daran: Haben Sie in dem Jahr keine Gewinne gemacht, dürfen Sie den Verlust auch mit Gewinnen aus dem Vorjahr verrechnen – oder ihn für künftige Gewinne vormerken. Man spricht dann von einem Verlustvortrag.

Wie Sie Gewinn oder Verlust berechnen und wann Sie in die Gewerbstätigkeit rutschen, erfahren Sie auf unserer Website.

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Zahl der Woche

... Haushalte in Deutschland verschenken ihren Anspruch auf Wohngeld, weil sie keinen Antrag stellen. Das ergeben Schätzungen von Experten. Mit der Reform ab 2020 werden sogar noch mehr Personen Anrecht auf Wohngeld haben.

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Freitag, 15. November, Hermann-Josef Tenhagen bei Radioeins
Freitag, 15. November, Hermann-Josef Tenhagen beim ARD Morgenmagazin
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