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Doppelte Gebühr: Wie uns Versicherer beim Riestern abkassieren

Wie uns viele Versicherer beim Riestern abkassieren

Wenn Sie eine Rentenversicherung als Riester abschließen, zahlen Sie schon beim Abschluss oft Tausend Euro und mehr – die Vermittlungsprovision. Nur: Sobald Sie Ihre Beiträge erhöhen, zahlen Sie erneut. Das ist schon ärgerlich genug.

Wie sich nun herausstellt, haben viele Versicherer zum Beispiel auch Provision berechnet, wenn Kunden ihre Beiträge senkten, weil die Zulagen stiegen.

Schon im Frühjahr hat das Bundesfinanzministerium diese Praxis für unwirksam erklärt. Doch von sich aus zahlen die Versicherer nichts zurück. Das heißt: Sie als Kunde müssen die zu viel gezahlte Provision selbst einfordern.

Wie viele Versicherte es betrifft

Aufgeflogen ist dieses Vorgehen, als sich ein Betroffener bei der Verbraucherzentrale Hamburg meldete. Diese hat dann alle Versicherer befragt und aufgedeckt, dass viele doppelte Gebühren erhoben haben.

Der Interessenverband der Versicherer GDV erklärte, es sei höchstens einer von 1.000 Verträgen betroffen. Die Verbraucherzentrale schätzt eher, dass einer von 100 Kunden mehrfach Provision gezahlt hat. Vermutlich sind Zehntausende Versicherte betroffen.

Wer betroffen sein könnte

Haben Sie die Beiträge zur Riester-Rente schon einmal angepasst, ohne den Gesamtbetrag zu erhöhen? Zum Beispiel als eine Kinderzulage dazukam oder wegfiel? Dann könnten Sie doppelte Gebühren bezahlt haben.

Viele Versicherer haben einfach auf die neue Zulage wieder eine Provision berechnet – obwohl die Gesamtsumme konstant blieb.

Dasselbe könnte bei Ihnen auch passiert sein, wenn Sie Ihren Beitrag gesenkt haben, als im Januar 2018 die Grundzulage erhöht wurde.

Oder haben Sie zeitweise weniger oder keine Beiträge gezahlt? Und dann wieder auf die alte Summe aufgestockt? Auch dann könnten Sie mehrfach Provision gezahlt haben. Das könnte zum Beispiel aufgrund von Arbeitslosigkeit, Elternzeit oder Teilzeitarbeit passiert sein.

Wer nicht betroffen ist

Diese Praxis kam ausschließlich bei Rentenversicherungen vor. Wer als Riester einen Banksparplan, einen Bausparvertrag, einen Wohn-Riester oder einen Fondssparplan abgeschlossen hat, muss erstmal nichts zurückfordern.

So gehen Sie vor

Fordern Sie in einem Brief Auskunft darüber, ob Sie unwirksame Provisionen gezahlt haben und fordern Sie das Geld zurück. Verwenden Sie dazu am besten den Musterbrief der Verbraucherzentrale Hamburg.

Die Versicherungen halten sich bedeckt

Wir haben die 25 größten deutschen Lebensversicherer aufgefordert, uns mitzuteilen, ob und bei wie vielen Kunden sie mehrfach Provisionen erhoben haben. Bisher haben uns nur 17 Versicherer geantwortet: Fünf haben doppelte Provisionen zugegeben, vier haben das verneint, sechs sind unseren Fragen ausgewichen und zwei wollen uns noch antworten. Von den restlichen haben wir noch nicht mal eine Antwort bekommen. Mehr dazu in der kommenden Ausgabe.

Bitte melden Sie sich per Mail bei uns, falls Sie durch Ihre Beschwerde feststellen, dass auch Ihr Versicherer doppelt abkassiert hat. Und sagen Sie uns am besten auch, wer Ihr Versicherer ist.

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Schnäppchen der Woche

Angebote, Rabatte & Deals: Was unsere Redaktion für Sie entdeckt hat.

Jahresabo „Hörzu“ und Kinogutscheine für 15 Euro

Beim Anbieter „Zeitschriften & Co.“ gibt es die Programmzeitschrift „Hörzu“ im Jahresabo für knapp 15 Euro inklusive Versand. Die gute alte „Hörzu“ gehört noch immer zu den drei meistverkauften Fernsehzeitschriften und erscheint im Wochenrhythmus. Der reguläre Preis für das Jahresabo beträgt fast 120 Euro. Obendrauf gibt es zwei Gutscheine für die UCI-Kinos, die es in vielen Städten gibt.

Damit sich das Abo nicht zum regulären Preis verlängert, müssen Sie es rechtzeitig kündigen. Erledigen Sie das am besten frühzeitig per E-Mail an kuendigung@zeitschriftenundco.de, damit Sie es später nicht vergessen.

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Ebay: Bis zu 20 Prozent auf Haushalt, Schmuck und Mode

Wer die Schnäppchenjagd am „Black Friday“ in zwei Wochen nicht abwarten kann, bekommt derzeit bei Ebay 15 beziehungsweise 20 Prozent Nachlass mit dem Gutscheincode „PRAESENT19“. Den Rabatt gibt es aber nur auf bestimmte Produkte in den Kategorien Haus und Garten, Spielzeug, Schmuck und Uhren sowie Mode und Beauty. In unserer Stichprobe fanden wir einen Wassersprudler von Sodastream und eine Uhr von Armani deutlich günstiger als bei anderen Händlern. Vergleichen Sie aber immer die Preise, zum Beispiel auf Idealo, billiger.de oder Geizhals – denn die Prozente allein sagen nichts aus.

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Digitales Fahrtenbuch: 20 Prozent Rabatt auf Vimcar

Wer einen Dienstwagen fährt, muss die private Nutzung versteuern. Statt die pauschale Steuer zu zahlen, ist es oft günstiger, ein Fahrtenbuch zu führen. Als rechtssicher und komfortabel schätzt Finanztip das digitale Fahrtenbuch von Vimcar ein. Die Hard- und Software ist allerdings mit fast 19 Euro im Monat nicht ganz billig (Vimcar gibt 15,90 Euro an, es kommt aber noch die Mehrwertsteuer drauf). Mit dem Gutscheincode „finanztip2020“ können Sie das Abo 20 Prozent günstiger abschließen – und das dauerhaft. Das Angebot gilt bis 30. November und ist nur für Neukunden. Hier können Sie sich über das Produkt informieren.

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1. Soli und Grundrente: Groko stellt Millionen von Bürgern besser

Die Koalitionspartner Union und SPD haben die letzten Hürden bei zwei Großprojekten ausgeräumt, die Millionen Bundesbürger entlasten.

Zum einen verabschiedete der Bundestag gestern das weitgehende Ende des Solidaritätszuschlags (siehe Bild oben): Ab 2021 soll er für die meisten entfallen. Sparer und Anleger mit mehr als 801 Euro Zinsen oder Aktiengewinnen im Jahr müssen ihn allerdings weiter zahlen. Auch wer als Single mehr als rund 73.000 Euro brutto im Jahr verdient, zahlt weiter Soli, wenn auch weniger als bisher. Spitzenverdiener ab 109.000 Euro müssen ihn weiterhin komplett entrichten. Für Paare gelten andere Werte, abhängig auch von der Zahl der Kinder. Alle Details finden Sie im Ratgeber Solidaritätszuschlag.

Zum anderen die Grundrente: Wer mindestens 35 Beitragsjahre in der Rentenversicherung hat und am Ende trotzdem eine sehr kleine Rente bekommt, soll künftig eine Aufstockung erhalten. Technisch gesprochen: Wer im Schnitt nur 0,3 bis 0,8 Rentenpunkte erworben hat, bekommt die Grundrente. Zu den 35 Jahren zählen auch Elternzeiten oder die Pflege von Angehörigen. Die Idee: Wer jahrelang in die Rentenkasse eingezahlt hat, soll mehr kriegen als die Grundsicherung, auf die jeder ein Anrecht hat.

Die Grundrente wird nicht ohne Vorbehalte ausgezahlt: Wer Einkommen hat, etwa aus Lebensversicherungen, Betriebsrenten oder Vermietungen, darf als Single nach der Aufstockung nicht über 1.250 Euro im Monat kommen; Paare nicht über 1.950 Euro. Das eigene Heim spielt für die Berechnung dagegen keine Rolle. Anders als beim Soli muss die Grundrente aber erst noch durch den Bundestag gebracht werden.

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2. Neue Karte: Wo Ihr Handy keinen Empfang hat

Die Bundesnetzagentur hat eine Landkarte ins Internet gestellt, auf der Sie sehen können, wo es noch Lücken beim Handyempfang gibt. Praktisch: Es lassen sich die drei Netzbetreiber Telekom, Vodafone und O2 einzeln auswählen und so vergleichen. Die Karte entstand aus den freiwilligen Messungen von fast 200.000 Nutzern der App „Breitbandmessung“. Die LTE-Abdeckung könnte allerdings etwas ungenauer erfasst worden sein. Denn die App geht auch dann von einem LTE-Funkloch aus, wenn im Handytarif LTE nicht freigeschaltet ist – es sind noch Millionen Sim-Karten ohne LTE im Umlauf.

Wenn auch Sie niemals die Buchstaben LTE, 4G oder L oben im Display Ihres Smartphones sehen, sollten Sie Handy und/oder Tarif wechseln. Jedes halbwegs aktuelle Smartphone beherrscht die neue Netztechnik. Und mittlerweile sind auch die meisten Handytarife LTE-fähig. Wohnen Sie in einer größeren Stadt, kommen Sie wahrscheinlich mit dem O2-Netz aus. Dann empfehlen wir die Allnet-Flat LTE All 3 GB von Winsim* für 8 Euro im Monat.

Unsere Empfehlungen im Vodafone- und Telekom-Netz sind etwas teurer: rund 10 beziehungsweise 14 Euro. Dafür ist die Netzabdeckung vor allem auf dem Land besser. Das ergaben die Netztests der Fachmedien „Connect“ und „Chip“. Diese arbeiten mit standardisierter Messtechnik. Allerdings können die Tester nicht jeden Winkel der Republik abfahren. Wie die drei Handynetze im Detail abschneiden, erfahren Sie im Ratgeber.

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Video der Woche

Rürup-Rente: Wann sie wirklich Steuern spart und wann Sie besser die Finger davon lassen sollten.

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3. Letzte Chance: Lebenspartnerschaft in Ehe umwandeln und Steuern zurückholen

Schwule und lesbische Paare dürfen seit zwei Jahren heiraten. Davor gab es für sie als Trostpflaster die „eingetragene Lebenspartnerschaft“. Die Steuerersparnis durch das sogenannte Ehegattensplitting blieb den Paaren aber bis 2012 verwehrt. Diesen Steuervorteil können Sie aber rückwirkend doch noch bekommen! Bedingung: Sie müssen Ihre eingetragene Lebenspartnerschaft bis zum Ende des Jahres in eine Ehe umwandeln lassen.

Haben Sie sich zwischen 2001 und 2012 verpartnert, dann könnte es für Sie um viele Hundert ja sogar mehrere Tausend Euro gehen. Den größten Unterschied macht das Ehegattensplitting, falls Sie und Ihr Partner seinerzeit sehr unterschiedlich verdient haben. Und so geht’s: Die Umwandlung Ihrer Lebenspartnerschaft in eine Ehe beantragen Sie beim Standesamt. Sie müssen persönlich erscheinen und Ihre Ausweise dabeihaben. Wichtig nochmal: Das müssen Sie dieses Jahr noch erledigen! Ab dann gilt Ihre komplette Partnerschaft rückwirkend als Ehe.

Anschließend haben Sie bis Ende 2020 Zeit für den nächsten Schritt: Beantragen Sie beim Finanzamt, dass Sie sich zusammen veranlagen lassen und Ihre Steuerbescheide der betreffenden Jahre geändert werden. Falls Sie noch keine Steuererklärung abgegeben haben, können Sie das nachholen. Übrigens: Auf die Steuererstattung bekommen Sie möglicherweise noch Zinsen vom Finanzamt.

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4. Betriebsrentner werden ab 2020 entlastet

Gerade schauen alle auf die Grundrente (siehe Text weiter oben) – da ging fast unter, dass auch mehrere Millionen Betriebsrentner ab dem kommenden Jahr deutlich profitieren sollen. Damit hat die Große Koalition nach monatelangen Debatten angepackt, worüber schon lange Unmut herrscht: Die hohen Abgaben an die gesetzliche Krankenkasse.

Das Problem: Seit 2004 müssen alle Betriebsrentner, die mehr als die Freigrenze von derzeit gut 155 Euro monatliche Rente beziehen, den vollen Beitragssatz zur gesetzlichen Krankenkasse und Pflegeversicherung auf die gesamte Rente zahlen.

Das macht einiges aus, denn für Kranken- und Pflegeversicherung gehen derzeit rund 18 Prozent ab. Besonders ärgerlich ist das für Rentner, die ihre betriebliche Altersvorsorge vor 2005 abgeschlossen haben. Sie zahlten bereits auf ihre Einzahlungen Steuern und Abgaben – und werden so doppelt zur Kasse gebeten. Damit hat es nun ein Ende.

Die Große Koalition hat den doppelten Beitrag zwar nicht ganz beseitigt, aber künftig werden deutlich weniger betroffen sein. Denn SPD und Union machen aus der Freigrenze einen Freibetrag: Wer künftig mehr als etwa 160 Euro monatliche Betriebsrente bezieht, soll nur auf den Betrag, der diese 160 Euro übersteigt, die Abgaben zur Krankenkasse bezahlen.

Leider gilt die Änderung nicht rückwirkend. Die Einigung muss noch in einen Gesetzentwurf gegossen und vom Bundestag verabschiedet werden. Wir bleiben für Sie dran.

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5. Auch wichtig: Sky fällt aus, Thomas Cook sagt ab und Wohngeld steigt an

+++ Sky will seine Kunden für die Störungen beim Bundesliga-Spitzenspiel von vergangener Woche entschädigen. Während der Partie Bayern München gegen Borussia Dortmund funktionierte der Stream auf Sky Go und Skyticket lange nicht – Berichten zufolge die komplette erste Halbzeit. Alle Skyticket-Kunden mit Tages- oder Wochenticket sollen ihr Geld zurückbekommen. Sky-Abonnenten, die betroffen waren, sollen ebenfalls etwas bekommen. Sky will sich bei allen bis Ende des Jahres melden. +++

+++ Alle Hoffnungen, dass Thomas Cook als Ganzes gerettet werden kann, sind geplatzt. Das bedeutet, dass keine der gebuchten Reisen mehr stattfindet, auch die im Jahr 2020 nicht. Das erklärte der Insolvenzverwalter diese Woche. Damit sind alle 660.000 Reisen abgesagt, die ab dem Zeitpunkt der Pleite im September noch hätten stattfinden sollen. Darunter auch Reisen von den Tochterfirmen Neckermann Reisen, Öger Tours, Bucher Reisen und Air Marin. (Über Neckermann gebuchte Reisen von anderen Anbietern sind nicht betroffen.) Klar ist auch, dass das Geld der Zurich-Versicherung für die Betroffenen jetzt erst recht nicht genügt. Trotzdem sollten Sie Ihren Anspruch beim Dienstleister Kaera geltend machen. Später könnte sich auch ein Kreditkarten-Chargeback lohnen. Mehr im Ratgeber. +++

+++ Viel zu wenige nehmen ihr Recht auf Wohngeld wahr. Unser Bericht darüber erhielt vergangene Woche große Resonanz. Diese Woche kommt schon die nächste gute Nachricht für alle, die unter 3.000 Euro Haushaltseinkommen haben und denen die Mietkosten davongaloppieren: Das Bundeskabinett will über das Wohngeld Härte ausgleichen für alle, die wegen der neuen CO2-Steuer mehr fürs Heizen zahlen müssen. Für Singlehaushalte wird das Wohngeld ab 2021 im Schnitt um 15 Euro im Monat steigen. Für jedes weitere Haushaltsmitglied sollen bis zu 3,60 Euro dazukommen. +++

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Was halten Sie von der Kassenbon-Pflicht im Laden?

Künftig sollen immer Kassenbons ausgegeben werden müssen – zum Beispiel auch beim Bäcker. Was halten Sie davon?

  • Finde ich gut, so wird Steuerhinterziehung schwerer gemacht.
  • Im Prinzip sinnvoll. Aber für Centbeträge braucht niemand einen Kassenzettel. Das hält nur den Laden auf.
  • Schlecht, das produziert nur unnötige Papierberge und belastet die Umwelt!

Zur Abstimmung klicken Sie bitte auf den grünen Button.

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Jetzt die Kfz-Versicherung wechseln – aber mit Bedacht

Die Werbung der Autoversicherer läuft auf vollen Touren. „Krachend günstig“ und „tierisch gut“ findet sich die Huk-Coburg im Werbespot mit zwei Widdern (einen davon sehen Sie oben). „Zahl pro Kilometer, zahl nur was du fährst“, predigen die Mönche im Autokloster von Friday. Nicht mal das Mailpostfach ist vor solcher Werbung sicher. Es sei „irre vernünftig“, jetzt zum Versicherer Verti zu wechseln. Puh.

Dabei ist die Idee, jetzt die Versicherung zu wechseln ja genau richtig. Dadurch lassen sich oft mehrere Hundert Euro sparen. Nur sollten Sie eben nicht bei der erstbesten Versicherung in Ihrem Mailpostfach abschließen. Wenn Sie eine wirklich gute und günstige Autoversicherung finden wollen, hilft die Werbung nicht weiter.

1. Kündigen und Preise vergleichen

Stellen Sie also jedes Jahr im November Ihre Autoversicherung in Frage. Die meisten Versicherten können ihre Kfz-Versicherung zum Jahresende wechseln. Dafür muss Ihre Kündigung einen Monat vorher bei Ihrem alten Versicherer eingegangen sein. Stichtag ist daher der 30. November. Davor sollten Sie eine neue, günstigere Versicherung gesucht und gefunden haben.

2. Immer zweimal vergleichen

Die aktuelle Finanztip-Analyse zeigt, dass Sie die höchsten Chancen auf den günstigsten Preis haben, wenn Sie zweimal vergleichen. Zunächst auf einem Vergleichsportal. Wir empfehlen dafür Verivox oder Check24 – die haben in unserem umfangreichen Portaltest die besten Ergebnisse erzielt.

Doch damit sind Sie noch nicht am Ziel. Zwar geben beide eine „Nirgendwo günstiger“-Garantie, doch die führt etwas in die Irre. Die Portale wollen damit garantieren, dass Sie für die Versicherungen nicht mehr zahlen als direkt beim Anbieter. Aber eben nicht, dass Sie auf dem Portal die günstigste Versicherung finden.

Geben Sie deshalb Ihre Daten zusätzlich bei der Huk24 ein. Die Direktversicherung ist vor allem in der Wechselsaison mit sehr günstigen Preisen am Start. Nur leider ist sie auf keinem der gängigen Vergleichsportale vertreten. Wohlgemerkt Huk24, nicht huk.de. Denn da finden Sie die Mutterfirma Huk-Coburg. Das ist die mit der Widder-Werbung, die aber höhere Preise verlangt.

Also: erst Verivox* oder Check24*, dann Huk24*! Und das beste Angebot auswählen.

3. Tarif jetzt passend machen

Denken Sie daran, nicht nur den Preis in Frage zu stellen, sondern auch sich selbst. Denn Sie sollten sich einmal in Ruhe überlegen, ob Sie Ihre Versicherung wieder mit denselben Tarifmerkmalen abschließen wollen wie bisher. Da hat die Friday-Werbung (oben im Bild) schon recht. Also: Fahren Sie vielleicht weniger als zuvor? Aber auch: Zahlen Sie Ihren Beitrag bereits – günstig – auf einen Schlag einmal im Jahr? Beteiligen Sie sich an den Kosten für Schäden? Können Sie den Kreis der Fahrer verkleinern? Einen festen erfahrenen Zweit-Fahrer können Sie meistens kostenlos mitversichern, jede weitere Person treibt den Preis nach oben.

Achten Sie bei alledem darauf, welche Merkmale ein guter Tarif in jedem Fall haben sollte. Und nun viel Erfolg beim Wechseln!

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... weniger Steuern zahlen wir Deutsche ab 2021, weil der Solidaritätszuschlag teilweise abgeschafft wird. Spitzenverdiener müssen den Soli weiterhin bezahlen.

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