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FINANZTIP

wünscht Ihnen frohe Weihnachten!

Tschüss 2019, hallo 2020: Das ändert sich zum Jahreswechsel für Ihre Finanzen

Top-Thema: Was sich 2020 für Sie ändert

Wir haben für Sie zusammengetragen, was sich im kommenden Jahr alles für Ihre Finanzen ändert. Bei manchen Dingen müssen Sie selbst etwas tun, um von den neuen Regeln zu profitieren. Erzählen Sie auch Ihren Freunden davon! Zunächst die weniger bekannten Änderungen:

Unterhalt für die Eltern-Pflege nur bei sehr gutem Verdienst

Wer im Alter ins Pflegeheim umzieht, muss für den Heimplatz inzwischen im Schnitt über 1.800 Euro im Monat selbst zahlen (Eigenanteil, nachdem die Pflegeversicherung geholfen hat). Das überfordert viele. Der Staat springt dann ein, holt sich das Geld aber von den Kindern zurück. Bisher traf das viele Angehörige – auch mit mittleren Einkommen. Das ändert sich nun radikal: Künftig wird nur noch für die Pflegekosten der Eltern herangezogen, wer mehr als 100.000 Euro brutto im Jahr verdient.

Wahlrecht bis Februar für bessere Bafög-Konditionen: schuldenfrei nach 20 Jahren

So manchen treibt die Angst um, seine Bafög-Schulden ewig zurückzahlen zu müssen, falls das Einkommen trotz Studium niedrig bleibt. Für alle Bafög-Empfänger, die in diesem Semester erstmals Geld bekamen, gilt künftig: Wer 20 Jahre getilgt hat und trotz Bemühen (und Erfüllung der Mitwirkungspflichten) nicht schuldenfrei ist, dem wird die Restschuld erlassen. Von dieser Neuregelung können auch Leute profitieren, die schon länger Bafög bekommen – oder sogar schon zurückzahlen. Der Antrag auf das sogenannte „Wahlrecht“ muss aber bis spätestens Ende Februar gestellt werden. Achtung: In manchen Fällen kann das alte Recht vorteilhafter sein.

Mehr Wohngeld – und das für mehr Haushalte

Der Mietzuschuss für finanziell Schwache – das Wohngeld – steigt ab Jahreswechsel um etwa 30 Prozent; der genaue Betrag ist stark vom Einzelfall abhängig. Auch die Zahl derjenigen steigt, die überhaupt Wohngeld kriegen können – und zwar um etwa 40 Prozent. Wer also in der Vergangenheit keinen Anspruch hatte, sollte noch mal einen Antrag stellen. Sowieso wird das Wohngeld nur von den wenigsten beantragt: Schätzungen zufolge nimmt nur jeder dritte Haushalt seinen Anspruch auf Wohngeld wahr. Alles, was Sie übers Wohngeld wissen sollten, lesen Sie hier.

Auch der Kinderzuschlag fließt künftig eher

Zusammen mit dem Wohngeld sollten Familien mit geringem Einkommen auch ihren Anspruch auf Kinderzuschlag prüfen lassen. Der Kinderzuschlag von bis zu 185 Euro je Kind kommt ab 2020 ebenfalls deutlich mehr Menschen zugute, denn die obere Einkommensgrenze entfällt. Das bedeutet: Der Zuschlag entfällt nicht mehr abrupt, sondern wird mit steigendem Gehalt langsam weniger. Nutzen Sie den Kinderzuschlags-Lotsen. Mit wenigen Eingaben können Sie ermitteln, ob Ihnen der Zuschlag zusteht.

Der Strompreis erhöht sich
Zum Jahreswechsel steigen gleich mehrere Umlagen auf den Strompreis. Den größten Einfluss hat die Umlage für den Ökostrom. Sie legt um 5 Prozent zu auf dann 6,76 Cent pro Kilowattstunde – nachdem sie zuletzt zwei Jahre gesunken war. Außerdem steigen die Entgelte für die Instandhaltung der Stromnetze. Sie unterscheiden sich je nach Region und steigen im Schnitt um rund 6 Prozent auf etwa 8 Cent pro Kilowattstunde. Obwohl diese Kosten aller Anbieter gleichermaßen treffen, kann sich ein Wechsel lohnen. Denn nicht alle reagieren gleich darauf. Immerhin: Ab 2021 kommen mit dem Klimapaket deutliche Entlastungen bei der Ökostrom-Umlage, von der dann alle profitieren (siehe Artikel unten).

Was sich bei Steuern und Sozialabgaben ändert, wie Azubis und finanziell schwache Bürger entlastet werden und wer die neuen Stromzähler eingebaut bekommt, lesen Sie auf unserer Website.

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Schnäppchen der Woche

Angebote, Rabatte & Deals: Was unsere Redaktion für Sie entdeckt hat.

DKB: Girokonto plus 25-Euro-Gutschein

Das DKB-Cash-Konto samt kostenloser Kreditkarte gehört zu unseren Girokonto-Empfehlungen. Wenn Sie das Konto über die Schnäppchenseite Mybonusdeal24 eröffnen, gibt es derzeit einen 25-Euro-Gutschein obendrauf.

Sie haben die Wahl zwischen einem Gutschein für den Online-Händler Amazon oder dem Universalgutschein Bestchoice, den Sie in zahlreichen Shops online und offline einlösen können (unter anderem bei Zalando, Mediamarkt und Otto). Den Gutschein erhalten Sie acht bis zehn Wochen nach Kontoeröffnung. Sie werden per Mail benachrichtigt.

Im ersten Jahr heben Sie mit der Visa-Karte zum Konto weltweit kostenlos Geld ab. Ab dem zweiten Jahr auch, sofern monatlich mindestens 700 Euro auf dem Girokonto eingehen. Falls nicht, entstehen zwar keine großen Kosten, aber Abheben und Bezahlen außerhalb der Eurozone sind dann nicht mehr kostenlos. Und auch der Dispozins ist höher.

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Premiumsim: Allnet-Flat mit 6 GB LTE für 9 Euro

Eine günstige Handy-Flatrate mit satten 6 Gigabyte Datenvolumen bietet aktuell die Drillisch-Marke Premiumsim an: Der Tarif LTE L kostet knapp 9 Euro im Monat. Der Anschlusspreis liegt bei 10 Euro für die monatlich kündbare Variante; falls Sie sich zwei Jahre an den Anbieter binden (was wir eher nicht empfehlen), entfällt die Startgebühr.

Der Tarif nutzt das Handynetz von O2. Es ist in Städten gut ausgebaut, auf dem Land aber eher löchrig. Achtung: Eine sogenannte Datenautomatik kann Zusatzkosten von bis zu 6 Euro im Monat verursachen. Schalten Sie sie im Onlinebereich einfach aus.

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1. CO2-Preis: Schmieden Sie jetzt Pläne, um Kosten zu vermeiden

Im November hatte die Große Koalition das Gesetz zum CO2-Preis im Bundestag verabschiedet, doch vieles brauchte die Zustimmung des Bundesrates. Und weil dort die Grünen eine wichtige Rolle spielen, setzten sie noch Änderungen durch. Der CO2-Preis soll nun schon zu Beginn höher sein: 25 statt 10 Euro pro Tonne Kohlendioxid-Ausstoß. Das entsprechende Gesetz muss kommendes Jahr noch angepasst werden.

Damit wird der Kauf fossiler Brennstoffe wie Erdgas, Heizöl oder Kraftstoff spürbar teurer. Die Mehrkosten liegen bereits 2021 bei mehr als 100 Euro, wenn Sie mindestens 17.000 Kilowattstunden Gas oder mehr als 1.500 Liter Heizöl, Diesel oder Benzin im Jahr verbrauchen. Auch Fernwärme wird teurer, je nachdem, welchen Brennstoff Ihr Lieferant einsetzt. Bis 2025 steigen die Mehrkosten schrittweise: Welche Kosten Ihnen ungefähr in jedem Jahr entstehen werden, zeigen wir in einer Tabelle auf unserer Website.

Der höhere Preis soll uns Bürger dazu anregen, weniger fossile Brennstoffe zu verbrauchen. Wer sich umweltfreundlicher verhält, der kann die Mehrkosten vermeiden – oder im Vergleich zu heute sogar Geld sparen. So können Sie Ihre Heizanlage optimieren, den Heizkessel tauschen, Ihr Haus energetisch sanieren, sich ein sparsameres Auto anschaffen oder häufiger Bus und Bahn fahren. All dies unterstützt der Staat. Legen Sie am besten bald los.

Außerdem werden wir Bürger mit etwa zwei Drittel des eingenommenen Geldes direkt wieder entlastet: Denn die sogenannte EEG-Umlage auf den Strompreis soll ab 2021 abgeschmolzen werden – zunächst um rund 2 Cent pro Kilowattstunde. Und die Pendlerpauschale steigt ab dem 21. Kilometer des Fahrtwegs: 2021 zunächst auf 35 Cent und 2024 dann auf 38 Cent pro Kilometer – und damit stärker als zunächst geplant.

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2. Oh Du fröhliche Spendenzeit

Haben Sie in diesem Jahr schon gespendet? Vielleicht, weil Sie im Urlaub ein Kinderhilfswerk besucht haben oder die Kältehilfe in Ihrer Stadt unterstützen wollen (Johanniter-Kältebus oben im Bild)? Oder haben Freunde Sie um Spenden für Projekte mit persönlichem Bezug gebeten? Viele möchten insbesondere in der Weihnachtszeit helfen.

Haben Sie kein Herzensprojekt, möchten aber trotzdem etwas Gutes tun, haben Sie die Qual der Wahl unter zahllosen Spendenorganisationen. Ein paar Tipps dazu haben wir in unserem Ratgeber „Richtig spenden“ zusammengefasst.

Darin erklären wir unter anderem, wie Sie vermeiden, an schwarze Schafe zu geraten. Besonders hilfreich ist die Liste der Spendenorganisationen, die das Siegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DSI) tragen. Es garantiert, dass die Einrichtungen gewisse Standards einhalten (hier zu lesen als PDF). Dazu gehört etwa, nicht zu viel Geld für Vermarktung auszugeben und dass sie Einnahmen wie Ausgaben veröffentlichen.

Kleinere Hilfsorganisationen können sich die Prüfung des DSI oft nicht leisten. Schauen Sie daher auch auf kostenlose Siegel, etwa das der Initiative Transparente Zivilgesellschaft oder das „Wirkt!“-Zeichen von Phineo. Spendenportale im Netz listen oft kleinere Projekte, die auf Spenden angewiesen sind. Kommentare anderer Spender geben einen Hinweis, wie seriös diese sind – ganz sicher können Sie damit aber nicht sein.

Spenden können Sie von der Steuer absetzen. Geben Sie Geld an gemeinnützige Organisationen, können Sie bis zu 20 Prozent Ihres Einkommens sofort als Sonderausgaben geltend machen.

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Zahnzusatzversicherung: Endlich eine Versicherung, die sich auszahlt – oder doch nur Abzocke? Saidi rechnet es durch.

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3. Falsches Geschenk: Ihre Rechte beim Umtausch

Ende nächster Woche geht es wieder los: Das große Umtauschen von unpassenden Weihnachtsgeschenken. Sei es der Pullover, der eine Nummer zu klein ausfällt oder das Buch, das so gar nicht den eigenen Geschmack trifft. Um erfolgreich umzutauschen, sollten Sie die Regeln kennen.

So gibt es das gesetzliche 14-tägige Rückgaberecht für online gekaufte Produkte, nicht aber in Geschäften vor Ort. Die Frist beginnt am Tag der Zustellung. Innerhalb der zwei Wochen muss der Käufer seinen Widerruf erklären, zum Beispiel per Mail (Sie müssen also mit dem Schenker reden, damit er die Rückgabe in die Wege leitet). Zum Zurückschicken bleiben dann weitere zwei Wochen. Die Rücksendekosten muss der Käufer tragen, viele Shops übernehmen sie aber freiwillig.

In der Weihnachtszeit haben die meisten großen Versandhändler die Rückgaberegeln gelockert. Beispielsweise nimmt Amazon sogar bis Ende Januar noch Produkte zurück, die im November oder Dezember gekauft wurden. Und auch in vielen stationären Läden können Sie durchaus umtauschen. Da dies aber freiwillig und aus Kulanz geschieht, kann jeder Laden seine eigenen Regeln dafür aufstellen – zum Beispiel Rücknahme nur gegen Gutschein. Mehr dazu auf unserer Website.

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4. Bundesarbeitsgericht macht den Weg frei für bezahlte Überstunden

In Deutschland wurden im Vorjahr fast eine Milliarde Überstunden weder bezahlt noch durch Freizeit abgegolten – durchschnittlich 26,5 Stunden je Arbeitnehmer. Viele nehmen das einfach hin. Und wenn ein Arbeitnehmer die Bezahlung einmal durchsetzen will, dann hat er vor Gericht oft schlechte Karten. Er muss jede einzelne Überstunde belegen und zudem noch nachweisen, dass er auf Anweisung länger gearbeitet hat. Oder zumindest, dass der Arbeitgeber die Mehrarbeit gebilligt hat. In der Praxis ist das kaum möglich.

Doch das wird künftig leichter dank eines Urteils des Bundesarbeitsgerichts: Demnach genügt es, wenn die Arbeitszeit elektronisch erfasst wird und ein Vorgesetzter die Zeitnachweise abzeichnet. Dann muss der Arbeitnehmer als Beweis für geleistete Überstunden zunächst nur noch den Saldo des Arbeitszeitkontos vorlegen (Az. 5 AZR 452/18).

Aber bevor Sie jetzt gleich klagen, sollten Sie erstmal mit Ihrem Chef über die Überstunden reden. Tipps und Hinweise auch für Arbeitnehmer, die ihre Arbeitszeit noch selbst aufschreiben müssen, finden Sie in unserem Ratgeber Überstunden.

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5. Auch wichtig: Bargeld einzahlen, BEV und Mindestlohn

+++ Nach Weihnachten fragt sich so mancher Online-Bankkunde: Bargeld einzahlen – wie geht das? Filialbanken bieten das für ihre Kunden oft kostenlos an, manchmal wird eine Gebühr erhoben. Das Einzahlen auch auf fremde Konten bieten nicht alle an, und wenn, dann nicht gerade günstig. Die Reisebank zum Beispiel nimmt dafür 1 Prozent der Einzahlsumme und verlangt dabei eine Mindestgebühr von 6,50 Euro. Andere sind noch teuer. Als Kunden von unseren Girokonto-Empfehlungen Comdirect* oder Norisbank* können Sie ein paar Mal kostenlos bei den Mutterbanken – Commerzbank und Deutsche Bank – einzahlen. Weitere Tricks stehen Kunden mit einem Girokonto bei der ING oder einem Tagesgeld bei der Commerzbank offen. +++

+++ Vorige Woche berichteten wir, dass der Insolvenzverwalter die letzten Abrechnungen des pleitegegangenen Energieversorgers BEV bis zum 20. Dezember erstellt haben will. Das Datum kann er doch nicht halten: Nun heißt es, bis Ende Februar 2020 seien die Abrechnungen fertig. Haben Sie noch keine Abrechnung, sollten Sie einfach abwarten. Ein eventuelles Guthaben können Sie laut Insolvenzverwalter auch verspätet zur Insolvenztabelle anmelden, sofern Ihre Abrechnung verspätet kommt. +++

+++ Der vor fünf Jahren eingeführte Mindestlohn wirkt offenbar: Die Löhne der Betroffenen sind um durchschnittlich rund 10 Prozent gestiegen. Das teilte das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) mit. Die von manchen befürchteten Arbeitsplatzverluste hielten sich demnach in Grenzen und konzentrierten sich auf Minijobs. Viele wurden in sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse umgewandelt. +++

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Tauschen Sie Weihnachtsgeschenke um?

  • Ja, klar. Das Geschenk muss schon passen
  • Eher selten. Ich sage vorher klar, was ich mir wünsche.
  • Gar nicht. Ich lass mir nichts anmerken, wenn das Geschenk nicht passt.
  • Wir schenken uns nichts. Nur den Kindern.

Zur Abstimmung klicken Sie bitte auf den grünen Button.

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Punkt für Punkt: Wenn einen Weihnachten in den Dispo reitet

Zum Ende des Jahres sammeln sich auf den Konten vieler Verbraucher die Minus-Zeichen: Geschenke für die Familie und der große Einkauf für das noch größere Weihnachtsessen. Wenn dann auch noch die Waschmaschine leckschlägt oder das Auto einen Kolbenfresser hat, dann wachsen einem die Kosten schnell über den Kopf. Und plötzlich stehen Sie knietief im Dispo.

Durch den Dispo aber entstehen nur noch mehr Kosten. Er ist für viele Bankkunden der teuerste Kredit und nicht für den längeren Gebrauch geeignet. Deshalb sollten Sie das Minus so schnell wie möglich wieder ausgleichen.

Wenn Sie das nicht durch Ihre laufenden Einnahmen schaffen, gehen Sie so vor:

Das Geld woanders besorgen

Den Dispo können Sie „umschulden“, also mit einem anderen Kredit bezahlen. Das geht jederzeit. Wie Sie das am besten machen, hängt von der Höhe Ihrer Schulden ab.

Sind es über 1.000 Euro, können Sie es mit einem Ratenkredit versuchen. Ratenkredite werden in der Regel niedriger verzinst als Dispokredite. Wie groß der Unterschied ist, hängt von Ihrer Bank und Ihrer Bonität ab. Sind es unter 1.000 Euro Defizit auf Ihrem Konto, werden Sie bei den meisten Banken keinen Ratenkredit bekommen. Stattdessen können Sie einen Rahmenkredit beantragen und den Dispo darüber ausgleichen. Auch bei Rahmenkrediten verlangen gute Banken niedrigere Zinsen als beim Dispo.

Umschulden mit einem Ratenkredit

Über Kreditportale können Sie gleichzeitig mehrere Kredite vergleichen und so den für Sie passenden finden. Wir empfehlen Ihnen, dabei zwei Portale zu nutzen. Sie starten mit Verivox*, das Portal ist bei den Ergebnissen übersichtlich. Und da auf den Portalen teils unterschiedliche Banken vertreten sind und es auch unterschiedliche Sonderangebote gibt, versuchen Sie über ein zweites Portal das Angebot von Verivox zu schlagen – Check24*, Finanzcheck* oder Smava*.

Als Kreditsumme nehmen Sie am besten etwas mehr Geld auf, als Sie im Dispo stecken, das verschafft Ihnen etwas Luft. Seien Sie beim Auswählen der Laufzeit besonders vorsichtig: Legen Sie die Ratenhöhe so fest, dass Sie sie auch sicher jeden Monat leisten können. Sonst rutschen Sie wieder ins Minus und haben es dann gleich mit zwei Schuldenposten zu tun: dem Ratenkredit und dem Dispo.

Umschulden mit einem Rahmenkredit

Bei Rahmenkrediten funktioniert es etwas anders: Im Gegensatz zu Ratenkrediten zahlen Sie Rahmenkredite nicht über von der Bank festgelegten Raten zurück, Sie wählen selbst, wie viel Sie zurückzahlen. Sie sollten aber trotzdem diszipliniert an die Sache rangehen und regelmäßig Ihre Schulden tilgen. Denn nur so kommen Sie aus dem Minus raus. Wir empfehlen die Kredite der Volkswagen Bank* und der ING*.

Ein Haushaltsbuch hilft

Wenn Sie Ihre Finanzen wieder ins Lot gebracht haben, sollten Sie versuchen, den Dispo weniger zu nutzen. Dabei kann Ihnen ein Haushaltsbuch helfen. Streichen Sie den Dispo aber nicht. Das kann Sie teuer kommen, wenn Miete oder andere wichtige Zahlungen nicht rausgehen, weil Sie kurz im Minus sind.

Denken Sie auch an das nächste Weihnachten: Am besten legen Sie sich dafür Monat für Monat ein wenig zur Seite. Sollte es trotzdem nicht reichen, nehmen Sie lieber vorab einen Rahmenkredit auf als wieder in den teuren Dispo zu rutschen.

Sollten Sie dauerhaft Probleme haben, aus dem Dispo rauszukommen, dann lassen Sie sich am besten von einem Schuldnerberater helfen.

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... lang muss erhaltenes Bafög höchstens zurückgezahlt werden. Wer zu wenig verdient und es in dieser Zeit nicht schafft, dem wird danach die Restschuld erlassen.

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