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Börsen runter, Schulen dicht, Geisterspiele: Leben mit dem Coronavirus

Börsen runter, Schulen dicht, Geisterspiele: Leben mit dem Coronavirus

Unser neues Leben mit dem Coronavirus

Das Virus hat unseren Alltag erreicht. Ein Wochenende voller Bundesligaspiele, aber ohne Fans im Stadion. Museen und Galerien machen dicht. Theater streamen ihre Aufführungen nur noch im Internet. In Bayern, Berlin und dem Saarland schließen die Schulen, die anderen Bundesländer werden folgen. Die Lufthansa streicht zehntausende Flüge. Viele Firmen schicken ihre Angestellten ins Homeoffice (auch wir Finanztip-Redakteure arbeiten weitgehend von zu Hause). Immer mehr Deutsche sind in Quarantäne, einige schwer krank.

Wir alle müssen jetzt etwas aufgeben und so oft wie möglich zu Hause bleiben, um uns gegenseitig zu schützen.

Am Mittwoch hatte sich Kanzlerin Angela Merkel erstmals in der Corona-Krise zu Wort gemeldet. Sie forderte uns alle zur Geschlossenheit auf: „Da sind unsere Solidarität, unsere Vernunft, unser Herz füreinander schon auf eine Probe gestellt.“

 

Das Gesundheitssystem retten

In Italien ist das Gesundheitssystem am Rande seiner Leistungsfähigkeit, wenn nicht überfordert. Eine solche Situation will die Bundesregierung für Deutschland verhindern. Warum das schnell passieren kann, beschreibt Saidi in unserem Video der Woche.

Und diese Notlage zu verhindern, sollte unser aller Anliegen sein, um unsere Mitmenschen zu schützen – vor allem die Alten und die mit Vorerkrankungen. Die Kanzlerin mahnte am Donnerstagabend, es solle „wo immer es möglich ist, auf Sozialkontakte verzichtet werden“. Tun Sie das auch im privaten Kreis.

 

Die Krise aussitzen

Corona bedroht nicht nur unsere Gesundheit, sondern auch unsere Wirtschaft. Die Börse New York erlebte am Donnerstag den stärksten Kursrutsch seit 30 Jahren. Der Dax seinen zweitstärksten Einbruch. Auch Anleger sind massiv verunsichert. Am Freitagmorgen stabilisierten sich dann die Börsen wieder.

Wir haben noch mal alles Wichtige zu Aktien, Anleihen, Gold und Altersvorsorge zusammengefasst, was Sie jetzt wissen sollten. Wir glauben fest daran, dass es für langfristig orientierte Anleger kein Schaden ist, die Krise auszusitzen.

Um Arbeitsplätze zu schützen, hat die Große Koalition eine Erleichterung für Kurzarbeit auf den Weg gebracht. Wer mit einer Erkrankung der Atemwege kämpft, kann sich inzwischen telefonisch krankschreiben lassen – damit die Praxen entlastet werden und man nicht weitere Menschen ansteckt.

Kleine Selbstständige in Not

Weil praktisch alle Veranstaltungen ausfallen, trifft es jetzt mit voller Wucht die Betriebe. Gerade viele kleinere Selbstständige verlieren nun massiv Aufträge und Umsatz. Ob sie Bier und Bratwurst in den Stadien verkaufen, Messestände bauen, Veranstaltungen ausrichten oder Clubs besitzen. Ganz zu schweigen von der Tourismusbranche.

Gut zu wissen: Auch Selbstständige haben ein Anrecht auf Entschädigung, wenn sie von Quarantäne betroffen sind. Wenn es um ihre Geschäfte geht, ist die Lage schwieriger – aber es gibt einige Möglichkeiten, sich Luft zu verschaffen.

 

„Wir können allen helfen“

Freitagmittag erklärten Wirtschaftsminister Peter Altmaier und Finanzminister Olaf Scholz, der deutschen Wirtschaft mit praktisch unbegrenzten Krediten zur Seite zu stehen. Scholz erklärte bereits vorab: „Wir können allen helfen – und wir werden es auch.“

Andererseits fragen sich jetzt Verbraucher, ob ihr Geld fürs Fußballspiel oder Popkonzert nach der Absage futsch ist. (Ist es nicht.) Ob Sie auch Ticketkosten für den Zug zurückbekommen, mit dem sie zur Veranstaltung fahren wollten. (Die Bahn ist kulant.) Und ob sie die Anzahlung für die Italienreise abschreiben müssen. (Nicht unbedingt.)

Wenn Sie von einer abgesagten Veranstaltung ein bezahltes Ticket haben, dann überlegen Sie auch, ob Sie das Geld wirklich zurückfordern. Vielleicht genügt auch ein Gutschein. Und bei einer Kleinkunstbühne zum Beispiel könnten Sie den Ausfall einfach als eine Spende ansehen.

Nochmal Kanzlerin Merkel: „Es ist nicht egal, was wir tun.“

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Schnäppchen der Woche

Angebote, Rabatte & Deals: Was unsere Redaktion für Sie entdeckt hat.

Jahresabo „Hörzu“ 100 Euro günstiger

In Zeiten von Corona geht es für viele vom heimischen Schreibtisch am Feierabend direkt auf die heimische Couch. Damit es Ihnen dort nicht zu langweilig wird, können Sie sich mit der Zeitschrift „Hörzu“ über das aktuelle Fernsehprogramm informieren. 52 Ausgaben der Programmzeitschrift gibt es derzeit für 15 Euro inklusive Versand – statt rund 120 Euro. Achtung: Das Jahresabonnement verlängert sich zum regulären Preis, wenn Sie es nicht spätestens drei Monate vor Ablauf kündigen. Das geht per E-Mail an kuendigung@zeitschriftenundco.de.

Disney+ für Frühbucher günstiger

Reicht das Fernsehprogramm nicht, bietet sich ein Streamingdienst an. Ganz neu ist Disney+, das in zehn Tagen startet. Wer bis zum 24. März bucht, zahlt für ein Jahr knapp 60 Euro statt 70 Euro.

Allnet-Flat mit 7 GB für 7,77 Euro

Der Mobilfunk-Discounter Drillisch hat seine ohnehin günstigen Tarife (siehe Schnäppchen der Vorwoche) weiter unterboten: Aktuell gibt es eine Allnet-Flat der Marke Premiumsim mit satten 7 GB für monatlich 7,77 Euro. Allerdings nutzt der Tarif das eher mäßige Handynetz von O2.

Gegen 10 Euro Bereitstellungsgebühr können Sie später flexibel monatlich kündigen. Ohne Gebühr müssen Sie sich zwei Jahre binden. Die sogenannte Datenautomatik – also das kostenpflichtige Aufstocken, falls Ihr Volumen verbraucht ist – können und sollten Sie abschalten.

 
Veranstaltung wegen Corona abgesagt: So kriegen Sie Ihr Geld zurück

1. Veranstaltung wegen Corona abgesagt: So kriegen Sie Ihr Geld zurück

Um die Ausbreitung des Coronavirus zu bremsen, werden derzeit viele Veranstaltungen abgesagt: Fußball- und Eishockeyspiele, aber auch Theatervorführungen oder Konzerte. Viele fragen sich, ob sie nun ihr Geld zurückbekommen.

Grundsätzlich gilt: Wenn ein Veranstalter eine zugesicherte Leistung nicht erbringt, dann muss er den Eintrittspreis erstatten. Das ergibt sich eindeutig aus dem Bürgerlichen Gesetzbuch (§ 326 Abs. 1 BGB). Dabei ist es egal, ob der Veranstalter aus Vorsicht selbst absagt oder die örtlichen Behörden das angeordnet haben. Falls ein Veranstalter in seinen AGB eine Erstattung des Ticketpreises ausgeschlossen hat, ist das nach unserer Einschätzung ungültig.

Wenn der Veranstalter das Event irgendwann nachholen will, können Sie trotzdem auf Ihrem Geld bestehen. Es sei denn, in den AGB ist ausdrücklich geregelt, dass die Veranstaltung nachgeholt werden darf. Oder auf der Eintrittskarte ist der Termin offengelassen; manchmal wird auch ein Zeitraum angegeben. In diesen Fällen müssten Sie eine Verschiebung wahrscheinlich hinnehmen.

Gutscheine müssen Sie nicht akzeptieren: Sie haben Anspruch auf Ihr Geld. Um es einzufordern, haben Sie grundsätzlich drei Kalenderjahre Zeit, also aktuell bis Ende 2023. Allerdings müssen Sie damit rechnen, dass Veranstalter durch die Krise pleitegehen könnten.

Ansprechpartner für die Rückabwicklung ist in aller Regel der Veranstalter (Adresse steht in der Regel auf dem Ticket). Manchmal ist die Vorverkaufsstelle zuständig, bei der Sie die Karte gebucht haben. Was für die Anfahrt gilt, lesen Sie auf der Website.

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Heizölpreis im Sinkflug: Jetzt kaufen oder auf weiter fallende Preise setzen?

2. Heizölpreis im Sinkflug: Jetzt kaufen oder auf weiter fallende Preise setzen?

Der Ölpreis hat sich seit Neujahr beinahe halbiert. Auch Heizöl ist günstiger geworden, wenn auch nicht in gleichem Maße wie Rohöl. Kostete ein Liter Heizöl im Januar noch bis zu 68 Cent (bei 3.000 Litern Abnahme), sind es nun im Schnitt 54 Cent.

Am Heizöl wollen nicht nur die Ölproduzenten verdienen, sondern auch Raffinerien und Händler. Die heimischen Firmen geben die geringeren Kosten nicht eins zu eins weiter – zumal die Nachfrage diese Woche geradezu explodiert ist. Wo besonders viel bestellt wird, fallen die Heizölpreise nicht so stark: In Baden-Württemberg und Bayern ging es nur um rund 10 Prozent runter; in Niedersachsen und Sachsen dagegen um 25 Prozent.

Haben Sie Platz im Tank, können Sie die günstigen Preise jetzt ausnutzen. Die Lieferung erhalten Sie allerdings frühestens in drei Wochen.

Sie können auch auf weiter sinkende Preise spekulieren, sobald die Nachfrage wieder abebbt. Denn von seinem letzten Tiefstand ist der Brennstoff noch weit entfernt: Im Januar 2016 kostete ein Liter Heizöl weniger als 40 Cent. Damals war der Rohölpreis so niedrig wie jetzt.

Haben Sie Anfang März Heizöl zu einem deutlich höheren Preis bestellt, aber noch nicht geliefert bekommen? Dann können Sie innerhalb von 14 Tagen die Bestellung widerrufen. Dies gilt auch für Heizöl, stellte der Bundesgerichtshof 2015 (Az. VIII ZR 249/14) klar. Bedenken Sie aber: Je mehr Kunden widerrufen, desto stärker sichern sich Händler dagegen ab – und geben sinkende Kosten nicht so stark weiter.

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Video der Woche
Video der Woche

Ansteckungsgefahr durch Corona: Saidi erklärt, warum wir jetzt handeln müssen.

 
Brief vom Inkasso-Büro: So reagieren Sie richtig

3. Brief vom Inkasso-Büro: So reagieren Sie richtig

Wenn ein Brief eines Inkasso-Büros ins Haus flattert, zahlen viele Verbraucher aus Angst – auch wenn sie die Forderung für unberechtigt halten. Das zeigt eine aktuelle Studie der Europäischen Verbraucherzentren. Dabei sind die Drohungen von Inkasso-Unternehmen zahnlose Tiger, wenn Sie niemandem wirklich Geld schulden.

Unberechtigte Forderungen stammen oft aus Abofallen und Gewinnspielen im Internet, mit denen Kriminelle die Adressen der Nutzer abfischen. Wenn Sie sicher sind, keinen Vertrag abgeschlossen zu haben, widersprechen Sie der Forderung schriftlich gegenüber der Inkasso-Firma und dem Unternehmen, dem Sie angeblich Geld schulden – und reagieren Sie dann nicht mehr auf Briefe. Wahrscheinlich kommen noch ein, zwei Schreiben mit immer aggressiverem Tonfall; Sie können sie getrost ignorieren. Inkasso-Betrüger scheuen Gerichtskosten, wenn sie wissen, dass die Forderung haltlos ist.

Erst wenn ein Mahnbescheid vom Gericht kommt, sollten Sie reagieren. Vielleicht haben Sie ja doch aus Versehen etwas abgeschlossen: Lesen Sie sorgfältig, was das Gericht schreibt und entscheiden Sie, ob Sie widersprechen wollen. Die Frist dafür beträgt zwei Wochen.

Weitere Tipps zum Umgang mit (internationalen) Inkasso-Unternehmen hält das Europäische Verbraucherzentrum bereit. Wie Sie mit Mahnungen und Inkasso-Gebühren bei berechtigten Forderungen umgehen, lesen Sie im Ratgeber.

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Dienstwagen: Nur noch 0,25 Prozent Steuern bei Elektroautos

4. Dienstwagen: Nur noch 0,25 Prozent Steuern bei Elektroautos

Viele Selbstständige und Arbeitnehmer dürfen einen Dienstwagen auch privat nutzen. Diesen „geldwerten Vorteil“ müssen sie jedoch versteuern: normalerweise jeden Monat mit 1 Prozent des Bruttolistenpreises des Autos. Hinzu kommt noch eine Arbeitsweg-Pauschale von 0,03 Prozent pro Kilometer für die Fahrten von der Wohnung zum Arbeitsplatz. Das gilt und bleibt so für alle Benziner und Diesel.

Elektro- und Hybridautos, die 2019 gekauft oder geleast wurden, waren schon im letzten Jahr steuerlich begünstigt. Das hat der Staat jetzt noch ausgebaut. Für ab diesem Jahr angeschaffte emissionsfreie Elektroautos mit einem Listenpreis von höchstens 40.000 Euro gilt: Sie müssen nur noch ein Viertel des Preises bei der Steuer ansetzen – Sie versteuern also unterm Strich nur noch 0,25 Prozent vom Listenpreis. Für ein solches E-Auto zahlen Sie als Arbeitnehmer folglich relativ wenig Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträge. Und der Arbeitgeber oder der Selbstständige bekommt einen Umweltbonus von bis zu 6.000 Euro vom Staat und der Autoindustrie.

Etwas geringer fällt die Förderung für ein aufladbares Hybridauto (Plug-in-Hybrid) aus. Dafür dürfen Sie den halben Preis als geldwerten Vorteil ansetzen, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Die da wären: Entweder beträgt der CO2-Ausstoß pro gefahrenen Kilometer maximal 50 Gramm. Oder der Hybrid kann rein elektrisch mindestens 40 Kilometer weit fahren.

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Auch wichtig: Rückschlag für Mietendeckel, Rheinland-Pfalz fördert Batteriespeicher

5. Auch wichtig: Rückschlag für Mietendeckel, Rheinland-Pfalz fördert Batteriespeicher

+++ Rückschlag für den Berliner Mietendeckel: Das Landgericht hält das Gesetz für verfassungswidrig, weil es nicht mit Bundesrecht vereinbar sei. Mehr dazu steht beispielsweise im Berliner „Tagesspiegel“. Letztlich wird das Bundesverfassungsgericht entscheiden müssen. Solange gilt: Der Mietendeckel in Berlin bleibt in Kraft. Vermietern, die sich nicht daran halten, droht ein Bußgeld. +++

+++ Als achtes Bundesland fördert Rheinland-Pfalz den Kauf von Batteriespeichern, wenn Sie zugleich eine Photovoltaik-Anlage neu anschaffen. Der Zuschuss beträgt bis zu 1.000 Euro. Den Förderantrag stellen Sie, bevor Sie den Speicher installieren lassen. Weitere Förderprogramme für Speicher gibt es in Bayern, Berlin, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie einigen Großstädten. +++

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Podcast Auf Geldreise

Letzte Woche hat Anika verraten, wie sie ihre Traumimmobilie gefunden hat. Diese Woche sprechen unsere Podcasterinnen darüber, warum es so wichtig ist, wer im Grundbuch steht und wie Anika und ihr Freund sich als unverheiratetes Paar beim Hauskauf absichern.

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Punkt für Punkt: Diese Fördermittel kriegen Sie für klimaschonendes Heizen

Punkt für Punkt: Diese Fördermittel kriegen Sie für klimaschonendes Heizen

Die Energiewende ist bislang vor allem beim Strom sichtbar: Mehr Windräder und Photovoltaikanlagen erzeugen Strom. Doch beim Heizen stockt die Energiewende seit Jahren. Damit sich das ändert, gibt es Geld vom Staat, um das eigene Haus umzubauen. Eine Übersicht über die neuen Programme der Großen Koalition:

 

1. Zuschüsse für umweltfreundliche Heizungen

Bauen Sie eine Wärmepumpe oder einen Heizkessel für Holzpellets ins Haus, trägt der Staat 35 Prozent der Kosten. Egal, ob Sie selbst im Haus wohnen oder es vermieten. Ersetzen Sie einen Ölkessel, bekommen Sie sogar 45 Prozent Ihrer Investition bezuschusst. Auch für eine Gasheizung gibt es Fördermittel, wenn sie mit einer Anlage auf Basis erneuerbarer Energien kombiniert ist. Das Programm läuft über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa).

Die Zuschüsse sind ein Geschenk, wenn Ihre Heizung in die Jahre gekommen ist. Oder wenn Sie neu bauen. Hat Ihre Heizung noch eine lange Lebensdauer, können Sie Brennstoffkosten sparen, indem Sie zusätzlich eine Solarwärmeanlage installieren. Auch diese bezuschusst das Bafa.

Und Sie können Ihre Heizung effizienter machen – indem Sie Heizkörper tauschen, einen neuen Pufferspeicher anschaffen oder moderne Steuerungstechnik einbauen. Solche Maßnahmen bezuschusst die KfW-Bank* mit 20 Prozent. Weniger Maßnahmen, aber dafür mit 30 Prozent fördert das Bafa. Während die KfW verlangt, dass Sie einen Energieberater bei sich hatten, ist das dem Bafa egal.

2. Eigenheim energetisch sanieren und Kosten von der Steuer absetzen

Dass die Heizung umweltfreundlich und optimal läuft, ist das Eine. Damit der Wärmebedarf eines Altbaus stärker sinkt, braucht er eine energetische Sanierung. Über die KfW gibt es zinsgünstige Kredite und Zuschüsse – von bis zu 40 Prozent der Investitionskosten.

Wenn Sie in Ihrem eigenen Haus wohnen, das älter als zehn Jahre ist, haben Sie ab diesem Jahr eine interessante Alternative zu den Fördermitteln von KfW* oder Bafa: Sie können 20 Prozent Ihrer Sanierungskosten als Steuerermäßigung bekommen. Über drei Jahre können Sie sich so bis zu 40.000 Euro vom Finanzamt sichern. Sie müssen sich aber entscheiden: entweder die Steuerermäßigung oder die KfW/Bafa-Förderung.

 

3. CO2-Steuer und Betriebsverbot für Ölkessel kommen

Ob Sie mit erneuerbaren Energien heizen oder Ihr Haus gut dämmen, steht Ihnen frei. Je früher Sie investieren, desto stärker zahlt sich das vermutlich für Sie aus. Schon kommendes Jahr führt Deutschland die CO2-Steuer auf fossile Brennstoffe ein. Je sparsamer Sie mit Erdgas, Heizöl oder Fernwärme umgehen, desto weniger Kosten entstehen Ihnen dadurch.

Für Ölheizungen ist zudem ein Betriebsverbot geplant: Demnach dürfen Standardkessel maximal 30 Jahre in Betrieb bleiben. Wer sie länger betreibt, dem drohen empfindliche Strafen. Ab 2026 sollen Sie einen neuen Ölkessel nur noch in Ausnahmefällen einbauen dürfen. Wissenschaftler fordern ein solches Verbot auch für Gaskessel ab 2030. Machen Sie sich daher schon jetzt Gedanken, wie Sie künftig heizen wollen – und nutzen Sie die Fördermittel, die es gibt.

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