KW202012

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Corona-Krise: Es kommt auf uns alle an!

Corona-Krise: Es kommt auf uns alle an!

Corona hat uns alle erreicht. Weil viele von uns nicht mehr normal zur Arbeit gehen können, nicht normal einkaufen. Weil vielen von uns die Aufträge wegbrechen. Weil auch manchen Läden, die noch offen haben dürfen, die Kunden wegbleiben.

Das Virus kreist uns langsam ein: Immer mehr kennen jemanden, der bereits infiziert ist. Während ich diese Zeilen schreibe, sind hierzulande fast 14.000 Infizierte bekannt. Am Montagfrüh werden es wahrscheinlich schon mehr als 25.000 sein. Und wenn wir jetzt nicht alle entschlossen handeln, haben wir in zwei bis drei Monaten bis zu zehn Millionen Infizierte, wie das Robert-Koch-Institut warnt.

In Münchens Englischem Garten oder auf dem Berliner Flugfeld sah es diese Woche eher nach Frühlingsparty aus als nach Corona-Notstand. Nicht wenige verabreden sich zu „Corona-Partys“.

Tun Sie das nicht. Bitte bleiben Sie, wann immer es geht, zu Hause! Machen Sie den Ärzten, Pflegern und Verkäufern das Leben so leicht wie möglich. Es kommt auf uns alle an

 

Tragen Sie dazu bei, dass das Virus sich langsamer ausbreitet und wir in Deutschland die Chance haben, die Zahl der Opfer geringer zu halten als derzeit Italien (hier eindrückliche Bilder von der Lage in Italien).

Uns erreichen viele Fragen: Wie kann ich meine Kinder betreuen? Kann mein Chef mich auf Kurzarbeit setzen? Wie komme ich als Selbstständiger an staatliche Hilfen? Und wie kann ich die Miete begleichen? Auf unserer Website geben wir rund um die Uhr die Antworten darauf. Dort können Sie sich informieren, wie Sie möglichst gut durch die Krise kommen.

Und wenn Ihre Frage noch nicht beantwortet ist oder Sie einen Hinweis für uns haben, dann schreiben Sie einfach einen Kommentar unter den jeweiligen Beitrag.

Kaum einer hat die Krise wirklich kommen sehen, wir alle lernen jeden Tag dazu. Vieles, was von der Politik angekündigt ist, muss erst im Detail umgesetzt werden. Wenn Sie ein Problem haben, sprechen Sie mit der Behörde, dem Arbeitgeber, der Bank und der Versicherung. Auch die lernen.

Ganz wichtig: In diesem Newsletter finden Sie den aktuellen Stand der wichtigsten Themen kurz zusammengefasst. Ganz wie Sie es von uns gewohnt sind.

Aktuell dreht sich dabei fast alles um die Corona-Krise. Wir haben beschlossen, unsere Steuer-Serie trotzdem wie geplant zu starten; Sie finden die erste Folge weiter unten im Newsletter.

In jedem Fall wünschen wir Ihnen: Bleiben Sie gesund!

Hermann-Josef Tenhagen

 

PS: Aktuell erreichen uns Fragen zum Riester-Fondssparplan von Fairr. Mehrere Leser melden, dass der Anbieter bei ihrem Depot jetzt offenbar die Aktien-ETFs verkauft hat. Mehr dazu lesen Sie hier.

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Schnäppchen der Woche

Angebote, Rabatte & Deals: Was unsere Redaktion für Sie entdeckt hat.

Solidarisch einkaufen in der Krise

Für die Läden, die jetzt wegen der Corona-Krise schließen mussten, werden die nächsten Wochen sehr hart. Jobs stehen auf dem Spiel, es wird Pleiten geben. Gleichzeitig benötigen wir weiterhin Waren aller Art, nicht nur Lebensmittel. Die Lösung: Sie können fast alles online bestellen. Und zwar nicht nur bei den Großen wie Amazon, Otto oder Zalando. Auch viele kleine Einzelhändler betreiben neben ihrem Laden einen Online-Shop bei Ebay oder im Web.

Fragen Sie doch mal bei Ihren Lieblingsgeschäften nach: Manche haben in der Krise auch auf telefonische Bestellung und Lieferung per Post oder Kurier umgestellt. So können Sie Ihre Lieblingsläden vor dem Ruin bewahren.

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Leaseplan Bank setzt Zinsen rauf

Erstmals in diesem Jahr gibt es wieder eine „Eins vor dem Komma“, bei unseren Festgeld-Empfehlungen für 12 Monate. Die Leaseplan Bank zahlt aktuell 1,0 Prozent. Der Aktionszins gilt für Kunden, die bis zum 16. April ein Konto bei der niederländischen Bank einrichten. Auch die Zinsen für 24 Monate (1,1 Prozent pro Jahr) und fürs Tagesgeld* (0,45 Prozent) sind erhöht worden.

Readly und Epic Store: Unterhaltung umsonst

Was macht man zu Hause in der Quarantäne? Lesen zum Beispiel. Aktuell bietet Readly wieder seine digitale Magazin-Flatrate für einen Monat gratis an. Regulärer Preis: knapp 10 Euro im Monat. Monatlich kündbar.

Sie zocken am PC? Noch bis kommenden Donnerstag gibt es das Hacker-Epos „Watch Dogs“ und das mysteriöse Erkundungsspiel „The Stanley Parable“ kostenlos im Epic Store. Beide Titel wurden gut bewertet.

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Kinder und Arbeit unter einen Hut bekommen – trotz Corona

1. Kinder und Arbeit unter einen Hut bekommen – trotz Corona

Schulen und Kitas sind nunmehr überall in Deutschland dicht – und bleiben es in den meisten Bundesländern mindestens noch vier bis fünf Wochen. Viele Eltern müssen ihre Kinder jetzt selbst betreuen, aber auch arbeiten. Das kann trotz allem gelingen.

Wenn niemand anderes Ihre Kinder betreuen kann, dürfen Sie zu Hause bleiben. Wichtig ist aber, dass Sie Ihren Vorgesetzten darüber informieren. Da Sie unverschuldet nicht zur Arbeit gehen können, bekommen Sie eventuell Ihr Gehalt für wenige Tage weitergezahlt. Arbeitsminister Hubertus Heil hat Firmen immerhin aufgefordert, Gehälter und Löhne eine Woche lang weiterzuzahlen.

Um die Kita- und Schulschließungen zu überbrücken, reicht das aber nicht. Sie sollten deshalb mit Ihrem Arbeitgeber eine Lösung finden. Vielleicht können Sie zu Hause weiterarbeiten, fragen Sie nach Homeoffice. Haben Sie Gleitzeit, bieten Sie an, zu den Zeiten zu arbeiten, in denen Ihr Partner auf die Kinder aufpasst – etwa am Abend. Funktioniert beides nicht, können Sie Überstunden abbauen und Urlaub nehmen. So beziehen Sie weiterhin Ihr Gehalt. Als letzte Option bleibt, unbezahlt Urlaub zu nehmen.

Viele Eltern fragen sich auch, was mit den Gebühren für die geschlossene Kita ist. Einige Städte wie Kiel, Lübeck, Jena, Ludwigsburg, Halle oder Karlsruhe wollen diese erstatten oder gar nicht erst einziehen. Informieren Sie sich bei Ihrer Stadt oder Gemeinde.

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Job in Krisenzeiten: Homeoffice, Urlaub, Teilzeit oder Kurzarbeit

2. Job in Krisenzeiten: Homeoffice, Urlaub, Teilzeit oder Kurzarbeit

Die Arbeit läuft plötzlich völlig anders als noch vor ein paar Tagen: Wer kann, arbeitet zu Hause, für andere gibt es im Moment gar keine Arbeit, wieder andere schützen sich so gut es geht vor den unvermeidlichen Kontakten. Und es gibt ganz neue Konflikte: Was gilt, wenn der Chef sagt, wir sollen ab sofort nur noch halbe Tage arbeiten? Oder wir sollen unseren Urlaub nehmen? Unbezahlt die Kinder daheim betreuen?

Wichtig ist: Ihr Chef kann nicht einfach die im Arbeitsvertrag festgelegte Arbeitszeit verkürzen. Das muss er mit Ihnen besprechen. Einfach in den Urlaub schicken darf Ihr Arbeitgeber Sie auch nicht.

Aber er darf Betriebsferien oder Betriebsurlaub anordnen – das gilt dann aber für alle Angestellten. Dann muss er Ihr Gehalt in voller Höhe weiterzahlen. Sie können sich mit ihm auch auf bestimmte Maßnahmen einigen, zum Beispiel darauf, dass Sie Ihre Überstunden abfeiern. Wichtig ist, dass Sie gemeinsam gute Lösungen finden. Denn Betriebe, die Corona hart trifft, könnten betriebsbedingte Kündigungen aussprechen.

Eventuell gibt es Kurzarbeitergeld. Das muss allerdings Ihr Chef für Sie beantragen. Finanziell sind Sie dann abgesichert. Wer etwa seine Arbeitszeit um die Hälfte reduzieren muss, bekommt zusätzlich zur Hälfte seines Gehalts das Kurzarbeitergeld. Das sind für Arbeitnehmer mit Kind zwei Drittel des ausgefallenen Nettolohns und für alle anderen 60 Prozent.

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Video der Woche
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Wirtschaftskrise durch Corona: Ein Grund zur Panik? Saidi zieht den Vergleich zu früheren Börsenabstürzen.

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Selbstständige in Not: Diese Hilfen gibt es

3. Selbstständige in Not: Diese Hilfen gibt es

Hunderttausende Selbstständige bangen um ihre Existenz – besonders hart trifft es zum Beispiel Künstler, Musiker, Ergotherapeuten, Masseure oder Fotografen. Bei manchen sind die Einnahmen von heute auf morgen komplett weggebrochen. Die Bundesregierung hat ein 500 Milliarden Euro schweres Hilfsprogramm für kleine, mittlere und große Unternehmen angekündigt.

Geplant sind offenbar direkte Zuschüsse und Darlehen für die Betroffenen. Das Hilfspaket könnte schon nächste Woche beschlossen werden. Neben dem Bund wollen auch die Länder Selbständigen helfen. Nordrhein-Westfalen und Berlin wollen Hilfspakete schnüren, Bayern hat bereits ein 10 Milliarden Euro schweres Notprogramm beschlossen.

Seit dieser Woche gibt es in dem Freistaat ein erstes Hilfsprogramm mit einem Zuschuss, der nicht zurückgezahlt werden muss: Die Corona-Soforthilfe ist gestaffelt und startet bei 5.000 Euro für Kleinunternehmen. Auch Berlin hat direkte Zuschüsse angekündigt.

Was können Selbstständige selbst tun? Erst einmal geht es darum, die Ausgaben senken: Kurzarbeit für die Mitarbeiter und die Steuerzahlungen aufschieben lassen. Gleich danach: Wieder Geld in die Kasse bringen. Wenn es keine Einnahmen gibt, geht das nur mit Krediten der Förderbanken und Ihrer Hausbank. Damit Ihre Bank nicht das ganze Risiko tragen muss, erhält sie weitgehende Ausfallbürgschaften der Förderbanken.

Finanztip berichtet im Blog und hier im Newsletter laufend, wie Sie sich als Selbstständiger über Wasser halten können.

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Weltweite Reisewarnung: Wer jetzt kostenlos stornieren kann

4. Weltweite Reisewarnung: Wer jetzt kostenlos stornieren kann

Pauschalurlauber können jetzt ihre gebuchten Reisen kostenlos stornieren – falls der Anbieter das nicht von sich aus tut. Denn das Auswärtige Amt hat am Dienstag eine weltweite Reisewarnung ausgesprochen. Verweisen Sie bei Ihrer Stornierung auf ein „unvermeidbares, außergewöhnliches Ereignis“ (§ 651h Abs. 3 BGB). Sie sollten dann den vollen Preis zurückbekommen, denn bislang haben sich die Gerichte an den Reisewarnungen orientiert. Sprechen Sie trotzdem vorher mit Ihrem Reiseveranstalter.

Wer seine Reise individuell zusammengestellt hat, profitiert von der Reisewarnung nur indirekt. Nach deutschem Recht müssen Sie nicht für eine Unterkunft bezahlen, die Sie nicht erreichen können. Im Ausland gilt allerdings das dortige Recht – auch wenn Sie über ein deutsches Vergleichsportal gebucht haben. Sie sollten daher versuchen, sich mit den Anbietern zu einigen. Scheitert das, können Sie (bei Reisen im EU-Wirtschaftsraum) beim Europäischen Verbraucherzentrum (EVZ) um Hilfe bitten.

Was ist aber mit Touristen, die jetzt noch im Urlaub sind? Auch hier sind Pauschalreisende im Vorteil. Bricht der Reiseveranstalter das Urlaubsprogramm vorzeitig ab, können Sie den Preis für die ausgefallenen Tage zurückfordern.

Innerhalb Deutschlands können auch Individualreisende den Mietpreis für ausgefallene Tage zurückfordern, wenn sie zum Beispiel wegen der Sperrung der Nord- und Ostseeinseln ihre Ferienwohnung vorzeitig verlassen mussten.

Mehr zum Thema, etwa zum Rückholprogramm der Bundesregierung, lesen Sie im Blog.

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ETF-Sparen während Corona: Weitermachen? Oder gar neu einsteigen?

5. ETF-Sparen während Corona: Weitermachen? Oder gar neu einsteigen?

Wer schon ein Wertpapier-Depot hat, braucht derzeit starke Nerven – die Kurse sind eingebrochen. Aber viele Leser fragen uns auch, ob jetzt nicht ein guter Zeitpunkt ist, mit einem ETF-Sparplan anzufangen.

Seien Sie pragmatisch und hören Sie auf Ihr Gefühl. Wenn Ihr Bauch „nein“ sagt, warten Sie noch etwas damit, bis die Situation wieder übersichtlicher ist. Machen Sie sich dann klar: Sie sollten ohnehin immer nur in Beträgen ansparen, die Sie jeden Monat wirklich entbehren können.

Vergessen Sie zudem nicht: Auch ein Sparplan ist eine langfristige Anlage, 15 Jahre sollten Sie idealerweise durchhalten. Jetzt auszusteigen, wäre wohl nicht sinnvoll. Das Durchhaltevermögen der Sparer wurde in der Vergangenheit meistens mit ansehnlichen Renditen belohnt. Ein ETF-Sparplan auf den Weltaktienindex MSCI World hätte zwischen Jahresbeginn 2005 und Jahresende 2019 bei einer monatlichen Sparrate von 100 Euro eine durchschnittliche Rendite von 9,6 Prozent pro Jahr erzielt.

Wenn Sie jetzt loslegen mit dem Sparplan, steckt am Anfang wenig Geld darin. Das heißt auch: Selbst wenn es am Aktienmarkt noch weiter nach unten gehen sollte, ist nicht so viel verloren. Umgekehrt profitieren Sie, wenn sich die Kurse erholen. Denn in dem Fall haben Sie Ihre ETF-Anteile sehr günstig bekommen.

Unser Fazit: Bleiben Sie am Ball. Und wenn Sie sich damit wohlfühlen, können Sie in diesen Zeiten zu niedrigen Kursen einsteigen. Hören Sie aber auf Ihr Bauchgefühl – es ist keine Schande, mit dem ETF-Sparplan noch ein wenig zu warten.

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Podcast Auf Geldreise

Kindergärten und Schulen dicht, Betrieben fehlen die Aufträge, Angestellte werden in Zwangsurlaub geschickt. Und an den Börsen kracht’s gewaltig. Auch wenn das Leben weitergeht, bleiben die Unsicherheit und viele Fragezeichen: Anja und Anika beantworten die drängendsten Fragen.

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Steuer-Serie, Teil 1: So kriegen Sie Geld vom Staat zurück

Steuer-Serie, Teil 1: So kriegen Sie Geld vom Staat zurück

Das Coronavirus zwingt uns ins Haus, das soziale Leben wurde massiv heruntergefahren. Vor allem, wenn Sie keine Kinder haben, die Ihre Aufmerksamkeit einfordern, könnten Sie die Zeit daheim nutzen – um die Steuererklärung für 2019 zu erledigen. Im Durchschnitt bekommen Steuerzahler über 1.000 Euro vom Finanzamt zurück. Geld, das viele derzeit besonders gut gebrauchen können.

Worauf Sie in diesem Jahr achten sollten und welche Kosten Sie absetzen können, erfahren Sie in unseren Ratgebern und unserer neuen Steuer-Serie in Newsletter und Blog. Diese Woche: Neuerungen, Steuersoftware und Fristen.

 

1. Neue Formulare und „eDaten“

Die Papierformulare haben sich deutlich geändert. Der Hauptvordruck, den jeder ausfüllen muss, besteht nur noch aus zwei Seiten. Dafür gibt es gleich sechs neue Anlagen, zum Beispiel für Sonderausgaben, außergewöhnliche Belastungen und für haushaltsnahe Aufwendungen. Ihre gezahlte Kirchensteuer tragen Sie jetzt in die Anlage Sonderausgaben ein, nicht mehr in den Hauptvordruck.

Neu sind auch die dunkelgrünen Felder, die als „eDaten“ bezeichnet werden. Das sind Informationen, die dem Finanzamt schon vorliegen, zum Beispiel vom Arbeitgeber. Bruttoarbeitslohn, Lohnsteuer und Krankenversicherungsbeiträge brauchen Sie deswegen nicht mehr einzutragen. Es sei denn, die vorliegenden Daten sind falsch. Überprüfen Sie also vorsichtshalber, ob die Einträge korrekt sind: Viele Daten können Sie mit Ihrer Lohnsteuerbescheinigung abgleichen.

Die Finanztip-Serie für die Steuererklärung 2019:

1. Start: So kriegen Sie Geld vom Staat zurück

Weitere Folgen demnächst:
2. Werbungskosten – absetzen, was Sie zur Arbeit brauchen

3. Haushaltsnahe Dienste und Handwerker

4. Sonderausgaben wie Kinderbetreuung geltend machen

5. Außergewöhnliche Belastungen wie Krankheit absetzen

6. Kapitaleinkünfte richtig angeben und Pauschalbetrag nutzen

7. Viele Rentner müssen eine Steuererklärung abgeben

2. Elektronische Steuererklärung

Die meisten erledigen die Steuererklärung mittlerweile digital, nicht mehr auf Papier. Das geht für die Steuererklärung 2019 zum letzten Mal mit dem Programm Elster-Formular. Die neuere Alternative ist: Sie füllen mit „Mein Elster“ die Steuererklärung im Browser aus und geben Sie direkt online ab. Dazu müssen Sie sich auf dem Elster-Portal registrieren und eine digitale Signatur („Elster-Zertifikat“) holen. Die beiden kostenlosen Angebote des Finanzamts funktionieren zwar ganz gut und ersparen den Papierkram. Aber Spartipps kriegen Sie von Elster nicht.

Es lohnt sich daher meist, 15 bis 35 Euro in ein komfortableres Steuerprogramm zu investieren. Für die meisten Arbeitnehmer und Rentner empfehlen wir die Programme Tax* und Quicksteuer*. Für kompliziertere Steuerfälle eignen sich dagegen die Programme Wiso Steuer-Sparbuch* und Steuersparerklärung*. Unter den Lösungen, die direkt im Browser laufen, empfehlen wir Wiso Steuer-Web* und Smartsteuer*. Egal für welche Variante Sie sich entscheiden: Sie machen Ihre komplette Steuererklärung fertig und senden sie digital direkt ans Finanzamt.

Achten Sie darauf, dass die Software für die Steuererklärung 2019 meist „2020“ heißt. Oft sparen Sie ein paar Euro, wenn Sie die Steuersoftware abonnieren. Oder Sie finden ein günstiges Angebot über Preisvergleiche bei Idealo, billiger.de oder Geizhals.

Bei sehr komplizierten Sachverhalten können sich Arbeitnehmer und Rentner an einen Lohnsteuerhilfeverein wenden. Selbstständige suchen professionellen Rat beim Steuerberater.

 

3. Allgemeine Abgabefrist endet am 31. Juli

Wenn Sie verpflichtet sind, eine Steuererklärung abzugeben, haben Sie dafür bis zum 31. Juli 2020 Zeit. Das ist beispielsweise der Fall, wenn Sie Elterngeld oder andere Lohnersatzleistungen bekommen haben. Oder wenn beide Ehegatten gearbeitet haben und bei einem die abgeführte Lohnsteuer nicht nach der Steuerklasse IV berechnet wurde, sondern etwa mit der Steuerklasse III oder IV mit Faktor.

Es muss also nicht jeder eine Steuererklärung abgeben. Aber gerade wer das nicht muss, hat oft zu viel Steuern gezahlt – und sollte sich das Geld zurückholen. Eine freiwillige Steuererklärung für 2019 müssen Sie bis spätestens Ende 2023 beim Finanzamt abgeben.

Mittlerweile müssen Sie nicht einmal mehr die Belege mitschicken, nur aufbewahren. In Einzelfällen kann es sich aber lohnen, Belege direkt einzureichen.

In den nächsten Teilen der Steuer-Serie 2020 führen wir Sie Schritt für Schritt durch die verschiedenen Arten von Kostenblöcken, die Sie absetzen können.

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… brutto im Monat verdienen Kassierer mit zehn Jahren Berufserfahrung durchschnittlich. Und müssen sich dafür jetzt auch noch beschimpfen lassen, wenn das Klopapier alle ist. Wir sagen danke den Frauen und Männern in den Märkten, die unsere Lebensmittelversorgung sicherstellen! (Quelle: lohnspiegel.de, Hans-Böckler-Stiftung)
 
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Tagesgeld
Angebote mit Zinsgarantie (nur für neue Kunden)
0,45 % p.a.
für 3 Monate
die besten regulären Angebote (für alle Kunden)
0,45 % p.a.
(ab 16.3.)
TF Bank
0,35 % p.a.
Cosmosdirekt
0,31 % p.a.
dauerhaft gute Angebote (seit mind. 12 Monaten gute Zinsen)
TF Bank
0,35 % p.a.
0,35 % p.a.
0,25 % p.a.
Festgeld
bis 12 Monate
1,0 % p.a.
0,7 % p.a.
0,61 % p.a.
bis 24 Monate
1,1 % p.a.
0,9 % p.a.
0,7 % p.a.
Sberbank Direct
0,7 % p.a.
SWK Bank
0,7 % p.a.
bis 36 Monate
0,9 % p.a.
SWK Bank
0,9 % p.a.
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Fluggastentschädigung
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Sofort-Entschädigung
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