Der aktuelle Finanztip Newsletter

Mit unserem Finanztip Newsletter informieren wir Sie jede Woche über wichtige Neuigkeiten rund um Ihre Finanzen. Damit sind Sie immer auf dem Laufenden und sparen bares Geld. Dieser Service ist für Sie absolut kostenlos.

Schon 706.000 Abonnenten vertrauen uns.
Laden Sie Ihre Freunde ein!

Corona: Wenn jetzt die Kreditraten drücken

Corona: Wenn jetzt die Kreditraten drücken

Die Krise hält an: Was Sie tun können, wenn die Kreditraten drücken

Ostern ist vorbei, die Kontaktsperren gehen aber weiter. Nur langsam werden die Maßnahmen zur Eindämmung der Seuche gelockert. Diese Woche ist klar geworden, dass wir nicht so schnell zur Normalität zurückkehren können, wie erhofft.

Wer vor Corona einen Kredit aufnahm, hat mit normalen Zeiten kalkuliert. Wird das Geld für die Raten jetzt zu knapp, gibt es einen Ausweg: Sie können den Kredit stunden lassen, also die Raten aufschieben. Ganz egal, ob Sie damit ein Auto, eine Küche oder gar ein Haus finanziert haben.

Möglich macht das ein Gesetz von Ende März. Für Kredite, die Sie vor dem 15. März 2020 aufgenommen haben, gilt: Die Raten von April bis Juni können Sie sozusagen nach hinten verschieben. Raten, die schon gezahlt sind, lassen sich aber nicht mehr schieben.

Unsere Beiträge zur Corona-Krise:
1. Arbeitsrecht – was im Job jetzt wichtig ist
2. Reisen – wann Sie kostenlos stornieren können
3. Hilfe für Selbstständige – wie Sie die Krise überbrücken
4. Knappe Finanzen – wie Sie Zahlungen aufschieben können
5. Abgesagte Veranstaltungen – so kriegen Sie Ihr Geld zurück
6. Tenhagens Podcast – so läuft das Homeoffice rund

Mehr auf finanztip.de

Weitere Bedingung: Die Corona-Krise trifft Sie so stark, dass Sie Ihren Lebensunterhalt nicht mehr bestreiten können. Das müssen Sie Ihrer Bank darlegen, etwa mit einer Mitteilung über Kurzarbeit. Sie können die Stundung in der Filiale beantragen, zumeist aber auch online.

Während der Stundung zahlen Sie weder Tilgung noch Zinsen. Und das Gesetz sieht nach unserer Einschätzung auch keine nachträglichen Zinsen auf den gestundeten Betrag vor. Die Bankenverbände würden die aber gerne nehmen und haben die Politik aufgefordert, das Gesetz nachzubessern (PDF).

Es kann also sein, dass Ihre Bank Ihnen zusätzliche Zinsen berechnen möchte. Der Verband der Volksbanken hat das für seine Mitglieder ausgeschlossen. Uns sind aber eine Sparkasse und eine Privatbank bekannt, die solche Zinsen berechnen.

Das funktioniert ungefähr so: Die Zinskosten für den letzten Monat werden mit der Anzahl der gestundeten Monate multipliziert. (Dazu kommen noch Zinseszinsen, die aber nur bei einer Baufinanzierung wirklich ins Gewicht fallen.)

Zwei Beispiele: Ein Kredit, bei dem Sie noch 5.000 Euro offen haben und der noch drei Jahre läuft, würde sich für Sie um rund 70 Euro verteuern. Ein Baukredit, für den Sie noch 140.000 Euro über 14 Jahre abzahlen müssen, würde etwa 800 Euro teurer werden (davon rund 100 Euro Zinseszins).

Es lohnt sich also, darauf zu achten, dass Ihre Bank die Raten nicht komplett neu berechnet, sondern lediglich die bisherigen nach hinten schiebt. Verhandeln Sie im Zweifel nach. Schauen Sie vor allem genau hin, falls Ihre Bank eine längere Stundung anbietet, etwa sechs Monate. Denn dann hat sie freie Hand.

Sind Sie nicht auf eine längere Stundung angewiesen, dann bestehen Sie auf die oben beschriebenen Regeln, um zusätzliche Zinsen zu vermeiden. Sie sind in Paragraf 3 Absatz 1 des neuen Gesetzes festgelegt.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg!

Weitersagen
Email Zum Ratgeber
 
Unser Podcast zur Krise

Was bedeutet das Virus für Ihren Job, Ihr Geld und die Wirtschaft? In unserem Corona-Podcast geben wir Ihnen Tipps, wie Sie die Krise finanziell bewältigen.

Auf Apple Podcast

Auf Spotify

 
Schnäppchen der Woche

Angebote, Rabatte & Deals: Was unsere Redaktion für Sie entdeckt hat.

W-Lan überfordert? Günstige Datentarife fürs Handy

Das heimische Internet wird dieser Tage auf eine harte Probe gestellt. Wenn Festnetz und W-Lan bei Ihnen öfter mal schwächeln, können Sie kurzfristig auch mit dem Smartphone und einer großzügigen Daten-Flatrate nachhelfen.

Mit dem Free M Flex Special von O2* bekommen Sie momentan 20 Gigabyte samt Allnet-Flat für 20 Euro im Monat. Mit Green LTE von Mobilcom-Debitel* kosten 20 Gigabyte nur 17 Euro, ebenfalls im Telefónica-Netz. Beide Tarife können Sie monatlich kündigen, allerdings müssen Sie anfangs einmal 40 Euro extra zahlen. Achtung: Den Mobilcom-Debitel-Tarif sollten Sie in jedem Fall vor Ablauf von zwei Jahren kündigen, denn dann wird er mit 25 Euro pro Monat zu teuer.

Wer für das provisorische Homeoffice zu einem noch flexibleren Tarif greifen möchte, liegt bei dem Smart L von Lidl Connect* im Vodafone-Netz richtig: 5 Gigabyte Daten-Flat für umgerechnet rund 14 Euro pro Monat (abgerechnet werden 13 Euro pro 4 Wochen). Das reicht für die ein oder andere Videokonferenz. Der Vorteil: Sie zahlen keine Anmeldegebühr und müssen dank Prepaid nicht kündigen.

Weitersagen
Email
 
Solidarität: Wie Sie Lieblingsläden durch die Corona-Krise helfen

1. Solidarität: Wie Sie Lieblingsläden durch die Corona-Krise helfen

Viele Geschäfte, Clubs und Restaurants bangen aufgrund der Corona-Krise um ihre Existenz. Kleine und mittlere Läden können nun etwas aufatmen – sie dürfen ab Montag unter Auflagen wieder öffnen. Restaurants, Bars und Kulturbetriebe bleiben aber weiter geschlossen. Sie können dazu beitragen, dass Ihre Lieblingsorte die Krise überstehen. Hier ein paar Ideen:

Bei „Pay now eat later“ können Sie Gastronomen per Gutscheinkauf unterstützen. Eine Absicherung für den Fall, dass das Geschäft insolvent wird, gibt es allerdings nicht. In vielen Städten gibt es zusätzlich Einzelinitiativen, in Berlin zum Beispiel „Helfen.Berlin“ und im Rhein-Main-Gebiet „HelfenFRM“.

Über „Kauf nebenan!“ können Sie einen Gutschein für jeden Gastronomen, Kulturschaffenden oder Dienstleister Ihrer Wahl erwerben, auch Spenden sind möglich. Falls der so Bedachte der Gutscheinvergabe nicht zustimmt, können Sie sich das Geld zurückerstatten lassen.

Kulturschaffenden setzt die Krise besonders zu. Die Berliner Clubszene bietet deshalb mit ARTE Concert Mitte auf „United We Stream“ täglich ein digitales Kunst- und Kulturprogramm. Gleichzeitig sammelt die Plattform Spenden für die beteiligten Clubs.

Andere Kulturbetriebe können Sie unterstützen, indem Sie bei abgesagten Veranstaltungen einen Gutschein akzeptieren – die Bundesregierung plant ohnehin, das gesetzlich so zu regeln.

Was sich einzelne Läden an Hilfe wünschen, können Sie auf „Please don´t close“ nachschauen. Manche Restaurants bieten jetzt einen Liefer- oder Abholservice an. Aktuell sind vor allem Berliner Läden gelistet.

Weitersagen
Email
 
Pflege-Notstand durch Corona-Krise: Was tun?

2. Pflege-Notstand durch Corona-Krise: Was tun?

Wer pflegebedürftige Angehörige hat, den trifft die Corona-Krise gleich doppelt: Erstens sind diese Angehörigen oft besonders gefährdet durch das Virus. Zugleich haben viele Familien ein ganz konkretes Betreuungsproblem. Denn viele Einrichtungen zur Tagespflege haben geschlossen, zahlreiche Pflegeheime nehmen keine neuen Bewohner auf und viele Pflegekräfte aus Osteuropa fehlen.

Müssen Sie deshalb jetzt die Pflege zuhause umorganisieren, sollten Sie zunächst mit Ihrem Arbeitgeber sprechen. Vielleicht lässt sich eine Homeoffice-Regelung finden, mit der Sie Pflege und Job unter einen Hut bringen können.

Reicht das nicht aus, können Sie sich bei akuten Pflegenotfällen für zehn Tage von der Arbeit freistellen lassen. Dieses Recht haben alle Angestellten – unabhängig davon, wie groß die Firma ist.

Wenn Sie während der Freistellung keinen Lohn bekommen, sollten Sie bei der Pflegekasse Ihres Angehörigen schnellstmöglich Pflegeunterstützungsgeld beantragen. Es beträgt höchstens 109 Euro pro Tag, davon gehen aber noch Sozialversicherungsbeiträge ab. Sie können sich die Arbeitsfreistellung mit anderen Familienmitgliedern teilen, insgesamt sind pro Pflegebedürftigen aber nur zehn Arbeitstage möglich.

Das ist nicht viel, und diese Woche wurden zudem die Kontaktsperren für ganz Deutschland verlängert. Was Sie tun können, wenn Sie die Pflege längerfristig umorganisieren müssen, und wo Sie sich beraten lassen können, das lesen Sie in unserem Ratgeber.

Weitersagen
Email Zum Ratgeber
 
Video der Woche
Video der Woche
 
Gold kaufen zum Höchstpreis: keine gute Idee

3. Gold kaufen zum Höchstpreis: keine gute Idee

Lieber Gold im Tresor als Wertpapiere im Depot oder Cash auf dem Konto: So denken viele Anleger in Zeiten, in denen das Coronavirus die Welt plagt – und die Wirtschaft lahmt. Sein Preis stieg sprunghaft. In Euro gerechnet erreichte eine Feinunze Donnerstagabend mit knapp 1.590 Euro einen neuen Rekord.

Gold gilt als Krisenwährung. Trotzdem: Beginnen Sie jetzt nicht, im großen Stil Gold zu kaufen. Sie würden zum Spitzenpreis einsteigen. Und voraussichtlich sogar draufzahlen – denn die Händler langen derzeit ordentlich zu.

Bei beliebten Münzen wie dem Krügerrand und den Wiener Philharmonikern haben wir über die vergangenen zwei Wochen enorme Preisaufschläge bei Onlinehändlern beobachtet: zwischen 4 und 13 Prozent. Auch bei Goldbarren haben wir 2 bis 8 Prozent höhere Preise gesehen, gemessen am Börsenpreis. Aus Renditegesichtspunkten ergibt das wenig Sinn.

Machen Sie sich klar: Gold schwankt stark im Wert. Wenn Sie unbedingt Gold im Portfolio haben wollen, sollten Sie nicht mehr als 10 Prozent Ihres Vermögens anlegen – in physischem Gold, nicht in Gold-Papieren. Das dient dann aber eher dazu, Schwankungen bei Aktien auszugleichen.

Statt jetzt überteuert Gold zu kaufen, ist ein zwölf-monatiges Festgeld vielleicht die bessere Wahl. Es stabilisiert den Depotwert auch für den Moment – ist aber danach wieder flexibel einsetzbar.

Weitersagen
Email Zum Ratgeber
 
Corona: So vermeiden Sie auch den Kontakt mit Bargeld

4. Corona: So vermeiden Sie auch den Kontakt mit Bargeld

Zunächst mal: Dass Sie sich über Bargeld mit dem Coronavirus infizieren, ist eher unwahrscheinlich. Darauf tummelt sich zwar ein bunter Mix aus Fäkalkeimen, Pilzen und Krankheitserregern. Doch das Coronavirus SARS-CoV-2 überlebt auf Scheinen und Münzen nicht lange. Sobald es austrocknet, ist es in aller Regel nicht mehr infektiös.

Falls Sie das Restrisiko ausschließen wollen, können Sie fast überall kontaktlos zahlen: mit Girokarte (EC-Karte), Kreditkarte oder Smartphone. Falls Ihre Karte noch keine Kontaktlos-Funktion hat, können Sie eine neuere bei Ihrer Bank bestellen. Dabei können Ihnen allerdings Kosten entstehen.

Bis 25 Euro müssen Sie keine PIN eingeben – und somit auch das Tastenfeld nicht anfassen. Die Grenze wurde inzwischen sogar auf 50 Euro angehoben, aber viele Händler müssen dies noch umsetzen. Allerdings wird die PIN bei kontaktloser Kartenzahlung gelegentlich doch abgefragt, aus Sicherheitsgründen.

Anders ist das bei Apple Pay und Google Pay. Haben Sie eine solche Bezahlfunktion auf Smartphone oder Smartwatch eingerichtet, müssen Sie fast nie die PIN an der Kasse eingeben – auch nicht bei höheren Summen. Die Abfrage der Geheimnummer oder anderer Sicherheitsmerkmale wie dem Fingerabdruck erledigen Sie nämlich auf dem eigenen Gerät.

Wenn Sie mit dem Smartphone zahlen, erfährt der Händler übrigens nicht Ihre echte Kreditkartennummer. Beim Bezahlvorgang wird eine virtuelle Nummer genutzt – ein sogenannter Token. Allerdings behält sich Google vor, Ihre Einkäufe auszuwerten. Apple verspricht hingegen, genau das nicht zu tun.

Weitersagen
Email Zum Ratgeber
 
Auch wichtig: Keine Veranstaltungen, Batteriespeicher, Kfz-Versicherung

5. Auch wichtig: Keine Veranstaltungen, Batteriespeicher, Kfz-Versicherung

+++ Bund und Länder haben am Mittwoch beschlossen, wie es mit den Einschränkungen aufgrund des Coronavirus weitergehen soll. Ein Ergebnis: Bis 31. August 2020 bleiben Großveranstaltungen verboten. Haben Sie Tickets für Veranstaltungen, die jetzt ausfallen, können Sie die zurückgeben. Die Bundesregierung plant aber, dass Kunden bald Gutscheine akzeptieren müssen, wenn der Veranstalter das will. Mehr dazu in unserem Ratgeber. +++

 

+++ In drei Bundesländern stockt die Bearbeitung von Förderanträgen für Batteriespeicher. Thüringen hat die Annahme von Förderanträgen für Photovoltaik-Anlagen, Batteriespeicher und solarthermische Anlagen unterbrochen. In Bayern und Berlin werden Anträge für Batteriespeicher derzeit nicht oder nur schleppend bearbeitet. Der Grund: Die Mitarbeiter in den Landesbehörden sind mit der Corona-Krise beschäftigt. In Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Sachsen-Anhalt läuft die Förderung weiter wie bisher. +++

 

+++ Bei der Kfz-Versicherung sparen können Sie, falls Sie in diesem Jahr deutlich weniger Auto fahren – etwa weil Sie zu Hause arbeiten oder der geplante Roadtrip ausfällt. Melden Sie Ihrer Versicherung, wenn Sie weniger Kilometer machen als im Vertrag angegeben. Wird eine bestimmte Kilometerzahl unterschritten, sinkt der Beitrag spürbar. In unserem Kfz-Test brachte es im Schnitt 11 Prozent Ersparnis, wenn ein Versicherter statt 20.000 nur 15.000 Kilometer fuhr. +++

Weitersagen
Email
 
Podcast Auf Geldreise

Auf Apple Podcast

Auf Spotify

 
Steuer-Serie Teil 5: Außergewöhnliche Belastungen – so hilft der Staat bei Schicksalsschlägen

Steuer-Serie Teil 5: Außergewöhnliche Belastungen – so hilft der Staat bei Schicksalsschlägen

Ein Schlaganfall, ein Brand oder Hochwasser – persönliche Notlagen sind emotional schon schlimm genug. Hinzu kommt oft eine enorme finanzielle Belastung. Zumindest einen Teil der Kosten können sich Betroffene über die Steuererklärung zurückholen. Der Posten nennt sich treffend „außergewöhnliche Belastungen“. Davon gibt es im Steuerdeutsch zwei Arten: allgemeine und besondere außergewöhnliche Belastungen.

 

1. Pauschalen für besondere außergewöhnliche Belastungen

Für bestimmte Lebenssituationen stehen Ihnen Pauschal- oder Höchstbeträge zu. Beantragen können Sie diese in der Steuererklärung. Hier die vier wichtigsten:

Unterhaltshöchstbetrag
Finanzieren Sie Angehörige, die wenig Geld haben, dann steht Ihnen dafür 2019 ein Höchstbetrag von maximal 9.168 Euro zu (Anlage Unterhalt). Das gilt zum Beispiel, wenn Sie Ihrem studierenden Kind Unterhalt zahlen, für das es kein Kindergeld mehr gibt. Weiteres Beispiel: Sie unterstützen Ihre im Pflegeheim lebenden Eltern finanziell, damit die überhaupt genug zum Leben haben. Allerdings rechnet das Finanzamt Einkünfte und Bezüge Ihrer Eltern oberhalb von 624 Euro an.

Pflegepauschbetrag
Falls Sie einen Angehörigen mit Pflegegrad 4 oder 5 selbst zuhause pflegen, ohne dafür Geld zu nehmen, tragen Sie dies in der neuen Anlage Außergewöhnliche Belastungen ein. Dafür erhalten Sie den Pflegepauschbetrag von 924 Euro. Pflegen Sie beide Elternteile, haben Sie Anspruch auf den doppelten Betrag.

Behinderung
Für eine Behinderung ab einem Grad (GdB) von 25 steht Ihnen ein Pauschbetrag von 310 bis 3.700 Euro zu (Anlage Außergewöhnliche Belastungen).

Ausbildungsfreibetrag
Ist Ihr volljähriges Kind Student oder Azubi und wohnt nicht mehr bei Ihnen, beantragen Sie in der Anlage Kind den Ausbildungsfreibetrag (bis zu 924 Euro pro Jahr).

All diese besonderen außergewöhnlichen Belastungen können Sie nur bis zu einem bestimmten Betrag von der Steuer absetzen. Für Pauschalbeträge müssen Sie Ihre Kosten nicht nachweisen.

 

2. Krankheit, Pflege, Kur – allgemeine außergewöhnliche Belastungen

Der Strauß an möglichen allgemeinen außergewöhnlichen Belastungen ist vielfältig. Am wichtigsten sind Krankheits-, Pflege- und Kurkosten. Dazu kann beispielsweise auch eine künstliche Befruchtung gehören. Auf jeden Fall müssen die Behandlungen medizinisch erforderlich und die Kosten angemessen sein. Als Nachweis genügt meist eine ärztliche Verordnung.

Die Finanztip-Steuer-Serie:

1. Start: So kriegen Sie Geld vom Staat zurück
2. Werbungskosten – absetzen, was Sie zur Arbeit brauchen
3. Haushaltsnahe Dienste und Handwerker
4. Sonderausgaben wie Kinderbetreuung geltend machen
5. Außergewöhnliche Belastungen wie Krankheit absetzen
6. Kapitaleinkünfte richtig angeben und Pauschalbetrag nutzen
7. Steuererklärung für Rentner

Müssen Sie selbst krankheitsbedingt ins Pflegeheim, dürfen Sie Ihre Mehraufwendungen steuerlich geltend machen. Im Grunde also die Pflegekosten, nicht aber Kosten für Unterbringung und Verpflegung, die Sie außerhalb des Pflegeheims auch hätten. Zahlen Sie die Heimkosten für Ihre pflegebedürftigen Eltern, dann können Sie das komplett absetzen.

Es gibt weitere Dinge, die Sie als allgemeine außergewöhnliche Belastungen von der Steuer absetzen können: Kosten für die Bestattung von Angehörigen, Reparatur und Neukauf von Hausrat nach einer Naturkatastrophe, Entgiftung einer Wohnung (zum Beispiel, um Asbest zu beseitigen). Einzutragen sind sie als „andere Aufwendungen“ in der Anlage Außergewöhnliche Belastungen.

Die Liste der außergewöhnlichen Belastungen ist so bunt wie das Leben. Noch mehr Beispiele gibt es in unserem Ratgeber.

Leider können Sie die allgemeinen außergewöhnlichen Belastungen erst absetzen, wenn sie eine Mindestsumme überschreiten. Wie das geht und ein paar Tricks dazu lesen Sie im Blog.

Weitersagen
Email Mehr dazu
 
Zahl der Woche
... aller Zahlungen mit der Girocard erfolgen aktuell kontaktlos. Im Dezember waren es lediglich 35 Prozent.
 
Das Beste von Finanztip
Ratgeber-Empfehlungen der Redaktion
Ratgeber-Empfehlungen der Leser
aktuelle Diskussion aus der Community
Finanztip in den Medien
Dienstag, 21. April, Hermann-Josef Tenhagen bei MDR um vier,
Mittwoch, 22. April, Hermann-Josef Tenhagen bei HR M€X,
Donnerstag, 23. April, Hermann-Josef Tenhagen bei n-tv,
Freitag, 24. April, Hermann-Josef Tenhagen bei Radioeins
Die wichtigsten Finanztip-Empfehlungen
In den folgenden Tabellen haben wir für Sie unsere aktuellen Empfehlungen zusammengestellt. Diese enthalten Werbelinks, über die Sie direkt zur Empfehlung gelangen – und für die Finanztip in manchen Fällen eine Vergütung erhält. Unsere Auswahl erfolgt rein redaktionell und zu 100 Prozent unabhängig.
Tagesgeld
Angebote mit Zinsgarantie (nur für neue Kunden)
0,5 % p.a.
für 6 Monate
0,45 % p.a.
für 3 Monate
die besten regulären Angebote (für alle Kunden)
0,45 % p.a.
0,35 % p.a.
TF Bank
0,35 % p.a.
dauerhaft gute Angebote (seit mind. 12 Monaten gute Zinsen)
TF Bank
0,35 % p.a.
0,35 % p.a.
0,25 % p.a.
Festgeld
bis 12 Monate
1,15 % p.a.
1,0 % p.a.
Greensill Bank
0,85 % p.a.
bis 24 Monate
1,25 % p.a.
1,1 % p.a.
1,0 % p.a.
Greensill Bank
0,96 % p.a.
bis 36 Monate
1,35 % p.a.
Greensill Bank
1,16 % p.a.
Credit Europe Bank
1,05 % p.a.
Girokonto
Santander
Consorsbank
Wertpapierdepot
Die besten Depots bei Onlinebanken
Die günstigsten Depots
Baufinanzierungs-Vermittler
Planethome
Stromtarif-Wechsel
Gastarif-Wechsel
Handytarife
Prepaid-Tarife
Lidl Connect Smart XS* (Vodafone-Netz)
Allnet-Flat
Lidl Connect Smart S* (Vodafone-Netz)
Fluggastentschädigung
Rechtshelfer
flug-verspaetet.de
SOS Flugverspätung
EUClaim
Claim Flights
Sofort-Entschädigung
EUFlight
Compensation2go
Riester-Fondssparplan
DWS Toprente (mit Rabatt)
Deka Zukunftsplan Classic
Uniprofirente Select (Fonds: Uniglobal II)
Makler BU-Versicherung
Buforum 24
Zeroprov
Dr. Schlemann unabhängige Finanzberatung
Lebensversicherung
beleihen
verkaufen
 

Bildrechte:
Coronavirus: Fabian Strauch / dpa -- Tenhagens Corona-Podcast: Finanztip -- Geschlossener Laden: Sven Hoppe / dpa -- Pflege: Christophe Gateau / dpa -- Video der Woche: Finanztip -- Goldmünze: Vitoria-Holdings-LLC / Getty Images -- Kontaktloses Zahlen: Karl Josef Hildenbrand / dpa -- Fußball: Hasan Bratic / dpa -- Podcast Auf Geldreise: Finanztip -- Steuer-Serie: Sorbetto / Getty Images