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Grund zur Freude: VW muss Schadensersatz zahlen

Grund zur Freude: VW muss Schadensersatz zahlen

Abgasskandal: Volkswagen muss Schadensersatz zahlen

Für die einen ist es der Schlusspunkt, für die anderen erst der Beginn. Am Montag urteilte erstmals der Bundesgerichtshof (BGH) konkret über die Rückgabe eine manipulierten VW-Diesels – und bestätigte damit fast vier Jahre nach Beginn der Affäre, dass Volkswagen mit seinen illegalen Abschalteinrichtungen die Kunden aus Gewinninteresse betrogen hat (Az. VI ZR 252/19). Keine niedliche „Schummelsoftware“, keine harmlose „Diesel-Thematik“ (VW-Sprech) – sondern sittenwidriges Verhalten, urteilte der BGH. Die Genehmigung für den EA189-Diesel habe VW nur durch „arglistige Täuschung“ bekommen. Dieses glasklare Urteil dürfte auch für andere Autohersteller und ihre Tricksereien Konsequenzen haben.

Bislang hat Volkswagen auf Zeit gespielt, jetzt will der Konzern den Abgasskandal zügig beilegen: Der Autobauer nimmt den über sechs Jahre alten VW-Sharan zurück und zahlt dem Kläger Herbert Gilbert (oben im Bild) dafür rund 28.500 Euro inklusive Zinsen. Mit dem vom Dienstleister Myright finanzierten Verfahren erzielte Gilbert ein deutlich besseres Ergebnis, als er es mit der Musterfeststellungsklage erreicht hätte. Auf der Grundlage des BGH-Urteils will Volkswagen jetzt auch all denen einen Vergleich vorschlagen, die sich vor deutschen Gerichten noch streiten. Das betrifft rund 60.000 Klagen.

Für VW ist die Sache sogar noch glimpflich ausgegangen. Denn die Richter haben entschieden, dass sich die Betrugsopfer die gefahrenen Kilometer anrechnen lassen müssen. Wir hätten eine andere Entscheidung im Sinne der Betroffenen für fairer gehalten. Der Abzug berechnet sich so: Bruttokaufpreis mal gefahrene Kilometer geteilt durch die erwartete Restlaufleistung beim Kauf. Der gebrauchte Sharan hatte 31.500 Euro gekostet, der Kläger war nur rund 50.000 Kilometer gefahren. Deshalb musste er sich bei einer erwarteten Gesamtlaufleistung von 300.000 Kilometern knapp 6.000 Euro abziehen lassen. Bei Vielfahrern würde der Vorteil gegenüber der Musterklage also sinken.

 

Es gibt noch weitere Betrugsdiesel

Jetzt geht es erst richtig los, hört man von einigen Verbraucheranwälten – und zwar mit weiteren Klagen gegen Volkswagen wegen des Nachfolgemotors EA288. Aber auch gegen den EA897, der in vielen 3,0- und 4,2-Liter-Dieseln von Audi, Porsche und VW eingebaut wurde.

Auch gegen andere Hersteller laufen Klagen. Hier ist vor allem Mercedes zu nennen und der OM651-Motor, der zum Beispiel im Vito, in der C-Klasse und beim GLC auffällig wurde. Im März gab es außerdem erstmals ein Urteil gegen BMW. Grundsätzlich kann sich für jeden eine Klage lohnen, für dessen Auto es einen offiziellen Rückruf des Kraftfahrt-Bundesamts wegen illegaler Abschalteinrichtungen gab.

Für diese Verfahren ist das BGH-Urteil besonders wichtig, da sich viele Grundsätze auf andere Diesel-Fälle übertragen lassen. Vor allem ist die Beweislast inzwischen für Kläger deutlich geringer geworden und Ansprüche gegen die anderen Motortypen sind in aller Regel noch nicht verjährt. Ob Ihr Auto dazugehört, können Sie auf den Websites von Anwaltskanzleien nachschauen, zum Beispiel der Kanzlei Gansel, Stoll & Sauer oder Goldenstein & Partner, die den Kläger vor dem BGH vertraten.

Die Chancen für Autobesitzer haben sich also verbessert. Wir werden sehr genau hinschauen, wer in der Autoindustrie sonst noch Dreck am Stecken hat. Auch sind zahlreiche Detailfragen noch nicht geklärt – der BGH wird im Juli dazu erneut verhandeln.

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Unser Podcast zur Krise

Was bedeutet das Virus für Ihren Job, Ihr Geld und die Wirtschaft? Im Corona-Podcast geben wir Tipps, wie Sie die Lage meistern.

 
Schnäppchen der Woche

Angebote, Rabatte & Deals: Was unsere Redaktion für Sie entdeckt hat.

LTE im Telekom-Netz für 4 Euro

Wer sein Handy eher wenig braucht, dabei aber im besten Netz unterwegs sein will, für den haben wir einen interessanten Handytarif herausgesucht. Die „LTE Smartphone Flat 750 MB“ von Freenet Mobile kostet knapp 4 Euro im Monat und enthält 100 Freiminuten sowie 750 MB zum Surfen. SMS kosten 9 Cent, ebenso Telefonieren ab der 101. Minute. Durch „Voice over LTE“ ist die Sprachqualität besonders gut.

Der Anschlusspreis beträgt 10 Euro. Bringen Sie Ihre Rufnummer mit, gibt es 25 Euro Wechselbonus (Ihr alter Anbieter stellt Ihnen dafür wahrscheinlich 6,82 Euro in Rechnung). Achtung: Der Vertrag läuft zunächst über zwei Jahre – überlegen Sie also gut, ob Ihnen die Inklusivleistungen auf Dauer reichen.

Steuer-Software günstiger

Die Steuererklärung ist viel leichter, wenn man sie mit einer Software macht. Die führt einen durch die wichtigen Fragen, ohne einen mit den Formularen selbst zu behelligen. Der Händler Mysoftware bietet derzeit besonders günstige Preise für vier unserer Empfehlungen: Quicksteuer 2020 für einfache Fälle für PC. Wiso Steuersparbuch 2020 und Steuersparerklärung 2020 – jeweils für schwierige Fälle und PC. Sowie für Apple-User Wiso Steuer-Mac 2020. Dabei handelt es sich jeweils um vollwertige Download-Versionen (also ohne CD oder Stick).

Relegationsspiele bei Amazon Prime

Nichts ist härter als ein Relegationsspiel in der 1. und 2. Bundesliga, jedenfalls für die Fans. Inzwischen sind die Entscheidungsspiele gegen Ab- und um den Aufstieg zum Ärger vieler Fans nicht mehr im frei empfangbaren TV zu sehen. Der Streaming-Dienst Dazn hat die Rechte in dieser Saison – und jetzt ist auch Amazon Prime aufgesprungen. Der Vorteil: Viele haben schon eine Amazon-Prime-Mitgliedschaft, in der auch Amazon Video enthalten ist. Alle anderen können 30 Tage gratis die Prime-Mitgliedschaft testen. Das genügt für Hin- und Rückspiel. Übrigens zeigt Amazon noch sechs weitere Erstligaspiele (die Spiele, die freitags stattfinden sollten): Heute Abend um 20:30 Uhr zum Beispiel Freiburg gegen Leverkusen.

 
Durststrecke wegen Corona: So kommen Sie über die Runden

1. Durststrecke wegen Corona: So kommen Sie über die Runden

Im April waren 170.000 Menschen mehr auf Arbeitslosengeld angewiesen als zuvor, zehn Millionen Angestellte waren für Kurzarbeit gemeldet: Viele müssen gerade mit weniger Geld auskommen. Gehören Sie dazu, können Sie seit April unter bestimmten Voraussetzungen die Miete aussetzen, ohne dass der Vermieter Ihnen kündigen darf. Zahlungen für Energie, Wasser oder die private Krankenversicherung dürfen Sie ebenfalls pausieren, ohne in Verzug zu geraten. Auch im Juni ist dies noch möglich. Ab Juli sollten Sie diese Zahlungen aber wieder leisten.

Unsere Ratgeber zur Corona-Krise:

Reisewarnungwann Sie kostenlos stornieren können
Arbeitsschutzwas im Job jetzt wichtig ist
Selbstständigewie Sie die Krise überbrücken
Maskenpflichtso geht‘s
Von Miete bis Kreditewie Sie Zahlungen aufschieben können
ETFs, Gold & Anleihen was die Krise für Ihre Finanzen bedeutet

Wird sich Ihre finanzielle Lage bis Juli nicht bessern, ist es jetzt Zeit, Anträge auf staatliche Leistungen zu stellen. Für Familien kommt der Kinderzuschlag in Frage. Basis der Berechnung ist seit April das Einkommen des Vormonats und die Miethöhe. Unabhängig davon sollten Sie prüfen, ob Sie Anspruch auf Wohngeld haben. Das ist nicht an Auflagen geknüpft. Mehrere Hundert Euro sind drin, je nachdem, wie hoch Ihr Einkommen im letzten halben Jahr war, wie viel Miete Sie zahlen und wie groß Ihre Familie ist. Ist Ihr Einkommen in der Corona-Krise dramatisch eingebrochen, fängt Sie die Grundsicherung auf. Diese kann auch Miete samt Heizkosten einschließen.

Alle Leistungen erhalten Sie ab dem Monat, in dem Sie den Antrag gestellt haben. Neu ist seit April beim Kinderzuschlag und bei der Grundsicherung, dass Ihr Vermögen nicht so schnell angerechnet wird. Sie müssen Ihre Lebensversicherung oder Ihr Sparbuch also nicht unbedingt antasten, um Unterstützung zu erhalten. Beim Wohngeld spielt das Vermögen ohnehin erst ab 60.000 Euro eine Rolle.

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Sommerurlaub in Europa: Was Sie jetzt wissen müssen

2. Sommerurlaub in Europa: Was Sie jetzt wissen müssen

Vieles spricht dafür, dass die weltweite Reisewarnung am 14. Juni endet. Stattdessen könnte es für jedes Land eigene Reisehinweise geben. Eine Entscheidung wird es frühestens nächste Woche geben. Falls Sie ins Ausland reisen wollen, sind ohnehin zwei andere Dinge wichtiger. Erstens: Ist die jeweilige Grenze offen? Zweitens: Welche Einschränkungen gelten im Urlaubsland noch?
Was bisher bekannt ist: Wenn sich die Corona-Lage nicht verschlimmert, plant die Bundesregierung, ab dem 15. Juni alle deutschen Grenzen wieder zu öffnen. Weil das Risiko einer Ansteckung in Flugzeugen eher hoch ist, haben wir uns mal unsere Nachbarländer angeschaut – die man leicht mit dem Auto oder der Bahn erreichen kann.

Weitere Nachbarländer finden Sie im Blog. Was für die deutschen Inseln gilt, steht hier.

Ganz wichtig: Buchen Sie flexible Angebote. Dann können Sie Ihr Hotelzimmer bestenfalls sogar noch am Tag der Anreise stornieren – falls sich die Lage ändert oder Ihnen mulmig zumute wird. Achten Sie außerdem darauf, möglichst keine Anzahlungen leisten zu müssen. Auch bei Zugtickets sollten Sie die flexibel stornierbare Variante wählen.

Informieren Sie sich ein paar Tage vor der geplanten Abreise nochmal über die Einschränkungen vor Ort (Restaurants, Museen, Parks). Wenn diese für Sie akzeptabel sind, können Sie sich auf einen schönen Urlaub freuen.

Fahren Sie in Urlaub? Nehmen Sie gerne an unserer Umfrage teil.

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Umfrage

Planen Sie diesen Sommer einen Urlaub?

  • Ja, ich plane eine Reise im Inland, habe aber noch nicht gebucht.
  • Ja, ich habe eine Reise im Inland gebucht.
  • Ja, ich plane eine Reise ins Ausland, habe aber noch nicht gebucht.
  • Ja, ich habe eine Reise ins Ausland gebucht.
  • Nein, ich habe noch keine konkreten Pläne – und warte lieber ab, wie sich die Lage entwickelt.
  • Nein, ich werde dieses Jahr definitiv keinen Urlaub machen.

Zur Abstimmung klicken Sie bitte auf den grünen Button.

 
Auslandsreisen: Zahlt Ihre Versicherung bei Corona?

3. Auslandsreisen: Zahlt Ihre Versicherung bei Corona?

Es sieht also so aus, als könnten wir im Sommer auch wieder ins Ausland reisen (siehe weiter oben). Haben Sie das vor, sollten Sie unbedingt eine Reisekrankenversicherung im Gepäck haben. Die meisten Anbieter zahlen, wenn Sie an Covid-19 erkranken – so auch unsere Empfehlungen DKV (Reise Med Tarif RD) und Debeka (Tarif AR). Aber eben längst nicht alle Anbieter. Schauen Sie deshalb in Ihren Versicherungsbedingungen nach, ob Leistungen bei Epidemien, Pandemien oder einer Reisewarnung ausgeschlossen sind.

Eine solche Reisekrankenversicherung ist immer sinnvoll, auch wenn Sie in andere EU-Länder reisen. Dort haben Sie zwar einen Basis-Schutz, aber die gesetzliche Krankenkasse übernimmt nicht immer die vollen Kosten. Sie bekommen nur das erstattet, was die Bürger im Urlaubsland von der dortigen Krankenversicherung bekämen und müssen den ortsüblichen Eigenanteil tragen. Privatrechnungen – etwa von einem Arzt, der ins Hotel kommt – zahlt die Kasse gar nicht. Und in abgelegenen Küstenorten gibt es manchmal nur Privatkliniken.

Mehrere tausend Euro kann es kosten, falls Sie so krank werden, dass Sie per Ambulanzflug nach Deutschland transportiert werden müssen. Dafür zahlt die gesetzliche Krankenkasse nie – auch wenn der Rücktransport medizinisch notwendig ist. Mit einer guten Reisekrankenversicherung für etwa 20 Euro im Jahr sind Sie und Ihre Familie auf der sicheren Seite. Auch Privatversicherte sollten prüfen, ob sie den zusätzlichen Schutz brauchen.

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Podcast Auf Geldreise

Wie sorgen wir am besten fürs Alter vor? Wir sprechen mit unserer Expertin Sara verschiedene Lebenssituationen durch.

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Betriebsrenten bei der Scheidung fair aufteilen

4. Betriebsrenten bei der Scheidung fair aufteilen

Bei einer Scheidung müssen die Ex-Partner teilen – unter anderem das, was sie für die Rente eingezahlt haben: die sogenannten Rentenanwartschaften. Das nennt sich Versorgungsausgleich. Bei Betriebsrenten ist die Aufteilung nicht immer fair, oft zulasten der Frauen. Das Bundesverfassungsgericht hat am Dienstag entschieden, dass die Familiengerichte bei den Betriebsrenten künftig genau hinschauen und finanzielle Nachteile ausgleichen müssen (Az. 1 BvL 5/18). Steht bei Ihnen ein Versorgungsausgleich an, lassen Sie sich von einem auf Familienrecht spezialisierten Anwalt beraten. Denn der Versorgungsausgleich ist wahrscheinlich ein wichtiger Baustein Ihrer Altersvorsorge.

Betriebsrenten, die zweite Säule der Altersvorsorge, dürfen im Fall der Scheidung erst geteilt und dann auf eine andere Rentenversicherung ausgelagert werden. Das nennt sich externe Teilung (§ 17 VersAusglG). Für den Arbeitgeber ist das positiv, da er keine Personen in sein Versorgungssystem aufnehmen muss, die gar nicht bei ihm gearbeitet haben.

In Zeiten niedriger Zinsen bieten neue Verträge aber häufig deutlich schlechtere Konditionen. Darunter leidet diejenige, die die Hälfte der Betriebsrentenansprüche zugesprochen bekommt: Bei ihr kommt einmal deutlich weniger Rente an als bei dem Partner, der weiter im ursprünglichen Vertrag anspart. Um das zu verhindern, müssen die Familiengerichte einen Ausgleichswert festlegen, falls durch die Übertragung Verluste von mehr als 10 Prozent auflaufen.

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Auch wichtig: Konjunkturpaket, Netflix-Abos, Lkw-Pauschale

5. Auch wichtig: Konjunkturpaket, Netflix-Abos, Lkw-Pauschale

+++ Anfang Juni will die Bundesregierung ein Konjunkturpaket vorlegen, das Wirtschaft und Bürgern finanziell unter die Arme greifen soll. In der Diskussion sind Zuschüsse für notleidende Branchen wie Veranstalter, Schausteller und Gaststätten. Besonders umstritten sind die Wünsche der Autoindustrie, eine Kaufprämie für Neuwagen finanziert zu bekommen – sogar für Verbrenner sollte es Geld geben. Nach massiver Kritik von Umweltverbänden und Ökonomen hat die Bundesregierung das „Gipfeltreffen“ mit der Autolobby am Wochenende vorerst abgesagt. Des Weiteren erwägt die Große Koalition, den Soli ein halbes Jahr früher abzuschaffen: das wäre zum 1. Juli. Und schließlich hat Finanzminister Olaf Scholz (SPD) einen Familienbonus von einmalig 300 Euro je Kind ins Gespräch gebracht. Wir informieren Sie über die Pläne, sobald sie beschlossen sind. +++

 

+++ Netflix erklärt, von sich aus ungenutzte Abos zu kündigen. Wer sein Abo nach der ersten Anmeldung nie genutzt hat, dem soll nach einem Jahr gekündigt werden. Wer den Streaming-Dienst erst nutzte und dann nicht mehr, den will man nach zwei Jahren die Zahlungen ersparen. Abonnenten werden per Mail oder Mitteilung gefragt, ob sie Mitglied bleiben wollen. Gibt es keine Antwort, wird das Abo beendet. Es geht um „ein paar Hunderttausend Accounts“, die Netflix bereinigen will. Nicht viel für einen Weltkonzern, aber eben doch sichere Einnahmen. Wir finden: Das ist vorbildlich. Die meisten Anbieter rühren sich nicht, wenn es die Kunden nicht tun. Allerdings könnten die Fristen ruhig deutlich kürzer sein. +++

 

+++ Für Lkw-Fahrer, die in ihrem Fahrzeug übernachten, gibt es erstmals für dieses Steuerjahr einen Pauschalbetrag von 8 Euro. Die Pauschale soll die Aufwendungen abdecken, die dem Berufskraftfahrer dadurch entstehen, dass er unterwegs auf Parkplätzen übernachtet. Zum Beispiel Gebühren für die Nutzung von Toiletten und Duschen auf Rastplätzen sowie Reinigungskosten für die Schlafkabine. Bislang musste der Fahrer solche Kosten belegen können, um sie als Werbungskosten abzusetzen. Jetzt hat er die Wahl: Belege sammeln und gegebenenfalls mehr als 8 Euro absetzen – oder ohne Aufwand die 8 Euro pro Nacht mitnehmen. Mehr dazu im Ratgeber. +++

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Video der Woche
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Serie „Verträge optimieren“: Stromanbieter wechseln

Serie „Verträge optimieren“: Stromanbieter wechseln

Wie viel zahlen Sie für Ihren Strom? Teilen Sie einfach mal die Kosten Ihrer letzten Stromrechnung durch die verbrauchten Kilowattstunden. Ergibt sich ein Preis von mehr als 30 Cent, sollten Sie stutzig werden. Denn in den meisten Orten in Deutschland zahlen Sie in neuen Verträgen weniger als 30 Cent pro Kilowattstunde, Tendenz fallend (bei geringem Verbrauch sind es allerdings bis zu 35 Cent).

Ist Ihr Vertrag teuer, dann wechseln Sie einfach den Anbieter. Falls Sie noch nie gewechselt haben, ist das Sparpotenzial besonders groß: Denn dann sind Sie im superteuren Grundtarif. Behalten Sie Ihre Stromrechnung gleich in der Hand, dann sind Preisvergleich und Anbieterwechsel kinderleicht:

1. Mindestens zwei Angaben im Stromrechner machen

Sie können ganz einfach mit unserem verbraucherfreundlichen Finanztip-Stromrechner einen neuen Tarif suchen. Und so geht’s: Für einen Vergleich müssen Sie nur Ihre Postleitzahl und die Anzahl der Personen in Ihrem Haushalt eingeben. Unser Rechner schätzt dann Ihren Stromverbrauch.

Sie können auch Ihren Verbrauch von der letzten Rechnung eintippen. Das ist genauer. Wie viel Sie sparen können, zeigt unser Rechner an, sofern Sie zusätzlich Ihre letzte Jahresgebühr oder Ihren monatlichen Abschlag eingeben.

2. Tarif auswählen

Mit Ihren Angaben ruft unser Stromrechner die Angebote von Verivox und Check24 gleichzeitig ab und filtert die Ergebnisse nach unseren redaktionellen Kriterien. Die Ergebnislisten enthalten Werbelinks, über die Sie Ihren Tarif direkt abschließen können. Wünschen Sie einen Ökostrom-Tarif, achten Sie auf die entsprechende Angabe neben dem kleinen blauen Kreis.

Mit einem Klick auf „weiter“ gelangen Sie zu Ihrem Wunschtarif. Alternativ rufen Sie die Website des Anbieters selbst auf, indem Sie die Adresse im Browser eintippen oder den Anbieternamen googeln.

3. Ihre Daten eingeben

Nachdem Sie auf „weiter“ geklickt haben, gelangen Sie zum jeweiligen Vergleichsportal, also Check24 oder Verivox. Dort geben Sie Ihre Adress- und Zahlungsdaten ein, damit der Vertrag aufgesetzt werden kann. Außerdem benötigen Sie Ihre Stromzähler-Nummer. Die steht ebenfalls auf Ihrer Rechnung. Sie können sie auch direkt am Zähler ablesen.

Bequem: Der neue Anbieter kündigt für Sie Ihren alten Stromvertrag. Dazu müssen Sie den Namen Ihres alten Anbieters und wiederum Ihre Zählernummer eintippen. Überprüfen Sie im letzten Schritt noch einmal den Tarif. Das war’s.

Und hier geht’s zu unserem Strom-Rechner.

4. Abwarten

Jetzt müssen Sie nur noch auf die Vertragsbestätigung durch den neuen Versorger warten. Das sollte maximal zwei Wochen dauern. Liegt das Schreiben vor, ist der Vertrag geschlossen. Möglicherweise meldet sich in der Zwischenzeit Ihr bisheriger Versorger mit einem neuen Angebot. Wenn es nicht gut genug ist, bleiben Sie standhaft und lehnen ab.

5. Warum das so einfach geht

Viele Stromvergleichsrechner sind zwar grundsätzlich gut, haben aber schlechte Voreinstellungen. Das heißt, wenn Sie einen solchen Rechner aufrufen und einfach loslegen, geraten Sie leicht an problematische Angebote. Es ist aufwendig, die Einstellungen zu ändern – und es ist fehleranfällig. Den Stromvergleich von Finanztip hingegen hat unsere Redaktion von Anfang an verbraucherfreundlich eingestellt. Außerdem schließen wir Anbieter aus, die durch unseriöse Geschäftspraktiken aufgefallen sind.

Fortgeschrittene können sich mit dem Tool auch Tarife anzeigen lassen, die mit hohen Bonuszahlungen locken. Was Sie dabei beachten sollten, steht in unserem Ratgeber zum Rechner. Alles Weitere zum Stromanbieterwechsel lesen Sie im Ratgeber Stromvergleich.

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... Schadensersatz muss VW nach dem BGH-Urteil an den Kläger zahlen. Wegen illegaler Abschalteinrichtungen sind weitere Klagen gegen Automobilhersteller möglich.
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In den folgenden Tabellen haben wir für Sie unsere aktuellen Empfehlungen zusammengestellt. Diese enthalten Werbelinks, über die Sie direkt zur Empfehlung gelangen – und für die Finanztip in manchen Fällen eine Vergütung erhält. Unsere Auswahl erfolgt rein redaktionell und zu 100 Prozent unabhängig.
Tagesgeld
Angebote mit Zinsgarantie (nur für neue Kunden)
0,55 % p.a.
für 6 Monate
0,50 % p.a.
für 6 Monate
die besten regulären Angebote (für alle Kunden)
Leaseplan Bank
0,45 % p.a.
TF Bank
0,35 % p.a.
0,30 % p.a.
dauerhaft gute Angebote (seit mind. 12 Monaten gute Zinsen)
TF Bank
0,35 % p.a.
0,30 % p.a.
Festgeld
bis 12 Monate
0,86 % p.a.
Leaseplan Bank
0,75 % p.a.
0,75 % p.a.
(ab 20.000 Euro)
BMW Bank
0,75 % p.a.
Sberbank Direct
0,70 % p.a.
bis 24 Monate
BMW Bank
1,0 % p.a.
1,0 % p.a.
1,0 % p.a.
0,96 % p.a.
(ab 20.000 Euro)
Grenke Bank
0,86 % p.a.
bis 36 Monate
1,17 % p.a.
1,16 % p.a.
(ab 20.000 Euro)
Grenke Bank
1,06 % p.a.
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