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Verletzt, geschädigt … versichert? Diese Irrtümer kosten Sie richtig Geld

Verletzt, geschädigt … versichert? Diese Irrtümer kosten Sie richtig Geld

Das zahlt doch die Versicherung, oder?

Bei kaum einem Thema klaffen gefühlte und tatsächliche Wahrheit so weit auseinander wie bei Versicherungen.

Nehmen Sie den Unterschied zwischen Hausrat und Haftpflicht: Wie viele Ihrer Freunde können den erklären? (Die Antwort gibt es ganz am Ende.) Basis für die Irrtümer ist ein tückischer Cocktail: Komplexe Versicherungsbedingungen mit punkt(un)genauer Juristensprache treffen auf gesunden Menschenverstand und ungesundes Halbwissen.

Versicherungsirrtümer können tragische Folgen haben. Oft hilft nur Galgenhumor – oder ein Anwalt. Einige unserer Beispiele werden Ihnen dennoch ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Versprochen.

Und hier unsere Liste der 14 größten Irrtümer:

 

Irrtum 1: Die Krankenkasse zahlt im Urlaub

Wie es aussieht, werden viele Reisen zumindest innerhalb Europas wieder möglich. Wenn Sie jetzt denken, dass Sie auf Ihre Auslandsreise-Krankenversicherung verzichten können, weil Sie ja nicht weit weg fahren, liegen Sie falsch. Die gesetzliche Kasse zahlt nämlich bloß einen Teil der Behandlungskosten – und das auch nur in einigen Ländern. Auf den Kosten für einen medizinischen Rücktransport – potenziell Zehntausende Euro – bleiben Sie ohne Auslandsreise-Krankenversicherung komplett sitzen. Selbst in Österreich oder Holland.

 

Irrtum 2: Eine Versicherung fürs Krankenhaus ist reiner Luxus

Einzelzimmer und Chefarzt brauchen Sie nicht? Verständlich. Aber die Krankenhaus-Zusatzversicherung wird zu Unrecht auf diese beiden Punkte reduziert! „Chefarztbehandlung“ bedeutet vor allem, dass Sie sich Klinik und Facharzt selbst aussuchen können.

 

Irrtum 3: Die Autoversicherung zahlt immer

Wer sich grob fahrlässig im Straßenverkehr verhält, muss damit rechnen, nichts von seiner Kaskoversicherung zu bekommen. Gar nichts. Da hilft auch keine Vollkasko. Außer, Sie haben das richtige Kleingedruckte im Vertrag. Achtung: Bei Drogen und Vorsatz sind alle raus.

 

Irrtum 4: Die Kasko zahlt bei Unfällen mit allen Tieren

Ob eine Kuh versicherungsrechtlich Haare hat, darf Ihnen egal sein. Es sei denn, Sie haben das Pech, dass Ihnen eine Kuh vors Auto trabt. Dann hilft nämlich nicht die Standardklausel zu „Haarwild“ in der Kaskoversicherung, sondern nur der „erweiterte Wildschaden“.

 

Irrtum 5: Die Unfallversicherung zahlt nach Beinbruch

Klingt plausibel, ist aber oft falsch. Grundsätzlich zahlt eine Unfallversicherung nur, wenn der Unfall zu einem bleibenden Schaden führt. Statistisch gesehen geht kaum eine Schwerbehinderung auf einen Unfall zurück. Ursache ist meistens eine schwere Krankheit. Deshalb ist die Versicherung nur selten sinnvoll.

 

Irrtum 6: Die Hausrat zahlt bei Diebstahl

Die Hausratversicherung zahlt zwar bei Diebstahl – aber in aller Regel nur bei dem besonderen Fall des Einbruchdiebstahls. Gegen Taschendiebe sind Sie nicht versichert. Eine Ausnahme kann bei Fahrrädern gelten.

 

Irrtum 7: Die Hausrat zahlt bei jeder Art von Raub

Stets abgedeckt ist Raub, also wenn Ihnen eine Sache mit Gewalt entwendet wird. Außer… ja außer der Räuber ist kein Mensch, sondern ein Tier: Weder ein Affe, der Ihnen die Brille von der Nase reißt, noch ein Waschbär, der Ihr Haus verwüstet, veranlasst Ihre Hausrat zur Zahlung. Manche Versicherer haben in ähnlichen Fällen aus Kulanz dennoch gezahlt – das hat der Versicherungsombudsmann jüngst verraten.

 

Grundsätzlich gilt: Die Hausrat springt ein, wenn Ihr Hab und Gut durch etwas oder jemanden zerstört wird. Die Haftpflicht springt ein, wenn Sie jemanden schädigen. Und das ist auch die richtige Antwort auf unsere Eingangsfrage.

Erfahren Sie im Blog, warum Versicherer sehr wohl Verträge von sich aus kündigen, für Kinder nicht unbedingt haften – und ob der Freitod wirklich nicht versichert ist. In den Irrtümern 8 bis 14.

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Unser Podcast zur Krise

Was bedeutet das Virus für Ihren Job, Ihr Geld und die Wirtschaft? Im Corona-Podcast geben wir Tipps, wie Sie die Lage meistern.

1. Mehrwertsteuer, Kinderbonusdas steckt im Konjunkturpaket
2. Neues Steuer-E-Bookwir stellen unsere Spar-Hilfe vor
3. Lebensversicherungverkaufen und Geld herausbekommen?
4. KFZ-Versicherungweniger fahren kann sich lohnen

 
Schnäppchen der Woche

Angebote, Rabatte & Deals: Was unsere Redaktion für Sie entdeckt hat.

Growney ein Jahr gebührenfrei

Wer sich die Geldanlage mit ETFs besonders leicht machen will, kann auf digitale Anlegehelfer („Robo-Advisor“) zurückgreifen. Der von uns empfohlene Anbieter Growney bietet Neukunden bis Ende Juni einen Rabatt an: Wer bis dahin mindestens 5.000 Euro anlegt, zahlt zwölf Monate lang keine Gebühren. (Bei üblichen Anlagesummen sind im Schnitt 0,69 Prozent Gebühren pro Jahr fällig.) Dazu müssen Sie bei der Eröffnung Ihres neuen Depots den Aktionscode „FINANZTIP12“ eingeben.

Wer richtig große Summen anlegt, erhält zusätzlich eine Geldprämie: 50 Euro bei mehr als 50.000 Euro, 150 Euro bei mehr als 100.000 Euro Anlagesumme.

Gratis-Fotobuch bei bilder.de

Bei bilder.de gibt es momentan ein Fotobuch gratis zur Bestellung, wenn Sie für mindestens rund 20 Euro einkaufen (zum Beispiel Tassen, Leinwände oder Poster). Versandkostenfrei ist die Lieferung allerdings erst ab knapp 60 Euro. Das A4-Buch darf bis zu 154 Seiten haben. Wer sowieso vorhatte, etwa ein Foto-Geschenk für Freunde oder die Familie zu besorgen, kann hier etwas sparen. Ein vergleichbares Fotobuch kostet woanders etwa 15 Euro.

 
Konjunkturpaket: Was Sie von den 130 Milliarden haben

1. Konjunkturpaket: Was Sie von den 130 Milliarden haben

130 Milliarden Euro will der Staat ausgeben, um die Wirtschaft wieder anzukurbeln – und uns zum Einkauf zu locken. Das beschlossen diese Woche die Spitzen der Großen Koalition. Wichtigste Maßnahme dazu ist die Senkung der Mehrwertsteuer Anfang Juli von 19 auf 16 Prozent bis Ende des Jahres. Der ermäßigte Satz soll von 7 auf 5 Prozent sinken. Ob die Anbieter den Vorteil an die Kunden weitergeben oder für sich behalten, wird man sehen. Zumindest der Gastronomie und kleinen Händlern könnte man es kaum übelnehmen. Wo es aber viel Konkurrenz gibt, dürften auch die Preise sinken.

Unsere Ratgeber zur Corona-Krise:

Reisewas aus dem Sommerurlaub wird
Arbeitsschutzwas im Job jetzt wichtig ist
Selbstständigewie Sie die Krise überbrücken
Maskenpflichtso geht‘s
Von Miete bis Kreditewie Sie Zahlungen aufschieben können
ETFs, Gold & Anleihen was die Krise für Ihre Finanzen bedeutet

Alle Maßnahmen im Konjunkturpaket müssen zunächst in Gesetze gegossen werden. Änderungen sind also noch möglich. Hier die wichtigsten Maßnahmen:

Eltern: Für jedes kindergeldberechtigte Kind bekommen Sie einen einmaligen Bonus von 300 Euro. Für viele Besserverdiener bleibt davon aber nach der Steuererklärung 2020 nichts mehr übrig: Sie profitieren mehr vom Kinderfreibetrag als vom Kindergeld – und der Freibetrag wird nicht geändert. Das ausgezahlte Kindergeld wird damit verrechnet. Wer Hartz IV bezieht, darf den Kinderbonus komplett behalten. Alleinerziehende können bei der Steuer einen speziellen Freibetrag nutzen: den Entlastungsbetrag. Dieser steigt deutlich von 1.908 Euro auf 4.000 Euro für dieses und nächstes Jahr.

Autofahrer: Die umstrittene Kaufprämie für Benziner und Dieselautos ist vom Tisch, was ausnahmsweise mal Ökonomen und Umweltschützer gemeinsam loben. Stattdessen verdoppelt der Staat den Zuschuss für Elektroautos bis 40.000 Euro Nettolistenpreis auf 6.000 Euro. Hinzu kommt noch der Bonus vom Hersteller von mindestens 3.000 Euro (manche geben weitere Nachlässe). Plus Mehrwertsteuervorteil. Außerdem fällt zehn Jahre lang keine Kfz-Steuer an, diese Maßnahme wurde verlängert. Zugleich soll es mehr Ladesäulen geben und endlich ein einheitliches Bezahlsystem dafür.

Welche Änderungen für Stromkunden, Arbeitnehmer und Unternehmer geplant sind, lesen Sie in der Fortsetzung im Blog.

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Reisewarnung aufgehoben: Was das für Ihren Urlaub bedeutet

2. Reisewarnung aufgehoben: Was das für Ihren Urlaub bedeutet

Wir können im Sommer wieder ins Ausland reisen – jedenfalls im Prinzip: Innerhalb Europas öffnen die meisten Grenzen wieder und das Auswärtige Amt beendet seine weltweite Reisewarnung.

Ab dem 15. Juni werden für die meisten EU-Länder sowie Großbritannien, Island, Norwegen, Schweiz und Liechtenstein nur noch ganz normale länderbezogene Reise- und Sicherheitshinweise gelten. Schauen Sie da aber unbedingt rein, bevor Sie eine Reise planen.

Die meisten der insgesamt 31 Länder werden bis Mitte Juni wieder ihre Grenzen geöffnet haben. Spanien allerdings will sich eine Woche länger Zeit lassen. Aber rechnen Sie trotzdem weiterhin mit Einschränkungen an den Urlaubsorten.

 

Storno eingeschränkt

Die weltweite Reisewarnung hat es Pauschalreisenden ermöglicht, kostenlos von ihrer Reise zurückzutreten. Ab Mitte Juni kommt es stärker darauf an, welche Einreisebedingungen im Zielland gelten. Wer seine Reise selbst zusammenstellt, ist beim Urlaub im Ausland nach wie vor darauf angewiesen, sich mit dem Anbieter zu einigen.

 

Kann ich jetzt schon mal die Koffer packen?

Auch wenn die meisten EU-Länder Mitte Juni wieder Touristen ins Land lassen, fallen die konkreten Einreisebedingungen und Hygienevorschriften noch unterschiedlich aus. Wir bleiben bei unseren Empfehlungen von vergangener Woche: Richten Sie den Blick eher auf Deutschland und unsere Nachbarländer, buchen Sie möglichst flexibel, informieren Sie sich noch einmal vor der Abfahrt über die Lage am Urlaubsort – und achten Sie auf ausreichenden Versicherungsschutz.

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Video der Woche
Video der Woche

Was ist eine Rezession und wie lässt sie sich bewältigen? Saidi hat sechs Tipps, mit denen Sie besser durch die aktuelle Wirtschaftskrise kommen.

 
Berufsunfähigkeit: Studenten und Schüler können sich Tausende Euro günstiger versichern

3. Berufsunfähigkeit: Studenten und Schüler können sich Tausende Euro günstiger versichern

Chronische Rückenschmerzen, Depressionen oder andere schwere Krankheiten können das berufliche Ende bedeuten – und ohne Einkommen droht dann auch noch ein Leben in Armut. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) gehört daher zu den wichtigsten Versicherungen überhaupt. Sie kostet aber auch einiges. Es kann sich lohnen, bereits als Schüler oder Student diese Versicherung abzuschließen. In einigen Fällen sparen Sie dadurch erheblich.

Der Grund: Wie teuer eine BU ist, hängt vor allem vom Gesundheitszustand und Beruf ab. Schüler und Studenten haben den Vorteil, dass sie meist noch gesund sind. Und sie arbeiten noch nicht in einem Beruf, der als besonders riskant gilt. Dazu gehören zum Bespiel das Handwerk oder die Pflegebranche. Ganz allgemein gelten körperlich anstrengende Berufe als risikoreicher und sind deshalb teurer in der Versicherung. Wenn Sie schon wissen, dass Sie so einen Job anstreben, lohnt es sich, vorher eine BU abzuschließen. Denn gute Tarife werden zum Berufsstart nicht teurer.

Die Finanztip-Beispielrechnung zeigt: Ein 17-jähriger Tischler-Azubi muss monatlich 83 Euro zahlen, während ein 15-jähriger Schüler schon für 33 Euro im Monat BU-Schutz bekommt. Wenn der Tischler-Azubi den Vertrag vor Beginn seiner Ausbildung abschließt, kostet ihn die Versicherung bis zum Renteneintritt mehrere Tausend Euro weniger.

Eine BU sollten Sie niemals ohne Beratung abschließen; für Schüler und Studenten gibt es weitere Besonderheiten. Was gute Verträge ausmacht und wo Sie sich beraten lassen können, erfahren Sie in unserem Ratgeber.

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Spartrick: Smartphone reparieren lassen statt neu kaufen

4. Spartrick: Smartphone reparieren lassen statt neu kaufen

Krack – fällt das Handy runter, ist das Display oft zersplittert. Und früher oder später lässt auch beim besten Smartphone der Akku nach. Und der ist fest eingebaut. Doch weder das eine noch das andere ist zwingend ein Grund, ein neues Gerät anzuschaffen!

Vor allem bei hochwertigen Handys lohnt sich oft eine Reparatur. Nachhaltiger ist das sowieso. Die ganz Mutigen reparieren das Handy selbst, für alle anderen gibt es Reparaturdienste. Deren Qualität unterscheidet sich jedoch deutlich, das bestätigt nun auch ein Test der Stiftung Warentest. Besser abgeschnitten als die großen Ketten vor Ort haben dabei die Online-Anbieter zum Einschicken.

Eine „perfekte“ Reparatur bescheinigten die Warentester als einzigem Anbieter My Phone Repair. Nach im Durchschnitt acht Tagen waren die drei Testgeräte von Apple, Samsung und Huawei zurück. Der Preis von durchschnittlich 233 Euro für einen Displayschaden und eine defekte Kopfhörerbuchse lag im gehobenen Bereich. Erstaunlich: Apple selbst reparierte seine eigenen Geräte nicht so gut wie der Testsieger. Das schaffte auch Samsung nicht ganz – war dabei aber mit 175 Euro für die online beauftragte Reparatur deutlich günstiger.

Fazit: Für Apple- und Huawei-Nutzer bietet My Phone Repair ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Samsung-Besitzer sollten ihr Handy stattdessen eher vom Hersteller selbst reparieren lassen. Sichern Sie aber vor dem Einsenden Ihre Daten und setzen Sie das Handy auf Werkseinstellungen zurück.

Übrigens: Schauen Sie ruhig auch mal auf die Google-Bewertungen der kleinen Anbieter vor Ort. Darunter sind nämlich echte Perlen.

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Auch wichtig: Krankschreibung, Trades für 0 Euro, Musterklage gegen Sparkasse

5. Auch wichtig: Krankschreibung, Trades für 0 Euro, Musterklage gegen Sparkasse

+++ Seit Anfang des Monats ist Schluss mit der telefonischen Krankschreibung: Die Sonderregelung wegen der Coronakrise ist ausgelaufen. Haben Sie Erkältungssymptome, müssen Sie für den „gelben Schein“ wieder in die Praxis gehen. +++

 

+++ Seit Februar gehört auch der Anbieter Smartbroker* zu unseren Empfehlungen für Wertpapierdepots. Inzwischen ist der Anbieter noch etwas attraktiver geworden: Seit Mitte Mai gibt es die Möglichkeit, bereits ab 0 Euro (über den Handelsplatz Gettex) beziehungsweise ab 1 Euro (über Lang & Schwarz) Aktien oder ETFs zu kaufen und zu verkaufen. Der Handel muss dafür mindestens 500 Euro umfassen. Bislang kostete das mindestens 4 Euro. Mehr in unserem Ratgeber. +++

 

+++ Die Musterfeststellungsklage gegen die Sparkasse Leipzig wegen falscher Zinsberechnungen geht in die nächste Runde: Sowohl die Verbraucherzentrale Sachsen als auch die Sparkasse Leipzig gehen in Revision vor den Bundesgerichtshof, das berichtet der MDR. In erster Instanz vor dem Oberlandesgericht Dresden hatten die Verbraucherschützer in weiten Teilen Recht bekommen. Die Richter machten aber keine vollständigen Vorgaben zur Neuberechnung. Interessanterweise ist auch die Schlichtungsstelle der Sparkassen mit dem Urteil nicht einverstanden und lehnt deshalb die Schlichtung ab bis zu einem höchstrichterlichen Urteil, wie man uns auf Nachfrage bestätigte. Eine Leserin hatte uns auf die Ablehnung ihres Antrages hingewiesen. Übrigens: Kunden der Sparkassen Erzgebirge und Zwickau können sich noch zwei weiteren Musterklagen anschließen. Im Fall Zwickau nur noch bis 16. Juni. +++

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Podcast Auf Geldreise

Wie sorgen diejenigen vor, die schon älter sind, selbstständig oder alleinerziehend? Jetzt reinhören in Teil 2 mit Altersvorsorgeexpertin Sara.

Folge 19: AltersvorsorgeSo schließen wir die Rentenlücke (Teil 1)
Folge 17: ElterngeldSo können wir mehr rausholen
Folge 16: Flexibel im JobWir haben ein Recht auf Teilzeit
Folge 0: AuftaktLos geht’s mit der Geldreise!

Zum Überblick

 
Serie „Verträge optimieren“:  Wetten, dass Ihr Internet schneller und günstiger sein kann?

Serie „Verträge optimieren“: Wetten, dass Ihr Internet schneller und günstiger sein kann?

Geht es ums Internet, ist der Treue stets der Dumme. Viele Internet-Verträge sind in den ersten ein oder zwei Jahren rabattiert, danach schnellt der Preis in die Höhe. Und während Neukunden immer günstigere Tarife bekommen, werden ältere Verträge nicht angepasst. Oft sind sie nicht nur teurer, auch das vereinbarte Surftempo ist nicht mehr zeitgemäß. Es gibt keinen Grund, sich damit abzufinden.

Viele Anbieter liefern weniger als versprochen: Nur jeder sechste Nutzer in Deutschland kann mit dem vereinbarten Maximaltempo surfen. Oft könnte der Anbieter das beheben. Andernfalls haben Sie bei den meisten Verträgen einen ausreichenden Grund, um außerordentlich zu kündigen.

 

1. Prüfen Sie Preis und Leistung

Mehr als 30 Euro im Monat muss heutzutage ein Internetanschluss nicht mehr kosten. Dafür kriegen Sie schon sehr schnelle Tarife, mit denen Sie problemlos surfen und Filme streamen können. Surfgeschwindigkeiten von bis zu 50 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) gibt es für den Preis. Auch Normalsurfer sollten nicht unter 16 Mbit/s bleiben.

Zahlen Sie deutlich mehr als 30 Euro für Ihren Anschluss, dann lohnt sich so oder so ein Wechsel. In der Regel haben diese Verträge eine Laufzeit von zwei Jahren zum Start und verlängern sich dann jeweils um ein weiteres Jahr, wenn man nicht drei Monate vor Ablauf kündigt.

 

2. Handeln Sie einen Rabatt aus

Manchmal müssen Sie gar nicht wechseln, um wieder gute Konditionen zu kriegen. Signalisieren Sie einfach Ihrem Anbieter, dass Sie die aktuellen Preise kennen und dass Sie wechseln, wenn Sie nicht zumindest wieder den Neukundenpreis für den Tarif Ihrer Wahl bekommen. Dafür genügt es häufig, die Kundenhotline anzurufen. Sobald sie das Wort „kündigen“ hören, gehen viele Internetanbieter im Preis runter, um ihre Kunden zu halten. Mehr Tipps zum Feilschen finden Sie hier.

 

3. Wechseln Sie den Anbieter

Wenn das nicht klappt, bleibt nur der Wechsel. In unserem Ratgeber Internetanbieter empfehlen wir insgesamt acht Tarife im DSL- und Kabel-Netz: Vier für Normalnutzer sowie vier für Vielsurfer, Familien und WGs. Dort finden Sie auch weitere Tipps für den Wechsel.

4. Prüfen Sie Ihr Tempo

Wenn Sie Serien schauen übers Internet, zum Beispiel mit Netflix oder Sky Ticket, und das Bild häufiger stockt, dann kann das am Internetanschluss liegen. Sie können das kontrollieren, ohne ein Computer-Crack zu sein: Nutzen Sie einfach den offiziellen Geschwindigkeitstest der Bundesnetzagentur.

 

5. Schließen Sie andere Fehler aus

Falls der Test ein zu langsames Tempo ergibt, müssen Sie noch ausschließen, dass es an Ihrem W-Lan liegt. Schließen Sie dazu Ihren Computer per Netzwerkkabel direkt an den Router an und wiederholen Sie den Test. Falls das Tempo immer noch sehr niedrig ist, liegt es nicht am W-Lan. Schließen Sie als letztes aus, dass es am Computer liegt. Dazu wiederholen Sie den Geschwindigkeitstest mit einer App auf Ihrem Smartphone, während es im W-Lan ist.

Sollte Ihr Computer das Problem sein, finden Sie in unserem Ratgeber ein paar Tipps, woran es liegen kann.

 

6. Rufen Sie den Störungsdienst an

Liegt es am Anbieter, dann rufen Sie den Kundendienst. Kann der nicht helfen, lassen Sie sich nicht vertrösten. Fordern Sie einen Preisnachlass ein, schriftlich und mit 14 Tagen Frist. Das hilft den meisten Anbietern auf die Sprünge.

 

7. Wechseln Sie von einem System ins andere

Lässt sich das Problem nicht lösen, sollten Sie den Anbieter wechseln. Noch besser: Wechseln Sie den Weg, auf dem Sie mit dem Internet verbunden sind. Also von Telefonleitung (DSL) auf TV-Kabel oder umgekehrt von Kabel auf DSL. Das löst meist die Probleme.

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Zahl der Woche
... europäische Länder sind es, für die die Corona-Reisewarnung ab 15. Juni aufgehoben wird. Ob Pauschalreisen stattfinden können, hängt nun stärker von den Einreisebedingungen im Zielland ab.
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0,50 % p.a.
für 6 Monate
die besten regulären Angebote (für alle Kunden)
Leaseplan Bank
0,45 % p.a.
TF Bank
0,35 % p.a.
0,30 % p.a.
dauerhaft gute Angebote (seit mind. 12 Monaten gute Zinsen)
TF Bank
0,35 % p.a.
0,30 % p.a.
Festgeld
bis 12 Monate
0,86 % p.a.
Leaseplan Bank
0,75 % p.a.
0,75 % p.a.
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BMW Bank
0,75 % p.a.
Sberbank Direct
0,70 % p.a.
bis 24 Monate
BMW Bank
1,0 % p.a.
1,0 % p.a.
1,0 % p.a.
0,96 % p.a.
(ab 20.000 Euro)
Grenke Bank
0,86 % p.a.
bis 36 Monate
1,17 % p.a.
1,16 % p.a.
(ab 20.000 Euro)
Grenke Bank
1,06 % p.a.
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