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8 Tipps, wie Du Corona (finanziell) überstehst

8 Tipps, wie Du Corona (finanziell) überstehst

Die neue Normalität: Was Du jetzt tun kannst

Quarantäne, Kurzarbeit und Reisefrust: Seit einem halben Jahr steht unser Leben Kopf, plagen wir uns mit Corona herum. Und machen wir uns nichts vor: Es wird dauern, bis die Dinge wieder normal laufen. Das Virus ist vorerst unsere neue Normalität. Deshalb haben wir hier acht Tipps zusammengestellt, mit denen Du bis Ende 2021 (finanziell) über die Runden kommst.

Ja, Ende 2021: Die Politik bereitet sich auf diese Langstrecke vor. Schneller kann auch ein Impfstoff nicht helfen. Diese Woche hat der Koalitionsausschuss entschieden, wichtige Coronahilfen entsprechend zu verlängern. Darunter die wohl wichtigste, das Kurzarbeitergeld.

Was also konkret tun?

 

1. Diszipliniert sein und Ruhe bewahren

Die Zahl der Infektionen steigt zwar wieder, aber nicht so schlimm wie befürchtet. Die Konjunktur ist erstmal um fast 10 Prozent eingebrochen, erholt sich aber schon wieder. Und es sind zum Glück nicht viele Arbeitsplätze verloren gegangen. Wir alle können Corona kleinhalten, wenn wir vernünftig sind. Wenn wir Abstand halten, gute Masken tragen – und zum Beispiel zuhause keine Monsterpartys veranstalten.

 

2. Mit Turbulenzen an der Börse rechnen

Nach einem derben Rückschlag im Frühjahr haben sich die Börsen weitgehend erholt. Dabei ist die Coronakrise ja noch gar nicht durchgestanden. Viele Länder sind schlechter aufgestellt als Deutschland. Auch die USA haben Probleme mit Corona – und stehen vor einer hart umkämpften Präsidentschaftswahl. Du musst also weiter mit nervösen Aktienmärkten rechnen. Wenn Du unsere Ratschläge zur Aktienanlage beherzigst und langfristig anlegst, ist das kein großes Problem für Dich. Musst Du aber vielleicht noch während der Coronazeit an einen Teil des Aktienvermögens ran, solltest Du den besser jetzt umschichten.

 

3. Gelegenheiten ergreifen

Wer eine größere Anschaffung plant, ein neues Auto oder eine neue Küche, vielleicht sogar eine Eigentumswohnung, der sollte seine Finanzen gründlich prüfen. Wie krisensicher sind Deine Einnahmen?

Gleichzeitig: Wenn sich viele beim Kaufen zurückhalten, ergeben sich Chancen für Dich als Käufer. Jetzt lohnt es sich für Dich zu feilschen, wie lange nicht mehr. Also nicht nur über die niedrigere Mehrwertsteuer freuen, sondern richtige Rabatte aushandeln.

 

4. Verantwortungsvoll konsumieren

Auf der anderen Seite ist der Preis nicht alles. Denke auch an die Restaurants, Cafés und Läden in der Nachbarschaft, die teilweise sehr unter der Coronakrise leiden.

 

5. Krankentage nutzen

Kitas und Schulen schicken die Kinder bei der kleinsten Erkältung nach Hause. Gut zu wissen: Für die Betreuung kranker Kinder bis zwölf Jahren können Eltern Krankentage nehmen. Die Regierungskoalition will jetzt die Zahl der möglichen Krankentage pro Kind von 20 auf 30 im Jahr erhöhen. Den Lohnersatz zahlt die Krankenkasse.

 

6. Reisen vorsichtig planen

Dieser Sommer zeigt: Reisewarnungen können von einem Tag auf den anderen kommen. Also solltest Du Reisen stornierbar planen, den Rücktritt versichern und selbst einen guten Krankenversicherungsschutz haben. Gestern wurde übrigens beschlossen: Ab Mitte September müssen Rückkehrer aus Risikogebieten mindestens fünf Tage in Quarantäne – ohne negativen Test 14 Tage.

Und trotzdem kannst Du durchaus verreisen – und damit auch die Feriengebiete unterstützen, die Dir am Herzen liegen.

 

Unsere beiden letzten Tipps – „Hilfen für Selbstständige“ und „Probleme nicht verschleppen“ – findest Du in unserem News-Bereich.

Unsere Ratgeber zur Corona-Krise:

Kurzarbeitergeld Hilfe in der Coronakrise
Reiseplanung Was Du beim Urlaub beachten solltest
Kinderbetreuung
Was tun, wenn Kita und Schule dicht sind?
Maskenpflicht
So geht‘s
SelbstständigWie Du die Krise überbrückst
ETFs, Gold & Anleihen Was die Krise für Deine Finanzen bedeutet
ArbeitsschutzWas im Job jetzt wichtig ist

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Unser neuer Podcast

Richtig sparen, gute Altersversorge, die passenden Verträge: Saidi zeigt Dir ganz praktisch, wie Du Deine alltäglichen Gelddinge einfach organisierst – und Dir ein Vermögen aufbaust.

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Schnäppchen der Woche

Angebote, Rabatte & Deals: Was unsere Redaktion für Dich entdeckt hat.

Vodafone: 10-GB-Allnet-Flat drei Monate gratis

Ein starkes Angebot bekommst Du momentan bei Vodafone: Den Prepaid-Tarif „Callya Digital“ mit 10 GB und Allnet-Flat gibt es im Prinzip für knapp drei Monate gratis. Dafür musst Du die Karte neu bestellen und dabei den Code „SOMMER20“ eingeben, nachdem Du Deine Identität bestätigt hast. Dann gibt es 60 Euro Startguthaben. Das reicht für zwölf Wochen, anschließend zahlst Du faire 20 Euro pro vier Wochen.

Telefonieren und Surfen läuft über LTE im Höchsttempo. Kündigen kannst Du den Tarif mit einer Frist von einem Monat. Achtung: Der Kundenservice ist nur digital erreichbar, zum Beispiel über Whatsapp. Anrufen kannst Du dort nicht.

Deezer oder Apple Music kostenlos testen

Willst Du gratis Musik streamen, hast du aktuell die Wahl: Deezer kannst Du drei Monate kostenlos testen, Apple Music (über Saturn) sogar vier. Bei beiden Anbietern zahlst Du danach rund 10 Euro pro Monat, solange Du nicht kündigst. Bei Deezer beträgt die Frist 48 Stunden vor Ablauf des Testzeitraums, bei Apple 24 Stunden. Beide Angebote gelten nur für Neukunden. Die Auswahl an Songs auf den Plattformen ist vergleichbar groß.

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ETF-Rechner: Die besten Fonds fürs kostenlose Depot

1. ETF-Rechner: Die besten Fonds fürs kostenlose Depot

Wir in der Finanztip-Redaktion lieben zwar ETFs – also die Fonds, mit denen Du günstig und einfach in Aktien investieren kannst. Aber wir geben es offen zu: Der erste Kontakt kann verwirrend sein. Denn die ETFs haben schräge Namen. Etwa „MSCI ACWI Swap UCITS“. Oder nervig lange Codes à la „IE0123…“. Und hat man dann einmal einen Fonds gefunden, bietet ihn die eigene Bank oft gar nicht an.

Um Dir einen besseren Überblick zu verschaffen, haben wir jetzt ganz neu unseren ETF-Rechner gestartet, der Dir bei der Entscheidung für einen konkreten Fonds hilft. Er sortiert nämlich die passenden ETFs zu den sechs Banken und Brokern, die wir Dir für Dein Wertpapierdepot empfehlen. So findest Du auf einen Blick genau die ETFs, die DKB, Smartbroker und Co. gerade als Sparplan oder zu besonders günstigen Konditionen im Angebot haben. Saidi stellt den ETF-Rechner auch im Video vor.

Schon immer haben wir in unseren Ratgebern zum Weltindex MSCI World, zum Index mit Schwellenländern oder Europa eine Auswahl getroffen. Aus den über 1.500 ETFs, die derzeit im Computerhandel der Deutschen Börse angeboten werden, zeigen wir Dir rund drei Dutzend, die alle unsere Kriterien erfüllen. Neben dem Rechner findest Du weiterhin die bewährten Texte und Tabellen in unseren Ratgebern.

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Reiserücktritt: Wie Du Dich doch gegen Quarantäne versicherst

2. Reiserücktritt: Wie Du Dich doch gegen Quarantäne versicherst

Wenn Du in Quarantäne musst und deshalb nicht in Urlaub fahren kannst, zahlt keine Reiserücktrittsversicherung – bislang jedenfalls! Die Corona-Pandemie bewegt aber nun einige Versicherer zum Umdenken.

So hat die Allianz angekündigt, zum 1. September den von uns empfohlenen Reiserücktritts-Tarif Vollschutz zu erweitern. Wenn Du dann diesen Tarif neu abschließt, bist Du auch geschützt, falls Du wegen eines Corona-Verdachts in Quarantäne musst. Die Erweiterung gilt nur für einmalige Reisen, im Jahrestarif ist der Quarantäneschutz nicht enthalten.

Für den Fall, dass Du tatsächlich an Corona erkrankst, zahlt die Versicherung ebenfalls die Kosten für die ausgefallene Reise. Das gilt schon für bestehende Verträge, soll ab September aber auch explizit in den Versicherungsbedingungen stehen.

Für den zusätzlichen Schutz will die Allianz den Beitrag etwas erhöhen. Wie stark genau, stand zu Redaktionsschluss noch nicht fest.

Der von uns ebenfalls empfohlene Anbieter Travelsecure* plant, eine Zusatzpolice anzubieten, die auch Quarantänemaßnahmen versichert. Wann genau diese kommt, ist aber noch offen. Wenn Du kannst, warte also am besten noch ein bisschen mit dem Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung.

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Video der Woche
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Wer sich nicht um seine Finanzen kümmert, verschenkt viele Euros! Saidi deckt die sieben größten Ausreden beim Geld auf und zeigt entsprechende Lösungen.

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Steuererklärung 2020Beachte diese Tipps
Negativzinsen – Das ist das Positive an ihnen

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Sparkassen: Mit iPhone zahlen – ganz ohne Kreditkarte

3. Sparkassen: Mit iPhone zahlen – ganz ohne Kreditkarte

Falls Du bei der Sparkasse bist und ein iPhone hast, kannst Du Dich freuen: Die Sparkassen sind die ersten, bei denen man auch die Girocard in Apple Pay einbinden kann. Seit Dienstag dieser Woche ist das bei 373 Sparkassen möglich. Bisher ließen sich nur Kreditkarten hinterlegen.

Vorteil für Dich: Mit der Girocard – früher EC-Karte genannt – kannst Du in Deutschland in mehr Geschäften bezahlen als mit Kreditkarte. Wird gar keine Kartenzahlung akzeptiert, bist Du natürlich immer noch auf Bargeld angewiesen. Gut für Dein Geldmanagement ist die Girocard auch, denn Deine Ausgaben werden zeitnah abgebucht. So behältst Du sie besser im Blick als bei vielen Kreditkarten, bei denen das Geld einmal im Monat von Deinem Konto abgeht.

Und so bindest Du Deine Girocard bei Apple Pay ein: Öffne die Wallet-App auf dem iPhone, tippe auf „Karte hinzufügen“ und folge den Anweisungen. Du schaltest die Karte schließlich über Push-Tan oder Chip-Tan frei. Danach kannst Du Deine Girocard direkt mit deinem iPhone oder der Apple Watch nutzen.

Der Haken: Im Internet kannst Du noch nicht mit Apple Pay und Deiner Girocard zahlen. Zukünftig soll sich das aber ändern – entweder mit dem kommenden iPhone-Update oder der neuen Girocard, die bei den Sparkassen in Planung ist. Auch im Ausland funktioniert das mobile Bezahlen über Girocard nicht. Wer viel verreist, kommt also kaum um eine Kreditkarte herum.

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Leserfrage: Warum lässt mich meine Krankenkasse nicht gehen?

4. Leserfrage: Warum lässt mich meine Krankenkasse nicht gehen?

Deine Krankenkasse kannst Du wechseln, wenn sie Dir beispielsweise zu teuer ist oder bestimmte Leistungen nicht anbietet. Immer wieder schreiben uns einige von Euch allerdings, dass sie kündigen wollen, aber nicht dürfen. Und fragen uns, was da los ist. Der Knackpunkt ist meist die sogenannte Bindungsfrist. Normalerweise bist Du 18 Monate an Deine Krankenkasse gebunden, bevor Du erneut wechseln kannst.

Doch es gibt Ausnahmen, die Du kennen solltest: Wenn Deine Kasse den Zusatzbeitrag erhöht, dann kannst Du sofort kündigen. Manchmal kannst Du Dir auch eine neue Kasse aussuchen, ohne zu kündigen: Wenn sich nämlich Dein Versicherungsstatus ändert. Zum Beispiel, wenn Du in einer kurzen Unterbrechung zwischen zwei Jobs über Deinen Partner familienversichert bist.

Auch bei einem Jobwechsel kannst Du ohne Kündigung die Kasse wechseln, aber nur, wenn die 18 Monate Bindungsfrist verstrichen sind. Ärgerlich: Wenn Du Dein Wechselrecht nicht nutzt, wird das als Entscheidung zugunsten Deiner bisherigen Kasse gewertet. Und Du sitzt dort wieder 18 Monate fest.

Ändert sich also Dein Job oder dein Versicherungsstatus, solltest Du Dir immer auch Gedanken machen, wie zufrieden Du mit Deiner Krankenkasse bist. Die gute Nachricht: Ab kommendem Jahr bist Du nur noch zwölf Monate an Deine Kasse gebunden.

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Auch wichtig: Einkommens-Lotterie, Hoist, Smartbroker, Freenet-Zustellung

5. Auch wichtig: Einkommens-Lotterie, Hoist, Smartbroker, Freenet-Zustellung

+++ „Lotterie“ zum Grundeinkommen: Willst Du 43.200 Euro geschenkt bekommen? Der Verein „Mein Grundeinkommen“ will mit einer Studie herausfinden, was Menschen tun, wenn sie Monat für Monat 1.200 Euro steuerfrei erhalten. An 120 Teilnehmer soll das Geld drei Jahre lang fließen. Einzige Bedingung: Du musst insgesamt sieben Fragebögen ausfüllen. Bewerben können sich Volljährige mit Wohnsitz in Deutschland. Mehr dazu auf der Website der Initiative. +++

 

+++ Da waren’s nur noch … 0,0 Prozent. Die schwedische Hoist Finance auf der Zinsplattform Weltsparen gehörte mehrere Monate zu unseren Empfehlungen für Tagesgeld. Dann kamen leider mehrere Zinssenkungen in rascher Folge. Das ist bei Tagesgeld bei jedem Anbieter möglich. Die Einlagen bei Hoist bleiben so sicher wie vorher – für Zinsen aber musst Du nun umsteigen. Bessere Angebote findest Du in unserer aktuellen Zinsübersicht. +++

 

+++ Unsere Depotempfehlung Smartbroker schafft die mTAN zur Legitimierung ab. Wenn Du Kunde bist, musst Du auf die „Secureplus“-App umstellen. Dazu hast Du noch bis 30. September Zeit. Wenn Du erst kürzlich Dein Depot eröffnet hast, ist das neue Sicherheitssystem schon voreingestellt. Du bestätigst Transaktionen dann per Handy und mit einem QR-Code. Wir freuen uns, wenn Du uns und den anderen Lesern Deine Erfahrung mit Smartbroker* auf unserer Anbieterseite mitteilst. +++

 

+++ Falls Du diesen Newsletter auf einen „Freenet“-Account bestellt hast, ist das vielleicht der erste normale Newsletter, den Du seit ein paar Wochen kriegst. Wir sind dort in den Spam-Filter geraten. Und nur dort. Freenet hat inzwischen unsere IP-Adressen als sicher registriert und Du solltest unsere Mail wieder jeden Freitag bekommen. Unsere aktuelle Ausgabe findest Du stets hier, die anderen in unserem Archiv. Übrigens: Du kannst uns helfen, dass das nicht wieder so leicht passiert, indem Du unsere Adresse zu Deinen Kontakten hinzufügst. Das hilft auch bei anderen Mail-Anbietern. +++

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Renten-Serie: Freiheit – einfach früher in Rente

Renten-Serie: Freiheit – einfach früher in Rente

Früher in den Ruhestand zu gehen, ist für viele ein Traum. Tatsächlich muss niemand bis zum Rentenalter von derzeit knapp 66 Jahren arbeiten. Doch wenn Du früher aussteigst, musst Du mit empfindlichen Abstrichen bei Deiner monatlichen Rente rechnen. Wie Du das vermeidest und den Übergang in den Ruhestand so erfolgreich wie möglich gestaltest, das zeigen wir Dir hier.

Wir nehmen dazu ein Beispiel: Stell Dir vor, Du willst nächstes Jahr mit 63 in Rente gehen, obwohl eigentlich erst mit 66 Jahren Schluss wäre.

 

1. Die frühe Freiheit kostet etwas

Als Durchschnittsverdiener hast Du so viel eingezahlt, dass 1.500 Euro Rente im Monat schon mit 63 sicher scheinen. Das hat die Deutsche Rentenversicherung Dir bescheinigt. Doch wenn Du jetzt drei Jahre früher als gesetzlich vorgesehen in Ruhestand gehen willst, zieht Dir die Rentenkasse für jeden Monat früher 0,3 Prozent ab. Insgesamt sind das also fast 11 Prozent von Deinem hart erarbeiteten Rentenanspruch – jeden Monat 162 Euro. Das Argument der Kasse: Du gehst ja drei Jahre eher, also muss die Rentenkasse drei Jahre länger für Dich zahlen. Deshalb gibt es monatlich weniger.

Was Dir die Kasse nicht sagt: Dein monatlicher Verlust, wenn Du früher in Rente gehst, ist sogar noch ein Stück größer. Würdest Du nämlich die drei Jahre weiterarbeiten, würdest Du ja weiter für die Rente einzahlen. Du bekämst dafür bei Deinem aktuellen Brutto von monatlich 3.380 Euro pro Jahr einen Rentenpunkt (das ist die Währung mit der Deine gesetzliche Rente ausgerechnet wird). Das wären also insgesamt drei Punkte oder gut 100 Euro mehr Rente. Du bekämst also mit 66 jeden Monat sogar über 1.600 Euro Rente.

Wenn Du Deinen Plan ohne weitere Kniffe verfolgst, zahlt die Rentenkasse ab Deinem 63. Geburtstag nur knapp 1.340 Euro Rente, 260 Euro weniger. Das ist für die meisten eine zu große Einbuße, selbst wenn man einrechnet, dass die Rente ja früher fließt.

2. Ohne Abzüge in Frührente

Wenn Du schon weißt, dass Du auf so viel Geld monatlich nicht verzichten kannst oder willst, kannst Du jetzt schon anders planen.

Die erste Möglichkeit ist die „Altersrente für besonders langjährig Versicherte“, wenn Du schon früh angefangen hast zu arbeiten und schon 45 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt hast. Erziehungszeiten und Zeiten mit Arbeitslosengeld zählen dabei mit. Kriegst Du das zusammen, dann kannst Du zwei Jahre früher als gesetzlich vorgesehen in den Ruhestand gehen – ganz ohne Abzüge, also mit den vollen 1.500 Euro.

Das vorgezogene Rentenalter steigt mit der regulären Regelaltersgrenze: Wer zum Beispiel offiziell bis zum Alter von 66 Jahren und zwei Monaten arbeiten müsste, könnte schon mit 64 Jahren und zwei Monaten ohne Abzüge gehen.

 

3. Die halbe Freiheit: In Teilzeit arbeiten

Die zweite Möglichkeit: Um Rentenabschläge sicher zu vermeiden, kannst Du auch auf Teilzeit umsatteln. Es reicht, wenn Du aus dem gekürzten Job oder Deinem neuen Teilzeitarbeitsplatz überhaupt in die Rentenkasse einzahlst. Wenn Du also kürzer trittst und bis 66 nur noch 28 Stunden in der Woche arbeitest, wird Deine Rente nicht gekürzt.

Welche Teilzeitmodelle sich dafür anbieten, erfährst Du auf unserer Website.

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Zahl der Woche
... ETFs werden derzeit im Computerhandel der Deutschen Börse angeboten. Doch nur die wenigsten sind empfehlenswert. Mit unserem neuen ETF-Rechner findest Du ganz leicht die passenden ETFs für Dich.
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Mittwoch, 2. September, Josefine Lietzau bei SWR Aktuell Radio
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In den folgenden Tabellen haben wir für Euch unsere aktuellen Empfehlungen zusammengestellt. Diese enthalten Werbelinks, über die Du direkt zur Empfehlung gelangst – und für die Finanztip in manchen Fällen eine Vergütung erhält. Unsere Auswahl erfolgt rein redaktionell und zu 100 Prozent unabhängig.
Tagesgeld
Angebote mit Zinsgarantie (nur für neue Kunden)
0,55 % p.a.
für 6 Monate
0,40 % p.a.
für 3 Monate, mind. 5.000 Euro
Bank11
0,40 % p.a.
bis 08.11.2020
die besten regulären Angebote (für alle Kunden)
Leaseplan Bank
0,35 % p.a.
TF Bank
0,35 % p.a.
Opel Bank
0,25 % p.a.
PSA Direktbank
0,25 % p.a.
dauerhaft gute Angebote (seit mind. 12 Monaten gute Zinsen)
Leaseplan Bank
0,35 % p.a.
TF Bank
0,35 % p.a.
0,22 % p.a.
Festgeld
bis 12 Monate
0,81 % p.a.
0,70 % p.a.
0,70 % p.a.
(ab 20.000 Euro)
0,65 % p.a.
Klarna über Weltsparen
0,61 % p.a.
bis 24 Monate
1,0 % p.a.
0,95 % p.a.
Klarna über Weltsparen
0,86 % p.a.
0,80 % p.a.
0,80 % p.a.
(ab 20.000 Euro)
Varengold Bank
0,80 % p.a.
bis 36 Monate
1,12 % p.a.
Klarna über Weltsparen
0,95 % p.a.
0,90 % p.a.
Girokonto
Santander
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