KW202051

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Privathaftpflicht: Damit Dich ein Missgeschick nicht in den Ruin treibt

Privathaftpflicht: Damit Dich ein Missgeschick nicht in den Ruin treibt

Warum jeder eine Privathaftpflicht haben sollte

Du läufst mal schnell über die Straße, den Bus noch erwischen. Doch die Radlerin von links hast Du nicht gesehen: Sie weicht erschrocken aus – und stürzt. Ihr Fahrradrahmen ist verzogen (Sachschaden), ihr Handgelenk gebrochen (Personenschaden). Sie kann wochenlang nicht als freie Fotografin arbeiten (Vermögensschaden). Als Verursacher musst Du für alle Kosten aufkommen.

 

Eine Privathaftpflicht ist unverzichtbar

Solche Schäden können Dich sehr teuer kommen, und nicht jeder kann das aus der eigenen Tasche zahlen. Schon gar nicht, wenn noch mehr passiert: Wenn vielleicht noch ein Auto der Radlerin ausweichen muss – und in ein anderes fährt. Und deswegen brauchst Du unbedingt eine private Haftpflichtversicherung. Sie schützt Dich vor den finanziellen Folgen versehentlich verursachter Schäden – womöglich sogar vor dem Ruin. Und das für nur ein paar Euro im Monat.

Falls Du noch keine Privathaftpflichtversicherung hast, solltest Du also schnell eine abschließen. Bist Du bereits versichert, prüfe Deinen Tarif. Das kann sich lohnen. Die Versicherer bieten regelmäßig neue Tarife mit besseren Leistungen an – oder Du kannst gleiche Leistungen zu einem niedrigeren Preis erhalten.

 

Sehr gute Tarife müssen nicht teuer sein

Die Auswahl an sehr guten Tarifen ist groß, wie unser aktueller Vergleich zeigt. Außerdem haben einige Versicherer ihre Beiträge gesenkt. Eine sehr gute Absicherung bekommst Du bei der Haftpflichtkasse* im Tarif „Einfach Besser Plus“ ab 55 Euro pro Jahr. Je nach Wohnort kann es für Singles bei der Axa im Tarif „Haftpflicht Online L“ oder der VHV „Klassik-Garant Exklusiv“ etwas günstiger werden. Und alle ab 55 Jahre können mit dem Tarif „Prestige“ der Bayerischen* sparen.

Aber nicht nur der Preis ist wichtig. Bei Deiner Absicherung solltest Du vor allem auf folgende Mindestkriterien achten:

  • 50 Millionen Euro Versicherungssumme,
  • Bestleistungsgarantie, damit garantiert Dir Deine Versicherung weitgehend die beste Leistung, die es in dem Preisbereich am Markt gibt, und
  • Forderungsausfalldeckung, das heißt, Deine Versicherung zahlt, wenn Dich jemand schädigt, der nicht versichert ist.

Alle unsere Empfehlungen erfüllen diese Kriterien.

 

Den passenden Tarif für die aktuelle Lebenslage

Denk daran, Deine Versicherung stets an Dein Leben anzupassen. Paare und Familien benötigen zum Beispiel nur einen Vertrag. Achte darauf, dass dieser Vertrag Dich auch vor Kosten schützt, die entstehen, wenn Du Deinen Partner verletzt. Wenn Du nämlich versehentlich Deinen Partner verletzt, möchte die Krankenversicherung womöglich von Dir die dadurch entstandenen Kosten ersetzt haben (Regressansprüche). Mit einer entsprechenden Klausel im Vertrag übernimmt das die Privathaftplicht.

Mit Kindern benötigst Du einen Familientarif. Damit sind auch Schäden durch Deine Kinder abgedeckt, wenn sie etwa das Fenster beim Nachbarn mit dem Fußball zerdeppern. Wenn Du ein Kind unter sieben Jahren hast, achte darauf, dass der Tarif deliktunfähige Personen einschließt. Dann zahlt die Versicherung auch bei Schäden durch kleine Kinder.

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Korrektur zur Vermögenswirksamen Leistung:

Im Top-Thema der Newsletter-Ausgabe der Vorwoche schrieben wir, auf Deinen Beitrag fürs VL-Sparen müsstest Du „weder Steuern noch Sozialversicherung zahlen“. Das ist falsch. Vermögenswirksame Leistungen sind ganz normal steuerpflichtig, auch der Zuschuss vom Arbeitgeber. Denn sie erhöhen ja das Bruttogehalt. Da der Arbeitgeber seinen VL-Betrag voll aufs Sparkonto überweist, bezahlst Du im Gegenzug vom restlichen Gehalt einen Tick mehr Steuern und Abgaben. Wir möchten uns für diesen ärgerlichen Fehler entschuldigen. Vielen Dank auch für die vielen Hinweise von Euch!

Schnäppchen der Woche

Angebote, Rabatte & Deals: Was unsere Redaktion für Dich entdeckt hat.

Handyvertrag: 8 GB für 8 Euro

Einen sehr günstigen Handytarif bietet derzeit die Drillisch-Marke handyvertrag.de an: Für knapp 8 Euro im Monat bekommst Du 8 GB zum Surfen im LTE-Netz von Telefónica. Auch telefonieren ist über LTE möglich (VoLTE). Das O2-Netz ist in letzter Zeit spürbar besser geworden – auch wenn Telekom und Vodafone weiterhin die Nase vorne haben.

Der Tarif mit dem Namen LTE All 5 + 3 GB umfasst auch eine Flatrate in alle Netze und für SMS. Die sehr teure Datenautomatik solltest Du ausschalten. Es werden knapp 20 Euro Anschlusspreis fällig.

„Ökotest“: ein Jahr für 5 Euro

Über den Anbieter Abo24 kannst Du ein Jahr lang die Zeitschrift „Ökotest“ für 4,90 Euro lesen. Normalerweise kostet das Jahresabo fast 60 Euro. Bezahlen musst Du zwingend per Paypal. Das Abo endet nach zwölf Monaten automatisch.

Nicht so gut finden wir, dass man bei der Bestellung automatisch den Abo24-Newsletter mitbestellen muss. Wir haben noch keine Erfahrungen mit diesem Anbieter: Bitte schreibt uns an redaktion@finanztip.de, falls es Probleme geben sollte.

Comdirect: Achte auf Deine Sparplan-ETFs

Alle Jahre wieder ändern sich die Sonderangebote der Depotbanken für ETF-Sparpläne. Die Comdirect* hat jetzt ihre neuen Listen vorgestellt. Von den Finanztip-Empfehlungen fallen zwei ETFs auf den MSCI World heraus: der ausschüttende FR0010315770 von Lyxor und der thesaurierende LU1681043599 von Amundi. Für beide gilt damit ab Januar die Standardgebühr von 1,5 Prozent pro Sparplanrate. 2021 kommt dafür der thesaurierende LU0274208692* von Xtrackers auf den MSCI World neu ins Comdirect-Sonderangebot: keine Sparplangebühren, beim Einzelkauf geringere Orderkosten. Sowohl bisher als auch künftig ist zudem der LU1829220216* von Lyxor auf den All Countries (also mit Schwellenländern) vergünstigt.

Für die anderen Broker liegen uns noch keine Änderungen vor. Im neuen Jahr werden wir einen kompletten Überblick zum Thema bringen. Die aktuellen Finanztip-Empfehlungen findest Du immer in unserem ETF-Rechner.

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BGH: Höhere Beiträge der Axa sind unwirksam – auch andere Versicherer betroffen

1. BGH: Höhere Beiträge der Axa sind unwirksam – auch andere Versicherer betroffen

Bist Du privat krankenversichert? Dann kennst Du den Ärger, wenn es regelmäßig teurer wird – Du aber den Anbieter nicht wechseln kannst. Jetzt hast Du die Chance, Dir einen Teil der Beiträge zurückzuholen: durch zwei aktuelle Urteile des Bundesgerichtshofs (Az. IV ZR 294/19; IV ZR 314/19).

Am Mittwoch haben die Richter entschieden, dass mehrere Erhöhungen der Axa-Krankenversicherung aus den Jahren 2014 bis 2017 unwirksam waren. Grund: Der Versicherer hatte sie nicht so ausreichend begründet, wie es das Gesetz verlangt (§ 203 Abs. 5 VVG). Ein Standardschreiben ohne Angabe, welche Grundlage der Berechnung sich konkret verändert hat, reicht nicht, urteilte der BGH.

Die Urteile sind die ersten höchstrichterlichen Entscheidungen für solche Fälle. Sie haben weitreichende Bedeutung für sämtliche Versicherte der Axa, so der hier erfolgreiche Rechtsanwalt Knut Pilz von PWP Rechtsanwälte*. Aber auch andere Versicherer, die in der Vergangenheit eher allgemeine Schreiben verschickt haben, sind betroffen.

Wenn auch Deine private Krankenversicherung kaum Gründe für Tariferhöhungen lieferte, dann solltest Du die Chance nutzen: Fordere eine Beitragserstattung. Wir empfehlen Dir Anwälte, die seit Jahren sehr erfolgreich gegen Krankenversicherer vorgehen. Einige bieten Dir eine kostenlose Ersteinschätzung an. Es kann um mehrere Tausend Euro gehen.

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ETF-Depot: Warum Deine Depotbank im Januar eine Vorab-Steuer abzieht

2. ETF-Depot: Warum Deine Depotbank im Januar eine Vorab-Steuer abzieht

Eigentlich ist die Sache recht einfach mit den ETFs und dem Finanzamt: Hast Du einen ausschüttenden ETF im Depot, behält Deine Bank von jeder Dividendenzahlung automatisch die Abgeltungssteuer ein. Bei einem thesaurierenden ETF bleiben die Dividenden im Fondsvermögen – und steigern den Wert Deiner Anteile. Solange Du nicht zu höheren Kursen verkaufst, fließt kein Gewinn und demnach auch keine Steuer. Richtig?

Nicht ganz. Auch bei einem thesaurierenden ETF werden unterwegs, also während er bei Dir im Depot liegt, Steuern fällig. Steigen Deine ETF-Anteile im Wert, zieht Deine Depotbank einen Teil des Zuwachses für das Finanzamt ab. Das ist eine Abschlagszahlung auf die spätere Steuer, die irgendwann beim Verkauf auf den Gewinn fällig wird. Anteilig können auch Sparpläne oder im Laufe des Jahres gekaufte ETFs besteuert werden.

Das Rechenverfahren ist tatsächlich etwas umständlich. Aber, die gute Botschaft: Die Bank rechnet und kümmert sich. Als Faustregel gilt: Pro 10.000 Euro Depotwert Deines thesaurierenden ETFs fallen zum Jahresbeginn 2021 höchstens 96 Cent Steuern an. Dass der Betrag aktuell so niedrig ist, hängt übrigens mit dem Zinsniveau zusammen. Wenn Du irgendwann Anteile verkaufst, wird der Rest der Steuer fällig.

Zwei Dinge sind jetzt wichtig: Du solltest einen Freistellungsauftrag fürs Depot einrichten. Das geht fix und schützt Dich vor dem Abzug. Außerdem solltest Du zur Sicherheit ein paar Euro Reserve auf dem Verrechnungskonto des Depots liegen haben. Das ist immer praktisch, damit die Bank nicht aus irgendeinem Grund vergeblich abbucht – und im schlimmsten Fall einen Fondsanteil verkauft.

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Die Finanztip Podcasts
Die Finanztip-Podcast

Anika und Anja wurden ausgezeichnet als Wirtschaftsjournalisten des Jahres in der Kategorie Verbraucher/Finanzen für ihren Podcast „Auf Geldreise“. Wir sind stolz auf die beiden!

Hier die aktuellen Folgen Auf Geldreise:

Corona-Podcast mit Hermann:

Geld ganz einfach mit Saidi:

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Bald kannst Du einfacher die Krankenkasse wechseln

3. Bald kannst Du einfacher die Krankenkasse wechseln

Diese Woche haben viele Krankenkassen ihren Zusatzbeitrag für das kommende Jahr beschlossen. Bei vielen bleibt der Beitrag vorerst stabil (etwa bei Anbietern aus unserer Liste der günstigsten Kassen), bei einigen wird’s teurer. Wenn Deine Kasse ihren Beitrag erhöht und Du wechseln möchtest, kann es sich lohnen, damit noch bis Januar zu warten. Denn 2021 wird der Kassenwechsel deutlich einfacher.

Ab 1. Januar musst Du Dich nur noch bei einer neuen Kasse Deiner Wahl anmelden. Diese übernimmt dann die Kündigung bei Deiner alten Kasse und übermittelt Deinem Arbeitgeber elektronisch eine Mitgliedsbescheinigung. Für Dich entfällt damit einiges an Papierkram.

Besser noch: Ab Januar kannst die Kasse wechseln, sobald Du zwölf Monate bei Deiner bisherigen versichert warst – bislang waren es 18 Monate. In vielen Fällen musst Du diese Frist aber nicht abwarten: Erhöht Deine Kasse den Zusatzbeitrag, kannst Du sonderkündigen.

Und ändert sich Dein Versicherungsstatus, kannst Du sofort wechseln: Etwa wenn Du einen neuen Arbeitgeber hast. Oder vom Pflichtmitglied zum freiwilligen Mitglied wirst, weil sich Dein Gehalt erhöht über die Grenze für die Versicherungspflicht (2021 sind das 64.350 Euro Jahresbrutto).

Noch ein guter Grund zu warten: Wir bei Finanztip arbeiten derzeit an unserem Krankenkassenvergleich für 2021, mit dem wir jedes Jahr Kassen mit umfangreichen Zusatzleistungen für Dich heraussuchen. Über das Ergebnis berichten wir im Januar an dieser Stelle.

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Wer Solarstrom selbst verbraucht, muss meist keine EEG-Umlage mehr zahlen

4. Wer Solarstrom selbst verbraucht, muss meist keine EEG-Umlage mehr zahlen

Wenn Du Dich selbst mit Solarstrom versorgst, fällt zum Jahreswechsel womöglich eine Schikane für Dich weg: Ab Januar musst Du keine EEG-Umlage mehr auf Deinen Eigenverbrauch zahlen, wenn Deine Anlage bis zu 30 Kilowatt Leistung hat und Du höchstens 30.000 Kilowattstunden verbrauchst. Bisher liegt die Grenze bei 10 Kilowatt und 10.000 Kilowattstunden.

Die neue Leistungsgrenze gilt auch, wenn Deine Anlage zum Jahreswechsel nach 20 Jahren aus der EEG-Förderung fällt. Bisher sah das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vor, dass Betreiber von Altanlagen jeder Größe die EEG-Umlage zahlen müssen, auch wenn sie ihren Strom selbst nutzen. Zudem sollten sie dann nach Plänen der Bundesregierung einen teuren intelligenten Stromzähler einbauen – dieser Passus wurde wieder gestrichen.

Endet Deine EEG-Vergütung zum Jahreswechsel, nimmt der Netzbetreiber den Strom weiterhin ab und zahlt Dir den Marktpreis. Du kannst aber die Anlage auf Eigenverbrauch umrüsten oder Strom an einen Abnehmer Deiner Wahl verkaufen. Überstürze dabei aber nichts: Du hast Zeit, das in Ruhe durchzurechnen.

Bundestag und Bundesrat haben das neue EEG diese Woche beschlossen. Da es europarechtlich als Beihilfe gilt, muss noch die EU-Kommission zustimmen.

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Auch wichtig: Entschädigung für Eltern, Faire Verträge, Entlastung für Gewerbemieter, Maklerkosten halbiert

5. Auch wichtig: Entschädigung für Eltern, Faire Verträge, Entlastung für Gewerbemieter, Maklerkosten halbiert

+++ Mindestens bis 10. Januar 2021 musst Du Deine Kinder wieder selbst betreuen, weil Schulen und Kitas weitgehend geschlossen sind. Kannst Du deswegen nicht zur Arbeit gehen, hast Du nun auch Anspruch auf Entschädigung, wenn die Schule zwar noch geöffnet ist, aber keine Präsenzpflicht für den Unterricht besteht. Oder für die Tage, um die die Weihnachtsferien verlängert wurden. Den Antrag stellt der Arbeitgeber für Dich (Selbständige stellen ihn selbst) – und zwar rückwirkend, sobald die Schule oder Kita wieder regulär öffnet. Für elf Bundesländer gibt es dazu ein zentrales Online-Portal. Die anderen haben eigene Websites, nämlich Berlin, Hamburg, Bayern, Sachsen und Thüringen. +++

 

+++ Das Bundeskabinett hat einen Gesetzentwurf verabschiedet, der Verbraucher besser vorunfairen Verträgen schützen soll. So soll es unter anderem nicht mehr möglich sein, einfach per Telefonanruf Gas- und Stromverträge abzuschließen. Das hat zu Missbrauch durch Vertriebsfirmen geführt. Solche Verträge sollen nur noch gelten, wenn der Verbraucher schriftlich zustimmt. Insgesamt ist der Entwurf aber enttäuschend: Verträge zum Beispiel für Handytarife können sich weiter automatisch um ein Jahr verlängern, die Mindestlaufzeit weiter zwei Jahre betragen. Genau diese Kombi aber hält viele Verbraucher ungewünscht in teuren Verträgen fest. Vielleicht bessert der Bundestag ja noch nach. +++

 

+++ Gewerbemieter können die Miete anpassen lassen, wenn sie wegen des Lockdowns ihr Geschäft schließen müssen. Das ist die Folge eines neuen Gesetzes, das der Bundestag gestern verabschiedet hat. Darin stellt der Gesetzgeber fest, dass es sich bei staatlichen Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie, die die Nutzung der Immobilie beeinträchtigen, um eine „Störung der Geschäftsgrundlage“ gemäß Bürgerlichem Gesetzbuch handelt. Wichtig: Du musst das mit dem Vermieter aushandeln – und im Zweifel vor Gericht ziehen. Du kannst nicht einfach weniger zahlen. Die Änderung ist Teil des Gesetzes zur Verkürzung des Restschuldbefreiungsverfahrens. Darüber werden wir im Januar ausführlich berichten. +++

 

+++ Ab kommenden Mittwoch gelten neue Regeln für die Maklerprovision: Wenn Du ein Einfamilienhaus oder eine Wohnung für Wohnzwecke kaufst, sollst Du maximal noch die Hälfte der Courtage zahlen müssen, also der Vermittlungsprovision für den Makler. Der Verkäufer muss nachweisen können, seinen Anteil gezahlt zu haben (§ 656d BGB). Lass Dir das zeigen, bevor Du zahlst. Beim Kauf einer Immobilie für 300.000 Euro sparst Du so schnell 10.000 Euro Provision. Weitergehende Pläne, zum Beispiel die Makler-Courtage von bis zu 6 Prozent plus Mehrwertsteuer auf nur noch 2 Prozent zu begrenzen, scheiterten im Bundestag. Wie Du die Nebenkosten beim Wohnungskauf in Schach halten kannst, liest Du hier. +++

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Video der Woche
Video der Woche

Sorgen ETFs für den nächsten Börsencrash? Saidi erklärt, was an den vielen Warnungen vorm ETF-Boom dran ist.

Weitere Videos von Saidi:
Immobilie durchgerechnetWann bist Du schuldenfrei?
ETFsWas die passiven Fonds so sicher macht
Hartz4ETF in Gefahr?

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Punkt für Punkt: Die Corona-Urlaubsregeln – vom Weihnachtsbesuch bis zum Skiurlaub

Punkt für Punkt: Die Corona-Urlaubsregeln – vom Weihnachtsbesuch bis zum Skiurlaub

Ja, ein wenig Urlaub könnte nicht schaden nach den anstrengenden Wochen. Wer gehofft hat, das Jahr 2020 auf Skiern zu verabschieden oder in einer gemütlichen Berghütte, der muss sich wohl von dieser Idee verabschieden. Fest steht: Auch sonst werden wir Weihnachten und Silvester etwas anders feiern müssen als gewohnt. Damit Du trotzdem die Weihnachtstage im Familienkreis genießen kannst, haben wir diese 5 Tipps zusammengestellt.

 

1. So kommst Du sicher zur Familie

Der Flugverkehr ist weiterhin stark reduziert. Hast Du bereits ein Ticket gebucht, kannst Du nicht mit dem Verweis auf die aktuellen Beschränkungen stornieren. Einen Anspruch auf die Erstattung des Ticketpreises hast Du nur, wenn Dein Flug von der Airline gestrichen wurde.

Die Deutsche Bahn hält ihren Fahrplan aufrecht, auch wenn sie mit deutlich weniger Fahrgästen rechnet. Mit einem teureren Flextarif kannst Du kostenlos bis einen Tag vor der Abreise stornieren, danach gegen eine Gebühr von 19 Euro. Ein Sparpreis ist kostenpflichtig gegen Gutschein bis einen Tag vor Abfahrt stornierbar. Ein Supersparpreis gar nicht. Spezielle Corona-Kulanzregeln für die Stornierung gibt es nicht mehr. Du hast auch keine Garantie, dass der Platz neben Dir frei bleibt.

Unser Tipp: Nutze für längere Fahrten eine FFP2-Maske; die schützt nämlich nicht nur andere, sondern auch Dich selbst. In der 1. Klasse gibt es auch einige Einzelplätze – sie ist auch insgesamt weniger voll. Den besten Infektionsschutz hast Du allerdings alleine im Auto.

 

2. Was Weihnachten und Silvester erlaubt ist

Bis 10. Januar dürfen sich maximal fünf Personen aus zwei Haushalten treffen. Ausnahme bilden die Weihnachtstage: Vom 24. bis zum 26. Dezember darfst Du zusätzlich zum eigenen Haushalt bis zu 4 weitere Personen aus dem engsten Familienkreis treffen, auch aus mehreren Haushalten. (Leicht abweichende Regeln gibt es in Berlin und Sachsen-Anhalt.) Über Silvester gilt ein bundesweites Versammlungsverbot. Auf einigen öffentlichen Plätzen darf kein Feuerwerk gezündet werden, der Verkauf ist ohnehin verboten.

Hier als PDF die Beschlüsse der Bund-Länder-Konferenz und hier eine Übersicht darüber, wie die Länder die Beschlüsse umsetzen.

 

3. Kann man irgendwo in Deutschland noch Winterurlaub machen?

Leider nein. Die Skigebiete bleiben bis mindestens 10. Januar geschlossen. In Österreich müssen Wintersportler aus Deutschland in Quarantäne. In die Schweiz kannst Du zwar einreisen. Da das Land aber als Risikogebiet gilt, müsstest Du Dich nach Deiner Rückkehr in Deutschland isolieren.

Das Verbot touristischer Übernachtungen gilt in Deutschland weiter bis zum 10. Januar. Auch an den Feiertagen soll es keine Ausnahme geben. In manchen Bundesländern, zum Beispiel in Baden-Württemberg und Hamburg, darfst Du für den Familienbesuch im Hotel übernachten.

Tagesausflüge sind möglich. Allerdings sind Freizeit- und Kultureinrichtungen geschlossen. Eine der wenigen Ausnahmen: Die Außenbereiche von Zoo und Tierpark in Berlin sind geöffnet.

Unsere Ratgeber zur Corona-Krise:

Selbständig Wie Du die Krise überbrückst
KinderbetreuungWas tun, wenn Kita und Schule dicht sind?
ArbeitsrechtWas im Job jetzt wichtig ist
ZahlungsunfähigWas Du tun kannst
MaskenpflichtSo geht‘s
ReisenWas Du jetzt beachten musst
Autoversicherung Wenig gefahren? Geld zurück!
LieblingslädenSo kannst Du sie unterstützen

4. Wenn der Winterurlaub schon gebucht war

Für inländische Reisen bis zum 10. Januar gilt: Reiseveranstalter müssen ihre Pauschalreisen absagen und Dir das Geld innerhalb von 14 Tagen erstatten. Auch Ferienwohnung oder Hotel kannst Du mit Verweis auf das Übernachtungsverbot stornieren – und den Reisepreis oder die Anzahlung zurückfordern.

 

5. Soll ich im Winter schon den Sommerurlaub 2021 planen?

Natürlich kannst Du jetzt schon festlegen, wie Du 2021 die Brückentage am besten ausnutzt. Wann und wie wir nächstes Jahr reisen können, ist aber ein Blick in die Glaskugel. Falls Du Dir jetzt schon ein Plätzchen im Warmen sichern willst, achte auf Folgendes: Mit einer Pauschalreise hast Du es im Fall von Reisewarnung oder Einreisesperre leichter, an Dein Geld zu kommen. Am besten buchst Du ohne Anzahlungspflicht.

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Zahl der Woche

… musst Du ab Januar nur noch bei Deiner bisherigen Krankenkasse versichert gewesen sein, bevor Du regulär wechseln kannst. Bislang waren es 18 Monate.

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Finanztip in den Medien
Dienstag, 22. Dezember, Hermann-Josef Tenhagen, ntv
Dienstag, 22. Dezember, Hermann-Josef Tenhagen, hr-Ratgeber
Mittwoch, 23. Dezember, Saidi Sulilatu, SWR Aktuell Radio
In den folgenden Tabellen haben wir für Euch unsere aktuellen Empfehlungen zusammengestellt. Diese enthalten Werbelinks, über die Du direkt zur Empfehlung gelangst – und für die Finanztip in manchen Fällen eine Vergütung erhält. Unsere Auswahl erfolgt rein redaktionell und zu 100 Prozent unabhängig.
Tagesgeld
Angebote mit Zinsgarantie (nur für neue Kunden)
0,50 % p.a.
für 3 Monate
Advanzia Bank
0,40 % p.a.
für 3 Monate, mind. 5.000 Euro
die besten regulären Angebote (für alle Kunden)
TF Bank
0,30 % p.a.
Advanzia Bank
0,25 % p.a.
(mind. 5000 €)
PSA Direktbank
0,25 % p.a.
dauerhaft gute Angebote (seit mind. 12 Monaten gute Zinsen)
Advanzia Bank
0,25 % p.a.
(mind. 5000 €)
0,21 % p.a.
Leaseplan Bank
0,20 % p.a.
Festgeld
bis 12 Monate
0,90 % p.a.
Klarna über Weltsparen
0,79 % p.a.
0,55 % p.a.
Leaseplan Bank
0,55 % p.a.
Bank11
0,55 % p.a.
bis 24 Monate
1,12 % p.a.
Klarna über Weltsparen
1,01 % p.a.
0,75 % p.a.
Renault Bank direkt
0,70 % p.a.
bis 36 Monate
1,21 % p.a.
Klarna über Weltsparen
1,10 % p.a.
0,85 % p.a.
Die wichtigsten Finanztip-Empfehlungen
Girokonto
Consorsbank
Wertpapierdepot
Die besten Depots bei Onlinebanken
Die günstigsten Depots
Onvista Bank
Baufinanzierungs-Vermittler
Planethome
Stromtarif-Wechsel
Gastarif-Wechsel
Handytarife
Prepaid-Tarife
Lidl Connect Smart XS* (Vodafone-Netz)
Prepaid Basic von ja! Mobil – Rewe* (Telekom-Netz)
Allnet-Flat
Lidl Connect Smart S* (Vodafone-Netz)
Smart S von Norma Connect*(Telekom-Netz)
Fluggastentschädigung
Rechtshelfer
SOS Flugverspätung
EUClaim
Claim Flights
Sofort-Entschädigung
EUFlight
Compensation2go
Riester-Fondssparplan
DWS Toprente (mit Rabatt)
Deka Zukunftsplan Classic
Uniprofirente Select (Fonds: Uniglobal II)
Makler BU-Versicherung
Buforum 24
Zeroprov
Dr. Schlemann unabhängige Finanzberatung
Lebensversicherung
beleihen
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