KW202102

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Schau in Dein Depot: Sind die ETF-Sparpläne kostenpflichtig geworden?

Schau in Dein Depot: Sind die ETF-Sparpläne kostenpflichtig geworden?

Warum Du einmal im Jahr die Depotkosten prüfen solltest

Zahlt Dein Depotanbieter noch den vollen Betrag in Deine Sparpläne ein? Oder fallen plötzlich Kosten an? Im Prinzip ist unser Tipp: Richte einen ETF-Sparplan ein und dann vergiss ihn. Lass ihn zehn bis fünfzehn Jahre laufen, egal was passiert.

Aber einmal im Jahr, im Januar, solltest Du schauen, ob noch der volle Betrag in Aktien fließt. Nehmen wir an, Du zahlst Monat für Monat 100 Euro ein. Dann kann es sein, dass jetzt nur noch 98,50 Euro angespart werden.

Der Grund: Viele Anleger suchen ganz bewusst ETFs aus, für die keine Kaufgebühren anfallen. Die meisten Depotbanken haben solche „Aktionssparpläne“ oder „Top-Preis-ETFs“ im Programm. Doch die Banken mixen alle ein bis zwei Jahre ihre Angebote durch. Und setzen darauf, dass ihre Kunden nicht mitkriegen, dass ein Sparplan auf einmal Kaufgebühren enthält.

Immerhin: Diese Kosten fallen nur auf die Sparrate, nicht auf den ganzen Depotwert an. Und der Standardsatz vieler Depots von 1,50 Euro beziehungsweise 1,5 Prozent ist moderat – und auch typisch für unsere Empfehlungen.

Aber ärgerlich ist es schon. Ein Beispiel: Deine Sparrate beträgt 100 Euro im Monat, als Jahresrendite des ETF nehmen wir 6 Prozent an. Dann hättest Du mit einem kostenlosen Sparplan nach 15 Jahren 28.830 Euro im Depot. Abzüglich 1,5 Prozent Kaufkosten wären es gut 430 Euro weniger.

Die Extrakosten müssen nicht sein. Du hast drei Möglichkeiten.

 

1. Den ETF wechseln

Einerseits könntest Du den teurer gewordenen Sparplan stoppen – und Dir ein neues Angebot aussuchen. Die Consorsbank* hat 270 kostenlose ETF-Sparpläne in ihrer Liste, die Comdirect* 140 ­und die DKB 115 vergünstigte (49 Cent je Sparrate). Mit wenigen Klicks ist das erledigt. Überprüfe dabei, ob Deine ETFs auch gut ausgesucht sind: Sie sollten mindestens ein paar Hundert Firmen aus einem Dutzend Ländern enthalten.

Mit unserem ETF-Rechner findest Du leicht heraus, welche Finanztip-Empfehlungen derzeit günstig sind: also ETFs auf den MSCI World und seine Varianten mit Schwellenländern oder nachhaltigeren Unternehmen.

Die Anteile des gestoppten Sparplans kannst Du einfach behalten.

 

2. Zu einem günstigen Broker wechseln

Wenn Dich die Kaufkosten zu sehr ärgern, kannst Du zu den insgesamt günstigen Brokern wechseln: auf den Wertpapierhandel spezialisierte Anbieter wie Onvista, Smartbroker* oder Trade Republic*. Diese haben besonders geringe Kaufkosten. Allerdings: Ein Depotübertrag ist zwar innerhalb Deutschlands kostenlos, kann aber immer mal haken. Die Bruchstücke von Fondsanteilen, die in jedem Sparplan entstehen, müsstest Du verkaufen. Und auch die Preisstruktur der Broker könnte sich ändern.

Einfacher als der Umzug: Du behältst das Depot und machst ein zweites auf. Es sollte – abgesehen von Handelsgebühren – kostenlos sein. So wie alle unsere Empfehlungen.

 

3. Seltener, dafür mehr einzahlen

Variante drei ist ein kleiner Kniff und nützt nur etwas, wenn Du bei einem Anbieter mit einer Preisstruktur bist, also etwa bei DKB oder Smartbroker. Dort ist die reguläre Sparplangebühr eine Pauschale, kein Prozentsatz. Du könntest den Takt ausdünnen und von, sagen wir, 100 Euro im Monat auf 200 Euro alle zwei Monate umstellen. So sparst Du in den übersprungenen Monaten die Gebühr.

Was sich genau bei unseren ETF-Empfehlungen bei Deiner Depotbank ändert, liest Du in der Fortsetzung auf Finanztip-News.

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Schnäppchen der Woche

Angebote, Rabatte & Deals: Was unsere Redaktion für Dich entdeckt hat.

Zinspilot: Festgeld plus Bonusprämie

Attraktive Festgeld-Angebote sind gerade eher selten. Als Finanztip-Leser kannst Du bei der Zinsplattform Zinspilot derzeit einen Bonus von 25 Euro erhalten, wenn Du 2.500 Euro anlegst. Der Bonus steigt mit der Anlagesumme in vier Schritten: ab 10.000 Euro sind es 50 Euro, ab 25.000 Euro 75 Euro und ab 50.000 Euro 100 Euro Bonus. Das Angebot gilt nur für Neukunden. Bei der Registrierung gibst Du einfach den Empfehlungscode FINANZTIP an.

Der Bonus lohnt sich vor allem für ein Sechs-Monats-Festgeld. Und eher bei den kleineren Summen, weil ja der Bonus im Verhältnis zur Anlagesumme kleiner wird. Bei Zinspilot sind nicht alle Banken Finanztip-Empfehlung. Derzeit empfehlen wir die Greensill-Bank, die zum Beispiel auf Sechs-Monats-Festgeld 0,3 Prozent (pro Jahr gerechnet) gibt. Legst Du also 2.500 Euro an, kriegst du 3,75 Euro Zinsen und 25 Euro Bonus, was zusammen einer Rendite von mehr als 1,1 Prozent entspricht.

Je höher die Anlagesumme und je länger die Laufzeit, um so genauer musst Du rechnen, ob sich das für Dich lohnt. Andere Festgelder findest Du in unserem Rechner.

Readly: Zwei Monate Magazine für 2 Euro

Bei Readly findest Du haufenweise Magazine aus aller Welt in digitaler Version. Darunter Sportbild, Cosmopolitan, Rolling Stone, Psychologie heute und die Welt am Sonntag. Interessant auch das Time Magazine Europe oder die britische Tageszeitung The Guardian. Du kannst diese und viele weitere Medien bequem auf dem Handy oder dem Tablet lesen. Das kostet für zwei Monate zwei Euro. Danach zahlst Du den regulären Preis von 10 Euro pro Monat. Das Angebot ist jederzeit kündbar.

D-Netz: Günstige Allnet-Flat mit viel Datenvolumen

Wer eine Allnet-Flat mit 5, 10 oder 15 GB Datenvolumen im D-Netz sucht, der kann derzeit mit Freenet Flex nicht viel falsch machen. Der Tarif ist in unserem Handyrechner ohnehin der günstigste, und zurzeit gibt es noch eine kleine Ermäßigung dazu: Die 10 Euro Anschlusskosten entfallen. Der Tarif nutzt das Vodafone-Netz und ist sehr flexibel. Er hat eine Laufzeit von einem Monat, und Du kannst zwischen den drei Datenvolumen hin- und herspringen. Pro Monat zahlst Du 10 Euro für den kleinen Tarif, 15 Euro für 10 GB und 18 Euro für den großen Tarif. Kleine Einschränkung: Du musst mit Paypal zahlen. Etwas ungewohnt ist, dass Du eine App herunterladen musst, um den Tarif zu bestellen. Das hat aber auch Vorteile: So kannst Du ganz einfach in der App kündigen. Achtung: Eine Rufnummernmitnahme von Klarmobil oder Freenet Mobile ist nicht möglich.

 
Homeoffice: So verhandelst Du mit Deinem Chef

1. Homeoffice: So verhandelst Du mit Deinem Chef

Dein Chef kann auch während der Pandemie von Dir verlangen, dass Du im Büro arbeitest – falls Du im Arbeitsvertrag keine Homeoffice-Regelung hast. Da spielt es auch keine Rolle, ob Du in einem Corona-Risikogebiet lebst, Vorerkrankungen hast oder Dein Kind betreuen musst.

Dein Arbeitgeber muss allerdings dafür sorgen, dass alle im Büro die Hygiene- und Abstandsregeln einhalten können, etwa durch Verschieben von Schreibtischen. Tut er dies nicht, solltest Du ihn auffordern, die Missstände zu beheben. Einfach zuhause bleiben ist keine gute Idee, denn damit riskierst Du Ärger – im schlechtesten Fall sogar die Kündigung.

Erfüllt Dein Arbeitsplatz alle Corona-Anforderungen, musst Du selbst dann ins Büro, wenn Du in einer Gegend mit hohen Infektionszahlen lebst, für die der 15-Kilometer-Radius gilt. Zur Arbeit fahren ist wie Einkaufen nämlich weiterhin ein triftiger Grund, die Wohnung zu verlassen. Allerdings bergen gerade öffentliche Verkehrsmittel nach Einschätzung des Robert-Koch-Instituts eine erhöhte Infektionsgefahr.

Unklar ist, ob Du als Risikopatient einen Anspruch auf Homeoffice hast. Im Fall eines 63-Jährigen mit ärztlichem Attest hat das Arbeitsgericht Augsburg entschieden, dass dieser nicht verlangen darf, im Homeoffice zu arbeiten (Az. 3 Ga 9/20). Der Angestellte hat Berufung eingelegt.

Sprich am besten mit Deinem Chef und weise ihn auf die Homeoffice-Empfehlung von Bund und Ländern vom 5. Januar hin. Da steht: „Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber werden dringend gebeten, großzügige Homeoffice-Möglichkeiten zu schaffen, um bundesweit den Grundsatz ‚Wir bleiben zuhause‘ umsetzen zu können.“ Mehr dazu in unserem Ratgeber Homeoffice.

Unsere Ratgeber zur Corona-Krise:
Selbständig Wie Du die Krise überbrückst
KinderbetreuungWas tun, wenn Kita und Schule dicht sind?
ArbeitsrechtWas im Job jetzt wichtig ist
MaskenpflichtWas Du über FFP2-Masken wissen solltest
ZahlungsunfähigWas Du tun kannst
ReisenWas Du jetzt beachten musst
LieblingslädenSo kannst Du sie unterstützen

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Homeoffice richtig absetzen: Arbeitszimmer oder Pauschale

2. Homeoffice richtig absetzen: Arbeitszimmer oder Pauschale

Gehörst Du zu den Millionen Menschen, bei denen der Arbeitgeber vergangenes Jahr angeordnet hat, dass sie wegen Corona von zuhause arbeiten sollen? Wenn Du dafür einen separaten Raum hast, den Du mindestens zu 90 Prozent beruflich nutzt, ist die Sache klar: Dann kannst Du in Deiner Steuererklärung normalerweise bis zu 1.250 Euro pro Jahr als Werbungskosten für ein häusliches Arbeitszimmer absetzen; für das Corona-Jahr 2020 möglicherweise sogar deutlich mehr. Dazu musst Du aber strenge Voraussetzungen erfüllen. Details findest Du im Ratgeber Arbeitszimmer.

Hast Du nur eine kleine Wohnung und kannst gerade mal am Küchentisch oder in einer Zimmerecke arbeiten? Auch ohne steuerlich anerkanntes Arbeitszimmer gibt es für 2020 und 2021 eine Möglichkeit: die neue Homeoffice-Pauschale. Für jeden Arbeitstag, den Du ausschließlich im Homeoffice verbringst, kannst Du 5 Euro als Tagespauschale geltend machen. Diese ist auf 120 Tage begrenzt, so dass Du pro Jahr höchstens 600 Euro absetzen kannst. Die Pauschale soll Deine Mehrkosten etwa für Strom und Heizung ausgleichen.

Allerdings wird sie mit der Werbungskostenpauschale verrechnet. Daher profitierst Du nur davon, wenn Deine Werbungskosten insgesamt über 1.000 Euro liegen. Außerdem darfst Du an solchen Tagen auch keine Fahrtkosten geltend machen. Am besten notierst Du Dir, an welchen Tagen Du zuhause arbeitest und an welchen Du zum Betrieb fährst.

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Corona-Podcast mit Hermann:

Auf Geldreise mit Anika und Anja:

Geld ganz einfach mit Saidi:

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Entlastung für Berufstätige: Krankengeld für gesunde Kinder

3. Entlastung für Berufstätige: Krankengeld für gesunde Kinder

Du hast Dein Kind zur Betreuung zu Hause und kannst deshalb nicht arbeiten? Dann darfst Du nun Kinderkrankengeld beziehen – sogar dann, wenn Dein Nachwuchs gar nicht krank ist. Mit dieser neuen Regel will die Bundesregierung berufstätige Eltern in der Corona-Pandemie entlasten. Schließlich sind Schulen und Kitas seit Wochen nur noch für eine Notbetreuung geöffnet.

Das Kinderkrankengeld beträgt bis zu 90 Prozent Deines Nettogehalts. Du kannst es für einzelne oder mehrere Tage am Stück beziehen. Jedes Elternteil hat in diesem Jahr Anspruch auf 20 Tage pro Kind; bei Alleinerziehenden sind es 40 Tage. Hast Du mehr als zwei Kinder, können es insgesamt bis zu 90 Tage sein. Das Gesetz soll am Montag abschließend vom Bundesrat verabschiedet werden – und anschließend rückwirkend zum 5. Januar in Kraft treten.

Vier Bedingungen musst Du erfüllen: Du bist berufstätig, Dein Kind ist jünger als zwölf Jahre, Ihr seid beide gesetzlich krankenversichert und es gibt niemand anders, der es betreuen kann.

Das Geld zahlt die Krankenkasse. Dazu ist normalerweise eine Bescheinigung vom Kinderarzt erforderlich. Die ist nicht notwendig, falls Dein Kind gesund ist. Es reicht ein Nachweis, dass der Kita- oder Schulbetrieb mindestens eingeschränkt ist.

Für eine Gruppe von Eltern greift die neue Regel nicht: wenn entweder Du, Dein Kind oder Ihr beide privat krankenversichert seid. Du kannst dann zwei Drittel Deines Verdienstausfalls geltend machen über das Infektionsschutzgesetz – aber nicht mehr als 2.016 Euro im Monat. Mehr dazu liest Du hier.

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Länger telefonieren im Lockdown: Behalte Deine Telefonkosten im Blick

4. Länger telefonieren im Lockdown: Behalte Deine Telefonkosten im Blick

Während der Corona-Pandemie hast Du womöglich häufiger und länger mit Freunden und Bekannten telefoniert. Doch auch wenn Freiminuten und Allnet-Flats inzwischen weit verbreitet sind, können Extrakosten entstehen. Mit ein paar Kniffen bleibst Du auch im Lockdown mit Deinen Liebsten günstig in Kontakt.

Gerade wenn Du für Dein Handy einen Prepaid-Tarif nutzt, sind Deine Freiminuten schnell aufgebraucht. Danach zahlst Du häufig 9 Cent oder mehr pro Minute. Solche unnötigen Kosten kannst Du leicht vermeiden, indem Du Deinen Verbrauch überprüfst. Das geht mit den letzten Handyrechnungen oder per App.

Wenn Du in den vergangenen sechs Monaten regelmäßig Dein Limit überschritten hast, solltest Du den Handy-Tarif wechseln. Den Finanztip-Tarifrechner kannst Du gezielt auf Tarife mit Allnet-Flat einstellen. Dann macht es keinen Unterschied, wie lange Du Deine Freunde auf dem Festnetz oder auf dem Handy anrufst.

Falls Du im Homeoffice häufiger zum Festnetz-Telefon greifst, solltest Du aufpassen, wenn Du eine Mobilnummer anrufst. Fast immer zahlst Du um die 20 Cent pro Minute, egal, bei welchem Anbieter. Selbst eine Telefon-„Flat“ ist keine Garantie, denn mobile Gespräche sind oft ausgeschlossen.

Hohe Minutenpreise kannst Du mit einer zusätzlichen Mobilfunk-Option umgehen, die Du dazubuchst. Je nach Anbieter kostet sie zwischen 5 und 10 Euro im Monat. Sie lässt sich in der Regel einfach und kurzfristig wieder abbestellen. Pass aber auf, dass Du das nicht vergisst, falls Du wieder seltener zum Telefonhörer greifst.

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Auch wichtig: FFP2-Masken, neue Reiseregeln, Krankenkasse, Berichtigung

5. Auch wichtig: FFP2-Masken, neue Reiseregeln, Krankenkasse, Berichtigung

+++ Bayern verlangt ab Montag von allen Fahrgästen über 15 Jahren, in Bussen und Bahnen sogenannte FFP2-Masken zu tragen. Auch beim Einkauf werden sie für erwachsene Kunden Pflicht. Die Masken haben den Vorteil, dass sie gut sitzen und auch den Träger schützen. Sie sind derzeit noch etwas teuer (etwa 1,50 bis 5 Euro bei seriösen Quellen). Wie sie funktionieren, wie Du sie wiederverwenden kannst und was Du sonst noch über Masken wissen solltest, liest Du hier. +++

 

+++ Die Bundesregierung hat die Regeln für Reiserückkehrer erneut verschärft. Künftig müssen Reisende aus Ländern mit Coronavirus-Mutationen oder mit besonders hohen Fallzahlen schon vor der Rückreise einen negativen Corona-Test vorlegen. Der Test darf höchstens zwei Tage alt sein. Das verlangt die neue Corona-Einreiseverordnung, die am Donnerstag in Kraft trat.

Bei allen anderen Risikogebieten – mit mehr als 50 Infizierten pro 100.000 Einwohnern in sieben Tagen, aber weniger als 200 – gilt jetzt: Du musst Dich innerhalb von 48 Stunden nach der Einreise testen lassen. So oder so müssen sich alle Reisenden aus Risikogebieten vor der Einreise elektronisch anmelden. Die von den Bundesländern verhängten Quarantänepflichten gelten weiterhin. +++

 

+++ Viele Krankenkassen haben ihre Zusatzbeiträge erhöht. Mit einem Wechsel kannst Du Geld sparen. Lass Dir aber ruhig noch ein bisschen Zeit: Denn im kommenden Newsletter erscheint unser großer Krankenkassenvergleich mit allen Infos, welche Kassen bei welchen Zusatzleistungen besonders gut sind. Du kannst Dir den Test in Ruhe anschauen und hast dann noch genug Zeit, um von Deinem Sonderkündigungsrecht bis Ende Januar Gebrauch zu machen. +++

 

+++ Berichtigung: Vorige Woche ist uns in der Consorsbank-Meldung ein Fehler unterlaufen: Wenn Du außerhalb der Eurozone Geld abhebst, verlangt die Bank eine Fremdwährungsgebühr von 2,1 Prozent – und nicht 2,2, wie wir schrieben. Vielen Dank für die Hinweise auf den Fehler! +++

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Video der Woche
Video der Woche

Der Weg zur Immobilie – wo fängt der eigentlich an? In diesem Video erklärt Saidi Euch in 6 Schritten, wie Ihr zur eigenen Immobilie kommt.

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Serie Selbständig machen, Teil 2: Die nötigen Behördengänge

Serie Selbständig machen, Teil 2: Die nötigen Behördengänge

Was bisher geschah: Du hast einen kleinen Businessplan, Dir etwas Zeit freigeschaufelt und kannst Deine laufende Kosten aus Deinem Teilzeitjob als Angestellter decken. Nun willst Du so richtig loslegen.

 

Bevor Du Deinen ersten Auftrag annimmst, solltest Du ein paar Formalien klären sowie die Kosten für Deine Selbständigkeit gut belegen und im Blick behalten. Keine Angst: Zu Anfang kannst Du ruhig ein paar Verluste machen – und sogar von der Steuer absetzen.

1. Melde Dich beim Finanzamt

Die Steuernummer ist essenziell für alles, was Du ab jetzt tust. Du meldest also Deine Selbständigkeit beim Finanzamt an und erhältst im Gegenzug eine neue Steuernummer. Sie ist etwas anderes als die Steuer-ID, die Dein Leben lang gleichbleibt.

Weißt Du schon, ob Du zur privilegierten Gruppe der Freiberufler gehörst? Dazu zählt insbesondere künstlerische, lehrende und ärztliche Arbeit. Wenn nein, prüfe das zum Beispiel auf existenzgruender.de, denn diese Gruppe hat Vorteile bei der Buchführung und zahlt keine Gewerbesteuer.

2. Melde Dein Gewerbe an

Alle anderen müssen sich beim Gewerbeamt anmelden. Zusätzliche Anträge bei einer Kammer, die Anmeldung im Handelsregister oder bei einer Berufsgenossenschaft können nötig sein. Und nebenbei gesagt: Nicht jeder darf sich einfach als Steuerberater oder Orgelbauer selbständig machen. Es gibt geschützte Berufsbezeichnungen – und für einige handwerkliche Tätigkeiten eine Meisterpflicht.

Serie Selbständig machen

Teil 1: So bereitest Du Deinen Start vor
Teil 2: Die nötigen Behördengänge
Teil 3: Der erste Auftrag (folgt)

3. Nutze eine Software für die Buchhaltung

Am Anfang hast Du mit der Buchhaltung nicht viel zu tun. Du brauchst keine komplizierte doppelte Buchführung oder Bilanz. Es reicht im Normalfall, am Ende des Jahres Ausgaben und Einnahmen aufzustellen und in der Steuererklärung einzutragen (Einnahmenüberschussrechnung).

Dafür kannst Du Dir eine Steuersoftware kaufen. Viele Anbieter bieten Zusatzmodule für Selbständige an, die nur wenig mehr kosten. Das lohnt sich.

 

4. Eröffne ein zweites Girokonto

Ein eigenes Konto brauchst Du als Selbständiger nicht zwingend. Aber irgendwann ist es hilfreich, Privates und Geschäftliches voneinander zu trennen, schon aus Übersichtsgründen. Einen Dispokredit räumen Banken dann aber nicht mehr so einfach ein. Auch hilfreich kann eine Banking-Software sein. Damit kannst Du Zahlungen einer Kategorie zuordnen und findest am Jahresende alle Daten für die Steuererklärung schnell wieder.

 

5. Mache etwaige Verluste geltend

Dass Du alle Ausgaben belegst und Quittungen aufbewahrst, ist ab sofort selbstverständlich. Darüber hinaus musst Du nun Deine Steuererklärung elektronisch ans Finanzamt übermitteln.

Selbst wenn Du im ersten Jahr nur Ausgaben ohne Einnahmen hast, solltest Du diese unbedingt geltend machen. Ein steuerlicher Verlust führt schließlich zu einer Erstattung der Lohnsteuer aus Deinem Angestelltenverhältnis. So bekommst Du quasi einen Anschub vom Finanzamt.

 

6. Kontaktiere Deine Krankenkasse

Grundsätzlich gilt: Hast Du eine Vollzeitstelle, kannst Du bis zu 20 Stunden pro Woche in Deine Selbständigkeit stecken, ohne den Krankenversicherungsanspruch zu verlieren – und ohne extra zu zahlen. Arbeitest Du jedoch in Teilzeit, darfst Du nur grob 20 Prozent Deiner Arbeitszeit aus dem Angestelltenverhältnis selbständig tätig sein, damit das noch als nebenberuflich zählt. In jedem Fall solltest Du Deinen Versicherer kontaktieren, um ein böses Erwachen zu vermeiden.

Kommende Woche: Was auf der Rechnung stehen muss, wie Du Dir die Mehrwertsteuer sparst – und welche Versicherungen Du vielleicht brauchst.

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Zahl der Woche

… weniger hast Du nach 15 Jahren im Depot, wenn bei Deinem ETF-Sparplan 1,5 Prozent Kaufkosten fällig werden (bei 100 Euro Sparrate im Monat und einer angenommenen Jahresrendite von 6 Prozent). Hier unsere Tipps für kostenlose Sparpläne.

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Das Beste von Finanztip
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Finanztip in den Medien
Mittwoch, 20. Januar, SWR Aktuell Radio
Mittwoch, 20. Januar, Hermann-Josef Tenhagen, NDR mein Nachmittag
Donnerstag, 21. Januar, Hermann-Josef Tenhagen, n-tv
Freitag, 22. Januar, Hermann-Josef Tenhagen, radioeins
In den folgenden Tabellen haben wir für Euch unsere aktuellen Empfehlungen zusammengestellt. Diese enthalten Werbelinks, über die Du direkt zur Empfehlung gelangst – und für die Finanztip in manchen Fällen eine Vergütung erhält. Unsere Auswahl erfolgt rein redaktionell und zu 100 Prozent unabhängig.
Tagesgeld
Angebote mit Zinsgarantie (nur für neue Kunden)
0,50 % p.a.
für 3 Monate
Advanzia Bank
0,40 % p.a.
für 3 Monate, mind. 5.000 Euro
die besten regulären Angebote (für alle Kunden)
TF Bank
0,30 % p.a.
Advanzia Bank
0,25 % p.a.
(mind. 5000 €)
PSA Direktbank
0,25 % p.a.
dauerhaft gute Angebote (seit mind. 12 Monaten gute Zinsen)
TF Bank
0,30 % p.a.
(mind. 5000 €)
0,25 % p.a.
Leaseplan Bank
0,20 % p.a.
Festgeld
bis 12 Monate
0,85 % p.a.
Klarna über Weltsparen
0,74 % p.a.
0,63 % p.a.
0,55 % p.a.
Leaseplan Bank
0,55 % p.a.
Bank11
0,55 % p.a.
bis 24 Monate
1,07 % p.a.
Klarna über Weltsparen
0,96 % p.a.
0,75 % p.a.
Renault Bank direkt
0,70 % p.a.
bis 36 Monate
1,16 % p.a.
Klarna über Weltsparen
1,05 % p.a.
0,85 % p.a.
Die wichtigsten Finanztip-Empfehlungen
Girokonto
Consorsbank
Wertpapierdepot
Die besten Depots bei Onlinebanken
DKB
Die günstigsten Depots
Onvista Bank
Baufinanzierungs-Vermittler
Planethome
Stromtarif-Wechsel
Gastarif-Wechsel
Handytarife
Prepaid-Tarife
Lidl Connect Smart XS* (Vodafone-Netz)
Prepaid Basic von ja! Mobil – Rewe (Telekom-Netz)
Allnet-Flat
Lidl Connect Smart S* (Vodafone-Netz)
Smart S von Norma Connect(Telekom-Netz)
Fluggastentschädigung
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SOS Flugverspätung
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Claim Flights
Sofort-Entschädigung
EUFlight
Compensation2go
Riester-Fondssparplan
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Uniprofirente Select (Fonds: Uniglobal II)
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