KW202110

Der aktuelle Finanztip Newsletter

Mit unserem Finanztip Newsletter informieren wir Sie jede Woche über wichtige Neuigkeiten rund um Ihre Finanzen. Damit sind Sie immer auf dem Laufenden und sparen bares Geld. Dieser Service ist für Sie absolut kostenlos.

FINANZTIP

Über 750.000 Abonnentenvertrauen uns.
Lade Deine Freunde zum Newsletter ein!

Greensill-Schieflage: Warum Dein Geld trotzdem abgesichert ist

Greensill-Schieflage: Warum Dein Geld trotzdem abgesichert ist

Einlagensicherung: Warum Dein Geld auch bei einer Bankpleite geschützt ist

Gestern noch Zinskönig, heute womöglich Pleitekandidat. Die Bremer Greensill Bank könnte tatsächlich zum größten Entschädigungsfall in Deutschland seit Jahren werden. Das treibt vielen Anlegern Sorgenfalten auf die Stirn. Doch so eine Pleite wäre für Privatanleger kein Grund zur Sorge. Solltest Du bei der Bank Geld liegen haben, gilt: 100.000 Euro pro Person sind gesetzlich geschützt. Und über eine weitere Einlagensicherung auf freiwilliger Basis sogar noch deutlich höhere Beträge.

 

Wann Finanztip Bankprodukte empfiehlt

Die traditionellen Banken und Sparkassen geben praktisch keinen Zins mehr auf Tages- und Festgeld. Manche verlangen bereits Negativzinsen. Deshalb suchen viele Sparer nach Alternativen. Und gehen auch zu Banken mit unbekanntem Namen.

Wir haben in der Finanztip-Redaktion lange abgewogen, unter welchen Bedingungen wir unseren Leserinnen und Lesern solche Banken empfehlen können. Klar war für uns immer: Geld auf einem Tages- oder Festgeldkonto muss absolut sicher sein. Deshalb haben wir nie einfach die Banken mit den höchsten Zinsen empfohlen.

Unsere Abwägung, kurzgefasst: Von außen lassen sich die geschäftlichen Risiken der Banken nicht im Detail bewerten, deshalb gehen wir grundsätzlich vom schlimmsten Fall aus – was passiert, falls eine Bank pleitegeht? Mit anderen Worten: Wir beurteilen die Bank nach der Qualität der Einlagensicherung. Ist die tadellos, können wir die Anlage empfehlen.

Diese Regel haben wir hier im Newsletter erläutert. Und sie ist Maßstab für alle unsere Empfehlungen zu Spargeldern. Ausführlich nachlesen kannst Du unser Vorgehen in diesem Ratgeber.

 

Wo die Einlagensicherung stottern könnte

Deshalb empfehlen wir bewusst keine Banken aus Sicherungssystemen wirtschaftsschwächerer Länder wie Italien oder Kroatien. In den Rankings anderer Medien tauchen auch sie auf; in unserem Rechner für Festgeld dagegen nur in der Spalte „Weitere Angebote“ – getrennt von unseren Finanztip-Empfehlungen. Grund: Der noch etwas höhere Zins rechtfertigt nicht das Risiko.

2014 gab es beispielsweise einen Kundenansturm auf zwei große Banken in Bulgarien – eine davon die Fibank, bei der deutsche Sparer Geld hatten. Diese verloren seinerzeit kein Geld, aber bei einer fortgesetzten Krise wären Einlagen aus unserer Sicht in diesen Ländern gefährdeter gewesen als in finanzkräftigen Staaten. Bei der anderen bulgarischen Bank, der Korporativen Handelsbank, wurden Sparer 2014 erst mehrere Monate später entschädigt.

Es gibt zwar gemeinsame EU-Regeln für die Einlagensicherung, aber die Notfalltöpfe werden noch immer von jedem Land in eigener Regie eingerichtet. Bei einer größeren Pleite würden zwei Dinge passieren: Zuerst bekommen die Sparer Geld aus dem Entschädigungstopf. Sobald der leer ist, besorgt sich die Einlagensicherung das fehlende Geld von den anderen Banken – und in letzter Instanz müsste der Staat selbst in die Bresche springen. Ob das dann in diesen Ländern tatsächlich passiert, darauf wollen wir uns nicht verlassen.

 

Wo die Einlagensicherung belastbar ist

Das Sicherungsnetz in Deutschland und in einer Reihe von wirtschaftsstarken europäischen Ländern wie Frankreich oder Österreich halten wir für belastbar genug, um auch für weit größere Bankpleiten einzustehen, als es jetzt im Fall Greensill passieren könnte. Wir stützen uns dabei auf das Urteil internationaler Rating-Agenturen. Weitere Länder, in denen Du derzeit bedenkenlos Festgeld anlegen kannst, sind Luxemburg, Schweden, die Niederlande und Norwegen.

 

Wie es jetzt mit der Greensill Bank weitergeht und andere Fragen von Euch beantworten wir in der Fortsetzung auf Finanztip News.

 

Weitersagen
Email Mehr dazu
 
Schnäppchen der Woche

Angebote, Rabatte & Deals: Was unsere Redaktion für Dich entdeckt hat.

Corona: Hier bekommst Du die Selbsttests

Noch sind die Schnelltests zum Selbermachen schwierig zu bekommen. Die günstigsten Tests beim Discounter und Drogeriemarkt waren diese Woche schnell ausverkauft. Wir haben für Euch gesucht und gute Kandidaten entdeckt:

Der Großhändler 1plushygiene* bietet den Antigentest von Hotgen für 5,36 Euro pro Stück an. Versand kostet 4 Euro, Lieferzeit 5 bis 10 Tage.

Scalably* bietet in Kooperation mit unserer Preisvergleichs-Empfehlung billiger.de* den Selbsttest von „Lyher“ für 7,50 Euro pro Stück zum Vorbestellen. Der Versand kostet 4,50 Euro. Zahlen kannst Du nur mit PayPal. Der Händler gibt an, den Test ab Samstag verfügbar zu haben.

Vorteil bei diesen Angeboten: Du musst keine Großpackungen bestellen.

Hinweis: Sicherer ist es, wenn Du erst bestellst, sobald der Test auf Lager ist und Du die Lieferzeit kennst. Allerdings kann es sein, dass die Tests schnell wieder vergriffen sind. Vergleiche auf Preisvergleichsseiten wie Idealo* oder billiger.de*. Oder nimm den kostenlosen Schnelltest in Deiner Teststelle in Anspruch. Mehr zum Thema weiter unten im Artikel.

Weitersagen
Email

Günstiger Edeka-Tarif im Telekom-Netz

Mal ein ganz anderes Konzept für einen Handytarif: Edeka Smart bietet mit dem „Jahrespaket Start“ einen Tarif, der nicht jeden Monat zurückgesetzt wird. Er läuft so lange, bis alles aufgebraucht ist – maximal ein Jahr. Er umfasst 12 GB Datenvolumen, jeweils 1.200 Freiminuten und SMS in alle Netze – sowie eine Flatrate ins Telekomnetz. Das kostet einmalig knapp 60 Euro. Der Tarif lohnt sich, wenn Du selten telefonierst und nur ab und zu größere Datenmengen benötigst. Und: Einmal 12 GB Daten aufs Jahr ist mehr als die zwölf Mal 1 GB pro Monat in den üblichen Verträgen, weil da stets am Monatsende der Rest verfällt. Der Tarif bietet eine sehr günstige Möglichkeit, im Telekom-Netz zu surfen und zu telefonieren.

Wichtig: Klicke hinter dem Schnäppchen-Link auf den Reiter „Jahrespakete“. Wähle dann den Tarif „Start“ – nicht „Premium“.

Günstige Kombi: Bahn-Tickets und Joyn-Abo

Auf Mytrain bekommst Du aktuell zwei Bahn-Fahrten im DB-Fernverkehr für knapp 60 Euro. Wer früh bucht, kriegt zwar Fahrten bei der Bahn oft noch billiger, doch hier gibt es noch ein Streaming-Abo obendrauf: für Joyn Plus+. Das kostet sonst 7 Euro im Monat. Alternativ gibt es eine einfache Fahrt deutschlandweit und 3 Monate Joyn Plus+ für 34,90 Euro. Den Bahn-Gutschein musst Du innerhalb von neun Monaten einlösen. Es gilt eine Zugbindung, Storno ist nicht möglich.

Wichtig: Das Joyn-Abo gibt es nur für Neukunden. Es verlängert sich automatisch, Du kannst aber monatlich kündigen.

 
Corona-Testzentren und Selbsttests: Wie Du schnell ein Ergebnis hast

1. Corona-Testzentren und Selbsttests: Wie Du schnell ein Ergebnis hast

Seit dieser Woche hast Du die Möglichkeit, mindestens einen kostenlosen Schnelltest pro Woche in Anspruch zu nehmen. Die Tests werden von geschultem Personal in Testzentren der Gemeinde und einigen Apotheken durchgeführt. An vielen Orten klappt das schon ganz gut, gerade in Städten, die schon vorher versuchsweise Testzentren aufgebaut hatten. Auch Dritte können den Service anbieten: So plant zum Beispiel die Drogeriekette dm Testzelte vor einigen ihrer Filialen.

Alle diese Stellen bescheinigen Dir das Testergebnis. Nach weiteren Öffnungsschritten sollst Du mit so einem Nachweis noch am selben Tag wieder Konzerte oder Theater besuchen können.

Wenn Du Dich vor dem nächsten Familienbesuch selbst testen willst, kannst Du seit vergangenem Wochenende den sogenannten Selbsttest für Laien kaufen. In Drogerien und Discountern waren die Selbsttests allerdings nach wenigen Minuten vergriffen.

Bevor Du Dir einen Selbsttest im Handel oder im Internet kaufst, solltest Du Dich erst informieren, welche Produkte überhaupt zugelassen sind. Eine Übersicht findest Du beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Achte außerdem auf Qualitätsmerkmale wie das CE-Siegel.

Hast Du in einer Online-Apotheke oder beim Händler einen Laien-Selbsttest gefunden, vergleiche vor dem Kauf das Angebot. Nutze dafür Preissuchmaschinen wie Idealo* oder billiger.de*. Günstige Tests kosten etwa 5 bis 10 Euro pro Stück. Achte bei der Bestellung darauf, dass die Tests auf Lager sind – sonst drohen lange Wartezeiten. Tipps, wo Du online Tests bestellen kannst, findest Du im Schnäppchen.

Was Du sonst noch über die Selbsttests wissen musst, haben wir für Dich auf Finanztip-News aufgeschrieben.

Weitersagen
Email Mehr dazu
 
Vivid Money lockt mit Anlagen in Aktien, die keine sind

2. Vivid Money lockt mit Anlagen in Aktien, die keine sind

Die Visa-Debitkarte von Vivid Money ist empfehlenswert, wenn Dir Banken wegen Deiner Bonität keine Kreditkarte geben wollen. Jetzt hat die Finanzplattform ein neues Produkt im Angebot, das wir nicht so gut finden.

Seit Ende Februar kannst Du als Kunde über die neue Funktion „Vivid Invest“ auch in „Aktienbruchteile“ investieren. Ein Blick in die AGB zeigt, dass es sich dabei aber nicht um echte Aktien handelt, sondern um Derivate, die die Wertentwicklung der Aktien lediglich nachbilden. Du wirst also keineswegs Aktionär, sondern Gläubiger des Unternehmens, das die Teilanteile herausgibt, der CM-Equity AG, kurz CME.

Wenn Du eine einzelne Aktie kaufst, gehst Du ohnehin schon ein höheres Risiko ein als nötig, denn Du verteilst Deine Anlage nicht auf viele Unternehmen. Bei abgeleiteten Finanzprodukten, wie sie Vivid Money anbietet, kommt zum Kursrisiko der Aktie noch das Risiko hinzu, dass der Herausgeber des Papiers pleite geht. Der Handelspartner CME ist zwar Mitglied der Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen (EdW). Diese sichert allerdings nur 90 Prozent Deines eingezahlten Geldes ab – maximal bis zu einer Summe von 20.000 Euro.

Unsere Empfehlung lautet daher: Investiere statt in komplizierte Finanzprodukte lieber in Aktienfonds, am besten breit gestreut über einen ETF-Sparplan. Du kannst bereits mit kleinen Summen loslegen. Und im Falle einer Insolvenz Deines Fondsanbieters (oder Deines Depotanbieters) bleibt Deine Anlage als „Sondervermögen“ komplett unangetastet.

Deine Erfahrungen mit dem Anbieter kannst Du uns übrigens hier mitteilen.

Weitersagen
Email Zum Ratgeber
 
Die Finanztip Podcasts
Die Finanztip-Podcast

Corona-Podcast mit Hermann und Nina:

Auf Geldreise mit Anika und Anja:

Geld ganz einfach mit Saidi:

Twitter ButtonFacebook ButtonEmail Button
 
Rund 1,6 Milliarden Euro Steuern: Viele Kurzarbeiter müssen nachzahlen

3. Rund 1,6 Milliarden Euro Steuern: Viele Kurzarbeiter müssen nachzahlen

Wenn Du in Kurzarbeit bist, dann bekommst Du das Kurzarbeitergeld steuerfrei. Allerdings wird es berücksichtigt, um Deinen persönlichen Steuersatz für den Rest Deiner steuerpflichtigen Einnahmen zu berechnen. Dadurch kann es passieren, dass von Deinem regulären Lohn nicht genügend Steuern abgezogen wurden – und Du Steuern für das vergangene Jahr nachzahlen musst (wir berichteten). Kurzarbeiterinnen und Kurzarbeiter dürften zusammen rund 1,6 Milliarden Euro Steuern für 2020 nachzahlen. Das hat jetzt die Bundesregierung auf eine Anfrage der Linkspartei geschätzt.

Grundsätzlich gilt: Bekommst Du mehr als 410 Euro Lohnersatzleistung – wie Kurzarbeitergeld aber auch Eltern- oder Ar­beits­lo­sen­geld – dann bist Du verpflichtet, eine Steu­er­er­klä­rung abzugeben. Das heißt allerdings nicht automatisch, dass Du Steuern nachzahlen musst.

Wenn Du innerhalb eines Monats teilweise gearbeitet hast und nur für den ausgefallenen Anteil Kurzarbeitergeld bezogen hast, dann ist es wahrscheinlich, dass Du Steuern nachzahlen musst. Falls Du jedoch weitgehend regulär gearbeitet und in einzelnen Monaten ausschließlich Kurzarbeitergeld erhalten hast, kannst Du sogar auf eine Steuererstattung hoffen.

Überhaupt lohnt es sich für viele, eine Steu­er­er­klä­rung zu machen – vor allem wenn Du wegen Corona Dein Homeoffice ausstatten musstest. Mit einer Steuersoftware ist das nicht schwer.

Du hast noch Zeit: Abgabeschluss für die Steu­er­er­klä­rung 2020 ist der 2. August. Im Newsletter starten wir Ende des Monats die neue Steuerserie mit vielen Tipps. Außerdem suchen wir die beste Steuersoftware für Dich heraus.

Weitersagen
Email Zum Ratgeber
 
Onlinebetrug: Gericht zwingt Bank zur Entschädigung

4. Onlinebetrug: Gericht zwingt Bank zur Entschädigung

Wenn Du Opfer eines Phishing-Angriffs wirst, ist das schlimm genug. Noch schlimmer ist, wenn der Schaden sich auf 25.960 Euro beläuft. Und Deine Bank Dir das Geld nicht einmal erstatten will. Und zwar mit der fadenscheinigen Begründung, dass Du Deine Kontodaten an Deinen Ehepartner weitergegeben hast.

Vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth kam es jetzt zum Prozess um genau einen solchen Fall. Und die gute Nachricht ist: Das Gericht hat entschieden, dass die beklagte Bank auch in diesem Fall den Schaden erstatten muss.

Geklagt hatte eine Frau, die ihr Konto von ihrem Ehemann verwalten ließ. Schon bei der Kontoeröffnung hatte sie die Handynummer ihres Mannes hinterlegt. Die TAN-Sicherheitsnummern sendete die Bank daher an dessen Mobiltelefon. Durch einen Phishing-Angriff auf das Handy wurde das Geld vom Depot-Konto der Frau abgebucht. Bei nicht autorisierten Zahlungsvorgängen sind Banken nach dem Gesetz verpflichtet, die betrügerische Abbuchung zu erstatten (§ 675u BGB).

In diesem Fall weigerte sich die Bank jedoch mit der Begründung, die AGB regelten ja, dass die Frau ihre Kontodaten geheim halten müsse. Zu Unrecht, urteilte das Gericht (Az. 6 O 5935/19): Wer das Konto verwaltet, spiele keine Rolle. Die Weitergabe der Daten an den Mann habe einen Phishing-Angriff nicht wahrscheinlicher gemacht.

Tipps, wie Du Deine Bankgeschäfte vor Online-Kriminellen schützen kannst, findest Du in unserem Ratgeber.

Weitersagen
Email Zum Ratgeber
 
Auch wichtig: BGH Diesel-Urteile, Finanztip unter Top-Blogs, Sparkasse München, smarte Stromzähler

5. Auch wichtig: BGH Diesel-Urteile, Finanztip unter Top-Blogs, Sparkasse München, smarte Stromzähler

+++ Besitzer von Audi-Dieseln, in die der VW-Betrugsmotor EA 189 eingebaut ist, erlitten diese Woche einen herben Rückschlag. Der Bundesgerichtshof (BGH) urteilte, dass das sittenwidrige Verhalten von Volkswagen nicht einfach in gleicher Weise dem Autobauer Audi angelastet werden könne (siehe Bild oben). Und das, obwohl Audi eine hundertprozentige Tochter des VW-Konzerns ist (Az.VI ZR 505/19). Die Kläger müssen nun nachweisen, dass die Verantwortlichen bei Audi von der Manipulation der Motoren gewusst haben. Das wird schwer. Der Fall wurde zurück ans Oberlandesgericht Naumburg verwiesen. Außerdem lehnte der BGH die Beschwerde gegen ein Urteil ab, dass die Software-Updates von VW als rechtskonform einschätzte. Mehr dazu im VW-Skandal-Ratgeber. Welche Klagen gegen welche Hersteller noch laufen, liest Du hier. +++

 

+++ In eigener Sache: Finanztip News gehört zu den Top-Blogs in Deutschland. Im „Blogger-Relevanzindex“ landete unser Blog auf Platz 4. Über diese Auszeichnung freuen wir uns sehr. Wir werden auch weiterhin unser Bestes geben, um Euch wöchentlich über die wichtigsten Gelddinge auf dem Laufenden zu halten. Den Index stellt alljährlich die Agentur Faktenkontor auf. Dazu hat sie diesmal 2.000 Blogs verglichen. Dabei ging es unter anderen um die Sichtbarkeit im Internet, die Anzahl der Verlinkungen und den Austausch mit den Leserinnen und Lesern. +++

 

+++ Verbraucherzentralen und ihr Bundesverband vzbv haben inzwischen die neunteMus­ter­fest­stel­lungs­kla­gegegen eine Sparkasse auf den Weg gebracht. Diesmal gegen die Stadtsparkasse München. Es geht um falsch berechnete Zinsen beim Prämiensparen und vorzeitig gekündigte Verträge. Bist Du Kunde in München, kannst Du Dich kostenlos anschließen, indem Du Dich ins Klageregister einträgst. Um festzustellen, ob Dein Fall zur Klage passt, kannst Du bei der Verbraucherzentrale Bayern den Klage-Check durchklicken und Dir die Formalien erklären lassen. Mehr zum Thema findest Du in unserem Ratgeber. +++

 

+++ Das Oberverwaltungsgericht Münster hat die Einbaupflicht für intelligente Stromzählervorerst aufgehoben (Az. 21 B 1162/20). Die eigentliche Gerichtsverhandlung folgt noch. Rund 50 Stadtwerke hatten gegen die Einbaupflicht geklagt, weil die technischen Anforderungen an die neuen Zähler aus ihrer Sicht nicht den gesetzlichen Vorgaben genügen würden. Wer mehr als 6.000 Kilowattstunden Strom im Jahr verbraucht, konnte diese neuartigen Stromzähler bereits seit Februar 2020 zwangsweise eingebaut bekommen. Auch Betreiber von Photovoltaikanlagen und von steuerbaren Geräten wie Nachtspeicherheizungen oder Wärmepumpen sollen künftig intelligente Messsysteme erhalten. +++

Weitersagen
Email
 
Video der Woche
Video der Woche

Lohnt sich eigentlich das Wohnen und Sparen in der Wohnungsgenossenschaft für Euch als Anleger? Saidi erklärt Euch alles dazu in diesem Video.

Weitere Videos von Saidi:
Kaufen oder mieten? – 3 teure Denkfehler
Jobs – Die 20 bestbezahlten
Geld – Die 7 größten Ausreden

Twitter ButtonFacebook ButtonEmail Button
 
„Stromspiegel“ – der Schnellcheck für Deine Strom­kos­ten

„Stromspiegel“ – der Schnellcheck für Deine Strom­kos­ten

Rund 800 Euro zahlt ein Haushalt in Deutschland pro Jahr für Strom. In diesem Jahr dürfte es sogar etwas mehr sein, schließlich waren viele wegen Corona länger zuhause als sonst. Die meisten zahlen mehr als nötig: 320 Euro kann ein Haushalt im Schnitt sparen, wenn er seinen Verbrauch senkt. Das hat die Beratungsgesellschaft CO2online in ihrem aktuellen Stromspiegel ermittelt. Sparen kannst Du zusätzlich, wenn Du den Strom günstiger beziehst. Wie viel Ersparnis für Dich persönlich drin ist, kannst Du in ein paar Minuten herausfinden.

 

1. Tippe Deinen Stromverbrauch ein

Ob Du wenig oder eher viel Strom verbrauchst, verrät Dir der Stromspiegel von CO2online. Der beruht auf einer umfassenden Auswertung von fast 300.000 Stromabrechnungen und wird vom Bundesumweltministerium gefördert. Du brauchst nur ein paar Daten einzugeben: Postleitzahl und Stromverbrauch. Alternativ kannst Du auch Deine monatliche Abschlagszahlung nennen. Außerdem fragt der Stromspiegel nach der Zahl der Personen in Deinem Haushalt, ob Du Wasser mit Strom erwärmst und ob Du in einem kleinen oder großen Haus wohnst.

 

2. Finde die Stromfresser

Sieben Verbrauchsklassen hat CO2online mit Partnern aus der Wissenschaft definiert. Bist Du in Klasse A oder B, nutzt Du bereits sparsam Strom. Ab Klasse C gibt es schon recht großen Spielraum, die Kosten zu drücken. Wir haben Ratschläge für Dich in unserem Ratgeber gesammelt. Den größten Effekt erzielst Du, wenn Du energiehungrige Elektrogeräte abschaffst. Den Wäschetrockner möglicherweise. Oder Du tauschst sie ein gegen effizientere Geräte, etwa einen Trockner mit Wärmepumpe. Für manche Neuanschaffungen gibt es sogar Fördermittel – etwa für die Umwälzpumpe Deiner Heizung.

3. Mach es ruhig noch einmal

Du hast den Stromspiegel schon einmal genutzt? Egal. Lagst Du mit Deinem Stromverbrauch 2018 in Klasse B, kannst Du Dich heute durchaus in Klasse C oder D wiederfinden. Die zugehörigen Kennwerte ändern sich nämlich von Jahr zu Jahr – sie basieren stets auf aktuellen Verbrauchsdaten. Zu erkennen ist dabei: Der Stromverbrauch von vielen Haushalten sinkt seit Jahren, vor allem in Mehrfamilienhäusern.

 

4. Zahl weniger für Deinen Strom

Wenig Strom zu verbrauchen, ist der eine Hebel, um Kosten zu sparen. Ihn günstig zu beziehen, der andere. Ob Dein Tarif günstig ist, kannst Du über unseren Vergleichsrechner prüfen: Gib Deine Postleitzahl und Deinen Verbrauch ein und Du erhältst günstige und verbraucherfreundliche Tarife. Trägst Du noch Deine jährlichen Kosten oder Deine aktuelle Abschlagshöhe ein, zeigt Dir der Rechner die Ersparnis an.

 

5. Kaufe Strom zum Heizen anderswo

Musst Du auch mit Strom heizen? Das berücksichtigt der Stromspiegel nicht. Wenn Du eine Nachtspeicherheizung oder eine Wärmepumpe nutzt, hängt Dein Verbrauch von der Hausdämmung ab. Darauf hast Du als Mieter keinen Einfluss. Und als Eigentümer kannst Du nicht mal eben alles sanieren. (Das kann aber sinnvoll sein.) Fürs Erste solltest Du den Strom zum Heizen separat beziehen und dafür einen eigenen Anbieter suchen: Am besten schaust Du direkt bei Verivox* oder Check24*. (Wir bieten keinen Rechner für Heizstrom an.) Die Preise sind niedriger, wenn Du einen eigenen Zähler für den Heizstrom hast. Bei eher geringem Heizstromverbrauch lohnt sich der finanzielle Aufwand für den zweiten Zähler aber nicht.

Weitersagen
Email Zum Ratgeber
 
Zahl der Woche

… von ihrem Stromverbrauch können Haushalte im Durchschnitt pro Jahr vermeiden – und damit rund 320 Euro sparen. Das ist die Schätzung von CO2online aus der Analyse deutscher Verbrauchsdaten.

Weitersagen
Twitter ButtonFacebook Button
Mehr dazu
 
Das Beste von Finanztip
Ratgeber-Empfehlungen der Redaktion
Ratgeber-Empfehlungen der Leser
aktuelle Diskussionen aus der Community
Finanztip in den Medien
Montag, 15. März, Hermann-Josef Tenhagen, HR die Ratgeber
Dienstag, 16. März, Hermann-Josef Tenhagen, HR Hallo Hessen
Mittwoch, 17. März, Saidi Sulilatu, SWR aktuell
Mittwoch, 17. März, Hermann-Josef Tenhagen, NDR mein Nachmittag
Donnerstag, 18. März, Hermann-Josef Tenhagen, n-tv
Freitag, 19. März, Hermann-Josef Tenhagen, radioeins
In den folgenden Tabellen haben wir für Euch unsere aktuellen Empfehlungen zusammengestellt. Diese enthalten Werbelinks, über die Du direkt zur Empfehlung gelangst – und für die Finanztip in manchen Fällen eine Vergütung erhält. Unsere Auswahl erfolgt rein redaktionell und zu 100 Prozent unabhängig.
Tagesgeld
Angebote mit Zinsgarantie (nur für neue Kunden)
Advanzia Bank
0,40 % p.a.
für 3 Monate, mind. 5.000 €
die besten regulären Angebote (für alle Kunden)
TF Bank
0,25 % p.a.
Advanzia Bank
0,25 % p.a.
(mind. 5.000 €)
0,23 % p.a.
Cosmosdirekt
0,21 % p.a.
(bis 25.000 €)
dauerhaft gute Angebote (seit mind. 12 Monaten gute Zinsen)
TF Bank
0,25 % p.a.
0,23 % p.a.
Leaseplan Bank
0,20 % p.a.
Festgeld
bis 12 Monate
0,55 % p.a.
Leaseplan Bank
0,55 % p.a.
bis 24 Monate
0,65 % p.a.
Leaseplan Bank
0,65 % p.a.
0,60 % p.a.
0,60 % p.a.
bis 36 Monate
0,75 % p.a.
Leaseplan Bank
0,75 % p.a.
Klarna über Weltsparen
0,64 % p.a.
Die wichtigsten Finanztip-Empfehlungen
Girokonto
Wertpapierdepot
Die besten Depots mit niedrigsten Gebühren
Scalable Capital* (Free Broker)
Günstige Depots mit einem breitem Leistungsspektrum
DKB
Baufinanzierungs-Vermittler
Planethome
Stromtarif-Wechsel
Gastarif-Wechsel
Handytarife
Prepaid-Tarife
Lidl Connect Smart XS* (Vodafone-Netz)
Prepaid Basic von ja! Mobil – Rewe (Telekom-Netz)
Allnet-Flat
Blau Allnet L
Lidl Connect Smart S* (Vodafone-Netz)
Smart S von Norma Connect (Telekom-Netz)
Fluggastentschädigung
Rechtshelfer
SOS Flugverspätung
EUClaim
Claim Flights
Sofort-Entschädigung
EUFlight
Compensation2go
Riester-Fondssparplan
DWS Toprente (mit Rabatt)
Deka Zukunftsplan Classic
Uniprofirente Select (Fonds: Uniglobal II)
Makler BU-Versicherung
Buforum 24
Zeroprov
Dr. Schlemann unabhängige Finanzberatung
Lebensversicherung
beleihen
verkaufen

 

FINANZTIP
 

Bildrechte:
Bankschließfach: CTK-Photo / Imago -- Tenhagens Corona-Podcast: Finanztip -- Corona-Schnelltest: penofoto / Imago -- Bulle & Bär: Jan Huebner / Imago -- Video der Woche: Finanztip -- Kurzarbeiter: biky / Imago -- Hacker: Panthermedia / Imago -- BGH: Uli Deck / dpa -- Auf Geldreise Podcast: Finanztip -- Stromzähler: INSADCO / Imago -- Auswertung Stromspiegel: Screenshot -- Zahl der Woche: Finanztip & appleuzr / GettyImages

* Was der Stern bedeutet:

Wir wollen mit unseren Empfehlungen möglichst vielen Menschen helfen, ihre Finanzen selber zu machen. Daher sind unsere Inhalte kostenlos im Netz verfügbar. Wir finanzieren unsere aufwändige Arbeit mit sogenannten Affiliate Links. Diese Links kennzeichnen wir mit einem Sternchen (*).

Bei Finanztip handhaben wir Affiliate Links aber anders als andere Websites. Wir verlinken ausschließlich auf Produkte, die vorher von unserer unabhängigen Experten-Redaktion empfohlen wurden. Nur dann kann der entsprechende Anbieter einen Link zu diesem Angebot setzen lassen. Geld bekommen wir, wenn Du auf einen solchen Link klickst oder beim Anbieter einen Vertrag abschließt.

Ob und in welcher Höhe uns ein Anbieter vergütet, hat keinerlei Einfluss auf unsere Empfehlungen. Was Dir unsere Experten empfehlen, hängt allein davon ab, ob ein Angebot gut für Verbraucher ist.

Mehr Informationen über unsere Arbeitsweise findest Du auf unserer Über-uns-Seite.