KW202113

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Steuer-Serie: Was Corona anders macht und die beste Steuersoftware für Dich

Steuer-Serie: Was Corona anders macht und die beste Steuersoftware für Dich

Steuer-Serie, Teil 1: Neue Pflichten, passende Steuersoftware

Diesmal läuft die Steuer anders, Corona hat unseren Arbeitsalltag durcheinandergewirbelt. Viele waren im Homeoffice, andere in Kurzarbeit. Die Steu­er­er­klä­rung für 2020 lässt sich also nicht einfach vom Vorjahr übernehmen. Viele müssen sie sogar zum ersten Mal machen.

Für viele ist Abgabefrist mitten in den Sommerferien, am 2. August. Du solltest also besser nicht bis zum letzten Moment warten. Deshalb starten wir heute unsere Steuer-Serie und führen Dich in den kommenden Wochen durch alle wichtigen Themen: von den Werbungskosten bis zu Kapitalerträgen. Zum Auftakt geht es um zentrale Neuerungen und die richtige Steuersoftware.

 

1. Viele müssen erstmals die Steuer machen

Hast Du 2020 mehr als 410 Euro Kurzarbeitergeld erhalten? Oder eine andere Lohnersatzleistung? Dann musst Du eine Steu­er­er­klä­rung abgeben. Zwar ist das Kurzarbeitergeld selbst steuerfrei, es erhöht jedoch den Steuersatz für die übrigen steuerpflichtigen Einkünfte („Progressionsvorbehalt“). Es kann sein, dass Du Steuern nachzahlen musst; möglicherweise bekommst Du aber auch Geld zurück.

 

2. Du nicht? Mach trotzdem eine Erklärung!

Nicht alle Arbeitnehmer haben die Pflicht zur Steu­er­er­klä­rung. Aber es lohnt sich: Im Durchschnitt gibt es mehr als 1.000 Euro zurück. Gerade wer nicht abgabepflichtig ist, zahlt oft mehr Steuern als nötig. Du kannst sie freiwillig machen – und hast dafür sogar länger Zeit. Deswegen kannst Du jetzt auch noch rückwirkend die Steuern für die Jahre ab 2017 erklären.

 

3. Paare sollten vielleicht einzeln die Steuer erklären

Verheiratete geben meistens eine gemeinsame Steu­er­er­klä­rung ab. Wenn einer von Euch Lohnersatz bekommen hat, solltet Ihr schauen, ob ausnahmsweise zwei Steu­er­er­klä­rungen („Einzelveranlagung“) günstiger sind. Mit einem Steuerprogramm (siehe unten) lässt sich das leicht überprüfen.

 

4. Corona-Hilfen angeben

Selbständige, Gewerbetreibende und Landwirte müssen in der neuen Anlage Corona-Hilfen angeben, ob sie 2020 staatliche Zuschüsse wie Sofort- oder Überbrückungshilfen erhalten haben. Diese müssen sie als Betriebseinnahmen zusätzlich in ihrer Gewinnermittlung eintragen und versteuern. Die Möglichkeit, Computer fürs Homeoffice schneller abzusetzen, gilt erst für die Steu­er­er­klä­rung im kommenden Jahr.

 

5. Warum Du eine Steuersoftware nehmen solltest

Die meisten erledigen die Erklärung elektronisch. Dafür kannst Du die kostenlose Online-Steuererklärung „Mein Elster“ der Finanzbehörden nutzen. Doch die liefert keine Spartipps. Es lohnt sich, eine Steuersoftware zu kaufen, schon weil Du damit Zeit sparst und meist auch eine höhere Steuererstattung rausholen kannst.

Wir haben für Dich drei Monate lang intensiv die wichtigsten Steuerprogramme getestet. Die gute Nachricht: Für 15 bis 45 Euro gibt es für praktisch jeden Anwendungsfall gut geeignete Anbieter. Wichtiger als der Preis ist aber, dass Du gut durch die Steuerthemen geführt wirst und kein Vorwissen brauchst.

 

6. Alleskönner: Die beste Software für alle Fälle

Zum einen gibt es die „Alleskönner“. Diese Programme bewältigen schwierige Fälle genauso gut wie einfache. Mit ihnen kannst Du außerdem prüfen, ob der Steuerbescheid vom Finanzamt okay ist. Und falls nicht, helfen sie Dir auch, Einspruch einzulegen.

Auch wenn Du Einnahmen aus einer Selbständigkeit hast oder ein Gewerbe betreibst, bist Du hier richtig. Der umfangreichste Alleskönner ist das Wiso Steuer-Sparbuch 2021*. Aber auch Tax Professional 2021 und Steuersparerklärung Plus 2021* sind gut geeignet.

 

7. Einfachmacher: Die beste Software für Neulinge

Die vielen Funktionen machen die Alleskönner etwas unübersichtlich. Falls Du wegen Kurzarbeitergeld zum ersten Mal die Steuer machst, willst Du es vielleicht möglichst einfach haben. Deshalb haben wir auch besonders leicht bedienbare Lösungen herausgesucht. Smartsteuer* läuft direkt im Browser. Steuerbot* und Taxfix* funktionieren zusätzlich als Apps für Tablet oder Smartphone.

Auch die Einfachmacher haben im Test alle Steuerfälle richtig berechnet. Das Besondere ist ihre klare Struktur: Steuerbot und Taxfix führen Dich durch einen Whatsapp-ähnlichen Chat mit einfachen Fragen. Eine Einschränkung gibt es: Du solltest Arbeitnehmer sein und keine großen steuerlichen Zusatzthemen haben. In unserem Ratgeber Steuersoftware kannst Du alle Vor- und Nachteile in Ruhe nachlesen.

 

Nächste Woche in unserer Steuer-Serie: Teil 2, Werbungskosten – alles absetzen, was Du zur Arbeit brauchst

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Schnäppchen der Woche

Angebote, Rabatte & Deals: Was unsere Redaktion für Dich entdeckt hat.

Kostenlose Spiele im PS4-Store

Im Playstation-Store sind momentan einige weniger bekannte, aber recht hochwertige Spiele kostenlos verfügbar. Vor allem Meeres-Fans kommen auf ihre Kosten: Mit „Subnautica“ und „Abzu“ stehen gleich zwei spannende Games auf der Liste, die sich um das Leben unter Wasser drehen. „The Witness“ mit seiner Kombination aus kniffligen Puzzles und einer erkundbaren Welt ist vor allem Rätsel-Freunden zu empfehlen.

Du kannst die Spiele noch bis zum 23. April kostenlos im Store für die Playstation 4 herunterladen.

„National Geographic“ und „Art“ im Jahresabo für 5 Euro

Wenn Du gerne in Magazinen schmökerst, findest Du gerade beim Anbieter Presseshop.news zwei besonders günstige E-Paper-Jahresabos für einmalig 5 Euro: National Geographic* und Art*. Ersteres bietet Fotostrecken und Reportagen zu Archäologie, Kultur und Natur. Letzteres informiert über Entwicklungen aus Malerei, Fotografie und Kunstgeschichte.

Die E-Paper kannst Du via Android und iPad-Geräten lesen. Nach einem Jahr verlängern sie sich automatisch um ein weiteres Jahr zum regulären Preis. Kündige daher spätestens drei Monate vor Ablaufzeit.

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Große Datenflat für Handy und Router

Mit dem Tarif Green LTE von Mobilcom-Debitel kannst Du monatlich 26 Gigabyte versurfen – und brauchst nicht ständig auf Dein Datenvolumen zu schauen. Der Tarif funkt im Telekom-Netz und kostet in den ersten zwei Jahren 25 Euro im Monat, zusätzlich zu einer Anschlussgebühr von 30 Euro. Der Handytarif kommt mit einer Telefon- und SMS-Flat. Das Angebot gilt bis zum 6. April.

Der Vorteil am Green LTE: Für 5 Euro im Monat kannst Du im Online-Kundenbereich eine zweite Sim-Karte dazu bestellen. So kannst Du Handy und LTE-Router parallel mit ein und demselben Tarif nutzen.

Achte darauf, dass Du den Tarif rechtzeitig kündigst, da sich die Grundgebühr im dritten Jahr auf 35 Euro erhöht.

 
Zuzahlung bei Medikamenten: So deckelst Du Deine Kosten

1. Zuzahlung bei Medikamenten: So deckelst Du Deine Kosten

Als Kassenpatient musst Du öfter Dein Portemonnaie zücken: beim Medikamentenkauf, bei der Physiotherapie oder im Sanitätshaus. Überall zahlst Du etwas dazu, auch wenn Du ein Rezept hast. Die Zuzahlung liegt meist zwischen 5 und 10 Euro, im Krankenhaus oder in der Reha sogar bei 10 Euro pro Tag.

Damit Dich das finanziell nicht überfordert, gibt es eine „individuelle Belastungsgrenze“. Und die solltest Du kennen, denn wenn Du sie überschreitest, kannst Du Geld sparen. Da sich die Freibeträge jährlich ändern, solltest Du sie regelmäßig prüfen.

Die Grenze liegt bei 2 Prozent Deines Familieneinkommens abzüglich der Freibeträge für jedes Familienmitglied. Bei einer Familie mit zwei Kindern und einem Jahresbrutto von 60.000 Euro entspricht das aktuell 746 Euro im Jahr. Für chronisch Kranke liegt die Grenze bei 1 Prozent des Familieneinkommens.

Berechne also am besten gleich mithilfe unseres Ratgebers Deine Belastungsgrenze und sammele alle Zuzahlungsbelege. Sobald die Grenze überschritten ist, kannst Du Dich und Deine Familie für den Rest des Jahres von weiteren Zuzahlungen befreien lassen. Das geht sogar vier Jahre rückwirkend.

Den Antrag dafür gibt es bei Deiner Kran­ken­kas­se. Zusammen mit den Belegen und Einkommensnachweisen reichst Du ihn ausgefüllt dort ein. Zu viel gezahltes Geld bekommst Du dann zurück.

Von einigen Zahlungen, etwa für Zahnersatz, Brillen oder orthopädische Schuhe, kannst Du Dich nicht befreien lassen. Du kannst sie aber gegebenenfalls von der Steuer absetzen.

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Handy-Flatrate statt DSL und Festnetz

2. Handy-Flatrate statt DSL und Festnetz

In vielen Haushalten ist das Festnetztelefon nur noch Dekoration. Schließlich führen wir die meisten Gespräche übers Handy. Und dank LTE- und 5G-Netz sind wir die meiste Zeit auch mobil schnell im Internet unterwegs. Ein Grund, ganz auf den heimischen Internetanschluss (per DSL oder Kabel) zu verzichten? Und stattdessen nur noch per Mobilfunk-Router, Sim-Karte und mobiler Daten-Flatrate zu surfen?

Gerade für Pendler, im Garten oder im Urlaub in der Ferienwohnung bieten sich Datentarife als Alternative zum Festnetzanschluss an. Und in Regionen mit einer schlechten Internetverbindung kann das Handynetz mit LTE-Zuhause-Tarifen oft sogar die Lücken füllen.

Doch mit einem einzigen Tarif das Smartphone unterwegs und den Internetanschluss zuhause zu betreiben, das geht den Mobilfunkanbietern dann doch zu weit: Und so verbieten sie für besonders freigiebige Handytarife lieber vorsorglich stationäre LTE-Router.

Das Landgericht München entschied jetzt, dass dieses Verbot unvereinbar ist mit der Endgerätefreiheit, die EU-weit gilt. Erstritten hat das Urteil der Verbraucherzentrale Bundesverband gegen den Anbieter Telefónica. Beendet ist der Rechtstreit damit allerdings noch nicht. Ähnliche Verfahren gegen Telekom, Mobilcom-Debitel und Vodafone laufen noch; und auch Telefónica will Berufung einlegen.

Wir finden die Idee trotzdem verlockend. Wir haben uns daher von Mobilcom-Debitel versichern lassen: Unser Schnäppchen Green 26 LTE (siehe oben) kannst Du per Multi-Sim in LTE-Router und Smartphone parallel laufen lassen.

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Die Finanztip Podcasts
Die Finanztip-Podcast

Vorläufig letzter Corona-Podcast mit Hermann und Nina:

Auf Geldreise mit Anika und Anja:

Geld ganz einfach mit Saidi:

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Lebensversicherung: Bund will Zinsgarantie senken

3. Lebensversicherung: Bund will Zinsgarantie senken

Lebensversicherungen werden ab 2022 noch unattraktiver. Die Bundesregierung plant, den Höchstrechnungszins für neue Verträge zu senken: von 0,9 Prozent auf 0,25 Prozent. Damit lohnen sich solche Lebensversicherungen nur noch in seltenen Fällen. Trotzdem solltest Du jetzt nicht allein deswegen noch schnell eine abschließen.

Der Höchstrechnungszins, auch Garantiezins genannt, bestimmt indirekt, wie viel Geld Dein Versicherer Dir zum Ende einer Lebens- oder Ren­ten­ver­si­che­rung garantiert. Wer besonders risikoarm Geld anlegt, setzt häufig auf eine Beitragsgarantie von 100 Prozent. Zum Beispiel mit klassischen Lebens- und Ren­ten­ver­si­che­rungen. Diese Verträge rechnen sich schon jetzt kaum noch.

Für die Versicherungsbranche ist die Änderung eine Erleichterung: Schon jetzt können sie den aktuellen Rechnungszins von 0,9 Prozent in der Niedrigzinsphase kaum noch erwirtschaften. Daher erlaubt der Entwurf des Finanzministeriums, dass Versicherer ihren Garantiezins bereits vor dem Jahreswechsel senken dürfen. Dies betrifft ebenfalls nur Neuverträge.

Klassische Lebens- oder Ren­ten­ver­si­che­rung lohnen sich also nur noch in Ausnahmefällen: zum Beispiel, wenn Du besonders hohe Zuschüsse bekommst, entweder vom Staat (Riester) oder vom Arbeitgeber (betriebliche Altersvorsorge). Wahrscheinlich ist es ohnehin sinnvoller abzuwarten, bis das deutsche Altersvorsorgesystem endlich reformiert wird. Das hatte die Große Koalition eigentlich schon in dieser Wahlperiode vorgehabt – bis Corona kam.

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Bank-Ärger: Wenn Deine Kontoverbindung nicht akzeptiert wird

4. Bank-Ärger: Wenn Deine Kontoverbindung nicht akzeptiert wird

Stell Dir vor, Du willst zum Bezahlen Deine Kontoverbindung angeben – Deine IBAN wird aber abgelehnt. Immer wieder kommt es vor, dass Unternehmen keine ausländische IBAN akzeptieren. Manchmal meckert der Stromanbieter, manchmal Verkehrsbetriebe oder Versicherungen. Manchmal weigert sich sogar der Arbeitgeber, Lohn auf ein ausländisches Konto zu zahlen.

Zum Problem kann das auch werden, falls Du ein Konto junger Anbieter wie Bunq, Revolut oder Wise (ehemals Transferwise) ausprobieren möchtest: Denn diese haben zurzeit keine deutsche IBAN. Oder wenn Du zum Beispiel länger im Ausland lebst, Dir dort aber kein neues Konto zulegen willst.

In der EU sollte es eigentlich egal sein, in welchen Land Du Dein Konto führst. Schließlich wurden die nationalen Kontonummern schon vor Jahren durch die internationale IBAN ersetzt. Trotzdem gibt es Fälle von „IBAN-Diskriminierung“.

Das liegt auch daran, dass die IBAN von Land zu Land unterschiedlich aussieht. Nicht nur die Länder-Kürzel unterscheiden sich. Manche IBAN sind kürzer, manche länger als die deutsche Variante. Solche Unterschiede sind aber in Formularen oft nicht vorgesehen. Einige Firmen verlangen sogar, dass Du ein Konto im selben Land hast. Dabei müssten sie alle EU-Banken akzeptieren.

Wenn Du wegen Deiner IBAN Ärger hast, kannst Du das der Wettbewerbszentrale melden. Auch einige betroffene Fintechs machen Druck: Auf ihrer englischsprachigen Website acceptmyiban.org kannst Du Deinen IBAN-Ärger melden.

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Auch wichtig: Payback, Greensill, Prämiensparen und Corona-Podcast

5. Auch wichtig: Payback, Greensill, Prämiensparen und Corona-Podcast

+++ Falls Du den Bezahldienst Payback Pay nutzt, kannst Du ab Ende April bei Aral-Tankstellen bezahlen, ohne hineinzugehen. Über Payback Fuel & Go autorisierst Du zunächst einen Maximalbetrag, dann wird eine Tanksäule für Dich frei gegeben. Die Rechnung erhältst Du per Mail. +++

 

+++ Gute Nachricht: Die meisten Privatkunden der pleitegegangenen Greensill Bank haben ihr Geld zurück. Für rund 19.500 Sparer hat die Einlagensicherung der privaten Banken das Geld entweder bereits gezahlt oder angewiesen, teilte der Bankenverband gestern mit. Nur in Einzelfällen habe es Probleme bei Adressänderungen oder Zahlendrehern gegeben. Das lässt sich aber noch klären. Wichtig: Auf die erstatteten Zinsen ist noch keine Kapitalertragsteuer gezahlt worden. Damit bist Du verpflichtet, im kommenden Jahr eine Steu­er­er­klä­rung mit der Anlage KAP abzugeben. +++

 

+++ Erneut sind Zinsklauseln aus Prämiensparverträgen nach Mus­ter­fest­stel­lungs­kla­gen für ungültig erklärt worden. Das Oberlandesgericht Dresden urteilte, dass die Sparkassen in Meißen und im Vogtland Zinsen falsch berechnet haben (Az.: 5 MK 2/20 und 5 MK 3/20). +++

 

+++ In eigener Sache: Heute, am Gründonnerstag, erschien die (vorerst) letzte Folge von Tenhagens Corona-Podcast – die Nummer 75. Darin blicken wir auf die wichtigsten Corona-Tipps aus dem vergangenenJahr zurück. Natürlich ist die Pandemie noch nicht vorbei. Doch das, was Du zu den Auswirkungen von Corona auf Dein Geld, Deinen Job und die gesamte Wirtschaft wissen musst, haben wir in den vergangenen 74 Folgen seit März 2020 ausführlich erläutert. Das meiste gilt nach wie vor – hör doch mal rein. Ansonsten halten wir Dich im Newsletter weiter auf dem Laufenden. +++

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Video der Woche
Video der Woche

Der Nasdaq 100 hat sich krass entwickelt – aber kann das so weitergehen? Diese Frage und ob sich Investieren lohnt, beantwortet Saidi im Video.

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Einen günstigen Kredit bekommen: Unser Kreditrechner hilft Dir dabei!

Einen günstigen Kredit bekommen: Unser Kreditrechner hilft Dir dabei!

Das Leben hält viele Überraschungen bereit – einige von ihnen kannst Du womöglich nur mit einem Kredit meistern. Wenn Du für den neuen Job ein Auto brauchst, zum Beispiel.

Damit Dich solche Momente so wenig wie möglich kosten, solltest Du Kreditangebote genau vergleichen. Wir haben für Dich untersucht, welche Vergleichsportale sich dafür eignen – und was Du sonst noch beim Abschluss beachten solltest.

 

1. Mobilisiere Deine Reserven

Falls noch irgendwo Geld schlecht verzinst auf Konten oder Sparbüchern rumliegt, steck es lieber in Deine Anschaffung. Außer Du brauchst es als Notreserve.

Du kannst auch etwas einsparen: zum Beispiel, indem Du unnötige Versicherungen kündigst, Deinen Stromanbieter wechselst oder beim Handyvertrag sparst.

 

2. Überprüfe Deine Daten

Die Banken wollen genau einschätzen können, wie hoch das Risiko ist, dass Du den Kredit nicht zurückzahlen kannst. Deshalb verlangen sie einiges an Daten von Dir. Dafür informieren sie sich unter anderem bei der Kreditauskunft Schufa. Am besten kontrollierst Du, ob die dort gespeicherten Daten stimmen. Manchmal macht die Schufa Fehler – sie muss diese ausbessern, wenn Du sie darauf hinweist.

 

3. Prüfe genau, was Du an Kredit bewältigen kannst

Mit unserem Kreditrechner kannst Du abschätzen, wieviel Kredit Du aufnehmen kannst. Dafür gibst Du ein, wieviel Geld Du im Monat abzahlen kannst und wann Du damit fertig sein willst.

Denk daran: Je länger die Laufzeit des Kredites, desto mehr Zinsen musst Du zahlen. Die Raten sollten aber auch nicht so hoch sein, dass Du zwischendrin in den Dispo rutschst.

 

 

4. So findest Du den besten Zins

Natürlich kannst Du direkt bei Deiner Hausbank nach einem Kredit fragen. Das ist aber wahrscheinlich oft nicht die günstigste Option. Nutze lieber Kreditportale, um viele Angebote zu vergleichen. Verivox* und Check24* sind dafür besonders geeignet. Vorab kannst Du mit unserem anderen Hilfsmittel, dem Kreditvergleich, ein Gefühl dafür bekommen, welche Banken günstige Zinsen anbieten.

Verivox zeigt Dir alle Ergebnisse für Dich auf einmal an, nachdem Du Deine Daten eingegeben hast. Bei Check24 siehst Du zunächst nur eine Auswahl an Banken. Du musst bis ans Ende der Seite scrollen, um weitere Ergebnisse anzufordern. Die Portale haben unterschiedliche Banken eingebunden, außerdem gibt es meistens Sonderangebote.

 

5. Stressfrei vergleichen

Du wirst viele Nachrichten von den Portalen bekommen. Am besten richtest Du eine eigene E-Mail-Adresse für den Kredit ein. Und damit Du leichter durch die Antragsstrecke kommst, haben wir eine Checkliste erstellt, welche Daten Du dafür brauchst.

 

6. Verzichte auf teure Versicherungen

Oft wird Dir auf den Portalen zum Kredit auch eine Restschuldversicherung angeboten. Die soll zum Beispiel greifen, wenn Du krank wirst und Deine Raten nicht mehr zahlen kannst. Solche Versicherungen haben allerdings viele Ausschlüsse. Und teuer sind sie auch. Verzichte besser darauf.

Außerdem werden Dich die Kreditberater der Portale anrufen. Das kann hilfreich sein. So könnt Ihr zum Beispiel zusammen Fehler im Antrag beheben. Lass Dir aber nix aufschwatzen.

 

7. Falls es Probleme gibt

Solltest Du den Kredit nicht mehr tilgen können, rede mit Deiner Bank! Womöglich stundet sie Dir ein paar Raten oder senkt die Rate etwas. Beides macht den Kredit teurer, ist aber besser, als wenn sie Dir kündigt. Dann müsstest Du den Kredit sofort zurückzahlen.

Falls Du unerwartet zu Geld kommst, kannst Du den Kredit jederzeit komplett zurückzahlen. Dafür darf die Bank zwar eine Entschädigung verlangen, es lohnt sich aber meist trotzdem.

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Zahl der Woche

… bekam im Schnitt vom Finanzamt zurück, wer eine Steu­er­er­klä­rung gemacht hatte. Das belegen die Zahlen des Statistischen Bundesamtes.

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In den folgenden Tabellen haben wir für Euch unsere aktuellen Empfehlungen zusammengestellt. Diese enthalten Werbelinks, über die Du direkt zur Empfehlung gelangst – und für die Finanztip in manchen Fällen eine Vergütung erhält. Unsere Auswahl erfolgt rein redaktionell und zu 100 Prozent unabhängig.
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dauerhaft gute Angebote (seit mind. 12 Monaten gute Zinsen)
TF Bank
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0,21 % p.a.
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0,20 % p.a.
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0,60 % p.a.
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