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Einfamilienhaus zu teuer? Eigene Wohnung als Kompromiss Hausgeld: Vergiss diesen Kostenfaktor nicht Gemeinschaft: Längst nicht alles darfst Du allein entscheiden Jetzt zu Jahresbeginn ist ein guter Zeitpunkt, Dir generell Gedanken über Deine Wohnsituation zu machen – vor allem, wenn Du mit dem Status quo unzufrieden bist: Willst Du wirklich weiter mieten? Reicht vielleicht ein Umzug? Oder träumst Du sowieso vom Eigenheim? Die meisten stellen sich darunter vermutlich das typische Einfamilienhaus vor. Vor allem in und um die großen Städte herum, ist das aber oft (fast) unbezahlbar. Was sich in Deinem Fall mehr lohnt, zeigt Dir unser Mieten-oder-Kaufen-Rechner. Und in seinem Buch Finanzen ganz einfach geht Saidi ausführlich durch, wie Du diese größte Finanzentscheidung Deines Lebens generell richtig angehst. Eigentumswohnung als KompromissEine Option, wenn das klassische Einfamilienhaus nicht drin ist: Denk eine Nummer kleiner und über den Kauf einer Eigentumswohnung nach. Aber Achtung: Dabei lauern jede Menge Missverständnisse – sowohl finanziell als auch, was Deine wahre Entscheidungsfreiheit in Deinen eigenen vier Wänden angeht. Diese fünf Mythen solltest Du kennen, wenn Du überlegst, ob eine Eigentumswohnung wirklich zu Dir passt: Mythos 1: In meiner Wohnung darf ich alles machenNaja. Während z. B. der Hausflur oder -eingang recht offensichtlich Gemeinschaftseigentum sind, also alle Eigentümerinnen und Eigentümer im Haus über Änderungen & Co. abstimmen müssen, gilt Deine Wohnung selbst als sog. Sondereigentum, sodass Du dort selbst entscheiden darfst – z. B. welchen Boden Du verlegst. Es gibt aber Grenzen: Tragende Wände, Außenwände, Fenster und Leitungen gehören oft zum Gemeinschaftseigentum. Du darfst also nicht einfach Wände einreißen, Fenster austauschen oder Leitungen verlegen, ohne die Eigentümergemeinschaft zu fragen. Sonst riskierst Du Schadenersatzforderungen. Mythos 2: Ich zahle nur für meine Wohnung, nicht fürs TreppenhausFalsch. Über das monatliche Hausgeld zahlst Du auch für das Gemeinschaftseigentum – also für Treppenhaus, Dach, Fassade, Heizung und Aufzug. Die Kosten werden häufig nach Miteigentumsanteilen verteilt. Die Eigentümergemeinschaft kann aber für einzelne Kosten auch einen anderen Verteilungsschlüssel beschließen. Bevor Du eine Wohnung kaufst, solltest Du deshalb die Teilungserklärung und die letzten Jahresabrechnungen prüfen. Vergiss diese laufenden Kosten also nicht, wenn Du durchrechnest, wie viel Wohnung Du Dir leisten kannst. Für die Finanzierung selbst solltest Du auf erfahrene Vermittler setzen. Wir empfehlen
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