Riester kündigen

Wechseln ist besser als kündigen

Martin Klotz
Experte für Vorsorge
31. August 2018
Das Wichtigste in Kürze
  • Versuche, beim Riestern durchzuhalten und die private Zusatzrente mitzunehmen. Die gesetzliche Rente wird bei vielen nicht ausreichen.
  • Kündige Deinen Riester-Vertrag nur in Ausnahmefällen, etwa, wenn Du das Geld wirklich dringend benötigst.
  • Bei einer Kündigung bekommst Du nur den Teil Deines Riester-Guthabens überwiesen. Alle Zulagen und Steuervorteile gehen zurück an den Staat.
  • Wenn Du unzufrieden mit Deinem Riester-Vertrag bist, kannst Du Beiträge aussetzen und einen besseren Vertrag abschließen. Oder das Guthaben auf einen neuen Vertrag übertragen (Riester wechseln).
  • Möchtest Du Wohneigentum bauen oder kaufen, kannst Du Dein Riester-Guthaben ohne Nachteile für die Finanzierung nutzen.
So gehst Du vor
  • Prüfe vor der Kündigung Deine Alternativen: Wenn Du Geld benötigst, solltest Du zunächst Guthaben aus Sparbüchern, Giro- oder Tagesgeldkonten nutzen.
  • Musst Du kündigen, kontaktiere Deinen Anbieter. Er spricht mit der Zulagenstelle und zahlt nach einigen Wochen das Restguthaben aus.
  • Ist Dein Guthaben nach einigen Jahren Ansparphase geringer als eingezahlte Beiträge und Zulagen, war Dein Vertrag wohl zu teuer. Du solltest überlegen, keine weiteren Beiträge zu zahlen.
  • Schließe dann besser einen weiteren, günstigeren Riester-Vertrag ab – oder spare für Deine Altersvorsorge flexibel an mit Aktien-Indexfonds (ETFs).
  • Bessere Renditechancen als andere Riester-Formen bietet ein günstiger Riester-Fondssparplan. Finanztip empfiehlt die Toprente Dynamik der DWS über Fondsvermittler.

Seit 2001 können Sparer staatlich gefördert fürs Alter vorsorgen; Ende 2017 gab es rund 16.500 Riester-Verträge in Deutschland – vor allem sind das Ren­ten­ver­si­che­rungen, aber auch Fondssparpläne oder Banksparpläne. Doch nicht jeder ist mit seiner Vertragsentscheidung von damals zufrieden. Manch einer benötigt kurzfristig Geld oder ärgert sich über die hohen Kosten.

Unser Rat: Halte dennoch an der Idee fest, privat fürs Alter anzusparen. Eine Kündigung sollte nur Deine allerletzte Wahl sein.

Wann kannst Du über eine Kündigung nachdenken?

Für die meisten Menschen dürfte die gesetzliche Rente nicht ausreichen. Bist Du mit Deinem Riester-Vertrag unzufrieden, solltest Du nicht überstürzt kündigen. Nutze vielmehr Deine Möglichkeiten, Deine Altersvorsorge besser zu machen: Setze zum Beispiel Beiträge aus oder wechsele den Vertrag.

Denn in den meisten Fällen kommt Dich die Kündigung Deines Riester-Vertrags teuer zu stehen. Zum einen erhältst Du die Abschlusskosten, die Du Deinem Vermittler anfangs bezahlt hast, nicht zurück. Zusätzlich muss Dein Riester-Anbieter die gesamte Riester-Förderung – Zulagen und Steuervorteile – direkt an den Fiskus zurücküberweisen. Auf Deinem Konto landet also nur das verbleibende Guthaben.

Du solltest eine Kündigung daher nur erwägen, wenn folgende Punkte allesamt zutreffen:

  1. Du benötigst kurzfristig das Geld aus dem Riester-Vertrag.
  2. Du hast keine sonstigen Rücklagen, etwa auf einem Sparbuch oder Tagesgeldkonto
  3. Du hast keine Familienangehörigen oder Freunde, die Dir mit einem Privatkredit aushelfen können
  4. Du hast so viel Guthaben im Vertrag angespart, dass auch nach Abzug aller Kosten, Zulagen und Steuervorteile die benötigte Summe übrig bleibt.

Bei der Kündigung zahlst Du drauf

Vor allem bei Verträgen mit hohen Abschlusskosten kann es vorkommen, dass das Vertragsguthaben nur langsam wächst. Kündigst Du einen solchen Vertrag bereits nach wenigen Jahren, solltest Du damit rechnen, dass Du deutlich weniger als Dein Vertragsguthaben herausbekommst.

Ein Beispiel: Ein Sparer hat einen teuren Riester-Fondssparplan abgeschlossen. Neben Abschlusskosten werden laufende Fondskosten und Depotgebühren fällig. Der Sparer zahlt den Höchstbetrag von 2.100 Euro im Jahr in den Vertrag. Angenommen, das Vertragsguthaben verzinst sich mit etwa 4 Prozent pro Jahr. Nach fünf Jahren hat er gut 10.000 Euro im Vertrag angespart.

Wenn er jetzt kündigt, erhält er jedoch deutlich weniger zurück. Vom Vertragsguthaben abgezogen werden die staatlichen Zulagen (gut 610 Euro) und Steuervorteile (etwa 2.300 Euro). Am Ende bekommt der Sparer von den 10.000 Euro noch rund 7.000 Euro ausbezahlt – also etwa 70 Prozent der Vertragssumme. Das ist insgesamt etwas weniger, als der Sparer selbst eingezahlt hat. 

Im schlimmsten Fall – bei hohen Kosten und einer negativen Wertentwicklung des Vertragsguthabens – riskierst Du sogar, dass die Steuervergünstigungen, die Du zurückzahlen musst, das Vertragsguthaben übersteigen. In dem Fall solltest Du keinesfalls kündigen, sonst musst Du Geld nachzahlen.

Bei der Kündigung Fristen beachten

Führt wirklich kein Weg an der Kündigung vorbei, solltest Du auf die Fristen achten. Kündigen kannst Du in der Regel sechs Wochen zum Monatsende schriftlich. Manchen Anbietern genügt auch eine E-Mail, allerdings solltest Du Deine Unterschrift als Scan oder als Foto hinzufügen. Im Kündigungsschreiben musst Du angeben, auf welches Konto der Restbetrag überwiesen werden soll.

Anschließend tritt der Riester-Anbieter mit der Zulagenstelle in Kontakt, die ausrechnet, wie viele Zulagen und Steuern sie genau zurückfordert. Diesen Betrag zieht der Riester-Anbieter vom Vertragsguthaben ab und überweist den Rest innerhalb einiger Tage auf das angegebene Konto. Vom Kündigungsschreiben bis zur Überweisung kann es bis zu zwei Monate dauern.

Welche Alternativen zur Kündigung des Riester-Vertrags gibt es?

Benötigst Du das Geld aus dem Riester-Vertrag nicht dringend, sondern bist vielmehr mit Deinem Vertrag unzufrieden – zum Beispiel über die Entwicklung Deines Sparguthabens oder weil Du Deinen Riester-Bausparvertrag nicht mehr brauchst? Dann gibt es weit bessere Möglichkeiten als die Kündigung, und zwar folgende:

  • Du kannst den Vertrag beitragsfrei stellen, also ab sofort nichts mehr einzahlen und stattdessen mit einem anderen Vertrag ohne staatliche Förderung flexibel weitersparen, zum Beispiel mit einem ETF-Sparplan.
  • Du kannst den Vertrag beitragsfrei stellen und einen neuen, rentableren Riester-Vertrag abschließen oder
  • das aktuelle Vertragsguthaben mitnehmen und auf einen neuen Riester-Vertrag übertragen, also den Riester-Vertrag wechseln

Welche Möglichkeit am ehesten für Dich infrage kommt, hängt von ein paar Rahmenbedingungen ab. Entscheidend ist zum Beispiel, wie lange Du noch bis zur Rente hast, welche Renditeziele Du verfolgst und ob Dein Guthaben im Vertrag das garantierte Guthaben übersteigt. 

Wann lohnt es sich, den Riester-Vertrag beitragsfrei zu stellen?

Angenommen, Du bist unzufrieden, weil Deine (fondsgebundene) Riester-Rentenversicherung so teuer ist, dass nach einigen Jahren deutlich weniger Geld im Vertrag steckt, als Du bislang einbezahlt hast. Dann lautet die Empfehlung, den Vertrag ruhend zu stellen – also keine weiteren Beiträge mehr zu zahlen. Den Vertrag als solchen lässt Du aber laufen.

Das ist deshalb sinnvoll, weil Du bei Riester immer eine Geld-zurück-Garantie (Beitragsgarantie) hast: Das bedeutet, Dein Riester-Anbieter füllt Dir zum Ende der Ansparphase Dein Guthaben auf, sofern es unter den eingezahlten Beiträgen und Zulagen steht. Durch die staatlichen Zulagen und Steuervorteile hast Du auf jeden Fall ein wenig Rendite erzielt.

Darüber hinaus solltest Du die Beiträge, die Du nun monatlich einsparst, anderweitig investieren, um am Ende nicht auf eine Zusatzrente zu verzichten. Du kannst zum Beispiel einen renditestärkeren Riester – zum Beispiel einen Fondssparplan – neu abschließen.

Du kannst Dich auch entscheiden, mit einem neuen Vertrag flexibel und ohne Riester-Förderung weiter zu sparen. Dann kommst Du bei diesem Vertrag jederzeit an Dein Geld. Das geht zum Beispiel, wenn Du monatlich Raten in günstige Aktien-Indexfonds (ETFs) investierst. Wie Du das am besten hinbekommst, erklären wir in unserem Ratgeber zum ETF-Sparplan.

Mehr dazu im Ratgeber Riester-Fondssparplan

  • Ein Fondssparplan bietet unter allen Riester-Varianten die beste Chance auf eine hohe Aktienrendite.
  • Unsere Anbieter-Empfehlung: Deka Zukunftsplan Classic, Uniprofirente Select (Fonds: Uniglobal II)

Zum Ratgeber

Mehr dazu im Ratgeber ETF-Sparplan

Zum Ratgeber

Egal, ob Riester-Fondssparplan oder ETF-Sparplan: Bei beiden gilt, dass die Chance auf eine gute Aktienrendite umso höher ist, je länger Du ansparst. Bei Riester geben die Anbieter zum Teil eine Mindestspardauer vor. Beim ETF-Sparen solltest Du den Großteil Deines Ersparten ebenfalls 15 Jahre, besser länger, angelegt lassen, um Verlustrisiken zu minimieren.

Hast Du keine 15 Jahre mehr bis zur Rente, kannst Du ETF-Guthaben auch schrittweise in die Rente überführen, Dir also monatlich kleinere Raten auszahlen lassen. Wie das funktioniert, erklären wir genau im Ratgeber Auszahlplan.

Wann lohnt es sich, den Riester-Vertrag zu wechseln?

Anders sieht es aus, wenn Du zwar anfangs viel für den Vertragsabschluss bezahlt hast, Dein Riester-Vertrag aber bereits ein paar Jahre mehr auf dem Buckel hat und Dein Guthaben im Vertrag mehr wert ist als die bis dato eingezahlten Beiträge und Zulagen. In dem Fall hast Du schon etwas Rendite geschafft, die Abschlusskosten bereits abbezahlt. Dann kannst Du grundsätzlich am Vertrag festhalten.

Nur wenn Du mit der Wertentwicklung Deines aktuellen Guthabens nicht zufrieden bist, Dir im Nachhinein also mehr Aktienrendite wünschst, könnte ein Wechsel zu einem günstigen Riester-Fondssparplan sinnvoll sein. Ob eine echte Chance auf mehr Aktienrendite besteht, hängt dabei von Deiner Vertragsform ab. 

Beispiel 1: Du hast eine klassische Riester-Rentenversicherung mit einem Garantiezins von mehr als 2 Prozent. Dies ergibt in Zeiten niedriger Zinsen zusammen mit der Förderung insgesamt eine vernünftige Rendite. Der Vertrag erfüllt insofern seinen Zweck. Ein Wechsel zu einem günstigen Fondssparplan dürfte sich nur lohnen, wenn Du genügend Zeit mitbringst: Du solltest noch mindestens 20 Jahre weiter im Fondssparplan ansparen. Ansonsten legt auch der Riester-Fondsanbieter so vorsichtig an, dass Du keinen Vorteil gegenüber der Ren­ten­ver­si­che­rung erzielst.

Beispiel 2: Du hast eine fondsgebundene Riester-Rentenversicherung ohne garantierte Verzinsung und bist mit der Aktienrendite unzufrieden. Das mag auch daran liegen, dass Du möglicherweise einen teuren, aktiv gemanagten Aktienfonds besparst. Frage Deinen Anbieter in diesem Fall zuerst, ob Du auf günstigere Aktien-Indexfonds (ETFs) umsteigen kannst – das würde die laufenden Kosten mindern. Hast Du einen Vertrag aus den 2000er Jahren und bleibt das Zinsniveau auch weiterhin niedrig, ist nicht gesagt, ob Du mit einem Fondssparplan am Ende mehr herausbekommst.

Günstige Riester-Fondssparpläne ohne hohe Abschlusskosten bekommst Du derzeit nur bei zwei Anbietern:

DWS Toprente Dynamik
Fondssparplan der Deutschen Bank mit Rabatt über Online-Vermittler
  • für Aktiensparer, die 20 Jahre oder mehr Zeit bis zur Rente haben
  • dynamisches Modell: Aktienquote wird laufend individuell angepasst
  • keine Abschlusskosten über Online-Fondsvermittler – niedrige Gesamtkosten von gut 1 Prozent pro Jahr
  • gute Finanzkraft des Anbieters
Nur beim Anbieter abschließbar

Vertragsguthaben beim Wechsel garantiert 

Wechselst Du mit einem Vertragsguthaben, das die Beitragsgarantie übersteigt, ist dieses Übertragsguthaben automatisch Dein neues Garantieguthaben. Gewinne, die Du bisher erzielt hast, schreibst Du so also fest. Das gleiche gilt allerdings auch für Verluste.

Wenn Du nur noch wenige Jahre bis zur Rente hast und Dir Dein Guthaben sichern willst, solltest Du beim Anbieter nachfragen. Einige bieten ein paar Jahre vor Ablauf an, das Guthaben in sichere Fonds umzuschichten – und es so zu erhalten. Ein Wechsel einige Jahr vor Renteneintritt ist ansonsten nur selten möglich.

Voraussetzungen für einen Wechsel

Riester-Anbieter sind nicht verpflichtet, Dich als Wechsler anzunehmen. Häufig verlangen Anbieter, dass folgende Punkte gegeben sind:

  • Du hattest und hast nicht vor, unmittelbar nach dem Wechsel Vertragsguthaben zu entnehmen, um damit eine Immobilie zu finanzieren.
  • Es hat keinen Versorgungsausgleich nach einer Scheidung gegeben.
  • Das Übertragkapital ist nicht höher als ein bestimmter Betrag.
  • Die Mindestvertragslaufzeit beträgt eine bestimmte Anzahl von Jahren.

Frage nach, sollte der neue Anbieter die Wechselbedingungen nicht transparent machen. Frage auch nach etwaigen Kosten, die der alte Anbieter für den Wechsel verlangt.

Was musst Du beim Wohn-Riester beachten?

Du hast einen Riester-Vertrag, möchtest nun aber doch lieber ein Eigenheim kaufen oder neu bauen. In dem Fall kannst Du Dein Riester-Guthaben für die Finanzierung der selbst bewohnten Immobilie nutzen. Konkret kann das Riester-Guthaben einen Teil des Eigenkapitals bilden, das Du in einen beliebigen Immobilienkredit einbringst oder für Notar- oder Maklerkosten verwendest.

Die Zulagen und Steuervorteile, die Du bereits erhalten hast, musst Du nicht zurückzahlen. Der Betrag, den Du aus Deinem Riester-Vertrag entnommen hast, wird allerdings auf einem fiktiven Wohnförderkonto eingebucht, das jährlich um 2 Prozent wächst. Bist Du in Rente, musst Du den Endbetrag dann nachversteuern. Wie dies genau funktioniert, liest Du in unserem Ratgeber zum Wohnförderkonto.

Umgekehrt kann es auch der Fall sein, dass Du zum Beispiel einen Riester-Bausparvertrag abgeschlossen hast, mit dem Ziel, eines Tages eine Immobilie zu bauen oder zu kaufen. Wenn Du am Ende feststellst, dass Du doch lieber zur Miete wohnen bleibst, kannst Du ebenfalls die Riester-Vertragsform wechseln und das Guthaben beispielsweise auf einen günstigen Riester-Fondssparplan übertragen.

Wie funktioniert der Wechsel?

Ein Anbieterwechsel sollte recht unproblematisch vonstattengehen. Zeige Deinem neuen Riester-Anbieter an, dass Du wechseln möchtest. Die meisten halten dafür ein Formular parat, dass Du entweder herunterladen oder telefonisch oder per E-Mail anfordern kannst. Bei manchen kannst Du gar alles digital abwickeln und per Computer-Maus unterschreiben. Wichtig ist, dass Du dem neuen Anbieter alle nötigen Informationen lieferst, zum Beispiel den Namen des alten Anbieters und Deine Vertragsnummer.

Ab diesem Zeitpunkt wird oft der neue Anbieter für Dich tätig. Er nimmt Kontakt mit dem Altanbieter auf und lässt sich alle wichtigen Vertragsdaten übermitteln. Beide Anbieter – neu und alt – treten dann in Austausch mit der Zulagenstelle und informieren darüber, wohin die Zulagen künftig fließen sollen. Manchmal musst auch Du selbst beim alten Anbieter beantragen, dass er das Riester-Guthaben überträgt.

Achte auf die Fristen: Drei Monate beträgt die gesetzliche Frist für den Kapitalübertrag bei Riester. Bitte daher drei Monate vor Quartalsende schriftlich um den Anbieterwechsel. Einige Tage nach Quartalsende sollte dann der Depotübertrag erledigt sein. Der neue Riester-Anbieter kümmert sich darum, dass Du in den drei Monaten Bearbeitungszeit keine weiteren Beiträge in den alten Vertrag einzahlst.

Diese Riester-Rente passt zu Dir

  • Unsere Anbieter-Empfehlungen für eine Riester-Rentenversicherung: Hannoversche (Tarif AV1) und Huk24 (TarifBRZ24) 
  • Unsere Anbieter-Empfehlungen für einen Riester-Fondssparplan: Deka Zukunftsplan Classic und Uniprofirente Select (Fonds: Uniglobal II)

  • Unsere Anbieter-Empfehlungen für einen Wohn-Riester: Dr. Klein, Interhyp und Planethome

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