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Vorsorgevollmacht: Ratgeber und Formulare im Vorsorge E-Book

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von der Experten-Redaktion von Finanztip

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Warum ist eine Vorsorgevollmacht sinnvoll?

Mit einer Vorsorgevollmacht können Sie in gesunden Tagen selbst bestimmen, wer im Krankheitsfall für Sie entscheiden soll. Falls keine Vorsorgevollmacht vorliegt, muss das Betreuungsgericht für einen hilflos gewordenen Menschen einen Betreuer einsetzen. Dafür sucht der Richter zwar in der Regel einen Familienangehörigen aus, aber ein gerichtliches Verfahren mit Anhörung und ärztlichem oder psychiatrischem Gutachten ist es allemal. Und Kosten entstehen natürlich auch.

Mit einer Vorsorgevollmacht ersparen Sie sich das staatliche Verfahren. Wenn eine Vorsorgevollmacht vorliegt, darf das zuständige Gericht keinen Betreuer bestellen (§ 1896 Abs. 2 Satz 2 BGB).

Weit verbreitet ist die Vorsorgevollmacht dennoch nicht: Im Zentralen Vorsorgeregister waren laut Jahresbericht 2018 nur etwa 4,2 Millionen Vollmachten registriert – das heißt, gerade einmal 6,3 Prozent der Erwachsenen in Deutschland haben dort eine Vorsorgevollmacht hinterlegt.

Eine Vorsorgevollmacht ist etwas anderes als eine Patientenverfügung. Mit dieser können Sie verfügen, welche medizinischen Maßnahmen Sie im Fall unheilbarer Krankheit wünschen. Eine solche Verfügung richtet sich immer an den behandelnden Arzt sowie an eine Person, die Ihre Wünsche in Bezug auf die ärztliche Behandlung durchsetzen soll.

Alles rund ums Thema Vorsorgevollmacht finden Sie in unserem Vorsorge E-Book.

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Kapitelvorschau des E-Books

Kapitel 1: Vorsorge für Krankheit und Pflege

Kapitel 1.1. Die Vorsorgevollmacht - Mit einer Vorsorgevollmacht oder einer Betreuungsverfügung können Sie in gesunden Tagen selbst bestimmen, wer im Krankheitsfall für Sie entscheiden soll. Falls keine Vorsorgevollmacht vorliegt, muss das Betreuungsgericht für einen hilflos gewordenen Menschen einen Betreuer einsetzen. Dafür sucht der Richter zwar in der Regel einen Familienangehörigen aus, aber ein gerichtliches Verfahren mit Anhörung und ärztlichem oder psychiatrischem Gutachten ist es allemal. Und Kosten entstehen natürlich auch.

Kapitel 1.2. Die Betreuungsverfügung - Die Betreuungsverfügung stellt eine Alternative zur Vorsorgevollmacht dar. Eine solche ist sinnvoll, wenn Sie keine nahen Angehörigen haben oder Ihnen niemand einfällt, dem Sie so sehr vertrauen, dass Sie ihm eine weitreichende Vollmacht geben würden. Statt einen Bevollmächtigten zu benennen, der rechtlich Ihr Vertreter ist, bestimmen Sie eine Person, die das Amtsgericht im Notfall zu Ihrem Betreuer bestellt.

Kapitel 1.3. Die Patientenverfügung - Viele Menschen möchten selbst bestimmen, welche medizinischen Maßnahmen Ärzte im Notfall ergreifen. Auch dann, wenn sie diese Wünsche in der Situation selbst nicht mehr äußern können. Möglich macht das die Patientenverfügung: Darin legen Sie schriftlich fest, welche medizinische Behandlung Sie im Fall der Fälle wünschen.

Kapitel 2: Vorsorge für den Todesfall

Kapitel 2.1. Die Sorgerechtsverfügung - Wenn ein Kind seine Eltern verliert, ist häufig nicht klar geregelt, wer das Sorgerecht übernimmt. Üben die Eltern das gemeinsame Sorgerecht aus, bekommt beim Tod eines Elternteils der Überlebende das alleinige Sorgerecht. Das geht automatisch, das Gericht muss keinen Vormund bestellen. Das betrifft auch getrennt lebende oder geschiedene Eltern. Doch was passiert, wenn beide Elternteile sterben oder so schwer erkranken, dass sie sich um die Kinder nicht mehr verantwortungsbewusst kümmern können? Wer sicherstellen möchte, dass die Kinder in gute Hände kommen, kann eine Sorgerechtsverfügung oder eine Sorgerechtsvollmacht aufsetzen.

Kapitel 2.2. Die Hinterbliebenen absichern - Zur Vorsorge für den Todesfall gehört es auch, Ihre Familie finanziell abzusichern. Das ist besonders wichtig, wenn Sie der Allein- oder Hauptverdiener der Familie sind. Auch wenn etwa das Eigenheim noch nicht abbezahlt ist, sollten Sie sicherstellen, dass Ihr Partner die Darlehensraten auch nach Ihrem Tod weiterzahlen kann. Schlimmstenfalls müsste er sonst die Immobilie verkaufen, die Bank für entgangene Zinsen entschädigen und eine neue Bleibe für die Familie suchen. Damit es soweit nicht kommt, ist der richtige Versicherungsschutz unerlässlich.

Kapitel 2.3. Den letzten Willen regeln - Jeder kann durch ein Testament oder einen Erbvertrag selbst bestimmen, wer erben soll und wer nicht. Jeder vierte Deutsche hat ein Testament gemacht. In allen anderen Fällen greift die gesetzliche Erbfolge, die in vielen Familien zu einer gerechten Verteilung des Nachlasses führt, aber nicht führen muss. Bevor Sie also Ihren letzten Willen aufschreiben, sollten Sie überprüfen, wer nach der gesetzlichen Erbfolge erben würde.

Kapitel 3: Vorsorge Schritt für Schritt

Kapitel 3.1. Das können Sie selbst tun - Nach der Lektüre dieses Leitfadens sind Sie in der Lage, die wichtigsten Dokumente für Ihre Vorsorge selbst zu erstellen – mithilfe von Mustervorlagen oder entsprechenden Textbausteinen. Alternativ dazu können Sie sich auch juristischen Rat holen – bei einem Rechtsdienstleister, Anwalt oder Notar.

Kapitel 3.2. So finden Sie den passenden Rechtsdienstleister - Wenn Sie Ihre Vorsorgedokumente nicht selbst verfassen wollen, können Sie sich auch für einen Rechtsdienstleister entscheiden – das ist günstiger als ein Anwalt. Auf der Website des Dienstleisters müssen Sie online verschiedene Fragen beantworten. Aus Ihren Antworten erstellt der Anbieter dann individualisierte Vorsorgedokumente.

Kapitel 3.3. Wenn Sie rechtliche Beratung brauchen - Sie können Ihre Vorsorgevollmacht zusammen mit einer Patientenverfügung auch durch einen Rechtsanwalt erstellen lassen. Sie bekommen dann rechtssichere und auf Ihre Person zugeschnittene Dokumente, für die der Anwalt die Haftung übernimmt. Sie sollten aber nur einen Anwalt beauftragen, der auf die rechtliche Vorsorge spezialisiert ist. Damit die Kosten vorher klar sind, empfehlen wir ein anwaltliches Vorsorgepaket zu einem Festpreis.

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