Onvista Bank Gebühren

Günstig Aktien und Fonds zum Festpreis handeln

Das Wichtigste in Kürze

  • Das Finanzportal Onvista bietet neben Informationen zu Börsenkursen auch Wertpapierdepots an.
  • Beim Festpreis-Depot der Onvista Bank zahlen Kunden pro Auftrag nur 6,50 Euro.
  • Mehr als 160 ETFs gibt es kostenlos für den Sparplan.
  • Das Festpreis-Depot ist Finanztip-Empfehlung für sehr günstige Depots.
  • Unser Tipp: Bleiben Sie zum Thema Wertpapierdepot immer auf dem Laufenden - mit unserem kostenlosen Newsletter!

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Die meisten Wertpapierliebhaber kennen Onvista vor allem als Online-Portal zur Abfrage von Börsenkursen. Neben dem Finanzportal betreibt die Muttergesellschaft Onvista Group auch die Onvista Bank, bei der Anleger ein Depot eröffnen können. Seit 2017 gehört die Onvista Bank zur Comdirect. 

Die Bank wirbt mit einem Angebot, mit dem Kunden alle gängigen Wertpapiere in Deutschland zu einem Festpreis von 6,50 Euro handeln können. Das Institut gehört damit zu den günstigsten Anbietern für Wertpapierdepots.

Welche Konditionen bietet das Festpreis-Depot?

Die Onvista Bank bietet ihr Depot unter dem Namen 5-Euro-Festpreis-Depot an. Es fällt dabei keine Jahresgebühr an. Kunden können sämtliche Wertpapiere wie Aktien, ETFs, Zertifikate oder Anleihen zu einem Preis von 5 Euro plus 1,50 Euro pauschalisierte Börsenplatzgebühren handeln – und zwar unabhängig von der Höhe des Auftrags.

Dieses Angebot gilt für den außerbörslichen Direkthandel, etwa bei den Händlern Baader Bank oder Lang und Schwarz. Der Festpreis von 6,50 Euro gilt außerdem für die Börsen Xetra und Tradegate Exchange. An anderen Börsenplätzen, etwa München oder Stuttgart, fallen zusätzliche Fremdspesen von mindestens 1,19 Euro an. Die Bank listet auf Ihrer Website eine umfangreiche Tabelle mit Beispielen dazu auf.

ETFs im Direkthandel kaufen

Bei manchen Börsen wie Xetra kommt es öfter zu Teilausführungen, wie unser Ratgeber Börsenhandel erklärt. Das bedeutet, dass eine Order in mehrere kleine Orders aufgeteilt wird. Sofern diese am selben Tag aufgeführt werden, fällt bei der Onvista Bank die Handelsgebühr nur einmal an. Auch die Auszahlung von Dividenden, für die manche Anbieter Geld verlangen, ist bei der Onvista* Bank kostenlos. 

Wer einen leichten Zugang zum Aktienhandel sucht, dem empfehlen wir den Direkthandel während der Xetra-Öffnungszeiten zwischen 9 und 17.30 Uhr. Der Direkthandel hat im Vergleich zum Börsenhandel den Vorteil, dass Anleger Kurse in Echtzeit angezeigt bekommen, die Kosten transparenter sind und Orders am Stück ausgeführt werden. Wie Sie Aktien und ETFs im Direkthandel kaufen können, erklären wir im Ratgeber Aktien kaufen

Wieso ist die Onvista Bank Finanztip-Empfehlung?

In unserem Test für Depotbanken vom März 2018 untersuchten wir unter anderem, welche Depots gemessen an den Orderkosten absolut am günstigsten sind. Dazu prüften wir die jeweils günstigste Möglichkeit, 1.000, 5.000 und 15.000 Euro in ETFs zu investieren. In der Regel waren das Käufe im Direkthandel. 

Wichtiges Auswahlkriterium für eine Empfehlung war zudem, dass Sparer ETF-Sparpläne zu branchenüblichen Kosten anbieten (nicht mehr als 1,75 Prozent des Sparbeitrags).

Das Festpreis-Depot der Onvista Bank ist Empfehlung in der Kategorie „günstigste Depots“. Die Tabelle zeigt, wie es im Vergleich zu den von uns untersuchten Wettbewerbern abschneidet.

Günstigste Depots: Orderkosten je Anlagebetrag¹

Anlagesumme 15.000 € Einmalanlage 5.000 € Einmalanlage 100 € monatlich Empfehlung Begründung
Onvista Bank² 6,50 6,50 0,00 ja
Flatex 6,61 6,61 1,50 ja
Degiro 5,00 3,00 -- nein kein Sparplan
DKB 25,00 10,00 1,50 nein vergleichsweise höhere Ordergebühren
Merkur Bank 25 25 -- nein kein Sparplan
Wüstenrot direct² 29,90 12,50 -- nein kein Sparplan
Postbank 29,95 14,95 0,90 nein vergleichsweise höhere Ordergebühren
Targobank 34,90 12,50 2,50 nein vergleichsweise höhere Ordergebühren
Maxblue 37,50 12,50 2,90 nein teurer Sparplan, vergleichsweise höhere Ordergebühren

¹ Die Tabelle zeigt eine Auswahl der untersuchten Anbieter. Orderkosten lauten in Euro. Das Zeichen -- bedeutet, dass die Bank oder der Broker das Angebot nicht im Programm hat.
² Bei der Onvista Bank handelt es sich um das Festpreis-Depot, bei der Wüstenrot direct um das Wertpapierdepot, das Handel über die Börse ermöglicht. 
Quelle: Anbieter, Finanztip-Recherche (Stand Konditionen: 8. März 2018)

Wie wir bei unserer Analyse der Depots genau vorgegangen sind, lesen Sie im Ratgeber Wertpapierdepot im Kapitel „So haben wir getestet“.

Onvista Bank
Online-Wertpapierdepot (Festpreis-Depot)

  • niedrige Gebühren: eine Order im Direkthandel kostet 6,50 Euro
  • alle gängigen Wertpapiere handelbar
  • mehr als 160 kostenlose Sparpläne

Was sollten Sie sonst noch wissen?

Die Onvista Bank gibt es unter diesem Namen seit 2009. Seit 2017 gehört sie zur Comdirect, die Bank behielt jedoch ihren eigenen Namen und hat weiterhin eigenen Konditionen. Die Depoteröffnung hatte Anfang 2018 bis zu drei Wochen gedauert. Nach Angaben der Bank sollten Kunden das Depot nun aber nach maximal einer Woche nutzen können, wenn alle Unterlagen vollständig vorliegen.

Im Gegensatz zu anderen Anbietern, können Sie bei der Onvista Bank Sparpläne nicht einfach ändern, also etwa nicht einfach Ihre Rate erhöhen oder senken. Dafür müssen Sie den alten Sparplan löschen und einen neuen anlegen. Wir sehen das aber nicht als Problem an, weil alles kostenlos passiert. Sie müssen lediglich ein paar Mal öfter klicken.  

Die Onvista Bank verlangt keine TANs, wenn Sie Wertpapiere kaufen oder verkaufen. Stattdessen ist ein einziges Girokonto hinterlegt, von dem das Geld für Käufe abgebucht und der Erlös aus Verkäufen gutgeschrieben wird. Dieses Konto lässt sich nur per schriftlichem Antrag – offline – ändern. Wir halten dieses Depot daher für ebenso sicher wie solche von anderen Anbietern.

Mehr dazu im Ratgeber Wertpapierdepot

Sara Zinnecker
von Finanztip,
Expertin für Geldanlage

Wertpapiere günstig handeln

  • Hohe Orderkosten schmälern die Rendite.
  • Onlinebanken und Broker haben günstige Angebote.
  • Nutzen Sie den Direkthandel.

» Zum Ratgeber

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Finanztip-Chefredakteur
Hermann-Josef Tenhagen

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Artikel verfasst von

Dr. Manuel Kayl

ehemaliger Finanztip-Redakteur (bis August 2016)

Manuel Kayl war bei Finanztip für Geldanlagethemen zuständig. Der promovierte Physiker arbeitete als Anlagestratege und Risikomanager bei der niederländischen Versicherung a.s.r., nachdem er am Genfer Forschungszentrum Cern sowie am Nikhef und der Universität Amsterdam forschte. Er hat am 31. August 2016 Finanztip verlassen.