Da fehlen mir jetzt aber viele Angaben, um Ihren Beitrag im richtigen Kontext zu sehen.
Die Kinderzulagen sind nett, aber v.a. wenn man Niedrigverdiener ist. Anhang der eingezahlten Summe vermute ich, dass Ihre Frau auch arbeitet, auch nicht wenig verdient, daher die hohe Eigenleistung. Das lässt vermuten, dass Ihre Frau über die Steuer nichts oder nicht mehr viel für die Riester wiederbekommt. Dennoch findet ja die Besteuerung später statt. Und die Kosten in der Rentenphase sind auch nicht berücksichtigt, oder?
Dann muss man bei der Performance sagen, dass Sie Ende 2015 bis heute auch gute Jahre mitgenommen haben - das sollte auch jeder Leser wissen, wenn er die hohe Performance sieht. Auch wäre die Laufzeit der Riester Ihrer Frau interessant, schichtet Fairr schließlich bereits 23 Jahre vorher nach und nach das Geld in Anleihen um, die deutlich schlechter performen, als die Aktienfonds.
Ich widerspreche nicht, dass man die Riester beimischen kann, ich persönlich sehe sie nur eher als eine (konservative) Versicherung als Geldanlage ist. Und glaube nicht, dass die genannte Performance auch nur annähernd am Endes des Tages unter dem Strich stehen wird. Vor allem sollte man alt werden :).
Vielleicht liege ich auch falsch, mir war das nur zu euphorisch...