Hallo Bacchus,
dieselben Überlegungen stelle ich zur Zeit auch an, ich habe als mittelbar Begünstigte bisher nur wenig in meinem Riesterfondssparplan bei der Union (Riesterprofirente) angespart, die Kinderzulagen flossen in den Vertrag meines Ehemanns, er wird auf jeden Fall eine lebenslange Rentenzahlung erhalten. Mein Vertrag würde jedoch ausbezahlt werden, da ich unter die Kleinstbetragsrente fallen werde. Wenn ich dann keinen Riestervertrag mehr hätte und in meinem Alter auch keinen neuen Vertrag mehr abschliessen könnte, und mein Mann vor mir versterben sollte, müsste ich alle Zulagen und Steuervergünstigungen aus seinem Vertrag zurückzahlen, also jahrelange Sparanstrengungen quasi für die Katz, denn nur die Eigenbeiträge zurück, das verstehe ich nicht unter Vererbbarkeit der Riesterrente. Ich überlege mir daher, ob ich nicht durch freiwillige ungeförderte Zusatzeinzahlungen soviel einzahle, dass ich über diese Kleinstbetragsrente hinaus komme und nichtmehr abgefunden werde. Die Frage ist, ob dies bei dem Vertrag Ihrer Frau auch möglich wäre, die zweite Frage ist, wieviel man einzahlen muss um eben über diese Grenze zu kommen. Erkundigen Sie sich doch bei Ihrem Riesteranbieter ob dies möglich ist, ich denke das Geld wäre uU. sinnvoll investiert.
Mit freundlichen Grüßen Babs