Die TFS wirkt in beide Richtungen. Das ist richtig. Theoretisch. Aber die Börsensituation ist nun mal so, dass wir zum Jahreswechsel nahe dem Allzeithoch waren. Außerdem passt Ihr Beispiel nicht. Gewinne und Verluste, die nach dem 1.1.18 anfielen, werden bei zu 30% reduziert und konnen gleichwertig verrechnet werden. Hier macht die TFS keinen Unterschied zu bisher. Die symmetrische Situation zu der beklagten, die der Gesetzgeber in seiner Begründung meinte, ist doch die: Wenn Du vor dem 31.12.17 einen Verlust eingefahren hast und nach dem 1.1.18 einen Gewinn, hast Du einen Vorteil, weil Dein Verlust um 30% reduziert wird. Natürlich gibt es langfristige Anleger, die es geschafft haben, vor dem 31.12.17 Verluste zu produzieren. 5% ??? Sehen wir's doch mal so: Ob der Schäuble das Gesetz wohl so auf den Weg gebracht hätte, wenn wir zum 31.12.17 in einer Baisse gesteckt hätten?