Beiträge von Lange Oog

    @muc

    "Ich bin als Besserverdiener in der GKV, meine Frau ist Teilzeit in der PKV mit Beihilfe. Bei Geburt haben wir die PKV gewählt. Wir könnten die Kinder aber auch jederzeit bei der PKV abmelden und in der GKV versichern. Gleichzeitig in PKV und GKV geht natürlich nicht und macht auch keinen Sinn."

    Das ist eine ganz andere Aussage, als § 10 Abs. 3 SGB V !

    UND

    "Nach der Geburt unseres Kindes können wir und nun entscheiden: Soll es bei mir Familienversichert sei und in die private Versicherung meiner Frau rein?"

    Wenn die "WAHL" angeblich bestehen sollte, hat wer das höhere Einkommen oberhalb der JAEG? KEINER? Einer = Er?

    Also ich hatte und habe die Wahl. Beihilfestelle des Arbeitgebers respektive meine GKV sehen das so. Beihilferecht Hessen. :saint:

    In Hessen?

    Ist ein Kind trotz Bestehens einer Familienversicherung in der gesetzlichen Krankenversicherung zusätzlich in der privaten Krankenversicherung krankenversichert, gelten dennoch die einschränkenden Beihilfebestimmungen für gesetzlich Versicherte.

    https://rp-kassel.hessen.de/familienversicherung

    In Hessen gilt das Subsidaritätsprinzip!

    z.B. § 5 Abs. 4 BhVO Hessen

    Und noch einmal - FamVers nach § 10 SGB V besteht per Gesetz und kann weder gewählt noch abgewählt werden!

    Sie haben keine Wahl - Familienversicherung besteht per Gesetz! Das gilt für die GKV und auch für die Pflegepflicht!

    Wechseln setzt voraus, dass man etwas ändern kann, aber nicht wenn es per Gesetz so ist, wie es ist!

    Sie können das Kind, wenn kein Anspruch aufn Familienversicherung besteht, bei Ihrer Ehefrau versichern, was auch bei Beihilfeanspruch sinnvoll ist. Das gilt, wenn das Einkommen Ihrer Ehefrau oberhalb der JAEG und auch über Ihrem Einkommen liegt.

    Natürlich greift die Kindernachversicherung, aber ohne Pflegepflichtversicherung.

    Dann sollten Sie aber auch die vertraglichen Obliegenheiten (§ 9 Abs. 5 MB/KK) beachten!

    Wenn ein Elternteil GKV versichert ist und ein 'Elternteil PKV versichert ist, dann sollte man sich sehr genau beraten lassen und § 19 VVG und § 9 Abs. 5 MBKK beachten. Aber auch § 25 SGB XI und die frage, wann man wo welche Frage wie beantwortet!

    "sind in den alten geschlossenen Tarifen irgendwann nur noch alte Versicherte im hohen Alter drin und die Beiträge steigen dann enorm, weil keine jungen Leute mehr in die Tarife nachkommen um die Beiträge der alten mit zu subventionieren."

    Das war Umlageverfahren!

    PKV ist Kapitaldeckungsverfahren!

    Jede Altersgruppe ("Kohorte") zahlt für sich alleine!

    Bei Beamten, im Gegensatz zu NICHT-Beamten, gibt es aber ggf. sehr gute Gründe in die Unisex-Welt zu wechseln. Das ist aber abhängig vom Versicherer.

    Vermittler oder Berater und was dürfen bitte Verbraucherzentralen auf welcher rechtlichen Grundlage beraten?

    Vermittler wollen etwas verkaufen und bekommen ein Vermittlungsentgelt wenn sie etwas vermitteln '(ggf. Provisoonen)!

    Verbraucherzentralen dürfen grundsätzliche Aussagen - aber eben keine konkrete Beratung - erteilern!

    Richtig!

    Es ist nicht nur ausgeschlossen, was angeraten ist, sondern auch was schon eingetreten ist.

    Und wie alt ein Schaden ist, lässt sich anhand der Akten des behandelnden Zahnarztes schon vieles belegen.

    Wenn man genug kriminelle Energie mitbringt und gegen Straftaten nichts einzuwenden hat, dann könnte man aber ggf. mit so einer Nummer durch kommen ......

    Ansonsten gibt es auch von ERGO-Direkt die Zahn-Sofort-Versicherung - die kann man auch noch nach Erstellung des Heil- und Kostenplans abschließen.

    Es bedarf externer Dienstleister, die Wissen aus welchem Tarif man was machen kann um ein solches Ergebnis zu ermöglichen.

    Die Vorstellung, dass man weniger zahlt und die gleichen Leistungen bekommt, ist sowieso nicht realistisch. Die Leistungen unterscheiden sich fast immer.

    Mit dem Fragebogen macht die AXA das aber eben ganz geschickt. Sie haben durch Ihre Beantwortung dafür gesorgt, dass die Ihnen auch niuchts anbieten müssen, denn Sie haben ja Wünsche artikukliert.

    Die Aussagen keine "Höherversicherung" und "keine Gesundheitsprüfung" sind Killer. Sie wissen doch gar nicht was eine "Höherversicherung" ist (bzw. die darunter verstehen ggf. wollen) und das mit der Gesundheitsprüfung ist eben auch nicht richtig. Das bezieht sich ja nur auf Mehrleistungen und man kann doch versuchen, die ggf. zu bekommen?

    Wahrscheinlich bietet sich bei Dir ein erfolgsabhängiges Honorar an, wenn man davon ausgeht, dass die AXA nicht total dreist war. Aber wenn der Berater einen Tarif vorschlägt, gut die Leistungen vergleichen!

    Ein erfolgsabhängiges Honorar ist eine ganz tolle IDEE - so wird man dann nach unten geprügelt (höherer SB oder weniger Leistung), damit der Kunde spart, weil sonst bekommt man ja kein Geld für seine Leistung!

    Die erfolgsunabhängige Beratung ist kundenorientiert - denn dann kann der BERATER wirklich unabhängig beraten!

    Diese Aussage "Ein Rückweg von der privaten Krankenversicherung in die gesetzlichen Krankenversicherung ist nach dem 55. Lebensjahr in der Regel ausgeschlossen. Von dieser Regel gibt es nur ganz wenige Ausnahmen, die jedoch in Ihrem Fall nicht vorliegen dürften." war Falsch!

    Das § 9 nicht funktioniert korrekt, wenn man nur geradeaus denkt!

    Wenn man um die Ecke denkt ....

    Das Sozialrecht ist ein weites Feld - es gibt Menschen, die Individuelle und kreative, aber rechtssichere Wege finden!

    Diese aussage: "So wie @DiDu seinen Fall schildert, käme in dem Fall, dass er wieder zurück zur GKV wollte, nur eine freiwillige Mitgliedschaft in Frage. Die Möglichkeiten der GKV freiwillig beizutreten, sind in § 9 Abs. 1 SGB V erschöpfend geregelt.


    Eine Bestimmung, dass ich freiwillig der GKV beitreten kann, wenn ich mit meiner PKV unzufrieden bin, ist leider nicht darunter. Deshalb ist mein Beitrag richtig." ist ja wiederum so ganz konkret richtig!

    Der konkrete Grund für den Eintritt in die Anwartschaft war eine vorübergehende Pflichtversicherung in der Landwirtschaftlichen Krankenkasse. Nach der Beendigung der Pflichtmitgliedschaft (das wäre wohl der von dir beschriebene Beendigungsgrund für die Anwartschaft gewesen) bin ich jedoch nicht zurück in die Private gegangen, sondern habe mich freiwillig in einer gesetzlichen KV versichert und daneben die Anwartschaft weiter laufen lassen.
    Die priv. KV hat sich jetzt - sozusagen ohne Grund - darauf eingelassen und würde mich in nächster Zeit wieder versichern.
    Immerhin habe ich mit der Anwartschaftversicherung 30 Jahre für eine Altersrückstellung bei der Privaten gesorgt - Grund hin oder her. Wie gesagt, das wäre nicht das Problem, eher schon die o.a. Fragestellung.

    Wenn die Frage - ohne Anerkennung einer Rechtspflicht - geklärt ist, dann bleibt das Risiko der vorvertraglichen Anzeigepflicht!

    Wenn alle Fakten geprüft sind und eine entsprechende Entscheidung des Versicherers vorliegt, dann kann man die Karte so ziehen!

    Jeder muss wissen, was er tut und die Konsequenzen seiner Entscheidung dann auch tragen - alles ist gut!

    Aber einfach so auf Wunsch zurück, wenn es z. B. nicht "behagt", die Karte ist nicht im Spiel!

    Ein Rückweg von der privaten Krankenversicherung in die gesetzlichen Krankenversicherung ist nach dem 55. Lebensjahr in der Regel ausgeschlossen. Von dieser Regel gibt es nur ganz wenige Ausnahmen, die jedoch in Ihrem Fall nicht vorliegen dürften.

    DAS ist so falsch!

    Es entfällt - und nur unter definierten Voraussetzungen - ggf. ein einziger Grund!

    Austritt aus der GKV als freiwilliges Mitglied ist auch mein Thema; meine Frage ist allerdings etwas anders gelagert.
    Ich bin seit ca. 30 Jahre freiwillig in der gesetzlichen KK und möchte nun (Pensionär, 63 Jahre alt) in eine private KK wechseln, weil ich dort seit vielen Jahren eine Anwartschaftversicherung aufrecht erhalte.
    Frage: Kann ich aus der privaten KK wieder als freiwilliges Mitglied in die gesetzliche KK wechseln, wenn es mir in der privaten KK nicht behagt?

    Eine Anwartschaft kann man nicht einfach mal aufleben lassen!

    Der Grund für die Anwartschaft muss schon entfallen, damit man die Anwartschaft nutzen kann.

    Was war der Grund für die Anwartschaft und wann ist der entfallen bzw. wann entfällt er?

    Ansonsten kann man einen Antrag stellen - dann prüft der Versicherer das objektive und subjektive Risiko und nimmt den Antrag an oder lehnt ihn ab.

    Und eine Rückkehr ist natürlich auch dann später möglich, aber eben nur dann, wenn sich ein Tatbestand ergibt, der eine Aufnahme auslöst - freiwillige Mitgliedschaft auf Wunsch ist kein Grund!

    Welche Leistungen in der GKV sind nicht garantiert?

    Oder auch andersherum: wenn die Garantie der Vertragsinhalte bei zunehmendem medizinischen Fortschritt doch die Versicherten in den Tarifen stark einschränken?

    Nehmen wir den größten Teil der Versicherten und betrachten deren Tarife, dann sind sehr viele Leistungen, die heute als Kosten anfallen, überhaupt nicht genannt und im Tarif berücksichtigt.

    Ein heute 80jähriger hat sich ggf. Mitte/Ende der 70er Jahre versichert und hat nun keinen Anspruch auf Ergotherapie, Logopödie, lebenserhaltende Hilfsmittel, Fahrt- und Transportkosten, häusliche Behandlungspflege, etc.

    Wenn wir dann also heute nehmen und 40 Jahre in die Zukunft denken?
    '

    Womit wir in das POLITISCHE abdriften ...

    Es ist legitim eine Neuordnung unseres Gesundheitswesen zu fordern und es ist auch legitim dafür zu sein, dass alles so bleibt, wie es ist ...

    Fakt ist, dass das Ergebnis der Studie sehr wohl richtig ist - ob die Auswahl der Kriterien für ein Individuum richtig ist, ist fraglich, denn dafür gibt es ja individuelle Beratung durch Fachleute wobei der mündige Bürger ja selbst entscheidet, wer ihn zum Thema GKV oder PKV "beraten" soll ...

    Das ist übrigens genauso individuell und niemals richtig oder falsch - deswegen ist die Frage, ob Ottonova Ihren Bedarf befriedigt oder eben nicht, auch nur Ihre Meinung und damit grundsätzlich für jede andere Person irrelevant!

    @Referat Janders


    Wer ist denn wir?


    Und was wollen Sie wie beobachten?


    Als Hinweis: Ottonova fährt einen gemangten Ansatz und diese Studie benachteiligt insbesondere gemangte Ansätze in der PKV - Zitat: "Es wurden in der PKV nur jene Leistungen als versichert bewertet, die vertraglich garantiert sind. „Kann-Regelungen“, die nur nach vorherigerZustimmung des Versicherers gewährt werden, wurden als „nicht versichert“bewertet."

    An einigen Kommentaren kann man ja auch erkennen, dass Meinungen und Wissen etwas unterschiedliches sein können.


    "Mein teurer Tarif deckt das alles gut ab (teils besser als GKV)."


    @Ltotheeon


    Was meint BESSER? Meint das HÖHER? Das wäre dann Einbettzimmer statt allgemeine Pflegeklasse? Das ist 1. nicht medizinisch notwendig und 2. für jeden GKV-Versicherten auch erreichbar!


    In der Studie geht es aber eben nicht um die Höhe einer Erstattung, sondern um die Breite möglicher Leistungsarten und das auch unabhängig von der Zielgruppe, weil bei bestimmten Leistungsarten die Notwendigkeit in Abhängigkeit vom Versicherungsstatus in der Deutschen Rentenversicherung variieren kann.


    Auch bei der Frage "Familienwunsch" wird dieser Vorausgesetzt und ist der gar nicht gegeben (oder biologisch ausgeschlossen) dann wäre die Studie auch nicht anzuwenden.


    In der Breite der Leistungsarten ist die GKV weit vor der PKV. Und wenn man nicht die aktuellen Unisex-Neugschöftstarife im Vergleich angewendet hätte, sondern die Bestandstarife bisex, dann wöre das noch nachteiliger ausgegangen!


    Übrigens ist es ja nicht nachteilig, wenn etwas nicht versichert ist, weil man dann dafür auch keine Beiträge zahlt!


    Die Mär, dass die PKV besser ist, als die GKV, war schon IMMER falsch! - die PKV ist ANDERS!















    Sie sollten einen qualifizierten VersicherungsBERATER 8im sinne des Gesetzes § 34 d Abs. 2 GewO/ § 59 abs. 4 VVG) einschalten, der dann Ihre Interessen durchzusetzen versucht!

    Sie können auch die Unterlagen nicht einreichen und weiter Beiträge ohne Leistungsanspruch zahlen!

    Sie können aber auch die geforderten Unterlagen einreichen und das Ergebnis abwarten!

    Sie können auch dann versuchen etwas zu reparieren !!

    Solche Überlegungen sind nicht nachvollziehbar! Nein!

    Natürlich kann man das gesamte System der Pflicht zur Versicherung verlassen - aber dann muss man auch mit den Konsequenzen leben - die sind je nach Weg unterschiedlich!

    Krankenkassen können nicht überlegen, ob sie jemanden aufnehmen - das sind Verwaltungsakte - das geht nach Gesetz!