Beiträge von thw

    Hallo zusammen und ein gesundes neues Jahr,

    ich plane, einen Studenten als private Haushaltshilfe zu beschäftigen (Minijob über Haushaltsscheck), Größenordnung wäre 50-100€ monatlich. Jetzt fragte der Student ob wir statt der 2% Pauschalversteuerung auch seinen individuellen Einkommenssteuersatz verwenden können (da sein Einkommen unterhalb des Grundfreibetrags liegt, müsste er wohl gar keine Steuern zahlen). Ich weiß dass das grundsätzlich möglich ist. Aber: Was für ein Zusatzaufwand kommt damit auf mich zu? Ist es damit getan, die monatlichen Bezüge meines Minijobbers zusätzlich zur Minijobzentrale auch noch an des Finanzamt zu melden? Wie (und wie oft) führe ich die Meldungen ans Finanzamt konkret durch? Geht das (ähnlich wie beim Haushaltsscheck) einfach online z.B. über https://www.elster.de oder brauche ich spezielle Software? Sind dafür irgendwelche Vorbereitungen nötig, z.B. Anmeldung einer "Firma", Beantragung irgendwelcher Zugänge oder so? Kommen dadurch noch weitere Pflichten auf mich zu (z.B. Dokumentation, Buchhaltung/-Abrechnung, Archivierung, ...)?

    Ich würde mich über ein paar Erfahrungen freuen damit ich den Aufwand abschätzen kann. Wenn das mehr als nur ein paar zusätzliche Mausklicks sind, würde ich ihm das lieber versuchen auszureden und bei der Pauschalbesteuerung bleiben. (Es geht immerhin nur um vielleicht 20€ im Jahr.)

    Danke und viele Grüße,

    thw

    Zitat

    Ich werde 50% von meinen Vanguard verkaufen and mit dem Geld kaufe ich MSCI World.

    Nur so ein Gedanke: Anstatt "ohne Not" zu verkaufen (Stichwort: Transaktionskosten) könntest du (bei regelmäßigem Sparen) doch auch einfach aufhören neue Vanguard-Anteile zu kaufen und stattdessen nur noch MSCI World-Anteile kaufen, oder? In ein paar Jahren hast du dann die gewünschte 50/50-Aufteilung. Zumindest habe ich das zum Umschichten bisher immer so gemacht (Voraussetzung: Kein Zeitdruck und man will das "alte" nicht komplett loswerden). Oder gehen damit mögliche Probleme einher, die ich so nicht sehe (abgesehen davon, dass es halt etwas dauert)?

    Hallo zusammen,

    die Ziraat Bank bietet ein Festgeldkonto mit recht interessanten Konditionen an (z.B. 1,2% p.a. bei 3 Jahren Laufzeit): https://www.ziraatbank.de/privatkunden/konten/festgeld

    Die Konditionen sind auf den ersten Blick vergleichbar mit denen der Finanztip-Empfehlung Crédit Agricol, allerdings mit einigen (aus meiner Sicht) Bequemlichkeitsvorteilen:
    - Man kann einen Freistellungsauftrag einrichten bzw. automatisch Steuern abführen lassen
    - Man muss die Anlage nicht explizit kündigen/keine automatische Prolongation
    - Die Bank bietet Online-Banking an

    Leider habe ich hier keine weiteren Informationen zu dieser Bank finden können. Die Erfahrungsberichte bei z.B. kritische-anleger.de klingen ganz gut, sind allerdings auch nicht sehr viele ;)

    Hat jemand Erfahrungen mit der Ziraat Bank? Gibt es hier einen Haken? Kann jemand die "Sicherheit" analog der Finanztip-Richtlinien abschätzen?

    Danke und einen schönen Abend noch,
    thw