Beiträge von Michael27

    Frage an die Admins: Wie kann ich den Titel meines Beitrags ändern ? Falls ich es als User nicht kann, bitte ich darum, den Titel in "Enstroga AG: Fragwürdige Begründung für Vertrags-Ablehnung" zu ändern.

    Ich gebe zu, dass ich bei dem Thema ein "gebranntes Kind" bin. Ich habe - obwohl ich beste Schufa-Einträge habe und nie mit Zahlungen bzgl. Gas oder Strom in Verzug war - in den letzten Jahren 5 oder 6 Ablehnungen für Gas- oder Strom-Verträge bekommen. Da überlegt man sich natürlich schon, woran das liegen könnte. Aber es ist natürlich richtig: Jeder Anbieter hat das Recht, auch ohne Begründung die Annahme neuer Kunden abzulehnen.

    Enstroga bietet im übrigen nach wie vor für meine Postleitzahl den von mir gewählten Gastarif z.B. bei CHECK24 zu inzwischen etwas höheren Konditionen an. Wie ist das dann mit der "statistischen Ausgewogenheit (z.B. Lieferregionen)" zu verstehen ? Für mich hat das "ein Gschmäckle" und wirkt nicht sehr seriös.

    Ich wollte bei Enstroga vor 10 Tagen einen 12-Monats-Gasvertrag abschliessen. Heute kam die Ablehnung mit der Begründung, sie müssten auf "statistische Ausgewogenheit (z.B. Lieferregionen) achten", um "dadurch Kumulationseffekte abzumildern".

    Ich möchte das nicht weiter kommentieren außer mit der Information, dass wir etwa alle 2-3 Jahre den Gasanbieter wechseln und Enstroga das vermutlich mitbekommen hat (woher auch immer; es gibt da ja verschiedene Gerüchte über die Existenz entsprechender gaslieferanten-übergreifender Datenbanken).

    Michael

    Es gibt noch Zeichen und Wunder:
    Nachdem ich hier geschrieben hatte und gegenüber ideal Energie auch signalisiert hatte, dass ich CHECK24 (darüber lief die Vermittlung und dort hatte ich eine entsprechende Bewertung von ideal Energie abgegeben) erneut kontaktieren und mich mit dem vzbv (Verbraucherzentrale Bundesverband) in Verbindung setzen werde, kam eine Mail, dass der Neukundenbonus doch gewährt werde. Auch der entsprechende Betrag in Höhe von 264 € ist inzwischen auf meinem Konto angekommen.

    Michael

    Noch ein Hinweis zu einer anderen Tochter der 365 AG, der Fa. Ideal Energie.

    Ich habe gerade in einem anderen Thread einen Beitrag eingestellt, indem ich das Verhalten der Ideal Energie bzgl. der Gas-Schlussrechnung beschrieben habe. Diese verweigert mir den Neukundenbonus in Höhe von 15 %, weil ich eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach habe.

    Ich zitiere mich selber hier mal 1:1:

    "Ich hatte einen Gas-Vertrag mit Ideal Energie (Tochter der 365 AG) bis 31.7.2019. Ideal Energie weigert sich, mir die 15 % Neukundenbonus zu zahlen mit der Begründung, in §1.4 der AGB stünde, dass prozentuale Boni nicht gewährt werden, wenn man u.a. eine Photovoltaik-Anlage betreibe (inhaltlich NULL Zusammenhang).
    Die AGBs habe ich bei der "Auftragseingangs-Bestätigung" erhalten, bei der späteren Vertragsbestätigung waren sie nicht mehr dabei. Der Neukundenbonus wurde explizit bestätigt. Jetzt wurde mir gesagt, ich solle froh sein, dass ich überhaupt beliefert wurde, weil ich nicht gemäß Verpflichtung aus §1.4 der AGB das Vorhandensein einer PV-Anlage auf dem eigenen Hausdach angezeigt hätte und damit vertragsbrüchig geworden sei.

    Da fehlen einem die Worte !"

    Michael

    Das mit der Photovoltaik-Anlage stand verrückterweise auch in meinem Gas-Vertrag mit Grüner Funke ("Belieferung nicht zulässig" - aber natürlich haben sie mich anstandslos beliefert). Daraufhin wollten sie mir im August letzten Jahres auch keinen Bonus zahlen nach Vertragsende. Nach Reklamation meinerseits haben sie den Bonus jedoch gezahlt.

    Nachdem ich seit 5 Monaten Probleme mit der Abschlussrechnung Strom bei einer an meine Schwägerin vermieteten Wohnung mit BEV habe (Probleme mit BEV wegen fehlender Abschlussrechnung und Rückerstattung wegen zuviel geleisteter Abschlagszahlungen - Strom & Heizung - Finanztip Community, Beitrag vom 21.12.2018), erwischt es mich jetzt auch mit IdealEnergie GmbH bzgl. der Gas-Versorgung im eigenen Haus.

    Ich habe gerade eine Mail bekommen mit der Ankündigung, dass meine Abschlagszahlung ab Februar um 60% steigen soll, weil "Ihr örtlicher Netzbetreiber, die ...GmbH, hat uns für Ihre Abnahmestelle eine veränderte Verbrauchsprognose mitgeteilt. Diese liegt weit über der Prognose, die bisher Basis für Ihre Abschlagszahlungen ist." Das ist schlicht und einfach gelogen. Weder ist unser Verbrauch gestiegen noch haben unsere örtlichen Stadtwerke der IdealEnergie Gmbh eine "veränderte Verbrauchsprognose" mitgeteilt.

    Ich hab jetzt wirklich langsam die Nase voll. Gibt es außer den Stadtwerken und den 3 Großen denn wirklich nur noch kriminelle Energie-Anbieter ?
    Ich werde IdealEnergie per Mail mit Empfangsbestätigung mitteilen, dass jede rechtliche Grundlage zu einer Abschlagserhöhung fehlt und dass ich jeden höheren Bankeinzug als bisher sofort rückgängig machen werde.

    Michael

    Ich habe bzgl. der BEV noch eine krassere Variante zu bieten: Die BEV weigert sich bei mir, überhaupt eine Strom-Abschlussrechnung zu erstellen. Den Vertrag hatte ich zum 31.7.2018 gekündigt. Die Kündigung wurde auch bestätigt und es wurden richtigerweise auch keine Abschlagszahlungen mehr per Lastschrift abgebucht, da ich ja jetzt einen anderen Lieferanten hatte. Seit Anfang Oktober habe ich zweimal telefonisch und einmal per Brief die Abschlussrechnung angemahnt, die BEV mir schlicht und einfach verweigert. Das erste Mal (Anfang Oktober) hieß es, da sei etwas schief gelaufen, nächste Woche käme die Rechnung. Nichts kam.

    Anfang November habe ich wieder im Service angerufen. Diesmal erklärte mir der Service-Mitarbeiter, da es sich um eine von mir als Eigentümer vermietete Wohnung handele, müsse die Mieterin die Abschlussrechnung beantragen. Die Wohnung ist an meine Schwägerin vermietet, die mich gebeten hat, für sie einen günstigen Strombezug zu organisieren, weil ihr das zu stressig sei. Vertrag, Lastschrifteinzug und Kommunikation mit der BEV liefen die ganze Zeit jedoch über mich. Meine Schwägerin, die Mieterin, hatte niemals irgendwelchen Kontakt zur BEV. Als ich dies dem Service-Mitarbeiter erzählte und zum Beweis auf die Vertrags-Urkunde (ja, so etwas gibt es bei der BEV, eine richtig schöne gedruckte Urkunde) verwies, die ihm ja auch vorliegen müsse, behauptete er, dann müsse ich eben einen Antrag auf Schluss-Abrechnung stellen. Ohne entsprechenden Antrag gebe es keine Schluss-Abrechnung. Mir blieb die Sprache weg. So eine dreiste Lüge hatte ich noch nicht gehört. Ich habe daraufhin noch am selben Tag an den Leiter der Service-Abteilung geschrieben, mich höflich aber bestimmt über den Mitarbeiter beschwert und um unverzügliche Schluss-Abrechnung gebeten. Eine telefonische Weiterleitung an seinen Chef verweigerte mir der Mitarbeiter. Das Gespräch wurde - wie alle Service-Gespräche bei BEV - seitens BEV aufgezeichnet, so dass das Verhalten des Mitarbeiters überprüfbar ist/war.

    Bis heute, fast 4 Wochen später, erfolgte keinerlei Reaktion. Und BEV ist die Firma, mit der Verivox "kungelt". Man sehe sich nur mal die entsprechende Verivox-Seite an. Bei mir steht im übrigen über den Neukunden-Bonus und etwas zu hohe Abschlagszahlungen ein dreistelliger Betrag zur Rückzahlung an.

    Ich habe das Gefühl, das Klima wird immer rauer, da die Strom- und Gas-Anbieter mit ihren Bonus-Modellen immer ruinösere Angebote machen und einige wohl langsam um ihre Existenz kämpfen.

    Michael

    Ich kann eine andere Variante bzgl. Immergrün bieten:
    Ich wollte vor 2 Wochen über CHECK24 zu Immergrün wechseln (hatte die Beiträge hier noch nicht gelesen; dies ist auch mein erster eigener Beitrag hier im Forum). Dann kam Anfang dieser Woche folgende Mail (Auszug):

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    "...
    vielen Dank für Ihren Antrag auf eine Strombelieferung.

    Ihre Zufriedenheit ist für uns das Wichtigste. Wir sehen es deshalb als selbstverständlich an, dass wir rechtzeitig handeln, wenn eine Beauftragung mal nicht so gelingt, wie es unserem eigentlichen Standard entspricht. Unsere Bemühungen, Sie zur Belieferung bei Ihrem Netzbetreiber anzumelden und die entsprechenden Daten auszutauschen, haben nicht zum Abschluss der Bearbeitung geführt. Die Belieferung zu Ihrem Wunschtermin kann deshalb bedauerlicherweise von uns nicht garantiert werden.

    Ihr Interesse, rechtzeitig in die Versorgung mit günstiger Energie zu wechseln ist für das weitere Vorgehen maßgeblich.
    Um es Ihnen zu ermöglichen, einen ganz neuen Antrag auf eine Strombelieferung zu stellen, werden wir Ihren Auftrag bei uns beenden.

    Bedauerlicherweise kommt es im Zusammenspiel von mehreren Energieversorgern und dem jeweiligen Netzbetreiber manchmal zu Fehlern in der Abstimmung oder der Datenübertragung. Bei dieser Art von Komplikation kann die Fehlersuche zeitaufwändig sein. Da wir die Belieferung zu einem bestimmten Termin garantieren möchten, können wir Aufträge mit Terminunsicherheiten nicht weiterbearbeiten."
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    Das Ganze ist von vorn bis hinten gelogen.
    Ich habe 10 Tage lang die Angebote bei CHECK24 verfolgt und dann einem Tag zugeschlagen, als die Kosten bei Immergrün etwa 20 € niedriger waren als an den übrigen Tagen bei Immergrün. Das war offensichtlich ein Fake-Angebot, zu dem sie nicht wirklich abschließen wollten. Alternativ könnte natürlich sein, dass sie mit mir als jährlichem Wechsler keinen Vertrag abschließen wollten - wenn sie das mit dem häufigen Wechseln denn irgendwoher wussten.

    Bei CHECK24 sagten sie mir übrigens, dass sie noch nie von einem verweigerten Wechsel gehört hätten - außer aus Bonitäts-Gründen.

    Michael