Beiträge von elknipso
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Danke für die Antworten.
Ich habe mit der Deka Rücksprache gehalten und den grundsätzlichen Aufbau dieses Produkts jetzt soweit verstanden.
Ganz grundlegend ist es so, dass ich im bestmöglichen Fall eine maximale Rendite von 2,33% pro Jahr erhalte wenn ich die Anlage bis zu Ihrem Ende im Jahr 2027 laufen lasse und das unter Idealbedingungen. Entwickeln sich die Kurse ungünstiger ist eine Absicherung in dem Produkt enthalten, so dass maximal "nur" 10% des eingesetztes Kapitals verloren gehen kann und alle Zinsen.
Immerhin ist es möglich jederzeit zum aktuellen Marktkurs aus dem Produkt auszusteigen, das würde bei dem aktuellen Kurs einen Verlust von 10% bedeuten im Vergleich zur initial bezahlten Einstiegssumme.
Mit anderen Worten, dieses Produkt ist nicht sonderlich attraktiv, vorsichtig ausgedrückt.
Aber ich mache da der Sparkasse nicht einmal einen Vorwurf. Meine Eltern waren glücklich mit ihrem Depot in der Form und hatten dabei ein gutes Gefühl. Ihnen war Geld zudem nie besonders wichtig und sie haben sich einmal im Jahr über die Auszahlungen gefreut. Um sich dann von dem "geschenkten Geld" was schönes zu kaufen was gerade so benötigt wurde. Für mich persönlich ist eine solche Anlageform halt nichts.
Ich habe daher für mich die Entscheidung getroffen dieses Produkt sowie alle weiteren Bestandteile die sich sonst noch im Depots befinden, und verkauft werden können, jetzt zu verkaufen und den Verlust beim Verkauf hinzunehmen. Dieser wird bei einer sinnvolleren Anlageform schnell wieder ausgeglichen sein. Das Rendite/Risiko Verhältnis steht bei der aktuellen Konstruktion in keinem gesunden Verhältnis.
Somit werden alle Bestandteile verkauft, außer zwei Immobilienfonds die durch die Depotübertragung eine neue Mindesthaltefrist von 2 Jahren haben.
Die beiden Immobilienfonds sind übrigens die mit Abstand besten Renditebringer in dem gesamten Depot mit ihren ca. 2-3% Rendite pro Jahr.
Das Gesamtdepot mit allen Bestandteilen hatte auf Sicht der letzten ca. 20 Jahre eine durchschnittliche Rendite von atemberaubenden 1,003%.
Werde bei der Neuanlage (natürlich nicht bei der Deka :)) etwas mischen, teilweise in Festgeld für die nächsten paar Jahre mit 4,x Prozent und die restliche Summe stückeln und in mein ETF Depot (ganz klassisch 60% MSCI World, 30% Emerging Markets und 10% Europa) einzahlen.
Geplant ist das Depot die nächsten 30 Jahre nicht anzurühren. Für eine Einmalanlage ist mir die Summe zu hoch, das stückele ich lieber etwas über die nächsten Monate. Was aber mehr psychologische Gründe hat, ich möchte so vermeiden das Gefühl zu haben zum "falschen Zeitpunkt" auf den Knopf zu drücken :).
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Hallo,
leider habe ich geerbt und in dem Zusammenhang ein Deka Depot übertragen bekommen indem unter anderem folgende Position steckt:
90% Digi-Tresor-Anleihe 06/2027 der DekaBank
bezogen auf den MSCI World Climate Change ESG Select 4.5% Decrement
Da ich kein Freund von aktiv gemanagten Fonds bin und in dem Depot viele teure Fonds stecken möchte ich dieses gerne auflösen und das Geld sinnvoller investieren.
Bei dem oben genannten Fond frage ich mich zum einen wie dieses 4,5% Decrement Konstrukt funktioniert, und zum anderen Frage ich mich ob wahrscheinlich (ich weiß niemand hat eine Glaskugel es geht mir hier um Tendenzen) aktuell ein eher guter oder eher schlechter Zeitpunkt ist um sich von dieser Position zu trennen. Auf Sicht von Einzahlung der ursprünglichen Inhaberin des Depots bis jetzt ist dieser ca. 10% im Minus. Nun ist die Frage was tun? Noch etwas warten oder sinkt dieser eher noch weiter? Ist der Index vergleichbar zum normalen MSCI World oder aufgrund des Klima Filters nicht vergleichbar?
Grundlegend benötige ich das Geld aus dem Depot aktuell nicht da ich über ausreichende Reserven verfüge. Daher habe ich keinerlei Zeitdruck. Mir geht es hier um eine sinnvolle Entscheidung, und bei dieser Position bin ich mir unsicher da ich das nicht einordnen kann.
Die anderen Bestandteile des Depots sind zwar aktuell ebenfalls leicht im minus (ca. 1-2%) aber das relativiert sich halt sehr schnell wieder wenn man sich durch die Auflösung die laufenden Gebühren spart und aktuell selbst für eine risikofreie Festgeld Anlage 4% bekommt.
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Das macht mich jetzt auch etwas stutzig.
Habe mein Hauptkonto bei der DKB schon seit über 10 Jahren und bin damit auch zufrieden. Zweitkonto habe ich bei der comdirect, das wird aber nur sher selten genutzt aktuell. Eigentlich nur 2-3 im Jahr für Bargeldeinzahlungen.
Auf der Suche nach einem zusätzlichen Gemeinschaftskonto wollten meine Partnerin und ich jetzt eigentlich ein Konto bei der comdirect eröffnen, da die DKB leider immer noch keine Wunsch-PIN für Girocard und Kreditkarte anbietet und ich mir wirklich schon genügend PINs merken muss, da habe ich auf zwei weitere keine Lust. Daher der Gedanke mit der comdirect statt der DKB, aber wenn ich die Berichte von Kündigungen ohne eine Begründung so lese weckt das nicht gerade Vertrauen.
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Die drei genannten Institute sind kostenlos. Was spricht also gegen zwei Konten. Wir (meine Regierungschefin und ich) haben ein Konto bei der DKB für den alltäglichen Kram und ein Konto bei der Comdirect, falls mal Geld eingezahlt werden muss.
Abgesehen von einem zumindest zeitweise etwas reduzierten Schufa Score bei mehreren Konten spricht da nichts dagegen.
Die Kombination setze ich so auch ein. Die DKB als Hauptkonto schon seit über 10 Jahren und die comdirect als Zweitkonto für Bargeldeinzahlungen und als Backup Kreditkarte auf Reisen. -
Wenn Du darauf achtest wird das Angebot an Banken die das, angeblich, nicht tun verdammt klein.
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Ich bin schon sehr lange DKB Kunde und mit der Bank soweit absolut zufrieden.
Da die DKB aber leider kein Google Pay unterstützt, habe ich mich über die comdirect informiert, und deren Angebot ist auch nicht schlecht.Nachteilig ist halt das erheblich dünnere Geldautomatennetz (bei uns in der Region stehen erschreckend wenige Automaten) , und der Umstand, dass die comdirect für Auslandszahlungen mit der VISA Karte außerhalb des Euro Raums Geld sehen möchte.
Das ist bei der DKB alles kostenlos, und dazu hat man dort alle paar Meter einen Geldautomaten zur Verfügung. Aus den genannten Gründen käme für mich die comdirect als Hauptkonto aktuell nicht in Frage, vielleicht eröffne ich dort mal ein Zweitkonto wegen der Google Pay Unterstützung und teste etwas.