Ich habe mich zugegebenermaßen noch nicht intensiv mit der BU beschäftigt, habe aber immer wieder gelesen/gehört, dass sich die Versicherer, wenn ein BU-Fall (aus Sicht des Versicherten) eintritt, gerne mal quer stellen und nicht zahlen möchten. Die Frage in der Praxis wäre ja dann, inwieweit kann der Versicherte (der zu dem Zeitpunkt ja schon mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hat) dagegen vorgehen und z.B. gegen die Versicherung klagen.
Wie schon geschrieben, dürfte es außerdem leichter sein, in einen Bürojob zurückzukehren als z.B. auf den Bau.
Bei "generalistischen Jobs" frage ich mich außerdem, welchen Beruf man genau absichert. Jemand im Vertrieb kann vielleicht die damit verbundene Reisetätigkeit nicht mehr leisten, könnte aber gut in einem "benachbarten" Bereich unterkommen.
Psychische Erkrankungen sind ja der häufigste Grund für eine BU und oft findet Mobbing am Arbeitsplatz statt und Burnouts etc. sind keine Seltenheit. Wäre in solchen Fällen dann nicht eher ein Arbeitsplatzwechsel (bis hin zu einem Quereinstieg in einen anderen Bereich) angebracht? Würde eine BU dann überhaupt einspringen?