Da hat Schlesinger völlig recht, Vertragspartner ist nicht der Vermittler. Es gehört halt zum Geschäft dazu, dass die Mietwagenanbieter vor Ort noch ein wenig Upselling versuchen. Allerdings in diesen Fällen schon sehr grenzwertig. Denn es ist in der Regel klar, dass Leistungen empfohlen werden, die bereits inkludiert und bezahlt worden sind. Daher mein Tipp, unabhängig wo gebucht wird. Einfach kühlen Kopf bewahren bei Abholung und dann einfach alles ablehnen und gebuchtes Auto mitnehmen.
Beiträge von michaelM
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Also die Masche mit den zusätzlichen Versicherungen ist nicht neu. Check24 ist hier ja zunächst nur Vermittler. Für mich sieht es so aus, als würden die eigentlichen Autovermieter ihren Angestellten an den Countern Provisionen für so ziemlich jedes Extra-Feature bezahlen. Das Ergebnis ist, dass man massiv bedrängt wird, noch eine zusätzliche Versicherung bei Mietwagenabholung abzuschließen. Ich buche in der Regel über den ADAC und hole mir das Gesamtpaket. Dennoch werde ich immer beim Abholen aufgefordert weitere Absicherungen abzuschließen, die ich jedoch längst habe. Ich habe das eine oder andere Male die Mitarbeiter zur Rede gestellt und bin mir daher in diesem Punkt recht sicher. Lange Rede kurzer Sinn; hier ist Check24 nicht der Übeltäter. Allerdings hatte ich auch bereits eine Mietwagenbuchung über Check24. Das Problem was ich hier hatte war, dass weder Check24 noch der Mietwagenbetreiber mir eine Rechnung ausstellen wollten. Wir haben ganze vier Monate und unzählige Telefonate, Briefe und Emails benötigt, um eine Rechnung zu erhalten. Dabei hatte Check24 und der Mietwagenanbieter jeweils den Anderen für Verantwortlich erklärt. Aus administrativer Sicht war das etwas chaotisch.
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Krankenkassen können nicht überlegen, ob sie jemanden aufnehmen - das sind Verwaltungsakte - das geht nach Gesetz!
Du hast Recht. Habs gerade noch mal nachgelesen.
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So falsch hört sich die Frage gar nicht an. Es ist schon nachvollziehbar, dass man sich die Frage nach der Sinnhaftigkeit einer Versicherung stellt, wenn die Versicherungskosten, den tatsächlich anfallenden Kosten um das dreifache übersteigen. Das ist ja in der Regel das Wesen der Versicherungen, solange es für jeden gut geht. Wenn dann aber ein kostenintensiver Versicherungsfall eintritt, dann wird eine Versicherung doch wieder sehr wichtig. Und das gilt im Besonderen für eine Krankenversicherung. Eine schwere Krankheit die ein Krankenhausaufenthalt erfordert, kann ein Vermögen kosten. Das Risiko hier ohne Absicherung zu sein, ist sehr hoch. Also die Idee aus zutreten ist, wie mein Vorredner schon erwähnte, keine Alternative, schon aufgrund der Versicherungspflicht.
Zur Idee: "Ich trete jetzt aus der Techniker aus und werde Selbstzahler und wenn dies sich nach ein paar Jahren nicht mehr rechnet trete ich der GKV wieder bei…"
Sie sind im fortgeschrittenem Alter aus Sicht der Krankenkassen. Ich denke ab 50 bis 53 könnten es sich die Kassen überlegen, ob diese Sie überhaupt wieder aufnehmen möchten. Das bedeutet, dass Ihnen dann eine Rückkehr in die GKV unter Umständen gar nicht mehr ermöglicht wird. Dann bliebe halt noch die PKV. Und für die sind Sie auch aufgrund Ihres Alters ein höherer Risikofaktor, wenn es um Rentabilität geht. Im Umkehrschluss werden diese Versicherer das höhere Risiko dann halt über ein entsprechend höheren Beitrag für Sie absichern; für den Fall das eine Versicherung sie aufnimmt.
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Ich konnte noch nie nachempfinden, warum man soviel Geld für ein Auto ausgibt. Für mich ist ein Auto nichts anderes als Vehikel um von A nach B zu kommen. Wie viel PS oder sonstige Merkmale das Auto besitzt, spielt bei mir überhaupt gar keine Rolle. Lediglich die Farbe ist mir nicht völlig egal. Mein teuerstes Auto hat 3.000 Euro gekostet. Mein aktuelles habe ich geschenkt bekommen. Wie ihr seht, sehe ich es wirklich nicht ein, für ein Auto mehr Geld als notwendig auf den Tisch zu legen. Aus meiner Sicht spart man so viel Geld und nerven. Bekannte und Verwandte machen sich beispielsweise ständig Sorgen, dass das Auto eine Beule bekommen könnte oder sonstwie beschädigt wird. Mir ist das völlig egal. Und wenn man wie ich in Berlin lebt, dann ist das ein beruhigender Vorteil. Allein der abrupte Wertverlust beim Neuwagen wäre mir schon zu viel. So hab ich immer ein wenig mehr für meine ETF's über...bilde ich mir zumindest jetzt mal ein.
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Bisher scheint das Bezahlen mit dem Handy keine große Sache zu sein. Zumindest wird diese Möglichkeit von den Anbietern kaum forciert. Ich darf hier eigentlich gar nicht kritisch sein, denn ich habe es bisher nicht einmal versucht. Das liegt vermutlich daran, dass ich die Bezahlverhältnisse hierzulande als steinzeitlich betrachte. In Island, Spanien und vielen weiteren Ländern ist es mittlerweile normal, dass man wirklich überall Kartenzahlung anbietet. In Island ist Bargeld praktisch überflüssig. Hier ist es fast umgekehrt. Viele Restaurants, ich würde sagen alle Bäckereien und unzählige andere Läden bieten ausschließlich die Barzahlung an. Sogar Taxifahrer verweigern bisweilen die Kartenzahlung. Ich finde das dieser Zustand wirklich rückständig und beschämend ist.