Es geht auch nicht um Bankenbashing, AAABER...
die Vorzeichen sind seit Mai gesetzt, Firmen können, wenn Sie wollen, angemessen darauf reagieren und wenn man bemerkt, daß die Flut von Rückforderungen ( nicht Anträgen, dann wäre es ja so, als ob noch verhandelt werden könnte ) immer größer wird und die Rechtslage klar defieniert ist, dann würde ich die Rückforderungen nur noch " durchwinken ", wie es anscheinend Targo und Santander jetzt tun, na ja, besser spät als nie.
Beiträge von MikeRophone
-
-
Da hast du Recht von dem Anwalt habe ich auch schön die Finger gelassen, allerdings war er für eine Info doch noch gut,
obwohl ich nur telefonischen Kontakt hatte ( wenn man von einer nicht beantworteten Mail absieht ), er meinte, daß meine
Ex-Bank ohnehin wegen fehlerhafter Widerrufsbelehrungen der RSV in den Verträgen Probleme bekommen würde.
Das ist dann die nächste Baustelle, dann dürfen sie fast 10 Verträge rückabwickeln...
Übrigens , meine EX-Bank ist die Deutsche Bank in Mönchengladbach -
-
Wenn die Frist bald abläuft und die Bank sich überhaupt nicht meldet, ist sie in Verzug und du könntest es einem Rechtsanwalt übergeben, dann müßte die Bank auch die Kosten für den Rechtsanwalt übernehmen, der Ombudsmann ist nur Schlichter und darf dir weder Rechtsauskünfte geben, noch dich rechtlich vertreten.
Er versucht nur zwischen Kunde und Bank zu vermitteln, so weit ich weiß. -
-
-
Tja , das ist wie bei mir, aber die zweite Frist läuft am 19.12. ab, dann gehts zum Mahnbescheid, was das Ganze nicht beschleunigen dürfte, aber der Anwalt riet mir, um kostensenkend zu arbeiten, der Bank noch eine ( kurze ) Chance zu geben, zu reagieren.
Insgesamt habe ich Mailverkehr mit 7 MA der Bank gehabt, 3 MA, die mittlerweile in anderen Filialen arbeiten und 4 MAs in der alten Filiale.
Die haben mich schön immer weitergereicht, haben sich durch die Telefonzentrale veleugnen lassen, dazu noch Mails mit Ombudsmann, Roland Klaus von der IG Widerruf, dazu Mails mit meinem jetzigen Anwalt.
Einem unseriösen Anwalt vor Ort, der erst einmal 200,- Euro pro Vertrag als Erstgebühr verlangt hat, der Rechtschutzversicherung und einer Mitarbeiterin vom Mahngericht Hagen, die sehr kompetent und freundlich war.
Wenn ich alle Mails addiere sind das jetzt rund 50...Langsam nervts ! -
-
-
Bei mir läuft es auch seit 13.11. und bis auf das Verjährungsschreiben nichts...
Die Bank ist die DB und mittlerweile glaube ich, daß sogar Anwalt, Ombudsmann oder Mahnbescheid
den Banken egal sind, nicht weil sie nicht wollen, sondern einfach nicht können.
In Schutz nehmen möchte ich die Banken nicht, aber der MA beim Ombudsmann hat mir Anfang Dezember erklärt,
daß sie seit WOCHEN Beschwerden in dreistelliger Höhe PRO TAG bekommen, wenn es bei den Banken ähnlich
ist , wundert mich nichts mehr.
Realistsich rechne ich dieses Jahr nicht mehr, Geld zu bekommen, es freut mich aber daß wenigstens ein parr Wenige schon Erfolg gehabt haben, das läßt ja für alle anderen hoffen. -
Um dich darüber zu mokieren, solltest du vielleicht erst die Hintergründe erfragen, die Mails liefen alle zu den MAs in der Zweigstelle und meine Erfahrungen waren in der Vergangenheit, als ehemaliger Kunde wie folgt :
Wollten die MAs mir Versicherungen etc. aufschwatzen,bekam ich Briefe mich " dringend " zurückzumelden, innerhalb non 3 Tagen 3 Anrufe , plus Mails, ohne auch nur zu erwähnen, worum es sich handelt.
Das bei jedem Wechsel der Firmenpolitik und bei jedem Wechsel der Kundenberater, dies und einige andere Dinge waren der Grund die Bank zu wechseln, bei der neuen Bank werde ich bleiben, die MAs sind kompetent , freundlich und gehen nicht mit " Zusatzangeboten " auf die Nerven.
Mittlerweile bin ich nur froh gewechselt zu sein. -
-
@Methelor
Leider bisher immer noch kein Geld erhalten, aber hier ist meine bisherige Chronik :
03.11.14 : Anforderung der Kopien der Kreditverträge
12.11.14 : Nach 6 Mails waren die Kopien im Briefkasten
12.11.14 : Rückforderungsschreiben in den Hausbriefkasten der Bank geworfen, Zahlungsfrist 27.11.14
13.11.14 : Nach zwei Mailanfragen, ob die Schreiben angekommen sind, nochmal persönlich zur Bank gegangen
und die Schreiben mit Unterschrift und Eingangsstempel zurückerhalten.
18.11.14 : Immer noch Funkstille nach drei weiteren Mails, Beschwerde an Ombudsmann verschickt
27.11.14 : Zahlungsfrist vergangen, natürlich kein Geld auf dem KontoTelefonate an Ombudsmann ohne Ergebnis, Mails an Deutsche Bank ohne Ergebnis angeblich sind Zwischenbescheide unterwegs
05.12.14 : Zwischenbescheide sind da, haben auch nur eine Woche innerhalb der gleichen Stadt benötigt !
Deutsche Bank verzichtet auf die " Einrede zur Verjährung " Kein Lebenszeichen vom Ombudsmann, kein Geld von der Deutschen Bank Deutsche Bank stellt sich ebenfalls " tot ", bzw. brauchen 4- 5 Tage, um auf Mails zu reagieren.
10.12.14 : Kontaktaufnahme zur IG Widerruf, Infos habe ich hier im Forum bekommen.
11.12.14 : RA der mit IG Widerruf verbundenen Anwaltskanzlei rät mir, der Deutschen Bank eine letzte Zahlungsfrist zum 19.12.14 zu setzen, verstreicht diese, wird ein gerichtlicher Mahnbescheidbeantragt
11.12.14 : Deutsche Bank meldet sich endlich mal zurück und erklärt, den Vorgang auf meinen Wunsch an die Beschwerdestelle weitergeleitet zu haben.Tja, leider zu spät, um Anwaltskosten zu sparen
13.12.14 : Brief vom Ombudsmann mit Informationbroschüre über deren Arbeit und dem Hinweis, das die Verjährung gehemmt ist und man doch bitte Geduld haben möge.Aktuell : Nach über 50 Mails, ruinierten Nerven immer noch kein Geld eingetroffen, wieder Warten bis die Frist vorbei ist, aber die Hoffnung stirbt zuletzt....
-
Habe ich auch ähnlich gemacht, am 12.11. Rückforderungschreiben in den Hausbriefkasten geworfen, war angeblich nicht aufzufinden, verantwortlicher MA war zu Mittag und danach nicht mehr im Hause, um bis zum darauffolgenden Montag Überstunden abzubauen, am 13.11. persönlich vorbeigeschaut, plötzlich war die Dokumentensendung doch da und ich habe Sie beglaubigt und unterschrieben mitgenommen
-
-
@tanja
Tja leider muss man einen laaaaangen Atem haben, meine Ex-Bank hat jetzt nochmal eine Gnadenfrist bis 19.12. , danach Mahnbescheid und es wird immer teurer, aber wie du schon sagtest, sie haben es nicht anders gewollt.
Anfang Januar dauerts bei mir 2 Monate, seufz, allerdings ist auch jetzt mein Ehrgeiz geweckt bis zum Ende durchzuhalten.UND DANACH FORDERE ICH DIE ZINSEN DER RSV WEGEN DER FALSCHEN WIDERRUFSBELEHRUNG ZURÜCK; DAS WIRD EIN SPASS !!!
-
Ich glaube, der unterstrichene Teil erklärt, dass die Banken die Zinsen zahlen MÜSSEN.
Wie der Bundesgerichtshof mit Urteilen vom 13.05.2014 ( Az. XI ZR 170/13 und XI 405/12 ) entschieden hat, sind vorformulierte Bestimmungen über ein Bearbeitungsentgeld in Darlehensverträgen zwischen einem Kreditinstitut und einem Verbraucher unwirksam.Infolgedessen sind die geleisteten Bearbeitungsentgelte zzgl. der daraus gezogenen Nutzungen gemäß §§ 812 Abs. 1 Satz 1 1.Fall, 818 Abs.1 BGB zu erstatten.Zudem entschied der BGH in seinen Urteilen vom 28.10.2014 ( Az. XI ZR 348/13 und 17/14 ), dass die Ansprüche der Verbraucher auf Rückzahlung erst kenntnisunabhängig innerhalb von 10 Jahren verjähren.
-
Bin zu 100% deiner Meinung, ich gehe davon aus, das es sich auch bei Banken " herumgesprochen " hat, das die Thematik
in Foren diskutiert wird und sie dann wohl auch bemerkt haben werden, das die Kunden eben NICHT alles mitmachen.
Und ob mit oder ohne RA, Ombudsmann, wichtig ist : Durchhalten
Es wurde ja wiederholt geschrieben, daß die MA sehr unfreundlich waren, menschlich verständlich durch die hohe Arbeitsbelastung, aber umso schlimmer für den Anrufenden, dessen Nerven eh schon nicht mehr die Besten sind.
Ich freue mich für jeden, der sein Geld inkl. Zinsen zurückerhalten hat, hätten Banken auf die Urteile zeitnaher reagiert
und ihre jeweilige Rechtsabteilung konsultiert, wäre das vielleicht nicht alles so hochgelaufen... -
-
Kostensenkung ist genau das richtige Stichwort, daher rät jeder RA, wenn man ihn schon eingeschaltet hat, erst noch einmal eine Frist zu setzen, um nicht durch einen gerichtlichen Mahnbescheid und evtl. Verfahren die Kosten noch weiter zu erhöhen.
Leider hat sich meine Bank zwischenzeitlich immer mal wieder " tot " gestellt und der MA hat einfach 5 Tage nicht auf meine Mail geantwortet, was Sie übrigens in der Vergangenheit auch immer wieder getan haben.
Nach einer solchen Erfahrung ist man halt eher geneigt, sich einen juristischen Beistand zu holen.
Bei dieser Bank bin ich nicht mehr und mit meiner jetzigen mehr als zufrieden, die versuchen wenigstens nicht mehr permanent mir irgendwelche anderen Sachen zu verkaufen ( unnötige Versicherungen etc. )