Beiträge von tommyboy

    Ungewöhnliche Konstruktion. Man denkt oft an eine Risikolebensversicherung im Zusammenhang mit einer Immobilienfinanzierung, wenn der Tod des Ernährers einer Familie abgesichert werden soll. Im Todesfall des Mannes muß die Witwe mit den Kindern das gemeinsame Haus nicht verlassen.

    Möchtest Du Deinen Geschwistern ihr Erbe sichern? Machen kann man viel, aber mir scheint der Gedanke nicht naheliegend. Solltest Du nach dem Immobilienkauf Dein Leben aushauchen, bleibt die verschuldete Immobilie zurück. Die würde dann in der Regel verkauft, die Hinterbliebenen haben ja ihre eigenen Wohnungen. Vom Verkaufserlös würde das Darlehen zurückgezahlt. Einen angemessenen Verkaufserlös unterstellt, bliebe Dein Eigenkapital übrig und würde unter Deinen Geschwistern verteilt.

    Vermutlich würdest Du damit den gewünschten Effekt erzielen.

    Nach dem, was oben steht, wäre in diesem Fall die Auszahlung der Lebensversicherung steuerfrei. Ich würde das von einem Fachmann abklopfen lassen, wenn ich eine solche Konstruktion schon wählen würde (deren Sinn ich generell bezweifle).

    Wer soll eigentlich die Prämie dieser Versicherungen zahlen (wären ja mehrere, sind ja wohl mehrere Geschwister)? Willst Du die zahlen tommyboy oder sollen das Deine Geschwister übernehmen?

    Meine Geschwister :)

    Danke für all die Antworten.

    Hier eine genauere Erklärung:

    Es geht um eine Immobilienfinanzierung, 350.000 Euro Darlehen.

    Keine Partnerschaft, die Immobilie würde im Todesfall an die Geschwister gehen, aber eben auch das Darlehen. Und ich möchte meine Geschwister eben dahingehend absichern, das Darlehen übernehmen zu müssen.

    Müssten also meine Geschwister eine Risikolebensversicherung abschließen, Vesicherungsnehmer wären jeweils meine Geschwister und ich jeweils die versicherte Person?

    Hallo tommyboy,

    Sie können bei einer Risikolebensversicherung eine begünstigte Person benennen, der im Todesfall der versicherten Person das Kapital ausgezahlt wird. Dann zählt die Kapitalzahlung nicht zum Erbe und unterliegt konsequenterweise auch nicht der Erbschaftssteuer.

    Gruß Pumphut

    Danke für diesen Hinweis. Aber das verstehe ich nicht. Ich kann eine Risikolebensversicherung an eine Person auszahlen lassen, ohne dass diese Erbschaftssteuer zahlt?

    Hallo,

    um ein Darlehen abzusichern gibt es die Möglichkeit einer (teuren) Restschuldversicherung.

    Als Alternative wird oft eine Risikolebensversicherung genannt, eventuell mit fallender Versicherungssumme.

    Aber wird im Todesfall bei einer Risikolebensversicherung nicht Erbschaftssteuer fällig - im Gegensatz zu einer Restschuldversicherung? Müsste also die Versicherungssumme bei einer Risikolebensversicherung um den Betrag der Erbschaftssteuer erhöht werden?

    Oder gibt es die Möglichkeit einer "ÜberKreuz-Versicherung", wie bei der Absicherung von Paaren?

    Dann wäre die darlehengebende Bank der Versicherungsnehmer und ich wäre die versicherte Person.

    Freue mich über Aufklärung, ich bin gerade überfordert.

    Danke

    Nochmal Danke.
    Mir geht es ja darum, dass ich vermute, dass es bald zu einer echten Krise kommt. Für da skommende Jahr würde ich daher gerne die Gewinne sichern und daher parken.
    Man könnte ja danach das Vermögen auf ein anderes Riester-Produkt (etwa DWS) übertragen, dann wäre man bei den Aktien wiedre dabei.

    Vielen Dank, Herr Weiss, für den Tipp.
    Das ist tatsächlich eine Überlegung, so könnte man das Geld dort parken und die Gewinne realisieren.
    Kann das Geld später jedoch für ein Wohn-Riester oder sonstige Bauunternehmungen förderunschädlich genutzt werden?
    Das ist nämlich der Plan in 3-5 Jahren.
    Nochmal Danke und Grüße

    Vielen Dank für die Antwort.
    Ich vermute, das Problem besteht beim Anbieter meines Banksparplans. Ob er das Vermögen meines Fondsparplans mit aufnimmt?
    Wie lange dauert so ein Übertrag? Nicht dass dieser sich hinauszögert bis wir mitten im Crash sind.
    Hintergrund: Ich habe vor 15 Jahren zwei Verträge abgeschlossen. einen Banksparplan bei einer Sparkasse und einen Fondssparplan bei UI

    Ich habe eine Fondssparplan bei UI. Noch liegt das Vermögen zu 100% in Aktien, aber ich befürchte einen zweiten Crash.
    Daher würde ich mein Vermögen (das sihc inzwischen wieder gut entwickelt hat) gerne förderunschädlich auf einen Riester-Banksparplan übertragen (den besitze ich auch schon seit Jahren). Wäre das sinnvoll und überhaupt möglich?
    Danke