Hallo,
ansich kann man das schon machen, dann aber als Beimischung bzw. zur Diversifizierung, hängt aber wie sooft maßgeblich vom jeweiligen Anbieter ab und wie dieser seine Angebote gestaltet, daher ob die Parameter wie Einkaufs- und vor allem Verkaufspreise marktüblich sind.
Denn wenn ein Anbieter seine Angebote viel zu teuer wieder verkauft (bspw. wegen höherer Rendite), wird niemand - sollte die Nachfrage ausbleiben - diese zu überhöhten Preisen zurückkaufen. Sollte ein Initiator seinen Vertrag dadurch bedingt nicht einhalten können, oder ein Unternehmen zahlungsunfähig werden, ist theoretisch auch ein Totalverlust trotz fester Vertragsvereinbarung möglich.
In der Praxis laufen Container-Investments seit Jahrzehnten solide, auch Wachstum und Bedarf steigt jährlich weiterhin an - und ja - im Gegensatz zum Containerschiffsmarkt sind hier keine Überkapazitäten zu befürchten, ein gewisser Anteil muß jährlich auch erneuert werden. Soweit ich weiß sind Container standardmäßig / branchenüblich versichert, daher bei Verlust (fliegt auch schonmal über Bord), oder Beschädigung, werden diese ersetzt und der Anleger erfährt davon nicht einmal etwas.
Ich würde dir empfehlen die Anbieter und deren Angebote mal genauer unter die Lupe zu nehmen und diese miteinander zu vergleichen. Grundsätzlich würde ich nicht der höchst-versprochenen Rendite nachlaufen, sondern eher den Anbieter ins Auge fassen, welcher einen positiven Track-Record aufweisen kann und keine Leichen im Keller hat, daher auch mal nach Pressemeldungen etc recherchieren.