Beiträge von InvestMoe

    Moin Norea willkommen in der Community,

    welche Aktie ist es denn?

    Ein ETF bildet immer einen bestimmten Index ab. Wenn du weißt in welchem Index deine Aktie ist (z.B. DAX, MDAX, S&P 500, ...) kannst du deinen ETF danach aussuchen.

    Dann gibt es noch die Besonderheit, dass es physische und synthetische ETF gibt.

    Die physischen investieren auch tatsächlich in die Aktien aus diesem Index, die synthetischen haben ein Trägerportfolio, was nicht zwingend diese Werte beinhalten muss und tauscht die Entwicklung mit einem Tauschpartner.

    Gruß InvestMoe

    Die beiden Einkommensströme laufen unabhängig voneinander.

    Durch die Vermietung bekommst du weiterhin dein normales Gehalt.

    Woher soll dein Arbeitgeber auch über die Höhe der Einkünfte aus der Vermietung bescheid wissen.

    Dadurch bist du dann aber auch zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet.

    Muss man wissen, weil es unangenehm werden könnte.

    Wie Kater.Ka schon meinte, kann das Finanzamt dann ggf. Vorauszahlungen festsetzen, die dann pro Quartal zu zahlen wären. Diese berechnet sich aus der Steuererklärung des Vorjahres. Falls es da zu größeren Veränderungen kommt. Nach oben, wie nach unten, ist es ratsam die Vorauszahlungen rechtzeitig anzupassen.

    Die Aktienleihe passiert nicht auf Seiten der Depotbank, sondern beim Verwalter des ETFs. Also Lyxor, iShares, etc.

    Meines Verständnisses nach ist das nur vorab eine Information welche Möglichkeiten sich der Verwalter vorbehält. Falls man damit ein Problem hat, darf man den ETF nicht kaufen.

    Grundsätzlich gibt es da keine Obergrenzen.

    Ggf. ist der Zinssatz gestaffelt. Also das man bis 100.000,- noch 0,x % bekommt und darüber nur noch 0,00x %

    Die Grenze von 100.000,- gilt für die Einlagensicherung. Also den Betrag, der im Falle einer Insolvenz der Bank, pro Kunde und Bank, sicher ist.

    Somit, hättest du die Möglichkeit, dein Vermögen auf mehrere Banken aufzuteilen, um ein vielfaches von 100.000,- sicher anzulegen. Bei 90 Mio wäre das aber wohl nicht mehr zu händeln.

    Von daher würden sich da Vermögenswerte, wie Aktien und ETFs anbieten, da diese in jedem Fall und in unbegrenzter Höhe Sondervermögen bei deinem Broker darstellen und somit, auch im Falle einer Insolvenz, nicht zur Insolvenzmasse gehören.

    Gold als Sachwert birgt das Problem der sicheren Lagerung zu Hause, oder kostet Geld, wenn man einlagern lässt.

    Für Immobilien braucht man die nötigen Kenntnisse, um diese als Kapitalanlage zu nutzen, oder muss dieses auch kostenpflichtig "auslagern".

    Ich meine das unterliegt zu Recht dem Progressionsvorbehalt gem. § 32b Abs. 1 S. 1 Nr. 2, 3, oder 4 EStG.

    Ich bin da beim drüberlesen nicht ganz tief eingestiegen, aber dein Sachverhalt dürfte da mit rein zählen und dann findet der Progressionsvorbehalt zu Recht seine Anwendung.

    Nicht nett, aber ich denke da dürfte es keine andere Regelung geben.

    Gruß InvestMoe

    Moin,

    bei der Höhe dürftest du keine NV-Bescheinigung bekommen. Aber trotzdem den Sparerpauschbetrag angeben (801,-).

    Ob thesaurierend, oder ausschüttend ist eher eine Frage des Ziels. Wenn daraus ein laufender Cashflow generiert werden soll, dann ganz klar Ausschüttung.

    Wenn es um den langfristigen Vermögensaufbau geht, ohne, dass das Geld benötigt wird, ist hier im Forum eher die Tendenz zu thesaurierenden ETF

    Die wirtschaftlich sinnigere Sache wäre den Kredit so schnell zu tilgen wie es geht. Auch mit allen Mitteln die du hast, oder auch schnell liquidieren kannst.

    Das ist die eine Seite.

    Das Problem ist daran, dass du dann nach der kompletten Tilgung bei 0,00 Euro stehst. Von daher kann es, zumindest für den Kopf, Sinn machen auch parallel etwas für den Vermögensaufbau zu tun.

    Natürlich zahlst du dann unterm Strich etwas mehr Zinsen und benötigst länger für die komplette Tilgung, aber du wärst dann am Ende nicht bei 0 Euro, sondern hättest schon etwas.

    Es kommt aber auch auf den Kredit etwas an. Höhe der Summe, der Rate (als monatliche Rate, aber auch im Verhältnis zum Einkommen) und der Zinshöhe. Wenn es ein Dispo mit über 5 % wäre würde ich schnell tilgen, wenn es überschaubar ist vielleicht Tilgung und ETF Sparplan parallel.

    Gruß InvestMoe

    Die Rendite aus der Reserve ergibt sich am Ende nicht aus der direkten Verzinsung, sondern aus dem nicht genommenen Kredit, oder Dispo.

    Die Reserve sollte im Fall der Fälle schnellstmöglich verfügbar sein. Am Besten auch in der gesamten Höhe. Wer weiß schon was alles auf einen zukommen kann.

    Wegen der Höhe würde ich auch die Nettoausgaben + einen kleinen Puffer als Grundlage nehmen. Bei der Anzahl der Monate muss man schauen wie die Einkünfte im Schnitt sind. Bei größeren Schwankungen würde ich auch mehrere Monate absichern. Ich erhalte als Beamter ein sehr sicheres und festes Gehalt. Daher habe ich derzeit nur eine Reserve von 2 Monaten.

    Habt ihr für z.B. den Autokauf ein extra Konto, oder sammelt ihr das Geld auch erst mal über die Reserve hinaus an?

    Bei thesaurierenden ETFs legt der ETF das Geld selbst wieder an. Es gibt dort keine Ausschüttung.

    Aber es stimmt, dass man unter FlatEx auch Ausschüttungen automatisch und kostenfrei wieder anlegen konnte.

    Du kannst aber wie bereits oben beschrieben die Ausschüttung manuell in den Sparplan mit einbeziehen. Somit wäre der ausschütter quasi thesaurierend. Wäre nur eine Anpassung der Sparrate einmal im Jahr

    Das kommt darauf an wie hoch der Kursgewinn ist. Denn nur der Gewinn wäre zu versteuern.

    Wenn der Kursgewinn überschaubar ist wäre die Umschichtung ohne große Steuerabschläge möglich.

    Bei größeren Kursgewinnen musst du mal schauen, ob du das nicht in Tranchen, unter Ausnutzung des Sparerpauschbetrages über einige Jahre strecken kannst.

    Gruß InvestMoe

    Hi @UweG,

    die gängige Meinung meint, dass ein ETF reicht.
    Beim MSCI World hast du über 1600 Unternehmen aus 23 Industriestaaten. Dementsprechend sind da selbst die größten Werte mit ich glaube 2,3 % vertreten. Also selbst wenn der größte Player ein Betrüger wäre, würde das ETF Vermögen nur um 2,3 % sinken.

    Je nach Volumen (bei Einmalanlage), oder monatlichen Sparrate, kann man, muss man aber nicht, noch andere ETFs dazu nehmen. Z.B. Emerging Markets (Schwellenländer, lt. MSCI wäre China da auch noch dabei).
    Da der Index nach Marktkapitalisierung gewichtet ist macht die USA über 60 % Anteil aus. Ist nicht schlimm. Muss man nur wissen. Da könnte man ggf. noch einen ETF auf Europa dazumischen.

    Wegen der Einlagensicherung gibt es kein Problem, da die ETFs so genanntes Sondervermögen darstellen und auch im Falle einer Insolvenz des Brokers, nicht in die Insolvenzmasse über gehen. Diese bleiben in jedem Fall dein Eigentum.

    Von daher wäre auch ein einziger Broker kein Problem.
    Ich hoffe ich konnte dir helfen. Falls noch weitere Fragen sind, oder du noch etwas erläutert haben willst, immer gerne.

    Gruß InvestMoe