Beiträge von GoldGaleone

    knoeli alias Ahmet,

    3,50 Euro je 100 Euro des entnommenen Kapitals ist echt ein Hammer! Sprich: Willst du 1.000 Euro aus dem Vertrag haben, bist du 35 Euro los; willst du 10.000 Euro haben, sind es schon 350 Euro und so weiter - da dreht sich mir auch der Magen rum.

    Die 5% Ausgabeaufschlaggebühr bezieht sich auf die Fonds und die bezahlst natürlich du durch deine Beiträge ... ich will dir den heutigen Sonntag nicht verderben, aber du hast - wenn ich mich nicht irre - wirklich eine klassische, richtig teure fondsgebundene Rentenversicherung erwischt.

    Bevor du jetzt überstürzt kündigst (und damit eventuell noch mehr Geld verlierst), lass deine Versicherungen prüfen.

    Das kann z. B. kostenlos erfolgen über diese Website: https://www.versicherungenmitkopf.de/

    Der Typ hat auch bei YouTube jede Menge Clips zum Thema Versicherungen hochgeladen.

    Evtl. „lohnt“ es sich, den 2. Vertrag zu kündigen, weil da noch nicht viel Geld eingezahlt ist und somit der Verlust noch halbwegs überschaubar ist.

    Auch finanzfluss.de hat zum Thema fondsgebundene Versicherungen mindestens einen Clip bei YouTube hochgeladen, der sehr aufschlussreich ist.

    Ich drücke die Daumen, dass du die richtigen Entscheidungen triffst. Aber bevor du was entscheidest: Erst prüfen lassen ?

    „Fondgebunden“ bedeutet in der Regel immer, dass du a) deutlich höhere Verwaltungsgebühren hast und meistens b) zusätzlich noch Abschlussprovision bezahlst.

    Carpenterzz hat dir prima aufgezeigt, wie du vorgehen kannst, um den MSCI World mit deinen Fonds zu vergleichen.

    Zu den beiden Continentale-Verträgen müsste die Versicherung dir jeweils eine Aufstellung der anfallenden Kosten vorgelegt haben (müsste in deinen Vertragsunterlagen zu finden sein).

    Hallo Community,

    ich bin jetzt 54 Jahre alt und will mit 63, spätestens mit 64 Jahren in Rente gehen.

    Die Deutsche Rentenversicherung hat mir kürzlich bescheinigt, dass ich ca 25.000 Euro nachzahlen müsste, um die dann entstehende Rentenminderung auszugleichen.

    Dies könnte ich nächstes Jahr machen, um dann in 9 oder 10 Jahren meine volle Rente zu beziehen.

    Jetzt aber meine Frage: Ist es überhaupt sinnvoll, diese Sonderzahlungen zu leisten?

    Ist es vielleicht nicht besser, das Geld z. B. In ETFs zu investieren und dann lieber bei der monatlichen Rente die Abschläge in Kauf zu nehmen, aber dafür über mehr Eigenkapital zu verfügen, das ich dann ab Rentenbeginn monatlich zum Ausgleich der Lücke verwenden kann?

    Denn das Rentenniveau wird vermutlich weiter sinken in den nächsten Jahren bzw. Jahrzehnten und dann wären m. E. die 25.000 Euro quasi ein Verlustbringer statt ein Gewinnbringer.

    Wie seht ihr das? Was spricht aus eurer Sicht für Sonderzahlungen in die Rentenkasse und was dagegen?

    Tausend Dank jetzt schon mal für eure Ideen, Tipps und kritischen Anmerkungen!!


    PS: Noch ein paar Zusatzinfos zum Stand meiner Altersvorsorge:

    Eine Riesterrente habe ich bereits stilllegen lassen. Das dafür ursprünglich vorgesehene Geld investiere ich bereits in ETFs.

    Eine private Rentenversicherung sowie eine Lebensversicherung lasse ich gerade von der Verbraucherzentrale Hamburg auf Rechtmäßigkeit prüfen. Sollte ich beide oder eine davon vollständig zurückfordern können, werde ich das machen - wenn nicht, lasse ich die andere oder auch beide stilllegen. Auch die Gelder für diese beiden Anlagen investiere ich in ETFs.