Beiträge von Fred

    Wunderbare Diskussion hier. Gefällt mir. :)

    Folgendes hat sich an der Schule meiner Tochter abgespielt.

    Der Direktor macht folgende Durchsagen: "Morgen haben alle Schüler frei, der Unterricht fällt aus."

    Meine Tochter kommt nach Hause und ist völlig enttäuscht da Sie als Schülerin morgen zum Unterricht muss weil ja nur die Schüler frei haben. :thumbup:

    Ok "Genderunsinn" bei Seite, natürlich war allen sog. Schüler;:inneinn klar das alle frei haben, keiner dachte das nur die Jungs gemeint waren.

    Mein lieber Scholli da hat man dir aber so richtig einen eingeschenkt. Eine Unverschämtheit vor dem Herrn. Ich könnte morgens nicht mehr in den Spiegel blicken wenn ich sowas unter die Leute bringen würde.

    Die ist Beamtin.

    Welcher Beamter hat im Einstiegsamt eine Besoldung so das er, nach Abzug der Kosten (Miete, Auto, Freizeit, Lebenshaltung usw.) 2.800€ sparen kann?

    Dieser Beamte muss sehr hoch qualifiziert sein, z.B. Besoldung nach A15/16 oder Besoldungsgruppe B. (Alternativ wäre noch "Frugalist" eine Möglichkeit.)

    Jetzt frage ich mich warum die Eltern, bei einem so enormen Grad der Bildiung, die Finanzplanung übernehmen müssen?

    Fragt man in meinem Umfeld nach dem kürzlich gekauften Auto, bekommt man Details, die man im dritten Lehrjahr als Automechaniker erst lernt. Die Akribie, mit der manche ihren Jahresurlaub über Monate planen, lässt mich regelmäßig sprachlos zurück.

    Bei der Finanzplanung (selbst bei Akademikern mit Wirtschaftsabschluss) sieht es dagegen meist so aus: „Das macht mein Banker.“ (Alternativ: Verögensberater, Versicherungsmann,...)

    Hat schon mal jemand gehört: „Das macht mein Autoverkäufer“ oder „Das entscheidet meine Reiseverkehrskauffrau“? Natürlich nicht. Bei Autos und Urlaub übernimmt der Mensch Verantwortung. Bei Finanzen dagegen delegiert er sie bereitwillig, oft blind, oft naiv und nicht selten zu seinem Nachteil.

    Du hast vollkommen recht, für den Kauf eines neuen Autos oder z.B. einer Küche wird wochen- oder monatelang recherchiert, im Netz verglichen und Preise gecheckt. Man bespricht sich mit Freunden/Bekannten und holt sich Ratschläge. Jedes Detail wird unter die Lupe genommen, man kennt sein neues Auto/Küche quasi in und auswendig.

    Bei der Altervorsoge hingegen geht man zur Sparkasse/Voba und lässt sich innerhalb von max. 2 Stunden Produkte verkaufen die man dann 40 Jahre an der Backe hat und eigentlich nur der Bank ordentlich Gewinn bringen. Man hat sich nicht selbst informiert und wird über den Tisch gezogen ohne das man als LEO das auch nur ansatzweise bemerkt. Das böse Erwachen kommt für die meisten dann Jahrzente später.

    Ich habe mein Girokonto bei der ING. Da würde sich ja das Depot dort auch gut machen.Habe hier nicht negatives zum ING Depot gelesen

    Das einzige was ich bei der ING als negativ erachte sind die Transaktionskosten. Diese sind in meinen Augen zu hoch. ETF Sparpläne sind ersteinmal kostenlos und Einmalanlagen aktuell günstig. Wächst ein Portfolio dann ordentlich und später sollen Gewinne realisiert oder ein Rebalancing durchgeführt werden, kann das schon einige hundert Euro an Gebühren kosten.

    Bei der DWSTopRente kann man ggf. den Vermittler wechseln und ein paar Euro im Jahr sparen.

    50% unserer Bestandsprovision ab 25.000 EUR Volumen gibt es bei dem besten Anbieter m.W derzeit.

    So ähnlich lief das bei meiner DWS RiesterRente Premium auch. Unverschämte 5,5% Kosten auf die Beiträge wurden da kassiert. Der Vermittler hat mir davon jährlich 91% erstattet, somit war das Produkt kostenseitig akzeptabel, die Rendite war dennoch unterirdisch.

    Dieser steuerliche Vorteil (keine US-Steuern) würde aber wieder dadurch vermindert, dass es aus deutscher Sicht auch keine Teilfreistellung der Erträge und Kursgewinne von der Abgeltungssteuer mehr gäbe, denn es wäre ja kein ETF, der mindestens 51% Aktien hält.

    Ich würde also nicht bloß 70% der Erträge, sondern 100% versteuern müssen. Richtig?

    Das kann pauschal nicht beantwortet werden, das hängt davon ab ob der synthetischen ETF ein physisches Wertpapier-Portfolio, in ausreichender Größe, als Sicherheit hält. Das wird man im Einzelfall prüfen müssen.

    Ich setze seit Jahren auf europäische ETF Anbieter und meide z.B. den US Anbieter Blackrock. Des Weiteren habe ich ETF Produkte auf MSCI Indizes, wo möglich, durch Produkte auf Solactive Indizes ersetzt.

    Ich bin Europäer, warum sollte ich also nicht europäische Anbieter unterstützen, besonders bei der politischen Lage.

    Natürlich bringt mir das aktuell keinen Vorteil/Nachteil aber ich fühle mich sicherer falls dem Clown in den USA mal komplett die Sicherungen durchbrennen. Bei Trump ist ja mittlerweile leider alles möglich.

    Ich habe auch einen Altvertrag von 2011 der davon betroffen sein könnte. Bisher habe ich noch nichts unternommen, werde jetzt aber damit beginnen. Mal schauen wie die Allianz sich herauswinden möchte.

    Unabhänig davon hab ich aber bereits gesehen das die ersten Anwälte auf den Zug aufgesprungen sind. Es wird eine erste kostenlose Vertragsprüfung angeboten, bei Aussicht auf Erfolg wird dann sicher per "Provision" weiter gearbeitet.

    Ich nehme an, im Supermarkt, beim Onlineshopping und sonstigem Konsum wird das auch rigoros beherzigt?

    Natürlich kann ich nicht überall rigoros auf US Produkte und Dienstleistungen verzichten, das hab ich nie behauptet und das wird auch nicht funktionieren.

    Aber da wo es möglich ist, verzichte ich ganz bewußt auf US Produkte. Und bei der Kapitalanlage per ETF ist das ganz einfach möglich, da gibts reichlich deutsche und europäische Alternativen.

    Das einzige was ich in dieser Hinsicht mache ist, das ich seit Jahren auf europäische ETF Anbieter setze und z.B. den US Anbieter Blackrock meide. Des Weiteren habe ich ETF Produkte auf MSCI Indizes, wo möglich, durch Produkte auf Solactiv Indizes ersetzt.

    Ich bin Europäer, warum sollte ich also alles US Konzernen in den Rachen stopfen, besonders bei der politischen Lage.

    Aktuell ist der Euro recht stark im Verhältnis zum US Dollar oder der US Dollar recht schwach im Verhältnis zum Euro, wie man es sehen möchte.

    Das drückt für uns Euro Anleger die Rendite. Auf der anderen Seite kaufen wir aktuell US Aktien günstig ein und sollte der Dollar zu alter Stärke zurück finden, gibt das einem Euro Depot einen sehr ordentlichen Schub.