Beiträge von dersimi

    Hallo zusammen,

    ich mir sind zwei Fragen zum Altersvorsorgedepot gekommen:
    Ich bin verheiratet und meine Ehefrau hat aktuell einen Riestervertrag, bei dem sie viel Förderung (insbesondere Prämie für Kinder) für wenig Einzahlungen erhält. Ich habe bisher keine private Altervorsorge. Wenn ich in 2027 ein Altersvorsorgedepot abschließe, kann ich unabhängig davon auch die Förderung für die Kinder erhalten? Oder ist das ein Ausschluss? Wegen der hohen Förderung für Riester bei vergleichsweise geringer Einzahlung würden wir das erstmal weiterlaufen lassen wollen...
    (Bei Rieser konnte meines Wissens nur ein Partner die Kinderförderung erhalten.)

    Und: Wie in den Medien geschildert sind Auszahlungen aus dem Depot möglich, wenn auch prämienschädigend. Das Depot ist laut Chatgpt für SGB II Leistungen nicht angerechnetes Vermögen. Dient es in solchen Fällen als "Verschiebebahnhof" z. B. um das Vermögen von Kindern zu reduzieren, bevor Sie Bafög beantragen? Und später ist wieder ein "Zugriff" möglich?

    Ich bin auf eure Antworten gespannt. Danke schonmal dafür.

    LiebeFinanztip-Community,

    hier kommt eine Fallfür die Bauspar-Nerds und sonstigen Kenner subtilerBausparbedigungen:

    Folgende Situation liegt vor:
    Ein Bausparvertragvon Anfang der 2000er mit Bausparsumme 10.000 Euro. Verzinsung liegtbei 1,5%, der Bonuszins liegt bei 2,5%. Das Bausparguthaben ist beietwa 7.500 Euro, das Bonusguthaben auf einem Extrakonto ausgewiesen beietwa 2.800 Euro. Zusammen also etwas mehr als die Bausparsumme. Bisvor ein paar Jahren wurde der Vertrag aktiv bespart. Seither sindkeine Einzahlungen mehr erfolgt.
    Kürzlich kam einSchreiben der BSK, mehr oder weniger mit bitte um Auflösung oder Auszahlung der Bausparsumme.
    Dann habe ich mirdie Kontoauszüge der letzten Jahre mal genauer angesehen:
    Die normalen Zinsengingen auf das Bausparkonto, die Sonderzinsen auf das Extrakonto.Soweit so gut. Dann das bemerkenswerte: Die Steuer für beide wurdevom Bausparkonto abgeführt. Ein FSA liegt nicht vor. WeitereEinzahlungen gibt es auch nicht. Damit war die Steuer höher als derZinsertrag und das Bausparguthaben auf dem Konto schrumpft(!), wennauch nur geringfügig. Das Bonusguthaben, wo recht hohe Zinsengutgeschrieben, geht hoch. In den kommenden Jahren dürfte sich derEffekt verstärken.

    Jetzt folgendeFragen:
    Kann dieBausparkasse kündigen, auch wenn die Bausparsumme noch nichterreicht ist, da sie ja explizit auf die Möglichkeit des Darlehnsverweist?

    Wie auf dasSchreiben der BSK reagieren? Am besten gar nix tun und über die Zinsen freuen?

    Danke vorab.
    Gruß