Beiträge von VW-Ganz

    Hi,

    also, Anfangs war ich skeptisch, aber hab die einfach mal machen lassen (ohne Rechtschutz).

    Über den Briefwechsel war ich immer via Email bestens informiert.


    Am Ende sprangen dann ca. 11.000 € für mich raus, wovon ich dann abzüglich der Kosten zwischen 8.000 und 9.000 erhielt. Für meinen über 5 Jahre alten Seat war das mehr als der Verkehrswert.


    Alles richtig gemacht. Gute Erfahrung.

    Die Formalitäten zur Klage gegen VW waren super automatisiert. Dann bekam ich kein Feedback mehr. Warteschlange beim Anrufen ca. 30-45 Minuten.


    Der Urteilsspruch (I. Instanz) sollte (so hat man es mir die ganze Zeit gesagt) auf jeden Fall nicht von VW anerkannt werden, weshalb VW Einspruch einlegen wird.

    Tatsächlich ging jedoch nicht VW sondern Gansel in die Berufung (ohne mich als Kunden darüber zu informieren). Warum nur? Angeblich, weil der Kostenfinanzierer nur 70% der Kosten erstattet bekommt. Daraufhin bat ich die Kanzlei doch bitte mal den Vertrag genau zu lesen (ich muss die fehlenden 30 % ausgleichen).

    Dann schrieb man mir, dass der Vertrag mit dem Prozesskostenfinanzierer es so will. Ähm, nein, auch das steht nicht im Vertrag mit dem Prozesskostenfinanzierer so drin, sondern nur, dass dieser "Erklärungen" abgeben darf.

    Unglaublich, was die sich auf Kosten der Mandantschaft erlauben. Jetzt wollen die auch noch eine „Gansel Rechtsanwälte Rechtsanwalts-Aktiengesellschaft" aufmachen (schnell alles versilbern, bevor es in die Luft fliegt).

    Der eigentliche Grund meiner Meinung nach ist, dass jedes weitere Verfahren Geld bringt und den Firmenwert nach oben treibt ("so und so viel laufende Verfahren haben wir....").

    Zumindest was meine Person angeht, wurde hier die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Wenn man mal mit dem Kunden umgeht (Stichwort: Präsenz), dann ganz sicher nicht so.