Beiträge von ETFJockey

    Hallo Mike86,

    ich hatte mich erstmal neben einem Notgroschen auf dem Tagesgeld für 25k Festgeld auf 5 Jahre und Rest in 70% MSCI World / 30% MSCI EM gesteckt. Über ESG Kriterien habe ich mir aktuell noch keine Gedanken gemacht. Ich werde das aber im Auge behalten und ggf. zu einem guten Zeitpunkt umschichten.

    Hier ist der Geschäftsbericht von 2019, denke nach er Lektüre kann man sich ein gutes Bild zum Unternehmen machen und ob man dort ggf. investieren will. https://investors.biontech.de/static-files/5…65-ffa97007d9eb

    Ich würde mich nicht für Aktien einzelner Firmen entscheiden weil sie irgendwo gehyped werden. Man solle sich damit genau befassen und dann rational entscheiden ob das Unternehmen zur eigenen Anlagestrategie passt.

    Du wirst von keinem seriösen Experten so etwas hören wie "Ja, kaufen! die werden hart steigen!". Wenn dir jemand so etwas sagt, dann ist es entweder schon zu spät für den Einstieg oder der Kollege ist genau so seriös wie der Dealer hintern Bahnhof.

    Ich hab auch so einen Kollegen der immer auf boerse.de liest "XXX jetzt kaufen!!!". Dann kauft er um mir dann nach wenigen Tage von seinen Verlusten zu erzählen...

    Eventuell Flexgeld. Ähnlich Festgeld aber du kannst auch unter Umständen früher dran, aber nicht mit Tagesgeld vergleichen! Zinsen sind aber sehr gering.

    Infos dazu: https://www.bezahlen.de/flexgeld-vor-und-nachteile-1359.php

    Zitat

    Das Flexgeld lohnt sich nur in Ausnahmefällen

    Der Begriff Flexgeld klingt nach mehr Flexibilität als er wirklich bietet. Im Prinzip handelt es sich um ein Festgeldkonto, das Sie vorzeitig kündigen können, ohne allzu große Verluste hinnehmen zu müssen. Die Fälle, in denen sich das Flexgeld lohnt, sind entsprechend stark eingeschränkt.

    Das klingt nach viel Vasya Pupkin

    Ich habe zwei Bekannte die knapp 80% ihres Einkommens sparen (können), aber die zahlen auch aus glücklichem Umständen keine Miete. Der eine wohnt im Mehrgenerationen-Elternhaus mietfrei und der andere hat sich mit bei den Schwiegereltern eingenistet. Haben das Geld aber beide nur auf dem Girokonto rumliegen. Das typische "Keine Ahnung von Anlagen und auch keine Zeit sich damit zu befassen..."

    Wenn ich total auf variable Ausgabe verzichte könnte ich 58% sparen, aber dann ist gar nichts mehr übrig.

    Ich denke ich werde meinen Sparbetrag von 25% auf 37% erhöhen und erstmal gucken wie ich mit dem restlichen Geld zurecht komme. Ob ich Einschnitte machen muss oder ob ich es gar nicht merke. Ich bin zum Glück PC Nerd ohne teure Hobbies.

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    Hallo zusammen, ich habe bis vor kurzem alles übrige Geld einfach auf mein Tagesgeldkonto überwiesen und fertig. Nun hatte ich wie folgt angelegt:

    • 5k auf dem Tagesgeldkonto als Notgroschen
    • 25k als Festgeld auf 5 Jahre angelegt
    • 60k in MSCI World ETFs

    Monatlich spare ich:

    • 250€ aufs Tagesgeld für Reisen oder teurere Anschaffungen,
    • 250€ in den MSCI World ETF
    • 250€ in den MSCI EM ETF

    Die ganzen Fixkosten wie Miete, Versicherungen, Auto, Strom etc. abgezogen bleiben mir zur freien Verfügung am Ende noch 980€ im Monat. Jetzt höre ich in den Finanztip Videos immer, das wäre ja Geld das man jetzt unbeschwert und gerne ausgeben kann, wobei sich mir immer die Nackenhaare sträuben.

    Ja, klar, man hat vorgesorgt und auch etwas zur Seite gelegt, aber deswegen jetzt "gerne ausgeben"? Ich merke selbst an mir, dass ich bei Anschaffungen, ob nun neue Handyhülle für 3€ oder neue Grafikkarte für 600€ ich immer zögere und mich frage ob ich es wirklich brauche, es das nicht irgendwo billiger gibt und ich hier wirklich das beste Preis/Leistungsverhältnis bekomme. (Im Freundeskreis bin ich daher als sehr geizig bekannt. Da wird bei den meisten eher der gesamte Nettolohn verballert.) Hingegen bei nötigen Dingen wie neuer Zahnbürste, Kühlschrank oder Autoreifen mir der Preis fast egal ist und ich eher etwas gutes haben will. Hier gebe ich das Geld gerne ohne aus. Ist es das Gefühl von dem in den Finanztip Vides gesprochen wird? Ich glaube das wird sich bei mir bei unnötigen Käufen nie einstellen, auch wenn ich 90% meines Einkommens sinnvoll gespart hätte.

    Wie viel Prozent des Gesamtnettoeinkommens spart ihr, was ist am sinnvollsten? Oder sollte man in meinem Fall einfach gucken was man braucht und was "übrig" bleibt zusätzlich sparen? Würde das dann vermutlich je 1/3 auf ETF und Tagesgeld verteilen. Wenn Tagesgeld zu stark angewachsen ist vielleicht wieder etwas in Festgeld anlegen.

    Grüße

    Es gibt Onlinebroker die die Ausschüttung automatisch mit dem nächsten Sparplan wieder anlegen können. Spielt dann keine Rolle. Vorteil wäre, dass es direkt mit dem Pauschbetrag verrechnet wird.

    Es gibt aber ein Finanztip Video das alles genau beleuchtet.

    den Sparplan machst du nur kaputt wenn dein ETF gerade stark im Minus wäre oder du durch das Umschichten hohe kosten hast. Sonst kannst du das ruhig machen. Bedenke, dass du ggf. Steuern zahlen musst wenn du zu viel Gewinn hattest und alles raus holst. Aber wenn es auf deine Kinder läuft kannst du beantragen dass bis zu 9XXX€ frei sind, da sie ja kein Einkommen haben.

    Ich habe hier eine Rentenversicherung der Hamburg Mannheimer, jetzt Ergo, die am 01.12.2004 abgeschlossen wurde mit mir als zu versichernde Person.

    Eingezahlt werden seit 2005 monatlich 25€. Laut letzter Mitteilung erhalte ich im Rentenalter mindestens dann 23467,96€ oder eine monatliche Rente von 101€. Ich hörte allerdings es gäbe "sehr gute" Altversicherungen wo die spätere Auszahlung ggf. steuerfrei wäre. Woran erkenne ich ob ich hier eine habe und ggf. die Einzahlhöhe erhöhen sollte? Auf welche Kennzahlen muss man da achten? Unterlagen kann ich gerne mal anonymisiert hochladen.

    Was ich so fand:

    https://www.haufe.de/steuern/kanzle…170_453462.html

    https://www.recht-finanzen.de/contents/1216-…sversicherungen

    https://www.deutsche-altersvorsorgeberatung.de/kapitallebensv…erfreiheit.html

    Steuerfreiheit:

    • Vor 1.1.2005 abgeschlossen: Ja
    • Erste Zahlung noch in 2004: ja, am 01.12.2004 war die erste Zahlung fällig
    • mindestens 12 Jahre bestehen: ja, wird über 40 Jahre bestehen
    • mindestens 5 Jahre Beiträge einzahlen: schon erledigt!
    • mindestens ein Todesfallschutz von 60 %: Leistung im Todesfall = eingezahlte Beiträge, heißt also 100% ?
    • Versicherung nicht steuerschädlich für bestimmte Finanzierungszwecke einsetzen: heißt?


    Grüße

    Also wenn ich höre "es reicht nicht" in Kombination mit "Lieferdienst" schlackern mir die Ohren. Ich habe weder Haushaltsbuch noch tracke ich bewusst meine variablen Ausgaben. Ich überlege einfach vor jeder Anschaffung folgende Dinge:

    a. Brauchst du das wirklich? Oder ist es nur ein temporäres "haben will!".

    b. Kann ich auch kostenlos dran kommen oder muss ich dafür zahlen? (Website statt Papierzeitung)

    c. Gibt es das irgendwo günstiger? z.B. Aldi statt Lieferdienst.

    Ich würde mir drei mal in den Hintern beißen wenn ich 10€ beim Lieferdienst bezahlt hätte für etwas das ich bei Aldi für 4€ bekomme. Das "gönne" ich mir vielleicht ein mal im Jahr wenn es bei Shoop 50%+ Cashback gibt und selbst dann eher mit schlechtem Gefühl im Hinterkopf.

    Ansonsten setz dir feste Budgets und halte die Konsequent ein.

    Hallo zusammen, ich bin knapp über 30 Jahre alt und arbeite in einem Büro am Computer als Angestellter in unbefristeter Position.

    Ich denke schon länger über das Thema Berufsunfähigkeitsversicherung nach. werde aber immer wieder gebremst durch allgemein Infos aus dem Netz und nicht zuletzt auch durch Freunde und Bekannte oder Kunden meiner Mitter (Diakonie-Station) die sich alle eine Grundaussage teilen: "Berufsunfähigkeitsversicherungen zahlen nicht!"

    Persönlich weiß ich es von einer Exfreundin, die unter staken Depressionen litt und daher nicht in der Lage war zu Arbeiten oder ihr Abitur zu beenden. Versicherung zahlte nicht da ihre Eltern damals beim Abschluss falsche Angaben zur Krankengeschichte gemacht haben. Es soll angeblich eine Pollenallergie verschwiegen worden sein. Was hat das mit Depressionen zu tun?

    Ein bekannter 60 jähriger KFZ Mechaniker dessen Rücken so kaputt ist, dass er nicht mehr an Auto arbeiten kann, lebt nun von Harz4 da seine Berufsunfähigkeitsversicherung nicht zahlt. Diese sagt er kann ja noch einige Stunden am Tag eine stehende, nicht Rücken belastende Tätigkeit ausüben, die er aber in seinem alter nicht mehr findet.

    etc.

    Jetzt stehe ich natürlich vor der Gleichung: 40-80€ im Monat zahlen und im Fall der Fälle NICHTS dafür bekommen. Damit man nicht mehr 4 Stunden am Tag ein Knöpfchen drücken kann muss viel passieren.

    Hinzu kommt die Tatsache, dass ich im Fall der Fälle doch sowieso durch den Staat abgesichert bin. Verliere ich alles und kann nicht erwerbstätig sein gibt es Harz4 und brauche ich Hilfe zu Hause gibt es eine von der Pflegekasse bezahlte Hilfe. Wozu also zusätzlich privat vorsorgen?

    Eine andere Bekannte war ihr leben lang geringbezahlte Fußpflegerin, hatte nie erspartes und sitzt jetzt im Alter mit Pflegestufe 2 trotzdem in ihrer warmen Wohnung und hat eine Haushaltshilfe als auch eine medizinische Betreuung zu Hause, kostenlos durch den Staat.

    Mich würde mal eure Meinung und Erfahrung zu dem Thema interessieren.

    Generell denke ich aber natürlich auch: In einer perfekten Welt in der die Versicherung so zahlt wie ich mir das vorstelle, finde ich so eine Versicherung super.

    Meine Freundin war auch in China mit ihrer Drilisch Karte und hatte sogar die Datenverbindung deaktiviert. Das Handy hat trotzdem Kosten bis zum Limit verursache. Nennt sich Geisterroaming und tritt vor allem im O2 Netz auf scheinbar. Handys mit aktiviertem Internet tauschen dauern Daten aus und die Kosten im Ausland können exorbitant sein. Von daher hast du hier leider keine Chance die Kosten zu umgehen. Dafür gibt es ja das gesetzliche Limit von erträglichen 60€. Der Anbieter kann ja nichts dafür, dass du deine Handy nicht aus gemacht hast im nicht EU Ausland.

    Oft ist es tatsächlich so, dass von Prepaid Karten bei einer Portierung das Guthaben abgezogen wird um die Kosten dafür zu zahlen. Ist es nicht drauf muss man es vorher aufladen bzw. hatte dein Tarifanbieter Zugang zu deinem Konto via Sepa Mandat kann er sich das Geld auch daher holen.

    Bevor man Geld zurückholt, wozu man ja acht Wochen lang Zeit hat. Empfiehlt es sich immer mal nachzufragen wofür das Geld gedacht war. Am besten auch schriftlich. Kosten für fälschlich zurückgeholte Lastschriften können schnell höher werden.

    Laut FONIC Seite:

    Zitat

    Bei Fonic kostet die Portierung 25€. [...]

    Hattest du die 25€ schon gezahlt?

    Zu „Aktien zu riskant“: Schon mal was von Stops gehört?

    Aktien sind per se nicht riskanter als Fonds. Letztlich macht die Streuung den Unterschied. Damit einher geht der Zeitaufwand für die Pflege des Depots.

    Ich glaube das wollte Altsachse damit sagen. Wenn jemand sagt in Aktien investieren denkt man ja meist an eine Hand voll Einzelaktien. Ein Bekannter von mir macht das zB so und verliert dauernd Geld damit. Liest auf boerse.de "Lufthansa wird steigen" und kauft blind für 5000€ nur um dann zwei Wochen später hektisch bei 3000€ wieder zu verkaufen weil es ihm "zu heiß" wird und er einen Totalverlust nicht verkraften könnte. Das ist ja was viele totale Anfänger leider tun und vermutlich auch was Altsachse mit "zu riskant" meint.

    Stesan Ich würde einige Videos zum Thema ansehen, mich in Themen die mich speziell interessieren nochmal genauer einlesen und dann ein Depot bei einem "günstigen" Broker machen wo du nichts oder 1€ pro Order zahlst.

    Dazu muss man allerdings sagen, dass gerade ETF eine langfristige Anlage sind. Damit sind mindestens 15 Jahre gemeint. Es kann gut sein, dass du dich jetzt einkaufst und dein Depot die nächsten 10 Jahre tief im roten Bereich herumkriecht. Du solltest also kein Geld anlegen an das du eventuell dringend heran musst. Du kommst zwar jederzeit an dein Geld ran, aber es kann sein dass du dann grade viel weniger raus bekommst als vorher.

    Nicht viel falsch machen und eine ordentliche Streuung hast du mit einem ETF auf den MSCI World Index*. Ob nun thesaurierend oder ausschüttend musst du für dich entscheiden und dein Ziele: langfristige Anlage oder passives einkommen durch die Ausschüttungen.

    *z.B. https://www.justetf.com/de/etf-profile…in=IE00B4L5Y983

    Also ich führe schon seit Jahren kleinteilige Excellisten über Einkommen/Ausgaben und stürzen mich voller Vorfreude am 31.12 auf meine Steuererklärung sowie die der Familie. Ich denke Spaß bei der Sache wird auf jeden Fall da sein. Dann werde ich Mal langsam starten und mich dann im Zeitverlauf weiter einlesen und mich (hier zB) weiter austauschen und inspirieren lassen.

    Hallo @Laserdisc510,

    ich bin auch gerade dabei meinen vom Arbeitgeber mit 15% bezuschussten bAV Vertrag mit der Allianz zu kündigen. Lieber jetzt ein paar Euro Verlust als einen schlechten Vertrag weiterzuführen.

    Es kann aber auch gute Verträge geben die sich durchaus lohnen weiter zu führen. Für genauere Infos müsste man den Vertrag mal unabhängig prüfen lassen. Hier war jemand auch in der Lage: BAV - Direktversicherung - Behalten oder stilllegen? Bei dir sehe ich, packt der Arbeitgeber 30% oben drauf. Das klingt erstmal nicht so schlecht.

    Es liegt auch ein bisschen an dir. Das Geld aus der bAV ist dir sicher im Alter, komme was wolle, jedenfalls die garantierte Mindestsumme. Und 100€ können da den Unterschied zwischen Flaschen sammeln müssen und nicht ausmachen. Natürlich muss man hier noch beachten dass du das Geld später versteuern und davon volle Sozialabgaben zahlen musst als auch die heute gut wirkende garantierte Mindestzahlung durch Inflation im Alter nicht mehr so toll sein kann.

    Ich für meinen Teil habe mich dazu entschlossen lieber selbst zu investieren. Das Grundwissen dazu liegt ja heute sozusagen auf der Straße.