Beiträge von joopy66

    Danke für die Rückmeldung, JDS.

    Worauf basiert Deine Aussage:

    Um 120 € monatliche "Private Zusatzrente" über-lebenslang zu generieren, braucht's ungefähr 35k (in 20 Jahren) bzw. heute lediglich knapp 11k...

    Aus anderen Policen oder einer Kalkulation?

    Für meine Frau würde ich nun 22.000 EUR einzahlen in ein Versorgungswerk, das pro 10.000 EUR Einzahlung 89,10 EUR monatl. Rente zahlt. Das ist immerhin ein nomineller Payback von unter 10 Jahren.

    Zu Rürup und Direktversicherungen: in Verbindung mit hohem Steuersatz hoffe ich halt, dass sich diese DOCH rechnen. Daher suche ich eine steuerlich abzugsfähige Altersvorsorge.

    Rund 33.000 EUR kann ich dieses Jahr in die Altersversorgung stecken, um neben selbst gezahlten und Arbeitgeberanteilen den Höchstbetrag von 92% von ca. 52.000 EUR (zusammen veranlagt) steuerlich geltend zu machen. Dies möchte ich mit einer Einmalzahlung für meine Frau oder mich erreichen und habe dafür verschiedene Optionen:

    1) Meine Frau zahlt privat in die BVV (Altersvorsorge für Bankangestellte) und könnte hier aus dem Netto einzahlen. Sie ist 45 und kriegt mit Alter 65 nach Auskunft der BVV dafür 120,73 monatlich (0,9% Garantieverzinsung, Gesamtverzinsung ca. 3%, Verwaltungskosten ca. 1,3%, Tarif mit Hinterbliebenenleistung). Gut oder schlecht?

    2) Wenn Sie ihren Chef überzeugt, hier aus dem Brutto einzuzahlen, was muss ich kalkulieren um dies mit Option 1) zu vergleichen? (Frau unter Beitragsbemessungsgrenze, zusammen veranlagt bei Spitzensteuersatz, anders als bei 1) hier KV-/PV-Pflicht?)

    3) Rürup: an wen wenden (welche Verträge über Honorarberater) und wie vergleichen?

    4) Andere Optionen wie private Rentenversicherung, Direktversicherung, etc die Einmalzahlungen anbieten? Einzahlung in Dt. Rentenversicherung geht leider nicht, da Frau und ich zwischen 45 und 50 Jahre sind.

    Danke für Tipps!!!

    Diversifizieren ist immer gut. Aber wenn es mit Aktien und Immobilien für die nächsten 10 Jahre nur 2 Anlagekanäle gibt und man bei zu vermietenden Immobilien dreifach gepudert wird (KfW-Tilgungszuschuss mit BEG ab 1.7. noch mehr geschenktes Geld, 5%-Zusatz-Afa für 4 Jahre und Disagio im 1. Jahr), da kann man nicht genug hebeln. Entweder bin ich in 10 Jahren Millionärs-Vorruheständler oder - wenn die Zinsen doch kräftig anziehen sollten - überschuldeter Hartzer in Privatinsolvenz. Wenn ich es mir aussuchen dürfte...

    Janders, welche „anderen Optionen“ meinst du?

    Wenn es einen „guten“ Rürup gibt bin ich für Tipps dankbar.

    Rürup ist halt ein Mosaikstein im Steuersparen bei der Abfindung. Und ich wäre ja auch mit dabei, aber es muss halt mindestens das Investment wieder reinkommen - und zwar möglichst schnell. Vorauszahlung der Krankenversicherung, Investitionsabzüge, Immobilie mit Disagio kaufen macht Sinn. Würde auch Rürup ergänzen, wenn ich das richtige Produkt finde. Kenne mich da noch wenig aus. Lasse mir die Rendite / Payback gerne vorrechnen

    Sehe 1) halt nicht, da der Rentenfaktor das ist, was die garantiert wird. Alles andere ist Hoffnung (bei 19 Jahren durchaus berechtigte), die du mit freier ETF Ansparung eben kostengünstiger hinbekommst. Die 2) Steuerersparnis sehe ich auch. Sind halt 42% Rückzahlung der Einzahlungen beim Spitzensteuersatz - das relativiert sich aber, wenn später auch nicht Cash ausgezahlt wird sondern zum dann gültigen Steuersatz und wenn die Amortisation Jahre dauert und auch erst in 19 Jahren beginnt einzusetzen. Schaue da auch momentan in die Optionen in Verbindung mit einer Abfindung rein - aber Steuer sparen kann halt bei vielen Jahren bis zur Rente heißen, knapp die Hälfte auf die Einzahlungen erstattet zu bekommen, aber niemals auch nur einen Cent Rente. So vernichtet man das Geld für seine Kunden Erben. Aber lasse mich gerne bekehren, wenn es Sparmodell gibt, die „fliegen“

    Hm, habe mir das gerade angeschaut. Bin Jahrgang 1973, gehe mit Alter 67 in Rent: Rentenfaktor 29,xx EUR pro Monat für 10.000 EUR zu Rentenbeginn. Das macht rund 336 Eur Rente im Jahr - also Rückzahlung in knapp 30 Jahren, muss also 96,x Jahre alt werden, um das Eingezahlte zurück zu kriegen. Klingt nicht lukrativ. Auch wenn die laufenden Kosten vllt geringer sind als bei anderen Rürup-Versagerprodukten, sind 0,7% Kosten auf den Bestand mehr als bei anderen MSCI-Welt-ETFs. Helft mir, wo liegen die Vorteile? Nur bei der Steuersatz-Verschiebung?

    Danke für die vielen Hinweise.

    3 Themen, wo ich noch Hilfe benötige:

    1) Im Beispiel, das von RibEye weiter oben verlinkt ist, heißt es bei Haufe, dass sich die Vorauszahlung NICHT anbietet, wenn ein Ehepartner PKV und der andere GKV versichert ist. Warum ist das so? Es hat doch in einer gemeinsamen EStE JEDER der beiden den Max. Betrag in Höhe von 1900 eur, oder?

    2) welche Vorauszahlung ist möglich, wenn die Kinder beim Hauptverdiener auch PKV versichert ist: werden Vorauszahlungen für die Kinder dann auch beim Abzug berücksichtigt (oder ist das dann nicht bei Vorsorgeausgabe, sonder Anlage Kind)?

    3) ich verstehe noch nicht warum der Zuschuss des Arbeitgebers so „schädlich“ ist. Einfach nur, weil das dann als Einkommen gilt, dem in dem Jahr kein Arbeitnehmeranteil entgegensteht, der als Vorsorgeausgabe abzugsfähig ist?