Schon heute macht eine PV-Anlage nur Sinn, wenn der Eigenverbrauch möglichst hoch sein soll. Die Einspeisung ist nur Zubrot. Meine erste Anlage aus 2000 bracht 99 Pfennig pro kWh an Einspeisung, ist inwischen ausgelaufen und bringt heute 2 Cent pro kWh. Wir an den Hausmieter verpachtet für Eigenbedarf. Die zweite Anlage aus 2004 bringt noch 56 Cent pro kWh.
Meine dritte Anlage mit 7,2 kWp habe ich im Februar 2021 aufgelegt und bringt 8 Cent pro kWh. Mit Speicher (8 kWh) komme ich bisher auf einen Eigenverbrauch (2200 kWh im Jahr) auf eine Quote zwischen 81 und 98 Prozent im Monat. Der schlechteste Monat war bisher der Oktober. Die Kosten der Anlage betrugen rund 21T Euro und ist keine Billigtechnik von der Stange.
Wer auf die reine Rendite in kurzer Zeit schielt, sollte die Finger davon lassen. Der Umweltgedanke ist maßgeblich. Ich habe bisher 5,5 MWh produziert und so mit der Anlage 2,2 Tonnen Co2 eingespart. Würden alle Häuser ihren Strom selbst produzieren, wäre schon viel zur Energiewende beigetragen.