Hallo Tom,
die Vertragsdaten sehen folgendermaßen aus:
Vertragsbeginn: 19.12.2013
Bausparsumme: 50.000 Euro
Sparzins: 0,25 %
Sollzins: 2,5 %
Der Kontostand am 31.12.2020 wird bei ca. 8.775 Euro liegen.
Dieser stellt sich folgendermaßen zusammen:
Sparbeitrag: 8.600 Euro
Zulagen: ca. 600 Euro
Sparzinsen: ca. 75 Euro
Abschlusskosten: 500 Euro
Ich gehe nun davon aus, dass auf dem fiktiven Wohnförderkonto bereits ca. 10.000 Euro stehen.
Sofern ich mir diesen nun zuteilen lassen würde, steht m.M. folgender Betrag auf dem Wohnförderkonto bei Renteneintritt (in 35 Jahren und bei 2 % Verzinsung p.a.): ca. 20.000 Euro.
Diese müssen dann nachgelagert versteuert werden. Ein Steuersatz von ca. 30 % ergibt eine Steuerlast von ca. 6.000 Euro (20.000 * 0,3). D.h. ich muss Steuern in Höhe von 6.000 Euro nachzahlen. Ist die Rechnung so korrekt oder mache ich einen Denkfehler?
Sofern ich den Vertrag nun kündigen würde, wären die Verluste (Rückzahlung der Zulagen ca. 600 Euro) überschaubar bzw. wesentlich geringer als in 35 Jahren zum Renteneintritt.
Bei Altersumbauten verhält sich das doch genau gleich oder? Hier sehe ich gerade keinen Vorteil.?
Viele Grüße