Seit der Antwort, dass wir die Nachweise "in wenigen Tagen" erhalten sollen, ist nun auch wieder fast eine Woche vergangen. Eigentlich wollte ich mit dem Einlegen eines Widerspruchs bzw. der erneuten Kontaktaufnahme mit Mieterbund oder Rechtsschutz warten, bis wir die Nachweise haben, damit überhaupt klar ist, was geprüft werden soll.
Jetzt stehe ich aber noch vor dem Problem, dass der Vermieter auch die Nebenkostenvorauszahlung ab Januar 2021 erhöht hat. (Von 220 auf 320€)
Scheinbar muss als Voraussetzung für eine Erhöhung der Nebenkostenvorauszahlung eine inhaltlich korrekte Nebenkostenabrechnung vorliegen. (https://www.mietrecht.org/nebenkosten/ne…hlung-erhoehen/) Die inhaltliche Korrektheit kann aber ohne Nachweise natürlich nicht geprüft werden. Und bis zur fälligen Zahlung der Januar-Miete ist ja nur noch eine Woche Zeit.
Jetzt könnte ich erstmal "prophylaktisch" Widerspruch einlegen (auch gegen die Erhöhung), um die Vorauszahlung eben nicht unnötig erhöhen zu lassen. Oder die Erhöhung hinnehmen, da es ja spätestens mit der Abrechnung für 2021 dann korrigiert werden wird. Was denkt ihr? Hatte jemand schonmal den Fall, dass er auch gegen die Erhöhung der Nebenkostenvorauszahlung Widerspruch eingelegt hat?