Beiträge von Dilberd

    In dem Alter würde ich die Aktienquote auch noch erhöhen - hast ja noch mindestens 20 Jahre bis zur rente und somit Zeit evtl. Krisen am Aktienmarkt auszusitzen.

    Ich persönlich habe einen großen Teil in "Vanguard FTSE All-World UCITS ETF" IE00B3RBWM25 investiert - sehr breit aufgestellt inklusive EM und günstiger in den Gebühren als MSCI, Ausserdem gefällt es mir, dass Vanguard genossenschaftlich organissiert ist und als Erfinder des ETF einer der größten Anbieter ist.

    Gibt es die Möglichkeit in eine Zweigstelle zu gehen und nach Beratung zu kaufen? Dann wäre Erfahrung gleich dokumentiert und das nächste mal geht es dann wohl auch alleine Online. Aber sehr darauf achten, dass die Beratung zu teuren nicht ETF Fonds geht!

    Als Anfänger am besten mit MSCI all World oder "Vanguard FTSE All-World UCITS ETF" IE00B3RBWM25 oder dergleichen nehmen und dann ggf. später noch was anderes dazumischen.

    Statt MSCI-World mal über "Vanguard FTSE All-World UCITS ETF" IE00B3RBWM25 nachdenken! Da ist schon ein Teil Emerging Markets mit dabei und der ist relativ günstig bei den Kosten. Da würde dann auch ein Sparplan ggf. reichen.

    Ich nehme noch mal den Faden auf, nachdem ich noch einiges Geld zu investieren habe:

    Oben wurde ja als einer der derzeit wenigen Alternativen zu Aktien Immobilien genannt.

    Dazu folgende Fragen:

    • Ist der Fonds "Xtrackers FTSE Devel. Europe ex UK Real Estate UCITS ETF 1C" - IE00BP8FKB21 da ein gutes Beispiel?
    • Fällt das wirklich in die Kategorie Immobilien oder ist es am Ende doch 'nur' ein Aktienfonds und ich erreiche damit die gehoffte Reduzierung des Depotrisiko durch mehr Diversifizierung gar nicht?
    • Der Kursverluf macht ähnliche Ausschläge wie Aktienfonds und ist bei der Krise letzten März sogar noch stärker eingebrochen und noch lange nicht so gut erholt, was meine Vermutung bestärkt das es nicht wirklich mit einer Analge in Immobilien korreliert.
    • Was sind bessere Alternative mit anständiger Rendite?

    Dann habe ich noch zwei Fonds rausgesucht um ein bischen Spannung und extra Renditechance zu ermöglichen - natürlich nur als kleinen Anteil von ca. 10% am Depot:

    Was haltet Ihr von den beiden? Die Anbieter kannte ich bisher noch nicht, ist das seriös? Der zweite hat zumindest 5 Sterne beim Morningstarrating :)

    Hallo, besten Dank für die Ergänzenden Rückmeldungen!

    Zwei Fragen habe ich zur Ergänzung noch:

    1. Weiter oben wurde ja schon quasi geklärt, dass Rentenfonds keine gute Idee ist, weil Verlust droht wenn Zinsen steigen sollten. Könnte man das nicht vermeiden, wenn man Rentenfonds wählt der in Papiere mit kurzer Restlaufzeit investiert?
    2. Wenn man den schon bei Aktienfonds (vorzugsweise ETF) bleibt, was gibt es da noch für Möglichkeiten Risiko zu reduzieren? Mischfonds, oder Fonds die minimum Volatilität anstreben oder irgendwie mit Hedge drin oder ...? Dabei sollte die Rendite aber natürlich nicht allzu sehr kastriert werden.

    Vielen Dank für die Rückmeldung, insbesondere an Kater.Ka.

    Der Hinweiß das Rentenfonds generell keine gute Idee ist, weil bei Zinsanstieg verluste drohen mach Sinn und damit sind Rentenfonds für mich (derzeit) kein Thema wo die Zinsen derart niedrig sind, dass es da früher oder später nur wieder rauf gehen kann. Dank auch für die Zahlenwerte, um die Höhe des Verlustest mal beispielhaft darstellen.

    Übrigens das mit der Mindestanlage von 500k hatte ich übersehen, das übersteilgt meine Möglichkeiten dann doch :whistling:

    Der erste Link auf den Artikel zum Auszahlungsplan ist da sehr nützlich, ich werde wohl in Richtung der Methode "Aktiensparen und Festgeld" gehen, wo bei ich dann statt Festgeld ggf. vorhandene Betribliche Altersvorsorge und Riester/Rürup-Rente ansetzte.

    Danke am Galileo für den betrüblich aber wohl waren Hinweiß, daas nur bei Aktion (oder Immobilien) genügend zu holen ist, um neben Inflation noch zusätzlich etwas rendite herauszuholen. Ich hatte ja auch nichts passendes gefunden und schon befürchtet das es da keine tolle Lösung gibt.

    Bzg. Sparplan möchte ich noch erwähnen, dass Du die Kosten berücksichtigen solltest. Wenn da z.B. 5€ Gebühren pro Rate anfallen, wären das bei 50€ Sparrate schon 10% die an Gebühren verloren gehen!

    Die meisten Broker haben einige wenige Fonds zu besonders günstigen Konditionen, vielleicht ist da ja was passendes dabei.

    Hallo,

    meine Frag ist bezüglich Analge in Fonds die weniger risikoreich als Aktionefonds sind und nicht so stark damit korrelieren, um Depotrisikio und Schwankungen zu reduzieren.

    Ausgangslage: Stark Aktienlastiges Depot:

    • 75% Aktienfonds (darin 20% Deutschland, 25% Europa und 55% Weltweit - gut die Hälfte als ETF)
    • 15% Immobilien
    • 10% spezielles um interessantes im Depot zu haben

    Die Rente ist nur noch ca. 10 Jahre weg, daher möchte ich Risiko reduzieren und auch Investments haben die nicht so stark mit Aktienfonds korrelieren. Würde also ca. 20% des Depot umschichten und in ca. 5 Jahre nochmal 20%.

    Problem: Inder aktuellen Niedrigzinsphase ist Tagesgeld oder Festgeld keine gute Idee, da zu wenig Rendite. Was gibt es sonst noch für Möglichkeiten?

    Idee: Wie wäre es mit Fonds die in Bonds investiert? Weniger Risiko bei noch brauchbarer Rendite.

    Ich habe hier mal zwei konkrete Beispiele :
    Flossbach von Storch - Bond Opportunities RT - ISIN: LU1481583711

    Aegon Investment Grade Global Bond Fund B Inc. USD - ISIN: IE00B296XB43

    Fragen:

    1. Was haltet Ihr grundsätzlich von der Idee in Fonds mit Bonds zu inverstieren, um das oben erläuterte Ziel zu erreichen?
    2. Was denkt Ihr über meine zwei konkreten Vorschläge? Sind die gut und solide (bitte mit kurzer Begründung)? Habt Ihr Alternativvorschläge (warum denkt Ihr das die besser sind)?
    3. Welche Alternativ Investment Ideen jenseits von Bonds habt Ihr noch für meine Situation?

    Ich freue mich schon auf eure interessanten Anregungen!