Hallo,
herzlichen Dank für eure Beiträge!
Möchte versuchen, auf alle Rückfragen zu antworten:
Das Produkt ist laut Quartalsbericht (Depotauszug) der "Deka Zukunftsplan Classic, Zukunftsplan I", intern verteilt die Bank das dann, ja je nach Vertragsphase und Gutdünken, auf diverse Unterfonds, die die Kunden an sich nur verwirren.
Ich bin 54, habe aber erst seit ca. 10 Jahren ein richtiges Gehalt, mit dem ich ca. 1000 € sparen kann, meine "eigenen" Sachen hab ich alle bei der Consorsbank. Das ist von den "alten" Sachen (aus der "Analogzeit") die meine Eltern vor 20 Jahren für mich eingerichtet haben, bislang getrennt und muss nun alles mal neu überdacht, optimiert und am besten zusammengeführt werden.
Würde die Kündigung (eventeuell steuervorteilhafte Teilkündigungen) also allein an die Deka zu adressieren sein?
Oder muss der Sparplan noch bei der Spk gekündigt werden? In den Deka-Sonderbedingungen von 2015, Ziffer 9. "Kündigung" geht es immer nur um die risterbedingten Besonderheiten, die bei mir ja nicht zutreffen. Zur Auflösung in meinem Sinn muss ich wohl eher bei Ziffer 14. "Verfügungen des Kunden" nachlesen, da steht, dass solche Auszahlungen nur einmal pro Jahr möglich sind.
Wie verträgt sich das mit der verbreiteten Aussage, man könne jederzeit über das Vermögen verfügen?
Online Banking bei der Spk/Deka hab ich nicht, will ich nicht, will ja weg da, möchte nicht viele verschiedene Banken und einen Haufen unterschiedliche TAN Geräte, Karten usw.
Meine Mutter kommt nun in ein Alter, wo sie teils Mühe mit den Sachen hat, da sie völlig online-fern ist, aber schon auch mitbekommt, dass man offline nicht mehr die besten Angebote nutzen kann, vieles unnötig teuer ist usw., das nebenbei, d.h. ich muss nun Sachen "in die Hand nehmen" die ich lange etwas vernachlässigt hab, auch weil ich persönlich damit nichts zu tun hatte, da spielen halt auch menschliche familiäre Dinge rein, wollte nicht den Eindruck erwecken, ich hätte Misstrauen usw.
Steuererklärungen über Elster mache ich schon seit Jahren (wegen Entf. und Behind.-Pauschalen), bisher hatte ich aber keine großen Kapitalerträge, nichts was den Freibetrag überschreitet.
Ich hätte große Mühe, festzustellen, wie hoch die Anteile der Einzahlungen und der tesaurierten Erträge in dem Deka-Fonds sind, die Einzahlungen waren auch nicht immer gleich, schwer, das nach 20 Jahren zusammenzubekommen. Zwar schüttet die Deka die Kunden mit Papier zu, das wirklich relevante steht aber nur schwer auffindbar drin, wollen die ja auch nicht, dass ihr teueres Produkt (über 8oo € im Jahr bei 51300 € Wert) mit Alternativen vergleichbar ist.
Dass ich bei der Auflösung auf die steuerlichen Auswirkungen achten muss, ist mir klar, diese Anlage hatte ja, wie alle tesaurierenden Fonds, einen Steuerstundungseffekt.
Was ich noch nicht verstehe: Worin genau besteht eine staatliche (steuerliche Förderung/Besserstellung) dieser Anlage gegenüber gewöhnlichen Anlagen, die nicht unter diesm Altersicherungs-Titel stehen?
Danke
Gruß
Stefan