Mir ist chiptan zu kompliziert und zu teuer. Außerdem genügt es, sich an die von der Bank vorgegebenen Regeln zu halten. Wenn dann trotzdem etwas passiert, haftet die Bank.
Und alles ist sicherer als eine althergebrachte Überweisung in Papierform.
was ist an der chipTAN kompliziert? Ich brauche nur mein notebook, den Generator und die girocard. Stecke die Karte in den Generator und halte den vor die Flackergrafik, kontrollieren die Überweisungsdaten auf dem Generator (auf den niemand von außen zugreifen kann und trage die PIN ins banking ein. Das war's.
Kompliziert ist das tan2go doch durch die separaten Zugangsdaten und die Gerätebindung. Wenn der der Androide oder Apfel spinnt oder defekt ist, stehe ich ohne Bank da, bis ich ein neues Gerät besorgt, installiert und bei der Bank angemeldet habe.
Beim chipTAN muss ich nur auf meine girocard aufpassen (was ich sowieso muss) und kann zur Not ohne irgendwelche Vorbereitungen auch den Generator meiner Tochter, meines Nachbarn oder wessenauchimmer ausleihen.
Ich verstehe schon die Begeisterung der smartphone-Gemeinde für ihren algorithmusgetriggerten Daueronlineglückshormonrausch. Aber genaus "falsch" dieses Glück ist, genauso gefährlich sind aus softwarebasierte Sicherheitslösungen.
Wenn hier auf die regelmäßigen Sicherheitsaktualisierungen geschworen wird, sollte man sich vor Augen führen, dass jede Softwareinjektion ins Mobilgerät das Risiko einer Schadkomponente für das Gesamtsystem mitbringt. Die individualisierten komplexen Gesamtinstallationen kann längst niemand mehr durchschauen.
Generator und girocard kann man online nicht kompromittieren und in den die Bank-PCbrowserstrecke halte ich selbst sauber.