Beiträge von Skeptikerin

    Hallo

    Da habt Ihr natürlich alle recht mit der Summe. In meiner Empörung habe ich reingeharkt anstatt nochmal nachzudenken. Sorry für dieses Schludern.

    Mein Vater hatte 40 Jahe lang die frühere Pflegestufe 3 ( jetzt 5 ) und da hatte ich die DM Summe im Kopf.

    Jetzt hat meine Mutter die Pflegestufe 3 und bekommt 1363 Sach/ Kombileistung. Dazu kommen die 125 € Entlastungsbeitrag / Monat und das Bayr. Landespflegegeld.

    Vollstationär wären das 2021 1262 € gewesen.

    Das ändert aber nix an meiner Kernaussage in meinem ersten Beitrag .

    Hallo, Niesfisch

    Da muss ich jetzt was zu sagen:

    1.) Bei Pflegestufe 3 gibt es ca. als 3000 € ( ?) / Monat incl. Sonderhilfen usw. Man sollte also tätig werden, diese zu bekommen. Zur Not hilft auch der VDK. Informieren, Anträge, ärztliche Gutachten. Was heisst beginnende Demenz? Die Vergesslichkeit des Alters?????

    Wer Mama ohne wirkliche Pflegebedürftigkeit ins Heim steckt, der muss halt für seine Bequemlichkeit zahlen. Es gilt immer noch der alte Spruch:" Entweder gut pflegen oder gut erben."

    2.) In einer Zugewinngemeinschaft ( wie bei eurem Fall) erbt der Ehepartner die eine Hälfte und die Kinder die andere.

    Nein, es ist nicht möglich, den Ehepartner zu enterben ohne triftigen Grund. In einem solchen Fall sorgt der Staat als Sozialgeldgeber dafür, dieses entgangene Erbe einzufordern. ( welches die Sozialkasse quasi ungerechtfertigt belastet).

    -Nein, es geht nicht alles an eure Mutter, weil da die Kinder unrechtmässig enterbt werden würden.

    Bei Kosten der Elternpflege wird Privatvermögen der Kinder , so glaube ich, noch nicht herangezogen im Ggs. zu Einkommen. Da gibt es eine Belastungsgrenze.

    3.) Dein Schlussatz: " PS: Es tut gerade sehr weh das Geld verschwinden zu sehen, was die Mutter (Eltern) hart ihr ganzes Leben erarbeitet haben, ohne das die Mutter mit Parkinson (Demenz) irgendwas schönes davon hätte."

    lässt tief blicken. Für was haben sie denn ihr ganzes Leben hart gearbeitet? Doch dafür, im Alter versorgt zu sein, so wie jeder dieser Generation. Jetzt ist sie versorgt, also hat sie was schönes davon. Ihr habt nix davon. Zurecht!

    3.) Kümmert euch mal schleunigst um solche Formalitäten wie Betreuungsverfügungen und Patientenverfügungen bei euren Eltern. Eine demente Person kann sowas nicht mehr verfassen aber bei eurem Vater wäre es angesagt. Auch für euch selbst sind diese Verfügungen wichtig.

    - Gesetzlich eingesetzte Betreuer, da spare ich mir meine Meinungsäusserung.

    4.) Mein Vater war querschnittgelähmt, jetzt ist meine Mutter ein Pflegefall und wir haben immer innerfamiliär gepflegt- mit Hilfe von aussen natürlich. Als ich ein Kind war, war meine Uroma ganz normal Teil der Familie, ein etwas verkalkter Teil, aber dazugehörend.

    Deine Frau und Du- auch solche Herzchen werden mal alt. Was meinst Du wohl, was eure Kinder von euch lernen über die Betreuung pflegebedürftiger Eltern.

    Die Skeptikerin

    https://www.gansel-rechtsanwaelte.de/bankrecht-priv…rt-im-todesfall

    "...

    Stirbt ein Kreditnehmer oder eine Kreditnehmerin, bevor das Darlehen abbezahlt ist, bleibt eine Restschuld. Wer nun die Verantwortung für diese übernimmt, hängt davon ab, ob es sich bei dem Kredit um ein Einzel- oder Gemeinschaftsdarlehen handelt. Läuft die Finanzierung beispielsweise auf ein Ehepaar, geht die Restschuld automatisch auf die restlichen Kreditnehmer:innen über – also häufig auf den/die verbliebene:n Ehepartner:in. In diesem Fall ist das Darlehen weiterhin zu tilgen und die Restschuld fällt nicht in die Erbmasse.

    Lief der Kredit jedoch nur auf die verstorbene Person, fällt die Restschuld zusammen mit Immobilien, Wertgegenständen oder Barvermögen in die Erbmasse. Nach der Erbfolge wird den Hinterbliebenen ihr Erbanteil angeboten, welchen sie annehmen oder ablehnen können."

    Daraus habe ich geschlossen, dass wenn der Kredit mit anderen Geschäftspartnern unterschrieben wurde, er eben automatisch an die restlichen Kreditnehmer geht und NICHT in die Erbmasse.

    So kenne ich es auch. Es gilt: Alles oder nichts; Also entweder das ganze Erbe ablehnen samt eventuellem Vermögen und dem Kredit-oder das Erbe annehmen samt aller Schulden und Verbindlichkeiten. Es gilt die kurze Frist von 6 Wochen zur Entscheidung.

    Ausnahme: Der Kredit wurde mit anderen Partner als den Erben genommen und idealerweise haben diese Geschäftspartner mit unterschrieben. Dann sind die vor den Erben fällig und haben den Kredit am Hals.

    Hallo, Judo

    Ich habe auch seit 2 Jahren zwei totale Abstürze im Depot. Jetzt habe ich überlegt, jedes Jahr genausoviel davon zu verkaufen, dass ich bei der Steuer ( 801 € Freibetrag) jedes darüber damit verrechnen kann. ( v.a. wenn ich was verkaufe zur Gewinnmitnahme) Das nächste Jahr wieder usw. und den Verlust gestückelt auf die Kapitalgewinne der nächsten Jahre verteilen. Ausserdem gewinnt man dadurch Zeit zum überlegen und gibt den Depotleichen gleichzeitig Erholungschancen; z.B. jedes Jahr ein/ fünftel weg und das Geld anderweitig anlegen. Aber eben dosiert.

    Versalzene Suppen rettet man nicht mit mehr Wasser- da wird es eine Wasserbrühe- sondern durch 1-2 rohe Kartoffel, die man geviertelt oder geachtelt mitkochen lässt. Das Salz wird weggezogen in die Toffeln.

    Ja, Feuerkalt, für dunkles nehme ich das flüssige sensitiv, weil es nichts anderes ohne Duft gibt. Ohne Kompromiss gehts nicht. Seifenflocken nach dem gute alten Baukastenprinzip der Hobbythek wären noch eine Möglichkeit, eine etwas mühselige, weil Du einiges hinzufügen musst für ein gutes Ergebniss.

    Eine dritte Möglichkeit ist Neutralseife. Die ist nur schwer zu finden und abgesehen von der Duftlosigkeit auch nicht koscher , bezogen auf Inhaltsstoffe, Sie macht aber supersauber.

    Ich nehme nur Pulver, das sensitiv von dm als Vollwaschmittel. Für dunkles gab es mal von Schlecker ein sensitiv Pulver; Jetzt leider nur ein flüssiges auch von dm. Pulver enthalten kein Konservierungsmittel weil nicht nötig. Das gab den Ausschlag. In meinen beiden ist auch nicht ein Duftstoff, was bei mir das Hauptkriterium ist.

    Ein Ehevertrag sollte den Lebensumständen angepasst sein. Chris in #11 hat gemeint, dass der Staat fast alle Vermögensaufteilungen ganz gut geregelt hat . Der Meinung bin ich auch. Die Frage ist, wie euer Einkommen aufgeteilt wird. Wenn ihr selbstständig sein wollt, oder einer von euch, so halte ich die gesetzliche Gütertrennung für das richtige Mittel.

    Was ist, wenn ihr bauen wollt? Da musst Du darauf achten, dass beide Teile zu 50% im Grundbuch stehen, wenn beide dazugezahlt haben. Uns so wird das bei allen gemeinsamen Anschaffungen- man müsste sich sein Eigentumsrecht sichern was nicht immer einfach ist. Die rentenrechtliche Ausgleichslage ist auch unschön bei einer Scheidung. Der Selbstständige zahlt nicht in die Rente ein und der angestellte Teil darf dann seine Rentenpunkte teilen im Scheidungsfall.

    Du solltest mal durchdenken, wenn Du in einen Bausparer investierst und er mit einem neuen Porsche angebraust kommt...........

    Zu Notaren muss ich sagen, dass deren Job nicht die Beratung ist-die darf sogar grottenschlecht und einseitig sein, weil dieses eben nicht sein Job ist. Ein Notar darf eigentlich keine Rechtsberatung abgeben, ausser zu vertragsrechtlichen Regeln. Der Job eines Notars ist,

    a.) der Form Genüge zu tun, Stichwort Formfehler

    b.) und zu dokumentieren, dass die richtigen Leute unterschrieben haben.

    Ich bin auch schon mit Rechtsanwalt zum Notar gegangen, weil es nötig war.

    Anwälte dürfen beraten zu inhaltlichen Fragen. Angeblich werden ca. 80% aller notariellen Verträge bei Anfechtung von den Gerichten einkassiert .

    Hallo

    Mit den Negativzinsen stehen wir alle vor ähnlichen Problemen.

    1.) Tagesgeld, wenn Du das Geld innerhalb der nächsten 2-3 Jahre benötigst für ...

    2.) Festgeld, wenn Du es nicht benötigst und minimale. Zinsen haben willst.

    -Nie mehr als 99.000€ aufs Konto wg. der Einlagensicherung. Es gibt nicht nur die europäische Einlagensicherung , sondern manche Banken haben noch oben drauf eine zusätzliche Bankeneinlagensicherung. Also doppelte Einlagensicherung.

    -Ich habe mich jetzt nur auf 2 Jahre gebunden mit Festgeld, weil die EZB event. den Leitzins anhebt und dann Negativzinsen wegfallen. Es kann sich die nächste Zeit inflationsbedingt und wirtschaftlich hier einiges tun, deshalb keine längere Bindung eingehen.

    -Die ING. hat die Negativzinsen gestrichen, lies auf Finanztip ( s.o.) die Empfehlungen durch für solche Konten. Manche wollen regelmässigen monatl. Gehaltseingang für kostenlose Konten.

    -Ich habe mich auf Direktbanken beschränkt, wo die Hotline Deutsch spricht, die website verständlich ist, das Geschäftskonzept solide und alles im näheren europäischem Umfeld.

    Immer, immer immer die Kommentare von Anlegern der Bank auf allen nur auffindbaren sites durchlesen.

    Für ein z.B. halbes Jahr kannst Du das ganze auch in einen Tresor packen und dann ein ganz normales Girokonto bei Deiner Bank eröffnen oder ein Tagesgeldkonto, wenn die Leitzinsen gefallen sind.

    Ich persöhnlich halte mich jetzt meilenweit fern von europäischen Staatsanleihen. Nur über Staatsanleihen , wo wirtschaftlich solide die letzten Jahre gearbeitet wurde, kann man nachdenken. ( Die Schweiz hat 2-3 % Inflationsrate, nur damit Du mal den Unterschied siehst.)

    Jetzt mal nachgedacht:

    Einen wunden Punkt haben ETFs; den haben aber alle anderen Geldanlagemodelle auch.

    Die schönste statistische Verteilung ist völlig hinfällig, wenn bei einem grösseren Crash plötzlich 70% der Anteilseigner Panikverkäufe tätigt. Vor der Psychologie der Masse schützt nichts.

    Dir, Elgod, nützt das wenig, weil bei einem so grossen crash Aktienholder und wer auch immer auch verkaufen wird. Es gibt Risiken. Wer das nicht aushält greift zum häuslichen Tresor, wo die Inflation klaut. Vielleicht hilft es Dir gedanklich, 10% Börsenverlust mental abzuschreiben, weil dieses Inflationsäquivalent zur Zeit auch im Tresor verschwinden würde.

    Hallo Elgod

    1.) In der Regel ist der Briefkurs höher als der Geldkurs, da der Händler mit dem Verkauf des Wertpapiers einen Gewinn erzielen will. Der Geldkurs ist niedriger, da der Käufer möglichst wenig bezahlen möchte. Beim Briefkurs handelt es sich um den niedrigsten Wert, zu dem ein Händler verkauft. Beim Wertpapiereinkauf zahlst Du also etwas mehr als Du beim Verkauf derselben 1 sec. später bekommst. Der Unterschied ist der spread.

    2.) Absolut niemand weiss, was kommt.

    -Man kann auch häppchenweise mit Einmaleinlagen bei fallenden Kursen kaufen, Heute ein Teil, morgen ein Teil . Dann hat man den fallenden Kurs etwas verteilt und muss sich nicht so ärgern, wenn man alles auf einmal gekauft hat und er fällt weiter. Du hast ja jetzt das Geld für Einmaleinlagen vom Verkauf.

    3.) Gehe mal ernsthaft gedanklich durch, wie Du damit umgehen wirst, wenn Du jetzt z.B auf 60 € /Stck alles Geld angelegt hast und der Kurs geht die nächsten 7 Jahre auf unter 50€. Damit musst Du in der momentanen Wirtschaftssituation rechnen-es ist möglich.

    Du kannst immer wieder verkaufen-bis Du restlos pleite bist.

    Ich gebe es auf.- "Heute sind aber viele Geisterfahrer unterwegs, sagte der Geisterfahrer."

    Höre mal ab der 4.ten min.rein. "...In der Regel irrt der Privatanleger.......es ist wie eine Fussballwette.....alles, was der erfährt ist längst eingepreist.......

    Was glaubst denn Du, Elgod, was der Aktienmarkt die nächste Zeit abliefern wird???

    Das werden Sinuskurven, so meine Einschätzung. Wenn Du schon das bischen Schwankung beim ETF nicht aushältst..................

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    Hallo Elgob

    Liest Du noch mit oder hast Du Dich verabschiedet?

    Nicht der ETF sondern Du hast einen Fehler gemacht. Am höchsten Punkt kaufen bedeutet zwangsläufig auch einen tiefsten Punkt. Keine Kurve geht immer nur nach oben. Schau mal die 5-Jahreskurve an!!!!!https://www.onvista.de/etf/iShares-Co…TF-IE00B4L5Y983

    Wenn Du jetzt verkaufst, wohin mit dem Geld. Ich will Dich wirklich nicht verletzen aber der nächste Griff ins Klo ist wahrscheinlich , wenn ich Deine Aussagen am Anfang betrachte.

    Ich erlaube mir einen Rat: Der grösste Feind sitzt immer vor dem Laptop. Ein Anleger muss selbstkritisch sein und seine Kauf-/Verkaufswünsche mind. 100 Mal gedanklich überprüfen und sich informieren. Bevor Du jetzt wieder Schnellschüsse startest empfehle ich Dir das intensive Studium von: https://www.finanztip.de/boerse/

    Wir haben alle unsere Aktienleichen im Depot. ( Deinen ETF halte ich jetzt nicht für eine solche). Fehler gehören dazu. Dein Fehler war nur der falsche Kaufzeitpunkt. Mit blindem verkaufen und genauso blind neu einkaufen bist Du irgendwann pleite. Vielleicht ist ein Konto ( ohne Bankfonds zu kaufen) zur Zeit für Dich das richtigere. Wenn es keine Negativzinsen mehr gibt was absehbar ist.

    In Norge Geld anlegen hatte ich auch überlegt und mich dagegen entschieden, weil

    -wenn was aus dem Ruder läuft, dann darfst Du rüberfliegen und kein Mensch versteht Dich. Sicher ist es auf alle Fälle, weil abgesichert wie üblich durch den Staat.

    -Das Währungsrisiko in diesem Fall nicht zu unterschätzen ist. Mit dem prügle ich mich gerade auch herum.

    Das ist auch eine Frage an alle, ob ich es verstanden habe:

    Also: Wenn ich 10 NOK für 1 € bekomme, ( z.B.1:10 ) und nach einigen Jahren

    -wertet der € auf und NOK ab auf 1:12, dann bekomme ich weniger € als angelegt ( 10/12 = 0.83)

    -wertet NOK auf und € ab auf 1:9, dann bekomme ich mehr € für die ursprüngliche Summe ( 10/ 9 = 1.11 )und habe was verdient. (Also warten, bis der Kurs auf 1:12 steigt für eine Anlage. )

    https://www.weltsparen.de/geldanlage/norwegen/

    - Weiters kostet jeder Geldwechsel Geld ( Unterschied Sorten / Devisen). Und Du musst 2x wechseln.

    Da müsste der € crashen, dann rentiert es sich. Wegen der paar lumpigen Zinsen würde ich auf eine Leitzinserhöhung der EZB warten. Da wird sich sicher was tun bei der Inflation.

    - Als vierten Punkt ist die Rolle der EU zu werten: Vielleicht setzen die den Norwegern mal die Pistole auf die Brust von wegen gemeinsamer Währungsraum. Dann wird es schwierig. Mit den Schweizern springt die Eu sehr übel um-unter aller Kanone.

    -Als letztes kommen die Zinsen. Da wird manchmal sonderbar gerechnet. Das musst Du aber selbst suchen.