Beiträge von csh

    Invesco ist prinzipiell nachhaltig orientiert, zu sehen im Verhalten bei Abstimmungen von Unternehmen, in die Invesco investiert ist.

    ETF-Anlegys haben sehr wohl die Möglichkeit, Einfluss zu nehmen. Welcher ETF- Anbieter - das macht den Unterschied.

    Also dein Artikel bezieht sich auf diesen Bericht. Wo bitte ist Invesco dort nachhaltig? Die schaffen es auf Platz 64 von 70. Zwar noch vor Vanguard, aber gut ist das ja nicht.

    Hast du die Kinder gefragt, ob sie ein Haus kaufen wollen? Ich find das einfach nur falsch ^^ IHR wollt ein Haus kaufen. Dann macht es. Aber drängt euren minderjährigen Kindern nix auf.

    Die Kinder sind 3 und 5. Sie hat auch niemand gefragt, ob sie ETF oder Aktien kaufen oder haben wollen. Ob die Eltern nun 10% vom Haus schenken oder Aktien, sollte rechtlich völlig egal sein. In 20 Jahren könnten die Eltern sie ja auch wieder aus dem Grundbuch rausnehmen und sie auszahlen.

    Außerdem tut man den Kindern etwas Gutes, wenn sie vielleicht ein größeres Kinderzimmer und einen Garten bekommen.

    Natürlich geht es letztlich um (natürlich nur legale) Steueroptimieriung, aber daran finde ich nichts falsch.

    Viele Anlegys hatten ihn im Depot und sahen trotz der höheren Kosten keinen ausreichenden Grund für einen Wechsel. Natürlich auch wegen der Steuer.

    Mein Eindruck ist, dass aber jetzt schon viele einen Grund für einen Wechsel sehen, wenn man so manche Diskussion verfolgt. Sagen wir von 0,14 kommend (VWCE). Also 0,07 gespart.

    Wieso dann damals (2023-2025) nicht, immerhin 0,05 gespart (VWCE noch 0,22 vs 0,17 beim SPYI). Also ähnliche Ersparnis, ähnliche Umstände. Breitere Marktabdeckung für weniger Kosten. Ich kenne natürlich keine Zahlen, es ist nur ein Gefühl, vielleicht wechseln ja auch gar nicht so viele. 🤔

    Wenn man das hier so liest, dann scheint dieser ETF die Erlösung für das Depot zu sein.

    Ich verstehe die hier bestehende Hysterie überhaupt nicht. Ein neuer ETF, so what? Es gibt schon so viele gute Produkte, die die ganze Welt abdecken.

    Wer mehr Small Caps wollte, hätte das schon die ganze Zeit machen können und dabei noch selber deren Gewichtung bestimmen können.

    Bin ein wenig enttäuscht über den Hype, ich hätte Euch für klüger gehalten.

    Ja ich verstehe den Hype auch nicht. Sind Small Caps jetzt wieder so gefragt?

    Wenn man so in anderen Foren liest, insbesondere auf Reddit, kommen ständig Fragen, ob man nun umschichten solle oder den Sparplan ändern solle. Man hat wirklich manchmal das Gefühl, der ETF ist der Heilsbringer.

    Beim SPDR MSCI ACWI IMI konnte ich jedenfalls nicht so einen Hype feststellen nach der Gebührensenkung 2023. Oft wurde sogar noch der teurere und weniger breite Vanguard FTSE All World empfohlen, der bis letztes Jahr immerhin noch 0,22% kostete und trotz der Kritik dass sie damit die Amis quer finanzieren würden.

    Ich wohne im nördlichen RPL in einem Mittelzentrum mit Zuwachs in der Bevölkerung oft junger Familien durch die noch im Verhältnis günstigen immopreise und die super Infrastruktur (direkte Autobahnanbindung und ICE im Ort) in 30 bis 45min ist man auch in Köln oder Frankfurt, eigentlich ein erweiterter Speckgürtel, mit ICE sogar noch schneller.

    Das ist interessant, dann sind wir fast Nachbarn. Ich glaube auch nicht, dass es in der Region schwierig wird ein zu Haus zu liquidieren. Ich kenne jemanden ("junge Familie"), der hat in Montabaur gebaut und der ICE Bahnhof war ein sehr starkes Argument. Der pendelt darüber beruflich sogar bis nach Mannheim.

    Beim Xtrackers II Germany Government Bond ist Dir Dein Schuldner leider nicht wirklich bekannt. Der Fonds betreibt in hohem Maß Wertpapierleihe. Scroll mal auf der Webseite von Xtrackers ganz weit unten auf den Punkt Wertpapierleihe. Derzeit sind über 75 % der Staatsanleihen verliehen. Dafür hast Du dann irgendwelche Sicherheiten von wem auch immer.

    Ja das ist krass. Mir ist das vor einem halben Jahr zum ersten Mal aufgefallen, nachdem ein Youtuber darauf aufmerksam gemacht hatte. Ist das irgendwie bedenklich? Mein Sicherheitsbaustein liegt auch dadrin.

    Auf der anderen Seite: Der DBX0AN wird oft als Sicherheitsbaustein zitiert, aber der ist doch noch viel schlimmer, also da ist ja alles mögliche im Trägerportfolio drin, z.B. kanadische Unternehmensanleihen, italienische Bankanleihen oder türkische Staatsanleihen.

    Der positive Effekt, den ich bei mir beobachtet habe, ist, dass seitdem ich Eigenheimbesitzer bin, ich viel riskanter Geld anlege, also nahezu 100% Aktienquote in meinem liquiden Vermögensteil. Vorher war ich da sehr zurückhaltend. Ich hatte immer Geld zurückgehalten für den Fall, dass ich mir vielleicht irgendwann mal eine Immobilie kaufen wollte. Alleine die Opportunitätskosten für das jahrelange Nicht-Investiert-Sein, dürfte mich einiges gekostet haben.

    Hinzu kommt folgender Gedanke: Wenn man im Alter Miete zahlen muss und das über Depotentnahmen finanziert, dann muss man noch Steuern auf die Kapitalerträge zahlen. Also man muss nochmal ein Stückchen mehr ansparen, als man vielleicht denkt.
    Die KeST würde man sich also sparen, wenn man stattdessen mietfrei wohnt. Ich habe mir das allerdings noch nie wirklich durchgerechnet.

    Schpeida IMI, des isch over…“, hat mir eine per Voice-Nachricht gesagt, die erst im August mit dem „IMI“ angefangen hat.
    “0,17 % gegen 0,07 %….koi Chance…“

    Das AuM vom iShares MSCI World (0,2% TER) wächst auch weiter, obwohl es inzwischen viele günstigere Alternativen gibt bis runter auf 0,05% (BNP).

    Ich frag mich ja generell, warum dieser ETF so hohe Wellen schlägt. Als z.B. UBS ihren MSCI World auf 0,06% gesenkt hat, da wurde das kaum diskutiert. Oder der BNP MSCI ACWI mit nur 0,06% scheint auch keinen zu interessieren.

    SPDR wird hoffentlich nachbessern, haben sie ja bei ihrem s&p 500 auch gemacht.

    Konkurrenz belebt das Geschäft und ist gut für uns Kunden!

    Gerade erst diesen Monat habe ich meiner Frau die IMI Strategie von Finanztip erklärt und gleichzeitig den SPDR ACWI IMI gekauft und den Sparplan darauf eingerichtet.

    Jetzt müsste ich aus Kostensicht eigentlich alles rück abwickeln und ihr erklären, was "All Cap" ist und dass sie durch einen erneuten ETF Wechsel in ein paar Jahrzehnten ein paar Euro sparen könnte. Nee.. ich lass das besser...

    Dieser dauerhafte Preiskampf macht auch müde und verunsichert.

    Nein, macht er nicht. Der von ihm genannte ETF hat eine ausschüttende und eine thesaurierende Variante.

    Gut aufgepasst. Das hatte mich auch irritiert. Entweder er weiß nicht genau Bescheid (keine ausschüttende Xtrackers Variante) oder er weiß mehr als wir (dass sie in Kürze kommt), oder er findet den Amundi wirklich neu.

    Ja, diese Begriffe könnten etwas verwirrend sein. Auch das "Salz" beim Anlegen.

    Leider macht er kurz Schleichwerbung für Xtrackers. Nicht ganz wörtlich, aber er sagte etwa: "es gibt einen ganz neuen Welt ETF für nur 0,07% -- Ich werde jetzt keinen Namen nennen, aber das ist fantastisch.".

    Mir war sofort klar, dass er den Xtrackers FTSE All-World meint. Der von Amundi ist ja nicht ganz neu.

    bei ETF heißt es immer Anlagehorizont von mindestens 15 Jahren. Kann sonst passieren, dass der ETF in 10 Jahren arg im Minus ist. Was dann machen mit der Ablöse des Kredits?

    Ja die Empfehlung ist mir natürlich bekannt, aber.... Ich glaube Finanztip hat irgendwann mal ein Video über die Wahrscheinlichkeiten bei verschiedenen Anlagehorizonten veröffentlicht.

    Nagelt mich nicht auf die genauen Zahlen fest, aber ich meine es war grob so:

    Nach 5 Jahren ist (war) ein Aktien ETF zu 80% im Plus.

    Nach 10 Jahren zu 90%. Nach 15 Jahren zu 100%.

    Die 90% wären mir genug Sicherheit, aber ist wohl nur mein Empfinden.

    Außerdem geht es nur um:

    im Oktober 2036 ca. 47.000,00 EUR

    Ich könnte diese Summe durch mein Humankapital innerhalb weniger Jahre noch aufbringen, wenn es sein muss. D.h. ich würde nach fünf Jahren schauen wie der Aktien-ETF steht. Im schlechten, aber unwahrscheinlichen (20%) Fall, würde ich dann ab ca. 2031 nur noch sicher sparen. Im positiven Fall (80%) freue ich mich über die Rendite und verringere ab dann erst mein Risiko.

    Und im Worst Case würde ein 57-jähriger doch sicher noch einen (Immobilien-)Kredit über wenige 10k€ bekommen?

    So jedenfalls meine Gedanken dazu.