bei ETF heißt es immer Anlagehorizont von mindestens 15 Jahren. Kann sonst passieren, dass der ETF in 10 Jahren arg im Minus ist. Was dann machen mit der Ablöse des Kredits?
Ja die Empfehlung ist mir natürlich bekannt, aber.... Ich glaube Finanztip hat irgendwann mal ein Video über die Wahrscheinlichkeiten bei verschiedenen Anlagehorizonten veröffentlicht.
Nagelt mich nicht auf die genauen Zahlen fest, aber ich meine es war grob so:
Nach 5 Jahren ist (war) ein Aktien ETF zu 80% im Plus.
Nach 10 Jahren zu 90%. Nach 15 Jahren zu 100%.
Die 90% wären mir genug Sicherheit, aber ist wohl nur mein Empfinden.
Außerdem geht es nur um:
im Oktober 2036 ca. 47.000,00 EUR
Ich könnte diese Summe durch mein Humankapital innerhalb weniger Jahre noch aufbringen, wenn es sein muss. D.h. ich würde nach fünf Jahren schauen wie der Aktien-ETF steht. Im schlechten, aber unwahrscheinlichen (20%) Fall, würde ich dann ab ca. 2031 nur noch sicher sparen. Im positiven Fall (80%) freue ich mich über die Rendite und verringere ab dann erst mein Risiko.
Und im Worst Case würde ein 57-jähriger doch sicher noch einen (Immobilien-)Kredit über wenige 10k€ bekommen?
So jedenfalls meine Gedanken dazu.