Beiträge von HansiF

    Hallo 12,

    ich habe kein Problem damit zuviel Geld zu Haus rumliegen zu haben. Ich benötige diese Summe auch nicht am Tag X. Ich möchte/will nur einen bestimmten Betrag über 10000,- EURO Bargeld auf mein Konto einzahlen. Das geht nicht so einfach bzw. überhaupt nicht. Ich war der Meinung/Überzeugung, daß es in diesem Forum Mitglieder gibt, die Gleiches auch schon mitmachten. Aber da irrte ich wohl. Daß das Ganze so "ausartete" wollte ich natürlich nicht, war aber dann der Meinung auf dieses Problem aufmerksam machen zu können/müssen. Aber auch da habe ich mich geirrt. Mit dem Stoizismus vieler dieser TN habe ich nicht gerechnet. Das war es dann für mich.

    Hallo UH,

    ich muß anmerken, daß das Gespräch mit meiner HB heute Morgen stattfand. Aber ein Umstand ist der, daß es wohl bei anderen Banken keine Umstände macht. Da sollten doch die Direktiven - gerade bei einem solch hoch angesetzten Thema - bei allen Banken gleich umgesetzt werden.

    Denkt man!

    Die Antwort auf diese Frage ist einfach: Es geht ihm ums Prinzip - und ums Prinzip kann man ewig streiten, die Länge dieses Threads beweist das ja mal wieder.

    Hätte ich "wenig mehr als 10.000 €" Bargeld zuhause herumliegen und möchte Fragen der Bank ausweichen, würde ich natürlich einen Betrag unterhalb von 10.000 € einzahlen (wenngleich vermutlich nicht 9999 €, weil ich den Angestellten nicht mit der Nase draufstoßen würde) und den Rest verleben, so wie es einige Mitforisten schon vorgeschlagen haben.

    Ich verstehe diese Aufregung um das ganze Thema nicht.
    Es soll ein Betrag auf ein Konto eingezahlt werden, der offenbar nur wenig größer als € 10.000 ist. Es geht also nicht um € 50.000 oder gar € 100.000
    Es gibt ein Geldwäschegesetz, dass die Banken verpflichtet, bei Einzahlungen ab € 10.000 nachzufragen, woher das Geld kommt.

    Wenn du diese Frage nicht beantworten kannst (willst), dann zahle einfach einen geringeren Betrag ein und gut ist.

    Ein Verwandter hatte neulich auf ein Sparkonto bei der Sparkasse einen Betrag in Höhe von € 10.000 bar eingezahlt und musste darauf hin eine Erklärung auf dem beigefügten (Muster)-Formular einer anderen Sparkasse abgeben. Dort hatte er geschrieben, dass das Geld über einen längeren Zeitraum "angespart" wurde und eben jetzt erst auf das Konto in einer Summe eingezahlt wurde.

    Wo ist hier eigentlich das Problem ..... ? - In dem oben beschrieben Fall war es jedenfalls keins.

    herkunftsnachweis-bargeldeinzahlung.pdf

    Hallo AW und Hans2204,

    mitnichten geht es mir hier nur um das Prinzip. Aus einem ganz bestimmten Grund muß ich/will ich auf mein Konto ein wenig mehr als 10000,- EURO Bargeld einzahlen. Das versteuerte Geld stammt aus verschiedensten Töpfen, die über Jahrzehnte gefüllt wurden und somit eine Bargeldrücklage bildete. Und dieses Geld will ich auf mein Konto einzahlen. Geht nur unter Beachtung der Nachweispflicht, sagt meine Bank. Kein Problem, ich erklärte die Herkunft, dachte ich. Wird nicht akzeptiert, sagte meine Bank. Was nun? fragte ich. Gleiche Antwort wie hier mehrmals geschrieben, Stückelungseinzahlungen mit zeitlichen Abständen.

    Und hier fragt man, wo eigentlich das Problem liegt?

    Wenn mehr als 10.000 Euro von seinem eigenen Girokonto zu einer anderen Bank auf ein neuesTagesgeldkonto überwiesen werden, muss dann auch die Herkunft nachgewiesen werden?

    Meiner Meinung nach nicht, da das Geld nur über das Referenzkonto laufen kann. Und dieses ist ja bankbekannt. Habe beim sog. "Zinshopping" auch in größeren Summen keine Rückfragen erhalten.

    Hallo GR,

    einen Dank für den interessanten Hinweis. Da ich noch nie größere Summen bar eingezahlt habe, fehlen mir solche Erfahrungswerte.

    Ich kann mir den Hinweis nicht verkneifen, daß die Einführung des EURO damals auch mit "absoluter" Fälschungssicherheit begründet wurde.

    Hallo Prima 523,

    natürlich, das ist auch eine Sichtweise der Welt. Aber es sei Ihnen verziehen. Denn Sie können oder wollen leider eines nicht, vergleichen mit anderen Zeiten. Leider wird eine sarkastische Sicht wie der Ihren den Problemen nicht gerecht. Leider sind auch die meisten "Ratschläge", die hier geäußert wurden nicht zielführend. Es scheint wohl noch niemand, zumindest in diesem Forum, mit einem Sachverhalt wie dem meinen zu tun gehabt zu haben.

    Hallo SM,

    nein, das war nicht meine Absicht. Aber bei allem was heute in diesem Land passiert, stößt man unweigerlich auf Politik bzw. bleiben Beobachtungen in diesem Sinne nicht mehr aus. Es wird immer schwerer und letztlich unausweichlich, sich bei allen Erledigungen im öffentlichen Raum politischer Konsequenzen zu entziehen. Dafür ist mein - eigentlich belangloses - Problem leider ein gutes Beispiel.

    Hallo SM,

    das Stichwort haben Sie selbst geliefert. "Kontrolle"! Eine solche steht immer außerhalb eines jeglichen Generalverdachtes. Und genau daran hapert es. Statt mehr Kontrollen, die personal- und somit kostenintensiv sind, wird jeder Einzahler einer Bargeldsumme von mehr als 10000,- EURO erstmal unter Generalverdacht gestellt und muß sich erklären. Dieses Procedere setzt sich leider in vielen Bereichen unseres öffentlichen Lebens weiter fort.

    Hallo GR,

    natürlich, auch das wäre eine Lösung, aber nicht in meinem Sinne. Es darf einfach nicht sein, daß ich als Einzahler von Bargeld - einer über eine wie auch immer festgesetzten Grenze - auf mein Konto sofort unter Generalverdacht gestellt werde und dann zu solchen Möglichkeiten greifen muß. Aber das zu ändern, erfordert mehr als ein Forum dieser Art mit theoretischen Diskussionen. Im Übrgen stimme ich Ihren Ausführungen zu möglichen negativen Konsequenzen vollumfänglich zu.

    Hallo 9A,

    da brauchen Sie sich keinerlei Verrenkungen hinzugeben. Wenn Sie meine Ausführungen sorgsam gelesen hätten wüßten Sie, worum es mir geht. Ganz einfach und ohne Umschweife: Ich will ein wenig mehr als 10000,- EURO Bargeld auf mein Konto bei der PB einzahlen. Schluß aus und fertig. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

    Hallo Zusammen,

    ob hingelegt oder angelegt ergibt sich aus der Begrifflichkeit "Bargeldrücklagen". Die sind üblicherweise (meistens) an sicherer Stelle im Haus hinterlegt. Aber davon ab, besteht die Möglichkeit der Bank u. a. auch mein Konto zu sperren. Also ist bei diesem Procedere Vorsicht angeraten. Ich hätte es nicht für möglich gehalten, für eine Bareinzahlung meines eigenen Geldes auf mein Bankkonto jemals solche Stolpersteine überwinden zu müssen und kann daher den Ausführungen von SO nur vollumfänglich zustimmen. Wohin sind wir geraten?

    Meinen Dank an alle interessierten Teilnehmer.