Ja, aber meine Anmerkung geht noch einen Schritt weiter.
In dem Artikel wird der Anschein erweckt, als ob man auf der sicheren Seite wäre, wenn man sich beim Bargeldabheben oder Bezahlen für die Abrechnung in lokaler Währung entscheidet, da ja nur die bösen ausländischen Banken solche schlechten Wechselkurse berechnen.
Und genau das ist falsch!
Auch wenn man in lokaler Währung abhebt, kann es sein, daß man von seiner eigenen Bank (z.B. comdirect) übers Ohr gehauen wird, weil diese nämlich auch unverschämt schlechte Wechselkurse verwendet.
In dem Artikel wird auf die Wechselkurse von Firstdata verwiesen. Solange diese tatsächlich verwendet werden ist es meistens OK.
Aber: manche Banken (z.B. comdirect) verwenden eben nicht die Firstdata-Kurse, sondern erfinden ihre eigenen Wechselkurse, die manchmal mehrere Prozent von den Firstdata-Kursen abweichen.
Und genau dort werden zusätzliche Kosten versteckt, die sich in einem Urlaub schnell mal auf 100,- oder mehr Euro summieren.
Man glaubt alles richtig gemacht zu haben (kostenlose Kreditkarte, kostenloses Bargeldabheben, Abrechnung in lokaler Währung) und hat trotzdem hohe Kosten.
Am Ende wäre die Kreditkarte für 40,- Jahresgebühr ohne versteckte Kosten vielleicht günstiger gewesen.
Die Banken haben diese Kosten offenbar so gut versteckt, daß noch nicht einmal Experten wie Sie davon wissen!
An dieser Stelle sollte Finanztip mal recherchieren und eine Ergänzung zu diesem Artikel veröffentlichen!