Hallo,
habe jetzt noch mal proforma bei der Postbank angerufen und mir wurde es so erklärt:
Es habe nie eine zustimmungslose Erhöhung auf 1,90 € gegeben. Als im November 2016 erstmals Kontoführungsgebühren eingeführt wurden, sei dies keine Erhöhung gewesen, sondern ein Neustart, bei dem neue Kontomodelle eingeführt wurden (von 1,90 € bis rund 10 €). Wenn man zu diesem Zeitpunkt nicht das Standardmodell von 3,90 € übernommen habe, habe man aktiv (nicht stillschweigend) ein Kontomodell gewählt (z.B. durch das Ankreuzen von 1,90 € und Einwerfen des Briefes).
Wer jetzt angeblich etwas zurückbekommen kann, seien insbesondere die Leute, die beim Standardmodell von 3,90 € geblieben sind, da dieses 2019 auf 4,90 € und 2021 auf 5,90 € erhöht wurde. Dabei würde man die 3,90 € nicht wiederbekommen, da diese (angeblich, aber ggf. zu überprüfen) durch die aktive Wahl (ankreuzen) des Kontomodells zustande kamen. Die genannten Erhöhungen für das 3,90 € Modell um insgesamt 2 € seien dagegen stillschweigend geschehen und somit erstattungswürdig.
In meinem Fall kann ich mich vage an das Ankreuzen von 1,90 € erinnern (da ich sonst ins Modell für 3,90 € gerutscht wäre). Ich schätze, dass jeder dies damals tun musste, der bisher weniger als 3,90 € gezahlt hat.
Insgesamt macht es auf mich einen logischen Eindruck, deshalb habe ich aktuell nicht vor, noch wesentlich mehr Zeit in eine etwaige Validierung zu stecken.
Haltet ihr die Erklärungen für nachvollziehbar und glaubt ihr, dass es so ist?
Und wie seht ihr es jetzt auf euren Fall bezogen?
Freue mich auf Antworten.
LG